@article{35779,
  abstract     = {{Angehende Erzieher_innen sollen an Fachschulen für Sozialpädagogik für einen professionellen Umgang mit Differenz in ihrer späteren Berufspraxis ausgebildet werden. Diese Professionalisierung an Fachschulen findet aber auch in institutionellen Kontexten statt, die selbst von gesellschaftlichen Differenz- und Ungleichheitsverhältnissen geprägt sind. Gezeigt wird in einer kontrastierenden Analyse zweier Expert_inneninterviews mit einer Lehr- und einer Leitungskraft von Fachschulen, dass die wahrgenommene soziale Positioniertheit der eigenen Schüler_innen präformiert, wie die breiten curricularen Vorgaben zur differenzbezogenen Professionalisierung konkretisiert werden und welche inhaltlichen Schwerpunkte die Schulen setzen.}},
  author       = {{Kuhn, Melanie and Landhäußer, Sandra}},
  journal      = {{Diskurs Kindheits- und Jugendforschung}},
  keywords     = {{Erzieher_innenausbildung, Fachschule für Sozialpädagogik, Differenz, Ungleichheit, Expert_inneninterviews}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{22--35}},
  publisher    = {{Budrich Journals}},
  title        = {{{Von sozialer Exklusivität und „sozialem Sprengstoff“ – Perspektiven von Lehr- und Leitungskräften auf Differenz und Ungleichheit in der Ausbildung von Erzieher_innen}}},
  doi          = {{https://www.budrich-journals.de/index.php/diskurs/article/view/36919}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{36374,
  abstract     = {{Für weite Teile der Pädagogik der frühen
Kindheit als auch der Sozialpädagogik
ist die Bezugnahme auf Familie aus der
Perspektive von Praxiszusammenhängen
konstitutiv. Durch gesellschaftliche Ent-
wicklungen gerät die Familie in Krisen,
die es pädagogisch zu bearbeiten gilt.
Aus (inter- und inner-)disziplinären
Perspektiven versammelt der Band
analytische Beiträge, die diskutieren, auf
welche Weise die jeweiligen Diskurse
Zustands- und Aufgabenbeschreibungen
der Familie konstruieren und wie die
jeweilige Verhältnisbestimmung dis-
ziplinäre Gemeinsamkeiten, aber auch
Abgrenzungen begründen.}},
  author       = {{Landhäußer, Sandra and Faas, Stefan and Schmidt, Thilo and von Guilleaume, Christine}},
  booktitle    = {{Familie im Kontext kindheits- und sozialpädagogischer Institutionen}},
  isbn         = {{978-3-7799-6647-0}},
  keywords     = {{Erziehungskompetenz, Elternbildung: Entwicklungen, Programme, Ambivalenzen}},
  pages        = {{211--222}},
  publisher    = {{Beltz Juventa}},
  title        = {{{Zur Stärkung von Erziehungskompetenz durch Elternbildung: Entwicklungen, Programme, Ambivalenzen}}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{36901,
  abstract     = {{Im  Folgenden  geht  es  um  das  pädagogische  Handlungskonzept  bzw.  genauer:  ‚päda-go  gische  Handlungskonzepte  einer  Erziehung,  die  als  „antiautoritär“  in  der  Fach-literatur‘  bezeichnet  wird  (z.  B.  Rabe-Kleberg,  1993).  Diese  Bezeichnung,  die  wir  bis  heute  in  Handbüchern,  Lexika  und  Sammelbänden  fi  nden,  geht  u.  a.  auf  den  bundes-republikanischen  Entstehungskontext  der  1960er  und  1970er  Jahre  zurück,  einer  Zeit,  die  von  internationalen  politisch-sozialen  (Reform-)Bewegungen  und  Protesten  ge-prägt  war,  allen  voran  der  Studenten-,  der  Frauen-  und  der    Kinderladenbewegung.  