@book{55644,
  abstract     = {{Wie klingt ein nonbinäres Subjekt? Band 17 des Jahrbuchs Musik und Gender entwickelt neue Perspektiven für die musikwissenschaftliche Genderforschung, indem er sie um posthumanistische Ansätze erweitert. Die Denkfigur der Nonbinarität bricht dabei nicht nur Geschlechtergrenzen auf, sondern auch die Grenzen zwischen Mensch und Nichtmensch, Natur und Technik.
Die Autor:innen aus Wissenschaft und Kunst schaffen mit ihren Beiträgen ein komplexes Beziehungsnetzwerk, das neue Hörweisen ermöglicht, alte und neue Verbindungen schafft: Sonic Fiction trifft auf Trauerarbeit um verlorene Stimmen; frühe Gendertheorie auf Öko- und Queerfeminismus. Ein vielstimmiger Band, der – wichtiger denn je – neue Formen des Zuhörens erschließt.}},
  editor       = {{Bartsch, Cornelia and Schürmer, Anna and Spieker, Jonas}},
  issn         = {{978-3-487-17174-6}},
  keywords     = {{posthumanism, feminist theory, nonbinary, sound studies, musicology}},
  pages        = {{200}},
  publisher    = {{Georg Olms Verlag}},
  title        = {{{Non*binär! Sound und Gender im Posthumanismus}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.5771/9783487171746}},
  volume       = {{17}},
  year         = {{2025}},
}

@inbook{55646,
  abstract     = {{Was bedeutet es, „für“ Robben, Wale oder bedrohte marine Ökosysteme zu sprechen? Diese Frage steht im Zentrum aktueller Debatten um die Rechte der Natur – und sie stellt zugleich eine besondere Herausforderung für die ästhetische Praxis im Anthropozän dar.
Der Aufsatz untersucht, welchen spezifischen Beitrag Environmental Sound Art zu gegenwärtigen umweltpolitischen Debatten leisten kann, und nutzt dafür feministische und postkoloniale Theorieansätze als analytisches Werkzeug. Im Zentrum steht dabei die Frage nach der Repräsentationsdynamik zwischen Komponist*in und nichtmenschlichen Subjekten sowie das daraus resultierende Problem der Anwaltschaft. Am Beispiel von Jana Winderens Soundscape-Komposition "Spring Bloom in the Marginal Ice Zone" (2017) diskutiert der Aufsatz die Rolle der Komponistin als Anwältin für ein Ökosystem und dessen Bewohner*innen sowie die Grenzen und Möglichkeiten ästhetischer Positionen, nichtmenschlichen Entitäten ›eine Stimme zu verleihen‹. Der Text unterzieht dabei Gayatri Chakravorty Spivaks Überlegungen zur Repräsentation Subalterner einer Relektüre unter posthumanistischen Vorzeichen und entwickelt daraus abschließend das Konzept des ›subversiven Zuhörens‹, eine kritische Hörpraxis, die anthropozentrische Wahrnehmungsmuster hinterfragt und dem nachspürt, was durch sie unhörbar gemacht wird.
}},
  author       = {{Spieker, Jonas}},
  booktitle    = {{Non*binär! Sound und Gender im Posthumanismus}},
  editor       = {{Bartsch, Cornelia and Schürmer, Anna and Spieker, Jonas}},
  issn         = {{978-3-487-17174-6}},
  keywords     = {{Environmental Sound Art, Ecological Sound Art, Blue Humanities, Posthumanism, Critical Posthumanism, Environmental Humanities, Soundscape Studies, Ecocriticism, Listening (Music), Ecomusicology, Sound Art, Environmental sounds, Advocacy and Activism, Gayatri Spivak}},
  pages        = {{113–126}},
  publisher    = {{Georg Olms Verlag}},
  title        = {{{Klagende Robben. Environmental Sound Art und das Problem der Anwaltschaft}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.5771/9783487171746-113}},
  volume       = {{17}},
  year         = {{2025}},
}

@inbook{55645,
  abstract     = {{
Die Einleitung zu Non*binär! Sound und Gender im Posthumanismus situiert den Band am Schnittpunkt von musikwissenschaftlicher Genderforschung und posthumanistischer Theoriebildung. Ausgehend von der Kritik binärer Oppositionen – Mann/Frau, Natur/Kultur, Mensch/Maschine – wird Non*binarität als verbindendes Konzept zwischen feministischen und posthumanistischen Diskursen entwickelt. Die Autor*innen skizzieren, wie klangkünstlerische und musikalische Praktiken neue Subjektivitäten jenseits anthropozentrischer Logiken erproben und dabei genuine Erkenntnisse über mehr-als-menschliche Beziehungsgeflechte hervorbringen. Sie stellen die Beiträge des Bandes in thematischen Clustern vor – von transtemporalen Perspektiven über mehr-als-menschliche Subalterne bis zu stimmlichen Grenzgängen – und verstehen den Band selbst als rhizomatischen „Garten" feministisch-posthumanistischer Wissensproduktion.}},
  author       = {{Spieker, Jonas and Bartsch, Cornelia and Schürmer, Anna}},
  booktitle    = {{Non*binär! Sound und Gender im Posthumanismus}},
  editor       = {{Bartsch, Cornelia and Schürmer, Anna and Spieker, Jonas}},
  keywords     = {{posthumanism, feminist theory, nonbinary, sound studies, musicology}},
  pages        = {{11–17}},
  publisher    = {{Georg Olms Verlag}},
  title        = {{{Non*binäre Verflechtungen: Feministische Klangspaziergänge im Garten posthumanistischer Theoriebildung}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.5771/9783487171746-11}},
  volume       = {{17}},
  year         = {{2025}},
}

@article{59081,
  author       = {{Spieker, Jonas and Winkler, Jule}},
  journal      = {{HABITAT Magazin}},
  title        = {{{Zur klanglichen Dimension des HABITAT. Hören als kritische Intervention im öffentlichen Raum}}},
  year         = {{2024}},
}

@misc{59082,
  author       = {{Spieker, Jonas}},
  title        = {{{Das Dispositiv Oper und die stumme Ordnung des Geschlechts}}},
  year         = {{2020}},
}

@misc{59085,
  author       = {{Spieker, Jonas}},
  booktitle    = {{ Kollaborateure – Involvierte – Profiteure. Musik in der NS-Zeit}},
  editor       = {{Grotjahn, Rebecca}},
  title        = {{{Werner Egk}}},
  year         = {{2019}},
}

@techreport{55647,
  abstract     = {{https://www.musikforschung.de/publikationen/berichte/tagungsberichte/2018/3108-2}},
  author       = {{Spieker, Jonas}},
  title        = {{{Tagungsbericht "Aufklärung! Musik und Geschlecht im 18. Jahrhundert", Hamburg, 24. bis 27. Mai 2018}}},
  year         = {{2018}},
}

@misc{59083,
  author       = {{Spieker, Jonas}},
  title        = {{{Schumann im Ohr. Hörspiel zwischen Quelle und Fiktion}}},
  year         = {{2017}},
}

