@misc{59454,
  author       = {{Markewitz, Friedrich}},
  booktitle    = {{Gesprächsforschung – Online Zeitschrift zur verbalen Interaktion}},
  pages        = {{285--292}},
  title        = {{{Langrezension zu Nathalie Bauers/Susanne Günthners/Juliane Schopfs (Hg.) 'Die kommunikative Konstruktion von Normalität in der Medizin'}}},
  volume       = {{25}},
  year         = {{2024}},
}

@book{48043,
  editor       = {{Schuster, Britt-Marie and Markewitz, Friedrich and Wilk, Nicole M.}},
  title        = {{{Widerstandshandeln. Sprachliche Praktiken des Sich-Widersetzens zwischen 1933 und 1945}}},
  volume       = {{4}},
  year         = {{2023}},
}

@misc{54053,
  abstract     = {{Unmittelbar nach der nationalsozialistischen Machtergreifung setzte eine umfassende gesellschaftliche, juristische und existentielle Ausgrenzung jüdischer Akteure ein. Dem Zerbrechen bisheriger Welt- und Normverständnisse zu begegnen wurde zu einer existentiellen Herausforderung sowie zu einem notwendigen Bedürfnis. Eine wichtige Strategie war der Einsatz von Humor und Ironie; auch für die Menschen des Gettos Litzmannstadt. Aus texthermeneutischer, kulturlinguistischer und sprachphilosophischer Perspektive erfasst Friedrich Markewitz – unter Berücksichtigung des Gettos als Diskursraum und dessen Textsortenwelt – Verwendungsweisen und -funktionen von Ironie und perspektiviert sie, um so einen Beitrag zur linguistischen Aufarbeitung der Kommunikation jüdischer Akteure während der Shoa zu leisten.}},
  author       = {{Markewitz, Friedrich}},
  pages        = {{529}},
  publisher    = {{Vandenhoeck & Ruprecht}},
  title        = {{{Gegen das Verstummen. Texthermeneutische Reflexionen zu Ironie in der Textsortenwelt des Gettos Litzmannstadt}}},
  volume       = {{2}},
  year         = {{2023}},
}

@book{54054,
  abstract     = {{Die nationalsozialistische Gesellschaft war geprägt von vielgestaltigen kommunikativen Praktiken des sozialen und auch gewaltvollen Ein- und Ausschlusses. Gleichzeitig bildeten sich durch Widerstandshandlungen vielfältige Gegendiskurse heraus. Der Sammelband nimmt konkrete Beispiele kommunikativer Praktiken während des Nationalsozialismus in den Blick und fragt speziell danach, inwiefern diese themen-, textsorten- und akteursspezifisch gebunden waren}},
  editor       = {{Markewitz, Friedrich and Scholl, Stefan and Schubert, Katrin and Wilk, Nicole M.}},
  pages        = {{240}},
  publisher    = {{Vandenhoeck & Ruprecht}},
  title        = {{{Kommunikative Praktiken im Nationalsozialismus}}},
  volume       = {{3}},
  year         = {{2023}},
}

@inbook{54058,
  author       = {{Markewitz, Friedrich}},
  booktitle    = {{Sprachliche Grenzziehungspraktiken. Analysefelder und Perspektiven}},
  editor       = {{Merten, Marie-Luis and Kabatnik, Susanne and Kuck, Kristin and Bülow, Lars and Mroczynski, Robert}},
  pages        = {{125--148}},
  publisher    = {{Narr Francke Attempto}},
  title        = {{{“Neben Amerika ist das Getto von Litzmannstadt das Land der unbegrenzten Möglichkeiten“. Ironisierung als inner- und extradiskursive sprachliche Grenzziehungspraktik}}},
  volume       = {{5}},
  year         = {{2023}},
}