Alle  drei  Bewegungen  waren  u.  a.  getragen  von  der  Idee,  dass  mit  einer  repressions-freien,  selbstregulierenden,  an  demokratischen  Grundlagen  und  an  den  Bedürfnissen  des  Kindes  ausgerichteten  Erziehung  die  ‚Sinnentleerung  kapitalistisch-autoritär  ge-prägter Verhältnisse‘1 überwunden werden könn(t)e (z. B. Aden-Grossmann, 2011).Insoweit  müssen  die  Antworten  auf  die  Frage  nach  den  pädagogischen  Hand-lungskonzepten  im  Kontext  von    Kinderladenbewegung  und    Elterninitiativen  eng  mit  den  gesellschaft  lichen,  politischen  und  sozialen  Ereignissen  dieser  Zeit  verknüpftwerden, da insbesondere die ‚politischen Kämpfe‘ gegen die damals geltenden (autori-tären)   politischen   Ereignisse   Auslöser   der   Idee   einer   ‚   antiautoritären   Erziehung‘   waren,  u.  a.  die  Auswirkungen  des  Atombombenabwurfs  über  Hiroshima  sowie  der  ‚Sputnikschock‘  in  den  1950er  Jahren,  der  sog.  ‚Vietnamkrieg‘  der  USA,  die  Nicht-Aufarbeitung  des  deutschen  Nationalsozialismus,  die  Notstandsgesetze  in  der    BRD,  u.  a.  politische  Entwicklungen  rund  um  den  Globus  im  Horizont  des  ‚Kalten  Krieges‘,  die  sich  als  para-  und  direkt  militärisch  mit  autoritärem  Grundcharakter  auszuweiten  drohten (ausführlicher z. B. Vinen, 2018). Daher  werden  wir  im  vorliegenden  Beitrag  versuchen,  über  einen  historischen  Zugang  den  Bogen  von  der    Kinderladenbewegung  als  Teil  der  Neuen  Sozialen  Be-wegungen   rund   um      1968   in   Westdeutschland   über   Kernaussagen,   pädagogische   Grundsätze und paradigmatische Grundannahmen bis hin zur Einordnung in aktuelle Forschungsbefunde  zu  Kinderläden  und  sog.    Elterninitiativen  bzw.  Elterninitiativ-Kitas (auch „EI-Kitas“, Aden-Grossmann, 2011, S. 153) aufzuspannen. Vorausgeschickt sei, dass der Forschungsstand über die pädagogischen Handlungskonzepte im Kontext von    Kinderladenbewegung  und    Elterninitiativen  nach  wie  vor  unübersichtlich  und  lückenhaft    ist,  von  Mythen,  Gründungsgeschichten  und  allerlei  ‚Erzählungen‘  ge-tragen,  aber  deshalb  umso  interessanter,  weil  er  nicht  nur  selbstverständliche  Gewiss-heiten, sondern auch viele off ene Fragen bereithält.}},
  author       = {{Bock, Karin and Göddertz, Nina}},
  booktitle    = {{ Frühpädagogische Handlungskonzepte. Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme.}},
  editor       = {{Schmidt, Thilo  and Smidt, Wilfried and Sauerbrey, Ulf }},
  isbn         = {{9783825256852}},
  keywords     = {{Pädagogik, Erziehungswissenschaft}},
  pages        = {{195 -- 216}},
  publisher    = {{Waxmann}},
  title        = {{{Pädagogische Handlungskonzepte in Kinderladenbewegung und Elterninitiativen}}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{36897,
  abstract     = {{Einhergehend mit der Digitalisierung – verschärft in Zeiten der Covid19-Pandemie –
zeigen sich strukturelle wie didaktische Herausforderungen für Universitäten, Leh-
rende und Studierende, denen auch die Didaktik der Sozialpädagogik begegnen
muss. Mit dem vorliegenden Beitrag wird in Anknüpfung an den klassischen sozial-
pädagogischen Ansatz der Lebensweltorientierung (Hans Thiersch) die Weiterent-
wicklung einer fachgebundenen Hochschuldidaktik der (Berufsschul-)Lehrer:innen-
bildung der Fachrichtung Sozialpädagogik angestoßen.}},
  author       = {{Göddertz, Nina and Karber, Anke}},
  booktitle    = {{Care Work 4.0}},
  editor       = {{ Friese , Marianne}},
  keywords     = {{Berufliche Bildung, Didaktik der Sozialpädagogik, fachgebundene Hochschuldidaktik, Lebensweltorientierung}},
  pages        = {{245 -- 257}},
  publisher    = {{wbv Media}},
  title        = {{{Digitale Lehr-Lern-Räume in der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik}}},
  year         = {{2021}},
}

