@article{32539,
  abstract     = {{Eltern und Lehrkräfte kommen zweimal jährlich an Elternsprechtagen zusammen, um über leistungsrelevante Merkmale des Schulkindes zu sprechen und seine Schullaufbahn voranzubringen. Merkmale dieser Gespräche wurden bisher kaum systematisch untersucht. Der Beitrag geht vor dem Hintergrund der Selbstbestimmungstheorie der Frage nach, wie elterliche Motivation und schließlich elterliches Unterstützungsverhalten im Gespräch am Elternsprechtag mittels einer strukturgebenden, autonomieunterstützenden und wertschätzenden Beratung durch die Lehrkraft gefördert werden kann. Hierzu wurden 271 Eltern am Elternsprechtag sowie drei bis vier Wochen danach befragt. Die angenommene dimensionale Struktur des Gesprächsverhaltens der Lehrkräfte konnte in Teilen bestätigt werden: Eine konfirmatorische Faktorenanalyse ergab, dass Eltern die selbstbestimmungstheoretisch abgeleiteten Dimensionen Wertschätzung, Autonomieunterstützung und Strukturgebung im Gespräch wahrnehmen. Zudem konnte gezeigt werden, dass bei schwachen Leseleistungen des Kindes sowohl Eltern ihr Unterstützungsverhalten anpassen, als auch Lehrkräfte sich mehr um die Motivationsförderung der Eltern bemühen. Dabei wurde der Zusammenhang zwischen der Einschätzung der Leseleistung und einer Veränderung im Unterstützungsverhalten durch die wahrgenommene Autonomieunterstützung mediiert: Fühlen sich Eltern also im Gespräch von der Lehrkraft in ihrer Autonomie unterstützt, berichten sie danach häufiger, ihr Unterstützungsverhalten verändert zu haben.}},
  author       = {{Hilkenmeier, Johanna and Wiescholek, Sabrina and Buhl, Heike M.}},
  issn         = {{0342-183X}},
  journal      = {{Psychologie in Erziehung und Unterricht}},
  number       = {{4}},
  publisher    = {{Ernst Reinhardt, GmbH & Co. KG}},
  title        = {{{Motivationsförderung am Elternsprechtag. Zum Zusammenhang zwischen eingeschätzter Leseleistung, Lehrer- und Elternverhalten}}},
  doi          = {{10.2378/peu2017.art18d}},
  volume       = {{64}},
  year         = {{2017}},
}

@inbook{32534,
  abstract     = {{Auf Forschungsbefunden basierend wird erörtert, welche Relevanz Elternsprechtage an der Schule haben und inwieweit Elternsprechtage zur Förderung elterlichen Schulengagements genutzt werden können. Die Ausführungen münden in folgenden Feststellungen: (1) Elterliches Unterstützungsverhalten kann förderlich für die schulische Entwicklung des Kindes sein. (2) Motivationale Variablen, wie etwa das Rollenverständnis und Kompetenzerleben der Eltern, erhöhen die Wahrscheinlichkeit für elterliches Unterstützungsverhalten. (3) Eine Möglichkeit für Lehrkräfte, elterliche Motivation zu fördern, ist die direkte Kommunikation am Elternsprechtag. (4) Unabhängig von den Gesprächsinhalten ist am Elternsprechtag die Gesprächsqualität zu beachten. (5) Wesentliche Elemente der Gesprächsqualität am Elternsprechtag sind aus motivationspsychologischer Perspektive: Wertschätzung, Autonomieunterstützung, Strukturgebung und (wenig) Kontrolle.}},
  author       = {{Hilkenmeier, Johanna and Buhl, Heike M.}},
  booktitle    = {{Handbuch zur Kooperation und Kommunikation mit Eltern}},
  editor       = {{Aich, Gernot and Kuboth, Christina and Gartmeier, Martin and Sauer, Daniela}},
  pages        = {{76 -- 85}},
  publisher    = {{Schneider-Verlag}},
  title        = {{{Zur Bedeutung des Gesprächs am Elternsprechtag – Ein Blick in die Forschung}}},
  volume       = {{1}},
  year         = {{2017}},
}