@inbook{54062,
  abstract     = {{Invektivitäts-, Aggressions- und Gewaltpraktiken sind als sozial-kommunikative zugleich
universelle Phänomene. Als kommunikative Praktiken bestimmt, können sie direkte An-
griffe, z. B. in Form rassistischer und sexistischer Kommentare, aber auch indirektere
Formen und Muster der Ab- wie Ausgrenzung umfassen. Ziel des Beitrags ist die Erfassung,
Einordnung und Kategorisierung kommunikativer Invektivitätshandlungen in den tex-
tuellen Kommunikaten Martin Heideggers. Die Linguistik kann in diesem Kontext pro-
duktiv dazu beitragen, die Umfassenheit, Ausdifferenziertheit und strukturelle Relevanz
der Invektivitäts- wie Gewaltsprachhandlungen als kommunikative Praktiken dieses Phi-
losophen aufzuarbeiten und würde dahingehend auf bestehende Forschungsdesiderata
reagieren, da sich trotz der Affinität Heideggers zu Fragen des Sprachlichen bisher kaum
sprachwissenschaftliche Analysen finden, die Heidegger(s Schriften) zum Analysegegen-
stand hatten. Dabei sollen nicht nur explizite Formen kommunikativen Invektivitätshan-
delns erfasst werden, sondern ebenso indirektere Formen der Exklusion und Antihuma-
nität, die als Teil des differenzphilosophischen Programms Heideggers als Ausgrenzungs-
erfahrungen reflektiert werden können.}},
  author       = {{Markewitz, Friedrich}},
  booktitle    = {{Kommunikative Praktiken im Nationalsozialismus}},
  editor       = {{Markewitz, Friedrich and Scholl, Stefan and Schubert, Katrin and Wilk, Nicole M.}},
  pages        = {{207--240}},
  publisher    = {{Vandenhoeck & Ruprecht}},
  title        = {{{„Die Juden 'leben' bei ihrer betont rechnerischen Begabung am längsten schon nach dem Rasseprinzip, weshalb sie sich auch am heftigsten gegen die uneingeschränkte Anwendung zur Wehr setzen“ - Pragmalinguistische Perspektiven auf kommunikative Ausgrenzungs- und Invektivitätspraktiken in der veröffentlichen wie unveröffentlichten textgebundenen Kommunikation Martin Heideggers}}},
  volume       = {{3}},
  year         = {{2023}},
}

@inbook{54061,
  abstract     = {{Der Beitrag bestimmt anhand der für den kommunistischen und sozialistischen Wider-
stand gegen die Hitler-Diktatur charakteristischen Textgattung Tarnschrift die für den
Widerstandskontext noch nicht untersuchten kommunikativen Praktiken des Gegenre-
dens. Gegenreden wird in seiner dialogischen und responsiven Qualität sowohl aus text-
typologischer Perspektive beschrieben als auch am Beispiel der Re-Inszenierung durch
direktes und indirektes Referat interaktionslinguistisch gefasst. Schließlich werden auf-
grund dieser kritischen, opponierenden und teilweise ironisierenden Bezugnahmen von
Tarnschriftenartikeln auf Inhalte des NS-Diskurses und der Propaganda Tarnschriften als
kommunikative Gattung der Gegenrede bestimmt. Die kommunikative Praktik des Ge-
genredens wird dahingehend präzisiert, dass sie strukturell eine »Ursprungsrede« insze-
niert und ein Verfahren der Gegenrede beinhaltet, mit dem sich eine widerstandsspezifi-
sche Diskursposition oft auch durch das Aufdecken von Widersprüchen vollzieht. In einer
Korpusanalyse von 125 Tarnschriften wird die Varianz der dialogischen Gestaltungsver-
fahren des Gegenredens anhand von redeanzeigenden Verben und redebezeichnenden
Nomen als Kookkurrenten von Namen wichtiger NS-Funktionäre erfasst.}},
  author       = {{Markewitz, Friedrich and Wilk, Nicole M.}},
  booktitle    = {{Kommunikative Praktiken im Nationalsozialismus}},
  editor       = {{Markewitz, Friedrich and Scholl, Stefan and Schubert, Katrin and Wilk, Nicole M.}},
  pages        = {{123--142}},
  publisher    = {{Vandenhoeck & Ruprecht}},
  title        = {{{Zur Verwendung von wörtlicher und imaginierter (Gegen-)Rede in Tarnschriften des kommunistischen und sozialistischen Widerstands}}},
  volume       = {{3}},
  year         = {{2023}},
}

@inbook{54059,
  abstract     = {{While forms of resistance and criticism of Nazi actors by jewish prisoners in
concentration camps and jewish ghetto inhabitants have already been described, linguistic
analyses of communicative conflicts within ghettos are still mostly lacking. Conflicts existed
not only because of the heterogeneous social, ethnic, etc. compositions of the ghettos, but also
because of internal power struggles. A power hierarchy arising from these struggles within the
ghetto can be demonstrated for the Polish ghetto Litzmannstadt: a “ghetto elite” stood in sharp
contrast to the majority of the ghetto population. In the context of this proceedings paper, the
possibilities and limits of inner-discursive forms of critique on the basis of the power-axis
“ghetto-elite”-ghetto-population will be reflected. During this, a contrastive perspective will
be additionally adopted in order to compare different text genres, such as the diary, but also
the ghetto chronicle and the ghetto encyclopedia, which are unique to the Litzmannstadt ghetto.
These texts differ, among other things, in their degree of publicity and thus offer the possibility
of being able to grasp the various conditions, functions, possibilities and limits of inner-
discursive criticism of power.}},
  author       = {{Markewitz, Friedrich}},
  booktitle    = {{Proceedings of the Conference Language and Power}},
  editor       = {{Kashkarova, Polina and Kuzmenko, Oleksandra and Nosheen, Anila and Serroukh, Sara and Wirthmüller, David}},
  pages        = {{76--88}},
  title        = {{{“Er ist doch ohne Übertreibung die Personifikation des Kategorischen Imperativs. Possibilities and limits of inner-discourse critique on the basis of selected textual communicates of the Litzmannstadt ghetto}}},
  year         = {{2023}},
}

