@inbook{59867,
  author       = {{Dübbert, Alexander}},
  booktitle    = {{Transdisziplinäre Räume in den Kulturwissenschaften}},
  editor       = {{Kornbach, Alina and Lammer, Christina and Magdeburg, Lena}},
  pages        = {{403--429}},
  publisher    = {{Herder}},
  title        = {{{Muster in der Benamung 'nachhaltiger' Lebensmittelmarkennamen - Kulturbezogene Deutungen von Namen am stationären Verkaufsort als Raum}}},
  volume       = {{3}},
  year         = {{2025}},
}

@article{60099,
  abstract     = {{Nachhaltigkeit ist ein Konzept mit einem weiten Bedeutungsspektrum. Dessen Begriffsinhalt wird u. a. von den Autor:innen in den Diskussionen der weltweit vielgenutzten Wikipedia intensiv und mitunter kontrovers ausgehandelt. Für begriffliche Abgrenzungen fechten die Autor:innen die ihres Erachtens inadäquaten Sachverhaltsdarstellungen etc. an, indem sie entsprechende konzeptuelle Aspekte unterschiedlich explizit und sprachbewusst durch die Handlung des Negierens als nicht gültig zurückweisen. Um den Begriff der Nachhaltigkeit zu konturieren, vollziehen die Autor:innen in Wikipedia-Diskussionen folglich die sprachreflexive, kommunikative Praktik des WIDERSPRECHENS. Auf der Basis eines Korpus aus den Diskussionen zu den Artikeln ‚Nachhaltigkeit‘, ‚Nachhaltige Entwicklung‘, ‚Umweltschutz‘ etc. der deutschsprachigen Wikipedia ermittelt dieser Beitrag Tendenzen, welchen Nachhaltigkeitsaspekten zumeist widersprochen wird, die insofern als besonders umkämpft erachtet werden können.}},
  author       = {{Dübbert, Alexander}},
  journal      = {{Research on Language}},
  keywords     = {{Widersprechen, Praktik, Negation, Nachhaltigkeit}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{56--72}},
  title        = {{{WIDERSPRECHEN in der Wikipedia zur Aushandlung des Begriffs der Nachhaltigkeit: Eine sprachreflexive, kommunikative Praktik}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.26204/KLUEDO/9044}},
  volume       = {{2}},
  year         = {{2025}},
}

@article{61512,
  abstract     = {{'bioZENTRALE', 'Bio Liebe', 'dmBio', 'Kölln Bio' etc.: Bei der Benamung von Lebensmittelmarken wird die Komponente '(-)bio(-)' angesichts der Verbreitung biologisch hergestellter Produkte häufig eingesetzt. Marken verwenden sie mal in Präposition und mal in Postposition, mal gebunden und mal frei. Dieser Beitrag untersucht diese unterschiedlichen Verwendungen aus einer kognitiv-grammatischen Perspektive anhand eines Korpus aus aktuellen Lebensmittelmarkennamen. Ziel ist es, die Arten der Komposition zu systematisieren. Als Ausgangspunkt dienen die in der linguistischen Forschung bisher üblichen Klassifizierungen von 'bio-' als initiales Konfix sowie 'bio' als Kürzung. Die Analyse zeigt, dass die Komponente '(-)bio(-)' überwiegend als gebundene oder ungebundene spezifizierende Erst- oder auch Zweiteinheit in regulären Konfix-Komposita und kompositumähnlichen Bildungen, die als Markennamen eingesetzt werden, gebraucht wird. Seltener fungiert die Komponente selbst als Profildeterminante. Die Komponente '(-)bio(-)' wird demzufolge zur Bildung von Markennamen variabler gebraucht, als durch die Einordnung von bio- als vornehmlich linke, gebundene Einheit in Komposita bislang angenommen wurde.}},
  author       = {{Dübbert, Alexander}},
  issn         = {{2367-3877}},
  journal      = {{Zeitschrift für Wortbildung}},
  keywords     = {{Markennamen, Konfix, bio, Kognitive Grammatik}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{1--27}},
  title        = {{{'(-)bio(-)' als Bestandteil von Lebensmittelmarkennamen: Eine kognitiv-grammatische Untersuchung zur Komposition von Markennamen}}},
  doi          = {{10.21248/zwjw.2025.2.125}},
  volume       = {{9}},
  year         = {{2025}},
}