@article{32540,
  author       = {{Buhl, Heike M. and Hilkenmeier, Johanna}},
  issn         = {{1866-6671}},
  journal      = {{Journal of Educational Research Online}},
  number       = {{3}},
  pages        = {{102 -- 113}},
  title        = {{{Professionalism in parent-teacher conversations: Aspects, determinants, and consequences. A competence-oriented discussion}}},
  doi          = {{10.25656/01:15303}},
  volume       = {{9}},
  year         = {{2017}},
}

@article{32538,
  author       = {{Buhl, Heike M. and Hilkenmeier, Johanna}},
  issn         = {{0342-183X}},
  journal      = {{Psychologie in Erziehung und Unterricht}},
  keywords     = {{Developmental and Educational Psychology}},
  number       = {{4}},
  pages        = {{241 -- 242}},
  title        = {{{Editorial Gespräche zwischen Eltern und Lehrkräften}}},
  doi          = {{10.2378/peu2017.art20d}},
  volume       = {{64}},
  year         = {{2017}},
}

@misc{33218,
  booktitle    = {{Psychologie in Erziehung und Unterricht}},
  editor       = {{Buhl, Heike M. and Hilkenmeier, Johanna}},
  number       = {{4}},
  title        = {{{Gespräche zwischen Eltern und Lehrkräften}}},
  volume       = {{64}},
  year         = {{2017}},
}

@inbook{32532,
  abstract     = {{Der  Beitrag  stellt  pädagogisch-psychologische  Perspektiven  auf  sprachliche Bildung dar. Um zu einem Verständnis der Disziplin zu gelangen, werden methodische  Zugänge  der  Psychologie  als  empirischer  Wissenschaft  sowie  ihr  Blick  auf  Bildung,  Sprache  und  sprachliche  Bildung  dargestellt.  Es  kristallisiert  sich  heraus,  dass der Begriff der Bildung in der Pädagogischen Psychologie selten verwendet wird, seine Inhalte aber in Form von Kompetenz, z. B. Lesekompetenz, wie auch von Literacy Gegenstand der Pädagogischen Psychologie sind. Zwei Teilaspekte der Thematik werden vertieft: Zum einen wird sprachliche Bildung als Wissenserwerb anhand von Texten  betrachtet.  Herangezogen  wird  dabei  ein  kognitionspsychologischer  Zugang  zum  Textverstehen,  ergänzend  werden  die  Lesemotivation  wie  auch  Lesestrategien berücksichtigt.  Zum  anderen  wird  aus  einer  sozialisationstheoretischen  Perspektive  betrachtet, wie Kinder den Zugang zu Sprache finden. Wir fokussieren dabei v. a. auf den Kontext der Familie und betrachten Family-Literacy-Programme. In allen Teilbereichen werden Konzepte der Beschreibung und Erklärung um Interventionsansätze ergänzt.}},
  author       = {{Buhl, Heike M. and Wiescholek, Sabrina}},
  booktitle    = {{Handbuch Sprache in der Bildung}},
  editor       = {{Kilian, Jörg and Brouër, Birgit and Lüttenberg, Dina}},
  pages        = {{48 -- 67}},
  publisher    = {{de Gruyter}},
  title        = {{{Zur sprachlichen Bildung aus der Perspektive der Pädagogischen Psychologie}}},
  year         = {{2016}},
}

@article{32531,
  author       = {{Seifert, Andreas and Israel, Georg and Bentler, Annette and Berning, Hanna and Bredt, Claudia and Buhl, Heike M. and Düsing, Elke and Eilerts, Katja and Günnewig, Kathrin and Trattwal, Hermann and Watson, Christina}},
  journal      = {{Lehrerbildung auf dem Prüfstand}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{209 -- 232}},
  title        = {{{Ein ausbildungsbezogenes Berufsfähigkeitsprofil für angehende Lehrkräfte im Bereich allgemeiner pädagogischer Kompetenz – ein Werkstattbericht}}},
  volume       = {{8}},
  year         = {{2015}},
}

@article{32530,
  author       = {{Bohndick, Carla and Kohlmeyer, Susanne and Buhl, Heike M.}},
  journal      = {{Lehrerbildung auf dem Prüfstand}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{38 -- 54}},
  title        = {{{Inwiefern sollten überfachliche Kompetenzen im Lehramtsstudium stärker gefördert werden? Eine interviewbasierte Studie}}},
  volume       = {{8}},
  year         = {{2015}},
}