@inbook{54060,
  author       = {{Markewitz, Friedrich and Scholl, Stefan and Schubert, Katrin and Wilk, Nicole M.}},
  booktitle    = {{Kommunikative Praktiken im Nationalsozialismus}},
  editor       = {{Markewitz, Friedrich and Scholl, Stefan and Schubert, Katrin and Wilk, Nicole M.}},
  pages        = {{7--18}},
  publisher    = {{Vandenhoeck & Ruprecht}},
  title        = {{{Einleitung}}},
  volume       = {{3}},
  year         = {{2023}},
}

@misc{54072,
  author       = {{Markewitz, Friedrich}},
  booktitle    = {{Journal für Medienlinguistik}},
  pages        = {{70--77}},
  title        = {{{Der Text}}},
  volume       = {{5}},
  year         = {{2023}},
}

@misc{32756,
  author       = {{Markewitz, Friedrich}},
  booktitle    = {{Zeitschrift für Angewandte Linguistik}},
  pages        = {{130--138}},
  title        = {{{Hexenverhörprotokolle als sprachhistorisches Korpus. Fallstudien zur Erschließung der frühneuzeitlichen Schriftsprache}}},
  volume       = {{76}},
  year         = {{2022}},
}

@inbook{32682,
  author       = {{Markewitz, Friedrich}},
  booktitle    = {{Protest, Protestieren, Protestkommunikation}},
  editor       = {{ Dang-Anh, Mark and Meer, Dorothee and Wyss, Eva Lia}},
  pages        = {{117--146}},
  title        = {{{Protest von Rechts? Strategien neurechter bzw. rechtspopulistischer Akteure zur Aneignung diskursiver Positionen des Widerstands im sogenannten 'Dritten Reich'}}},
  year         = {{2022}},
}

@inbook{37422,
  author       = {{Markewitz, Friedrich and Schuster, Britt-Marie}},
  booktitle    = {{Im Nationalsozialismus}},
  keywords     = {{Kommunikationsgeschichte}},
  publisher    = {{V&R unipress}},
  title        = {{{Denkschrift}}},
  doi          = {{10.14220/9783737014601.223}},
  year         = {{2022}},
}

@book{54055,
  abstract     = {{Im Laufe ihrer wissenschaftlichen Karriere hat Christina Gansel Forschungsbeiträge zu verschiedenen linguistischen Arbeitsfeldern veröffentlicht; von ihren Anfängen in der Grammatikforschung, über Forschungen im Kontext der Semantik von Verben, bis hin zu umfassenden Arbeiten im Bereich der Textlinguistik. So vielfältig und heterogen diese Arbeitsbereiche auf den ersten Blick wirken, lässt sich zu allen der Systembegriff als Orientierungspunkt produktiv in Beziehung setzen. An die Forschungsthemen Christina Gansels wird im Rahmen dieser Festschrift angeschlossen, wobei der Text-Sprache-System-Zusammenhang als einende Klammer dient.}},
  editor       = {{Markewitz, Friedrich and Holtfreter, Susan and Kroll, Iris and Lisek, Grzegorz}},
  pages        = {{192}},
  publisher    = {{Vandenhoeck & Ruprecht}},
  title        = {{{Sprache - Text - System}}},
  year         = {{2022}},
}

@article{54064,
  abstract     = {{Das deutsche Militär als Welt mit eigenen Werten und Normen hat im Laufe seiner Geschichte einen scheinbar festen Wertekanon ausgebildet, der auch als Grundlage bzw. Bezugspunkt für soldatische Identitätskonstruktionen gelten kann. Die einzelnen Komponenten sowie Konnotationen der durch Ausdrücke repräsentierten Konzepte unterliegen aber beständigem Wandel – sowohl innerhalb der militärischen Sphäre als auch und interdependent angebunden an gesamtgesellschaftliche sowie kulturdiskursive Veränderungsprozesse. Ziel dieses Aufsatzes ist die diachrone Aufarbeitung ausgewählter, aber zentraler Elemente soldatischer Wertekanons anhand der Ausdrücke Pflicht und Treue sowie damit verbunden soldatischer Identitätskonstruktionen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Als Grundlage dienen zwei unterschiedliche Quellengattungen, anhand derer die Verwendungsweisen der Ausdrücke aufgearbeitet werden sollen: Verwendung finden Soldatenbriefe als Medium an der Schnittstelle zwischen Kriegswahrnehmung und -darstellung vom Zweiten Schlesischen Krieg (1744/1745) bis zum Zweiten Weltkrieg (1939 – 1945) und kontrastierend nach 1945 angefertigte autobiographische Zeugnisse soldatischer Akteure.}},
  author       = {{Markewitz, Friedrich}},
  journal      = {{Sprachwissenschaft}},
  number       = {{3}},
  pages        = {{257--291}},
  publisher    = {{Winter}},
  title        = {{{“Aber man tut eben seine Pflicht, bis der Schwindel zu Ende geht ...“. Zu soldatischen Identitätskonstruktionen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert anhand der Ausdrücke Pflicht und Treue}}},
  volume       = {{47}},
  year         = {{2022}},
}

