@book{45800,
  abstract     = {{In der Corona-Pandemie werden viele Themen zum Gegenstand öffentlicher Debatten, welche die Erziehungswissenschaft im Allgemeinen und die erziehungswissenschaftliche Frauen- und Geschlechterforschung im Besonderen seit Langem beschäftigen: Reproduktion sozialer Ungleichheit in Bildungskontexten, ungleiche Verteilung privater Sorge-, Erziehungs- und Betreuungsarbeit, Marginalisierung nicht-heteronormativer Lebensformen u.v.m. Das Ringen um eine Rückkehr zur „Normalität“ ist allgegenwärtig. Der Band zeigt aus geschlechtertheoretischer und erziehungswissenschaftlicher Sicht, dass diese Normalität zu den Bedingungen der Krise selbst gehört und eine Rückkehr zu einer solchen Normalität bestehende Herrschaftsverhältnisse fortsetzt.

Obwohl die Öffnungen und Schließungen von Schulen und Kindertagesstätten oder die Belastung von Müttern durch „Homeoffice“ und „Homeschooling“ prominente Themen der politischen Streitigkeiten um die Pandemiebekämpfung und ihre Folgen sind und große mediale Aufmerksamkeit bekommen, sind erziehungswissenschaftliche Perspektiven und insbesondere Positionen der erziehungswissenschaftlichen Frauen- und Geschlechterforschung im Diskurs wenig präsent. Dies möchten die Herausgebenden des Bandes ändern. Ausgehend von Schlagworten wie „Systemrelevanz“ oder „Normalität“ und der Frage nach Retraditionalisierung und Professionalisierung vergeschlechtlichter Bildungs- und Erziehungsarbeit in der Pandemie, werden die genannten Problemstellungen offengelegt und weiterführende Fragestellungen und Perspektiven entwickelt. Vor diesem Hintergrund werden wissenschaftliche und politische Konjunkturen kritisch untersucht und mögliche Gegenentwürfe ausgelotet.}},
  editor       = {{Mahs, Claudia}},
  isbn         = {{978-3-8474-2645-5}},
  pages        = {{153}},
  publisher    = {{Barbara Budrich}},
  title        = {{{Pädagogik und Geschlechterverhältnisse in der Pandemie. Analyse und Kritik fragwürdiger Normalitäten}}},
  volume       = {{9}},
  year         = {{2022}},
}

@book{45798,
  abstract     = {{Die gegenwärtige widersprüchliche Dynamik in der Veränderung von Geschlechterverhältnissen ist in ihrer Komplexität nur schwer zu greifen: Anzeichen für einen Bruch mit überkommenen Geschlechterkonzeptionen stehen neben Hinweisen auf (Re)Traditionalisierungstendenzen. Die Beiträge des vorliegenden Bandes diskutieren diese Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven und entlang unterschiedlicher gesellschaftlicher Bereiche. Sie sind das Resultat eines längeren Arbeitsprozesses der beteiligten Autorinnen, dessen Ergebnisse sie hier zur Diskussion stellen.}},
  editor       = {{Mahs, Claudia}},
  isbn         = {{978-3-658-22310-6}},
  pages        = {{184}},
  publisher    = {{Springer}},
  title        = {{{Struktur und Dynamik – Un/Gleichzeitigkeiten im Geschlechterverhältnis}}},
  year         = {{2019}},
}

@book{45797,
  abstract     = {{Der Band will dazu beitragen, differenziertere Ansätze zum theoretischen Verständnis von Weiblichkeitskonstruktionen zu entwickeln. Die Beiträge diskutieren unterschiedliche Aspekte wie Diskurse über Weiblichkeit, Auseinandersetzungen mit analytischen Fassungen einer ‚hegemonialen Weiblichkeit‘, Brückenschläge zu leibtheoretischen Überlegungen, zum Spannungsfeld von Weiblichkeit und Mütterlichkeit sowie zur Rolle entsprechender Zuschreibungen in pädagogischen oder beraterischen Settings.

Wie lässt sich über Weiblichkeit sprechen, wenn zugleich bezweifelt wird, ob es sie überhaupt gibt? Wenn die konstruktivistische Perspektive auf Geschlecht dieses als kontingente Zuschreibung definiert? Wenn in jedem Sprechen die Gefahr besteht, ungewollt vereindeutigende Zuschreibungen vorzunehmen und sie damit zu reifizieren?