@article{32529,
  author       = {{Wiescholek, Sabrina and Hilkenmeier, Johanna and Buhl, Heike M.}},
  journal      = {{Schulpädagogik heute}},
  number       = {{15}},
  title        = {{{Transparenz im Schriftspracherwerb durch Family Literacy am Beispiel von “LIFE – Lesen in Familie erleben“}}},
  volume       = {{6}},
  year         = {{2015}},
}

@article{32528,
  abstract     = {{The study investigates the status of individuation in adult child–parent relationships expressed in verbal interactions, as well as considering verbal behavior as a means to individuate. A sample of 41 German adult children aged 20–45 years and their 39 mothers and 19 fathers were videotaped in dyadic conflict discourse. The interactions were coded in their entirety, and scales were allocated to the factor connectedness, individuality, and conflict. Group comparisons show that mothers and fathers do not differ. Middle-aged adults interacted in a more individuated manner than young adults. Their mothers interacted in a way that was more connected and less conflictual than mothers in interactions with younger adults; their fathers, on the other hand, interacted more conflictual. The behavior of adult children and their parents did not differ and so expressed a high amount of behavioral symmetry. Associations between the self-report about the relationship and family members’ behavior point to verbal interaction as a means for negotiating the relationship.}},
  author       = {{Buhl, Heike M. and Scholwin, Berit and Noack, Peter}},
  issn         = {{1068-0667}},
  journal      = {{Journal of Adult Development}},
  keywords     = {{Life-span and Life-course Studies, Developmental and Educational Psychology, Experimental and Cognitive Psychology}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{100--111}},
  publisher    = {{Springer Science and Business Media LLC}},
  title        = {{{Individuation in Adults’ Family Interactions: An Observational Study}}},
  doi          = {{10.1007/s10804-014-9204-z}},
  volume       = {{22}},
  year         = {{2014}},
}

@article{32526,
  abstract     = {{Der Beitrag befasst sich mit der Transferbeziehung zwischen Erwachsenen und ihren Eltern. Vor dem Hintergrund des Solidaritätskonzeptes wird die Vorhersage geplanter Pflege der Eltern im Alter untersucht. Es wird angenommen, dass neben der Beziehungsqualität, der Verpflichtung aufgrund sozialer Norm und der aktuellen Unterstützung durch die Eltern auch die Einstellung zu Familienleistungen ein Prädiktor ist, wobei die Einstellung als Hintergrundvariable fungiert. Anhand der Angaben von 150 Befragten zwischen 23 und 44 Jahren zeigt sich, dass Einstellungen einen eigenständigen Beitrag zur Vorhersage leisten, wobei sich Unterschiede abhängig von der Geschlechterkonstellation in den Dyaden ergeben. Zudem mediiert die Verpflichtung aufgrund sozialer Norm die Beziehung der Einstellung und der Pflegebereitschaft gegenüber der Mutter. Der Zusammenhang zwischen der Einstellung und der Pflegebereitschaft unterscheidet sich nicht zwischen Frauen und Männern.}},
  author       = {{Sommer, Sabrina and Buhl, Heike M. and Saupe, Janine and Brunner, Ewald Johannes}},
  journal      = {{Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation}},
  keywords     = {{Eltern-Kind-Beziehung, Intergenerationale Unterstützung, Solidarität, Einstellung zur Pflegebereitschaft, Pflegebereitschaft}},
  number       = {{4}},
  pages        = {{422 -- 438}},
  title        = {{{Die Bedeutung von Einstellungen zur Vorhersage von Pflegebereitschaft}}},
  volume       = {{34}},
  year         = {{2014}},
}

@article{32525,
  author       = {{Buhl, Heike M.}},
  journal      = {{Psicologia contemporanea}},
  pages        = {{42 -- 45}},
  title        = {{{Figli per sempre?}}},
  volume       = {{244}},
  year         = {{2014}},
}