@inbook{52252,
  author       = {{Tophinke, Doris and Dübbert, Alexander}},
  booktitle    = {{Konstruktionsgrammatik X. Textsorten und Textmuster als Konstruktionen?}},
  editor       = {{Stumpf, Sören and Stein, Stephan}},
  isbn         = {{978-3-95809-171-9}},
  pages        = {{89--112}},
  publisher    = {{Stauffenburg}},
  title        = {{{„4 THe BoYZ“ – Widmungen im Szene-Graffiti aus konstruktionsgrammatischer Perspektive. Eine multimodale Relator-Konstruktion als grammatische Musterbildung im Horizont des Textes}}},
  year         = {{2024}},
}

@book{55563,
  abstract     = {{Diese Studie widmet sich der Frage, inwiefern die schriftbildliche Gestaltung (Zeichengestaltung, Anordnung, Hervorhebung etc.) grammatisch bedeutsam sein kann. Zur Beantwortung wird ein erweiterter kognitiv-grammatischer Ansatz gewählt und ein selbsterstelltes Korpus aus 1.317 Fotos von Lebensmittelverpackungen mithilfe der Software MAXQDA analysiert. Das Analyseverfahren basiert auf einer innovativen Kombination aus musterorientierter Kollektionsanalyse und der Adaption grammatischer Proben. Die Untersuchung offenbart erstens, dass Markennamen wie 'Coca-Cola', 'nutella' etc. multimodale Konstruktionen mit konstitutiver Schriftbildlichkeit sein können, sofern deren Gestaltung kognitiv verankert und interindividuell konventionell ist. Zweitens wird für Warennamen wie 'GUT & GÜNSTIG Knäckebrot Sesam' etc. die Wirkung diagrammatischer Ikonizität erarbeitet, wonach die musterhafte schriftbildliche Gestaltung die Komposition der einzelnen Komponenten eines Warennamens vereindeutigt. Drittens werden Zusammensetzungen mit nicht-verbalen Prädikaten wie 'mit 11% Sesam', 'ohne Rosinen' etc. als multimodale Konstruktionen herausgearbeitet, bei denen die musterhafte gestalterische Verknüpfung das Verständnis ebenfalls maßgeblich beeinflusst. }},
  author       = {{Dübbert, Alexander}},
  isbn         = {{9783111386607}},
  keywords     = {{Kognitive (Konstruktions-)Grammatik, Multimodalität, Schriftbildlichkeit, Lebensmittelverpackungen}},
  pages        = {{432}},
  publisher    = {{De Gruyter}},
  title        = {{{Multimodale Konstruktionen im „Alltagskonsumkosmos“. Eine empirische Studie zur grammatischen Bedeutsamkeit von Schriftbildlichkeit}}},
  doi          = {{10.1515/9783111386607}},
  volume       = {{114}},
  year         = {{2024}},
}

@article{55273,
  abstract     = {{In Nachhaltigkeitsberichten legen Unternehmen Rechenschaft darüber ab, wie sie Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung umsetzen. Gleichzeitig dienen solche Berichte der Imagepflege. Dieses Modell regt zu einer kritischen Reflexion an, wie mithilfe von Nebensätzen Nachhaltigkeitsabsichten erklärt werden.}},
  author       = {{Dübbert, Alexander}},
  journal      = {{Praxis Deutsch}},
  pages        = {{54--59}},
  publisher    = {{Friedrich Verlag}},
  title        = {{{Nebensätze in Nachhaltigkeitsberichten entdecken. Wie setzen Discounter Nebensätze in Nachhaltigkeitsberichten ein, um Nachhaltigkeitsabsichten zu erklären?}}},
  volume       = {{306}},
  year         = {{2024}},
}

@article{58912,
  abstract     = {{Seit ungefähr der Jahrtausendwende konsumieren auch Männer in westlichen Ländern wie Deutschland sowie in einigen asiatischen Ländern wie China zunehmend Körperpflegeartikel, nachdem Schönheitspflege und Maskulinität sich zuvor traditionell zu widersprechen schienen. Die Verpackungen von Männerkörperpflegeartikeln enthalten in der Regel Beschriftungen einerseits zur expliziten Kennzeichnung (for men, 男性专用 [speziell für Männer] o. Ä.) und andererseits zur Werbung (ABSOLUTE MAN, 3/4/5 IN 1, STARTKLAR, 有型 [cool und stylish], 均衡 [ausbalanciert] etc.). Mit derartigen Beschriftungen, die über die Artikelverpackungen massenhaft verbreitet werden, können Unternehmen die geteilte Vorstellung von Männern als soziale Kategorie bzw. Erwartungen an diese mitkonstituieren. Das bedeutet, durch Beschriftungen auf Verpackungen von Körperpflegeartikeln können Männern stereotypische Eigenschaften zugeschrieben werden. Dieser Beitrag arbeitet heraus, wie Männer durch Beschriftungen auf Körperpflegeartikeln in Deutschland und China tendenziell stereotypisiert werden. Dazu wird die Theorie des konzeptuellen Blendings (Fauconnier und Turner 2002) für eine qualitative Auswertung eines Korpus aus Fotos von Männerkörperpflegeartikeln operationalisiert: Es werden Tendenzen ermittelt, mit welchen konzeptuellen Aspekten aus welchen Input Spaces, auf die die Beschriftungen im untersuchten Korpus verweisen, die soziale Kategorie ‚Mann‘ zu emergierenden Blends verschmolzen wird.}},
  author       = {{Dübbert, Alexander and Zhang, Bin}},
  journal      = {{Interkulturelles Forum der deutsch-chinesischen Kommunikation}},
  keywords     = {{Stereotyp, Konzeptuelles Blending, Verpackungsbeschriftungen, Sprachvergleich deutsch-chinesisch}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{182--208}},
  publisher    = {{de Gruyter}},
  title        = {{{Männer-Stereotypisierung in Deutschland und China: Konzeptuelles Blending von Männer-Stereotypen durch Beschriftungen auf Verpackungen von Körperpflegeartikeln}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.1515/ifdck-2024-0013}},
  volume       = {{4}},
  year         = {{2024}},
}