@inbook{54063,
  author       = {{Markewitz, Friedrich}},
  booktitle    = {{Akten des XIV. Internationalen Germanistenkongresses Palermo 2021: Wege der Germanistik in transkultureller Perspektive}},
  editor       = {{Auteri, Laura and Barrale, Natascia and Di Bella, Arianna and Hoffmann, Sabine}},
  pages        = {{541--550}},
  title        = {{{Inklusion, Exklusion, Usurpation. Strategien der Übernahme diskursiver Widerstands- und Protest- Positionen im 'Dritten Reich' sowie in der DDR anhand des rechtspopulistischen Blogs Politically Incorrect}}},
  year         = {{2022}},
}

@inbook{54065,
  author       = {{Markewitz, Friedrich and Holtfreter, Susan and Kroll, Iris  and Lisek, Grzegorz}},
  booktitle    = {{Sprache - Text - System}},
  editor       = {{Holtfreter, Susan and Kroll, Iris and Lisek, Grzegorz and Markewitz, Friedrich}},
  pages        = {{7--10}},
  publisher    = {{Vandenhoeck & Ruprecht}},
  title        = {{{Zum 65. Geburtstag Christina Gansels – Einführendes zur (Textsorte) Festschrift}}},
  year         = {{2022}},
}

@inbook{54066,
  author       = {{Markewitz, Friedrich}},
  booktitle    = {{Sprache - Text - System}},
  editor       = {{Holtfreter, Susan and Kroll, Iris and Lisek, Grzegorz and Markewitz, Friedrich}},
  pages        = {{45--55}},
  publisher    = {{Vandenhoeck & Ruprecht}},
  title        = {{{Luhmann und Lyotard? Reflexionen zu möglichen Verbindungslinien zwischen Diskurs- und Systemtheorie}}},
  year         = {{2022}},
}

@article{54067,
  abstract     = {{Trotz zunehmender Reglementierungen des Sprachraums im ›Dritten Reich‹ findet sich eine Vielzahl opponierender, resistierender und widerständischer Sprachhandlungen. Eine wichtige Strategie im durch das Aufeinanderprallen inkommensurabler Diskursarten entstehenden semantischen Kampf um Deutungsmuster ist die der Potenzierung möglicher Bedeutungszusammenhänge durch Veruneindeutigungen, Verschleierungen und andere Formen indirekter Kommunikation, um so widerständische Botschaften in den NS-Diskurs versuchsweise einschleusen zu können. Oft auf den Ebenen der Lexik oder der Äußerung untersucht, will dieser Aufsatz einen texttypologischen Beitrag zur Erschließung von Veruneindeutigungspotenzialen im ›Dritten Reich‹ leisten. Anhand der im linguistischen Forschungsdiskurs bisher nicht wahrgenommenen textuellen Gattung Tarnschrift sollen anhand ihrer spezifischen Charakteristika Möglichkeiten des Bedeutungsbruchs sowie der Bedeutungserweiterung und -destabilisierung reflektiert werden, um so dem bestehenden Forschungsdesiderat der Aufarbeitung widerständischer Kommunikationsstrategien wie textueller Zeugnisse zu begegnen.}},
  author       = {{Markewitz, Friedrich}},
  journal      = {{Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik}},
  number       = {{4}},
  pages        = {{569--590}},
  title        = {{{Tarnschriften als Medium des diskursiven Bedeutungsbruchs sowie der diskursiven Bedeutungserweiterung und -destabilisierung}}},
  volume       = {{52}},
  year         = {{2022}},
}

@misc{54071,
  author       = {{Markewitz, Friedrich}},
  booktitle    = {{Zeitschrift für Angewandte Linguistik}},
  pages        = {{327--333}},
  title        = {{{Sprachliche Aggression bei Martin Luther. Argumentationsformen und -funktionen am Beispiel der Streitschrift 'Wider das Papsttum zu Rom vom Teufel gestiftet' (1545)}}},
  volume       = {{77}},
  year         = {{2022}},
}