@article{32524,
  abstract     = {{Obwohl die Lehrerbildung in den letzten Jahren vermehrt im Fokus von Untersuchungen stand, ist über die Anforderungen im Lehramtsstudium wenig bekannt. Diese werden hier anhand der Methodik zur Ermittlung von Anforderungen an Studierende (MEVAS; Hell, Ptok & Schuler, 2007) analysiert und in Zusammenhang mit 5 Studienerfolgskriterien gesetzt. An der Online-Befragung, in der verschiedene Anforderungen hinsichtlich ihres Erfüllungsgrads eingeschätzt wurden, nahmen 686 Lehramtsstudierende einer mittelgroßen Universität in Nordrhein-Westfalen teil. Die Daten wurden faktoren- und regressionsanalytisch ausgewertet. Es zeigten sich 17 Anforderungsdimensionen, von denen bei gemeinsamer Betrachtung sechs aufgrund ihres positiven Zusammenhangs mit verschiedenen Studienerfolgskriterien bedeutsam sind: Selbstdisziplin, Umgang mit Belastungen, Interesse, Angebotsnutzung, allgemeine kognitive Fähigkeiten und Theorie-Praxis-Verzahnung.}},
  author       = {{Bohndick, Carla and Buhl, Heike M.}},
  journal      = {{Zeitschrift für Pädagogische Psychologie}},
  number       = {{1-2}},
  pages        = {{63 -- 68}},
  title        = {{{Auf dem Weg zur Professionalisierung: Anforderungen im Lehramtsstudium}}},
  volume       = {{28}},
  year         = {{2014}},
}

@article{49294,
  author       = {{Sommer, Sabrina and Saupe, Jeanine and Brunner, Ewald J.  and Buhl, Heike M.}},
  journal      = {{Zeitschrift für   Soziologie der Erziehung und Sozialisation}},
  pages        = {{422--438}},
  title        = {{{Die Bedeutung von Einstellungen zur Vorhersage von Pflegebereitschaft.}}},
  volume       = {{34}},
  year         = {{2014}},
}

@article{32523,
  author       = {{Buhl, Heike M.}},
  journal      = {{Psychologie Heute}},
  pages        = {{26 -- 27}},
  title        = {{{Bleibt man immer das Kind? Kann es einen gleichberechtigten Umgang zwischen den Generationen geben? }}},
  volume       = {{10}},
  year         = {{2013}},
}

@inproceedings{40239,
  author       = {{Kretschmer, Johanna and Buhl, Heike M. and Hoya, Fabian Karl and Hellmich, Frank}},
  publisher    = {{Christian-Albrechts-Universität zu Kiel}},
  title        = {{{Die Bedeutung von Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule für die Lesekompetenz im Grundschulalter. Vortrag auf der 1. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF). Thema: "Bildungsverläufe über die Lebensspanne"}}},
  year         = {{2013}},
}

@article{32521,
  abstract     = {{Im vorliegenden Beitrag wird der Zusammenhang zwischen der sozialkognitiven Entwicklung und sozialer Akzeptanz durch Gleichaltrige im Vorschulalter dargestellt. Neben einem direkten Effekt sozialer Kognitionen auf die soziale Akzeptanz wird ein Mediationseffekt des Sozialverhaltens auf diesen Zusammenhang geprüft. Untersucht wurden 35 Kindergartenkinder im Alter von vier bis sechs Jahren. Zur Erfassung des sozialkognitiven Entwicklungsstandes bearbeiteten die Kinder Theory of Mindund Perspektivenübernahme-Aufgaben; ihre soziale Akzeptanz wurde durch Peernominationen sowie eine Erzieher-Beurteilung der Integration der Kinder in die Gruppe erhoben. Das prosoziale und aggressive Sozialverhalten der Kinder wurde durch die Erzieherinnen eingeschätzt. Es zeigte sich ein direkter Zusammenhang zwischen dem sozial-kognitiven Entwicklungsstand und der sozialen Akzeptanz der Kinder. Die Annahme, dass dieser Zusammenhang durch das prosoziale bzw. aggressive Verhalten der Kinder mediiert wird, bestätigte sich nur bedingt.}},
  author       = {{Seifermann, Elke and Buhl, Heike M.}},
  journal      = {{Diskurs Kindheits- und Jugendforschung}},
  keywords     = {{sozial-kognitive Entwicklung, Sozialverhalten, soziale Akzeptanz, Vorschulalter}},
  pages        = {{321 -- 332}},
  title        = {{{Soziale Kognitionen, Sozialverhalten und Akzeptanz durch Gleichaltrige bei Kindern im Vorschulalter}}},
  volume       = {{3}},
  year         = {{2012}},
}