Das Anliegen des hier vorgelegten Bandes folgte vor allem aus der Feststellung, dass derzeit sehr viel über Männlichkeit und Väterlichkeit geforscht wird, aktuelle Arbeiten zum relationalen und begrifflichen Pendant Weiblichkeit jedoch weitgehend fehlen – und damit eine wesentliche Voraussetzung dafür, theoriegeleitete Überlegungen zu Geschlecht und Geschlechtervorstellungen weiter entwickeln zu können.

Die in diesem Band versammelten Beiträge erhellen je unterschiedlich einzelne Aspekte dieser komplexen Zusammenhänge und tragen dazu bei, die diffus erscheinende Leerstelle im Wissen über aktuelle Weiblichkeitskonstruktionen sowohl mit feldspezifischen empiriebezogenen Analysen zu füllen als auch zu veranschaulichen, warum es aus einer Perspektive der Geschlechterforschung, die sich ihrerseits kritisch mit ihrer eigenen Wissensproduktion und den damit einhergehenden eigenen Entwürfen und Ausschlüssen auseinandersetzt, so schwierig scheint, ‚Weiblichkeit‘ als relevanten Forschungsgegenstand zu fassen. Die Beiträge diskutieren unterschiedliche Aspekte wie Diskurse über Weiblichkeit, Auseinandersetzungen mit analytischen Fassungen einer ‚hegemonialen Weiblichkeit‘, Brückenschläge zu leibtheoretischen Überlegungen, zum Spannungsfeld von Weiblichkeit und Mütterlichkeit sowie zur Rolle entsprechender Zuschreibungen in pädagogischen oder beraterischen Settings.

Mit Beiträgen von Meike Baader, Astrid Messerschmidt, Arzu Cicek, Carrie Paechter, Melanie Kubandt, Maya Halatcheva-Trapp, Bastian Lasse, Frauke Grenz, Anna Orlikowski}},
  editor       = {{Mahs, Claudia}},
  isbn         = {{978-3-8474-2194-8}},
  pages        = {{141}},
  publisher    = {{Barbara Budrich}},
  title        = {{{Weiblichkeit – Ansätze zur Theoretisierung. }}},
  volume       = {{14}},
  year         = {{2018}},
}

@book{45794,
  abstract     = {{
Im Kontext von Schule sind gleichzeitig offensiv geschlechterbetonende wie auch Geschlechterstereotypen wiedersprechende Maßnahmen zu finden. In diesem Buch sollen diese widersprüchlichen Tendenzen verstanden und die Konsequenzen für den pädagogischen Alltag aufgezeigt werden.

Den Hintergrund des Buches bildet die Beobachtung, dass momentan gleichzeitig offensiv geschlechterbetonende wie auch Geschlechterstereotypen widersprechende und ausgleichende Maßnahmen im Kontext von Schule zu finden sind – und eine zunehmende Vielfalt von geschlechterbetonenden Marktangeboten. Im Rahmen eines vom BMBF geförderten Projekts sind Wissenschaftler/innen und Fachkräfte aus der Praxis zusammengekommen, um diese aktuellen Auffälligkeiten zu diskutieren. Im Zentrum steht das Anliegen, diese widersprüchlichen Tendenzen zu verstehen, es geht aber ebenso um die Frage, wie sie im pädagogischen Alltag beantwortet werden können und sollten.
}},
  editor       = {{Mahs, Claudia}},
  isbn         = {{978-3-7799-3259-8}},
  pages        = {{202}},
  publisher    = {{Beltz Verlag}},
  title        = {{{Betonen – Ignorieren – Gegensteuern? Zum pädagogischen Umgang mit Geschlechtstypiken.}}},
  year         = {{2015}},
}

@book{45795,
  abstract     = {{

Der Band beschäftigt sich aus einer feministischen Perspektive mit Wechselwirkungen zwischen Erkenntnis, Wissen und Intervention auf wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene.