@article{43179,
  abstract     = {{Der Beitrag referiert Ergebnisse studentischer Forschungsprojekte, die sich mit den Folgen der Corona-Pandemie für die berufliche Bildung, für Berufswahl, Berufsvorbereitung und Ausbildung befasst haben. Die Ergebnisse zeigen nicht nur, wie unterschiedlich Berufe und Branchen von der Krise betroffen waren und damit umgegangen sind, sondern geben auch Hinweise auf nötige Weiterentwicklungen zur Verbesserung der Resilienz von Branchen, Berufen, Betrieben und ihrer Ausbildung.}},
  author       = {{Heisler, Dietmar}},
  issn         = {{00059536}},
  journal      = {{Berufsbildung. Zeitschrift für Theorie-Praxis-Dialog}},
  keywords     = {{Pandemie, Distanzlernen, Berufswahl, Ausbildung}},
  publisher    = {{wbv, Eusl}},
  title        = {{{Berufsausbildung in der Corona-Pandemie. Befunde studentischer Forschungsprojekte}}},
  volume       = {{192}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{43182,
  author       = {{Heisler, Dietmar and Reißland, Jens and Müller, Claudia and Rühr, Laura and Gröger, Simon}},
  booktitle    = {{Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung. Die Modellversuche 2015-2019 auf dem Weg vom Projekt zur Struktur}},
  editor       = {{Melzig, Christian and Kuhlmeier, Werner and Kretschmer, Susanne}},
  isbn         = {{978-3-8474-2951-7}},
  pages        = {{299 -- 319}},
  publisher    = {{Barbara Budrich}},
  title        = {{{Das Analyseraster zu Merkmalen eines nachhaltigen Lernortes für betriebliche Ausbilderinnen und Ausbilder.}}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{45319,
  author       = {{Schemmer, Susanne Jutta and Heisler, Dietmar and Rink, Julia}},
  booktitle    = {{Entwicklungen und Perspektiven in der Berufsorientierung. Stand und Herausforderungen. Online: (06.12.2021)}},
  editor       = {{Weyland, Ulrike and Ziegler, Birgit and Driesel-Lange, Katja and Kruse, Annika}},
  pages        = {{60--78}},
  publisher    = {{Verlag Barbara Budrich}},
  title        = {{{Entwicklungschance oder Warteschleife? Berufsorientierung und Berufswahl in der Berufsfachschule}}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{57034,
  author       = {{Ristau, Alexander and Monse, Pia and Funk, Alexander and Kubandt, Melanie and Sabla- Dimitrov, Kim-Patrick}},
  booktitle    = {{Familie im Kontext kindheits- und sozialpädagogischer Institution}},
  pages        = {{156--169}},
  publisher    = {{Beltz Juventa}},
  title        = {{{Blicke*n auf Familie: Grenzobjekte als Reflexionsraum professioneller Konstruktionen von Familie}}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{57032,
  author       = {{Sabla-Dimotrov, Kim-Patrick and Ristau, Alexander}},
  booktitle    = {{Handbuch Feministische Perspektiven auf Elternschaft}},
  editor       = {{Haller, Lisa Yashodhara and Schlender, Alicia}},
  pages        = {{207--215}},
  publisher    = {{Barbara Budrich}},
  title        = {{{Vaterschaft in der Kinder- und Jugendhilfe}}},
  year         = {{2021}},
}