@inbook{32522,
  author       = {{Buhl, Heike M.}},
  booktitle    = {{Literarisches Lernen im Anfangsunterricht. Theoretische Reflexionen, empirische Befunde, unterrichtspraktische Entwürfe}},
  editor       = {{Pompe, Anja}},
  pages        = {{122 -- 135}},
  publisher    = {{Schneider}},
  title        = {{{Perspektiven übernehmen. Textverstehen verbessern}}},
  year         = {{2012}},
}

@article{32520,
  abstract     = {{In order to investigate the significance of
adults’ relationship to their parents, this relationship is
compared to relationships with siblings, friends, partners,
and children. German adults (N = 902) between the ages
of 20 and 86 completed the Network of Relationships
Inventory (Furman and Buhrmester 1992). Participants felt
most supported by their partners, followed by their children, mothers, friends, fathers, and siblings. Conflicts were
more frequently found within the family (especially with
the partner, followed by children, mothers, fathers, and
siblings) than with friends. Except for partner relationships,
both conflict and support decreased with age. Concerning
relative power within their relationships, partners, mothers,
and siblings are seen as equals, friends and especially
fathers are perceived as more powerful, and children as
less, yet increasingly powerful. Regarding all relationship
types and relationship qualities, the differences between
women and men were small.}},
  author       = {{Buhl, Heike M.}},
  issn         = {{1068-0667}},
  journal      = {{Journal of Adult Development}},
  keywords     = {{Family, Friends,  Support,  Conflict,  Power}},
  number       = {{4}},
  pages        = {{239--249}},
  publisher    = {{Springer Science and Business Media LLC}},
  title        = {{{My Mother: My Best Friend? Adults’ Relationships with Significant Others Across the Lifespan}}},
  doi          = {{10.1007/s10804-009-9070-2}},
  volume       = {{16}},
  year         = {{2009}},
}

@article{32519,
  abstract     = {{Im vorliegenden Beitrag wird der Zusammenhang zwischen der Fähigkeit zur Perspektivenübernahme und sinnverstehendem Lesen dargestellt. Auf der Grundlage von Arbeiten zum Textverstehen sowie zu Perspektivenübernahme und Theory of Mind wurde ein positiver Zusammenhang zwischen Perspektivenübernahmefähigkeit und Textverstehensleistung erwartet. Diese Hypothese wurde an zwei Stichproben unterschiedlichen Alters geprüft: In der ersten Studie beantworteten 37 Vorschulkinder Fragen zu vorgelesenen Geschichten sowie Perspektivenübernahme-Aufgaben. Zwischen den Bereichen fand sich eine deutliche positive Korrelation, die bei
Kontrolle der Intelligenz erhalten blieb. An der zweiten Studie nahmen 69 Grundschulkinder der
dritten Jahrgangsstufe teil, die Texte lasen und Aufgaben dazu wie auch zur Perspektivenübernahme bearbeiteten. In dieser Stichprobe fand sich der erwartete Zusammenhang ausschließlich
in der Teilgruppe der guten Leser. Er blieb bei Kontrolle der Intelligenz erhalten. Die Ergebnisse
werden auch in Hinblick auf die Förderung der Lesekompetenz diskutiert.}},
  author       = {{Buhl, Heike M. and Möller, Franziska and Oebser, Manuela and Stein, Freia and Noack, Peter}},
  journal      = {{Diskurs Kindheits- und Jugendforschung}},
  keywords     = {{Textverstehen, Lesekompetenz, Perspektivenübernahme, Theory of Mind, Kindesalter}},
  pages        = {{75 -- 90}},
  title        = {{{Zusammenhänge zwischen der Fähigkeit zur Perspektivenübernahme und dem Textverstehen im Vor- und Grundschulalter}}},
  volume       = {{1}},
  year         = {{2009}},
}