Von jeher war es zentrales Anliegen feministischer Theoriediskurse, durch Veränderungen der Wissensbestände in Alltag und Wissenschaften neue und andere Erkenntnisprozesse zu ermöglichen und sie als Intervention in gesellschaftliche Machtverhältnisse und Alltagsroutinen wissenschaftlich und politisch produktiv werden zu lassen. Mit der doppelten Bewegung von Erkenntnis und Wissen als Intervention und Intervention in Erkenntnis, Wissen und Gesellschaft befassen sich alle Beiträge des vorliegenden Bandes. Sie nehmen Dynamiken und Wechselbeziehungen zwischen Erkenntnis, Wissen und Intervention auf wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene sowie mit Blick auf unterschiedliche Felder auf.
}},
  editor       = {{Mahs, Claudia}},
  isbn         = {{978-3-7799-3301-4}},
  pages        = {{214}},
  publisher    = {{Beltz Verlag}},
  title        = {{{Erkenntnis, Wissen, Intervention - Geschlechterwissenschaftliche Perspektiven}}},
  year         = {{2015}},
}

@book{45801,
  abstract     = {{Entlang von vier ausgewählten Themenschwerpunkten unternimmt der Band eine Bestandsaufnahme der feministischen Debatten der letzten vierzig Jahre in Deutschland und fragt: Was ist aus den ehemals zentralen Themen und Ansätzen geworden? Sind sie im gesellschaftlichen Diskurs noch präsent? Und wenn sie es nicht sind, warum nicht? Und wenn sie es sind, wie haben sie sich verändert?}},
  editor       = {{Mahs, Claudia}},
  isbn         = {{978-3-7799-2931-4}},
  pages        = {{228}},
  publisher    = {{Beltz Verlag}},
  title        = {{{40 Jahre Feministische Debatten. }}},
  year         = {{2014}},
}

@book{45803,
  abstract     = {{Das Studienbuch gibt einen einführenden Überblick zum Stand der Geschlechterforschung in verschiedenen Disziplinen. Es eröffnet grundlegende Einblicke zum aktuellen Stand der Diskussion, erörtert zentrale und spezifische Fragestellungen und folgt der Geschichte der Geschlechterdebatte in den verschiedenen wissenschaftlichen Fächern. Dabei finden neben den Sozial- und Geisteswissenschaften auch die Natur- und Technikwissenschaften ausführliche Berücksichtigung. Das Buch erschöpft sich dabei nicht in einer Bestandsaufnahme, sondern greift beispielhaft aktuelle Forschungs- und Fragestellungen auf, die ein Licht werfen auf die beeindruckende Themenvielfalt, die ergebnisreichen Einsichten, aber auch die zukünftigen Aufgaben der Geschlechterforschung. Das Glossar am Ende des Bandes erläutert die wichtigsten Begriffe aus dem Bereich der Geschlechterforschung und verweist auf hilfreiche weiterführende Literatur.}},
  editor       = {{Mahs, Claudia}},
  isbn         = {{3170212133}},
  publisher    = {{Kohlhammer}},
  title        = {{{Geschlechterforschung. Theorien, Thesen und Themen zur Einführung.}}},
  year         = {{2011}},
}

@book{45802,
  abstract     = {{Seit längerem wird in der pädagogischen Fachliteratur der Befund diskutiert, dass Mädchen im Bildungssystem erfolgreicher sind als Jungen. Wie ist dieses Phänomen zu erklären? Hat die Pädagogik die Grenzen und Unterschiede zwischen den Geschlechtern unterschätzt? Die Debatte über Jungen und ihre Probleme ist von einer stark vereinfachenden Gewinn-Verlust-Rechnung und einer dramatisierenden Tonlage gekennzeichnet, die die Komplexität des Themas eher verdecken als aufzuklären vermögen. Ziel des Buches ist es, aus unterschiedlichen Blickwinkeln den aktuellen internationalen Forschungsstand und die thematischen Brennpunkte der aktuellen Jungendebatte zu erörtern. Daraus werden schließlich Perspektiven für eine kritische Pädagogik der Geschlechter für Jungen und Mädchen entwickelt.}},
  editor       = {{Mahs, Claudia}},
  isbn         = {{978-3-17-021807-9}},
  pages        = {{212}},
  publisher    = {{Kohlhammer}},
  title        = {{{Jungenpädagogik im Widerstreit}}},
  year         = {{2011}},
}