@article{37547,
  author       = {{Vochatzer, Stefanie and Engelmann , Sebastian }},
  journal      = {{Journal der Schreibwissenschaft}},
  number       = {{22}},
  pages        = {{52--63}},
  publisher    = {{WBV}},
  title        = {{{ Autoethnografie und Kreatives Schreiben}}},
  doi          = {{10.3278/JOS2102W052}},
  volume       = {{3}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{37533,
  author       = {{Dopheide, Fredericke and Freitag, Christine and Koch, Lea and Struchholz, Caroline}},
  booktitle    = {{Impulse zu Methoden in der deutschsprachigen Civic Engagement-Forschung}},
  editor       = {{Gerholz, Karl-Heinz}},
  pages        = {{15--32}},
  title        = {{{Gesellschaftliche Wirkprozesse des Civic Engagement qualitativ erforschen}}},
  year         = {{2021}},
}

@article{37539,
  author       = {{Freitag, Christine}},
  journal      = {{Katechetische Blätter}},
  number       = {{4}},
  pages        = {{255--258}},
  publisher    = {{https://www.katbl.de}},
  title        = {{{Denk-Wege zu einer religionssensiblen Schulkultur: erziehungswissenschaftliche Perspektiven}}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{26681,
  author       = {{Harteis, Christian and Billett, Stephen and Gruber, Hans}},
  booktitle    = {{Implizites Wissen. Berufs- und wirtschaftspädagogische Annäherungen}},
  editor       = {{Neuweg, Georg and Hermkes, Rico and Bonowski, Tim}},
  isbn         = {{9783763960071}},
  pages        = {{155--174}},
  publisher    = {{wbv}},
  title        = {{{Expertiseentwicklung: Umwandlung von Wissen in Können}}},
  year         = {{2020}},
}

@inbook{16508,
  author       = {{Harteis, Christian and Caruso, Carina}},
  booktitle    = {{Verlängerte Praxisphasen in der universitären Lehrerbildung: Spannungsfelder zwischen Theorie, Praxis und der Bestimmung von Professionalisierung }},
  editor       = {{Rheinländer, K. and Scholl, D.}},
  pages        = {{58--73}},
  publisher    = {{Klinkhardt}},
  title        = {{{Inwiefern können Praxisphasen im Studium zu einer Theorie-Praxis-Relationierung beitragen? Implikationen für die professionelle Entwicklung angehender Lehrkräfte. }}},
  year         = {{2020}},
}

@inbook{26680,
  abstract     = {{Berufliche Förderung in Zeiten von Digitalisierung und Berufsbildung 4.0 war ein Schwerpunktthema der Hochschultage Berufliche Bildung 2019 in Siegen. Die Beiträge des Sammelbandes geben einen Überblick über die diskutierten Konzepte und Handlungsansätze.

Der erste Teil befasst sich mit Fragen zum digitalen Kompetenzerwerb in verschiedenen Arbeitsdomänen, von den Auswirkungen der Digitalisierung auf industrieller Arbeit und Landwirtschaft bis zur Entwicklung von Medienkompetenz als Aufgabe der Berufsbildung. Im zweiten Teil stehen Fragen zur beruflichen Förderung in Zeiten der Digitalisierung im Mittelpunkt. Themen sind u.a. Lernortkooperationen, digitale Transformation in der Ausbildungsvorbereitung an Berufskollegs sowie Benachteiligtenförderung in digitalen Kontexten. 