@article{49610,
  abstract     = {{Dieser Beitrag untersucht, inwiefern sich die kognitive Verankerung von der schriftbildlichen Gestaltung lexikalisch übernommener Markennamen nachweisen lässt. Dazu werden die Ergebnisse eines tachistoskopischen Wahrnehmungstests ausgewertet, bei dem einer Testgruppe die Schriftbilder (Logos) der Markennamen 'FÜR', 'Landliebe', 'MONSTER', 'GUT & GÜNSTIG', 'kinder' und 'ja!' mehrmals für Sekundenbruchteile (0,01s, 0,02s, 0,1s und 1,0s) und teils mit substituiertem Schriftzug präsentiert wurden. Insgesamt deutet die explorative Untersuchung – mit graduellen Abweichungen – in die Richtung, dass die Wahrnehmung des Schriftbilds zum Erkennen des dazugehörigen Markennamens führt. Dies ermöglicht die Schlussfolgerung, dass sich die getesteten Markennamen als multimodale Konstruktionen mit konstitutiver Schriftbildlichkeit qualifizieren.}},
  author       = {{Dübbert, Alexander}},
  issn         = {{0005-8114}},
  journal      = {{Beiträge zur Namenforschung}},
  number       = {{3}},
  pages        = {{315--333}},
  publisher    = {{Winter}},
  title        = {{{Die schriftbildliche Gestaltung von lexikalisch übernommenen Markennamen. Ein explorativer Wahrnehmungstest zum graduellen Entrenchment von Markennamen als multimodale Konstruktionen}}},
  volume       = {{58}},
  year         = {{2023}},
}

@article{34071,
  abstract     = {{Zahlreiche Marken verstärken durch den Einsatz von entsprechenden Namen sowie gestalterischen Zusätzen potenziell Geschlechterstereotype. Dieses Modell sensibilisiert dafür und regt zu einer Auseinandersetzung an.}},
  author       = {{Dübbert, Alexander and Kuhnau, Alexander}},
  journal      = {{Praxis Deutsch}},
  pages        = {{32--37}},
  publisher    = {{Friedrich Verlag}},
  title        = {{{Langhaarmädchen und Seinz. Geschlechterstereotype in Markennamen entdecken}}},
  volume       = {{296}},
  year         = {{2022}},
}

@article{27046,
  abstract     = {{Brand names are a common part of the everyday consumer environment, and can be found on countless visual surfaces such as food packaging. A key characteristic of brand names is their fixed design. Many brand names owe their linguistic form to units that originally did not constitute proper names. They developed into brand names through complex sub-processes of what is commonly referred to as onymisation. These processes include semantic, morphological and phonological/graphemic changes. The aim of this paper is to explore how the specific typographic design of a brand name can be an additional indicator in its process of onymisation. After clarifying the concepts of onymisation and typographic design, an extended multimodal construction model is presented. The basis of the paper is an analysis of a corpus of image data comprising more than 600 photographs of food packaging. In order to get a first impression of how the multimodal constructions of brand names could look, an omission test following a suggestion by Ziem (2017) is applied to the data.}},
  author       = {{Dübbert, Alexander}},
  issn         = {{2199-174X}},
  journal      = {{Linguistics Vanguard}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{1--11}},
  publisher    = {{de Gruyter}},
  title        = {{{Brand names as multimodal constructions. On the role of typography as an additional indicator of onymisation.}}},
  doi          = {{10.1515/lingvan-2020-0058}},
  volume       = {{7}},
  year         = {{2021}},
}