Der Band richtet sich an Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie Akteure und Akteurinnen in der beruflichen Bildung, im Übergangssystem, in der beruflichen Förderung und an Berufsschulen.}},
  author       = {{Goller, Michael and Caruso, Carina and Berisha-Gawlowski, Angelina and Harteis, Christian}},
  booktitle    = {{Digitalisierung am Übergang Schule Beruf Ansätze und Perspektiven in Arbeitsdomänen und beruflicher Förderung}},
  editor       = {{Heisler, Dietmar and Meier, Jörg}},
  keywords     = {{Arbeitsmarktförderung, Arbeitswelt, Arbeitswelt - Strukturwandel, Benachteiligte, Beruf, Berufliche, Bildungberufliches Lernen, Berufskolleg, Berufswahl, Didaktik, Digitale Arbeitswelt, Digitale Bildung, Digitale Kompetenzen, Digitale Lehre, Digitales Lernen, Digitalisierung, Industrie 4.0, Landwirtschaft, Lernprozess, Lernprozesse, Lernprozesse und -begleitung, Medienkompetenz, Übergangsmanagement}},
  pages        = {{53--76}},
  publisher    = {{wbv}},
  title        = {{{Digitalisierung in der Landwirtschaft. Gründe, Optionen und Bewertungen aus Perspektive von Milchviehlandwirtinnen und -landwirten}}},
  volume       = {{56}},
  year         = {{2020}},
}

@inbook{26684,
  abstract     = {{How can intuition research inform practice? As the use of intuition in business has become more widely accepted, companies struggle to understand how to use this additional resource efficiently, while corporate trainers and university educators lack tools to develop it as a skill. This truly international Handbook provides relevant answers with:

• chapters by academics and practitioners, written in a concise, digestible format to make it accessible to non-academic readers

• empirical studies from multiple industry/service sectors that demonstrate an integrated use of intuition and analysis in decision making

• studies from industry and education that demonstrate how to develop intuition, including a ground-breaking research in problem solving

• non-Western perspectives illustrated on case studies from Japan and China

• use of language protocols/methods to bring intuition into our awareness

• new research into group/collective intuition (based on language analysis and quantum physics)

• research related to sensing and sense making.

Due to its focus on bridging theory and practice, the Handbook is of value not only to academics and organizational researchers but also to industry professionals, corporate trainers and university educators who search for answers on how to incorporate intuition into a common skill set. Accessible in style, it will also appeal to educated business readers.}},
  author       = {{Steffen, Bianca and Goller, Michael and Harteis, Christian}},
  booktitle    = {{Intuition handbook: Bridging research and practice}},
  editor       = {{Sinclair, Martha}},
  pages        = {{241--254}},
  publisher    = {{Edgar Elgar}},
  title        = {{{The contribution of mental simulation to the development of intuition}}},
  year         = {{2020}},
}

@article{29105,
  abstract     = {{In der beruflichen Pflegeausbildung bezeichnen Schulstationen spezielle Lehr-Lernarrangements, in welchen Auszubildende zeitlich beschränkt die volle Verantwortung für die Planung, Organisation und Umsetzung der Patient*innenpflege auf einer Station im regulären Krankenhausbetrieb übernehmen. Obwohl solche Schulstationen seit mehr als 20 Jahren in der Ausbildung eingesetzt werden und ihnen in der Literatur im Vergleich zu den regulären Praxisphasen lernförderliche Eigenschaften zugeschrieben werden, so fehlen bisher empirische Studien, welche die unterstellten Lernpotentiale überprüfen. Der vorliegende Beitrag nimmt sich dieser Forschungslücke an. Vor diesem Hintergrund soll die folgende erkenntnisleitende Forschungsfrage beantwortet werden: Wie unterscheiden sich Schulstationen von regulären Praxisphasen in Hinblick auf lernförderliche Arbeitsplatzmerkmale? Hierzu wurde eine Mixed-Methods-Replikationsstudie durchgeführt, in welcher zwei konsekutiv stattfindende Schulstationen mittels schriftlicher Befragung (insgesamt 36 Auszubildende) sowie anschließender Interviews mit insgesamt 25 Auszubildenden, drei examinierten Pflegefachkräften und drei involvierten Ärzt*innen untersucht wurden. Als zentrales Ergebnis dieser Studie kann festgehalten werden, dass die untersuchte Schulstation im Vergleich zu den regulären Praxisphasen der Auszubildenden für arbeitsplatzgebundene Lernprozesse tatsächlich förderlicher gestaltet ist. Auf Basis der empirischen Befunde werden Bedingungen abgeleitet, die für die Realisation der identifizierten Lernpotentiale erfüllt sein sollten.}},
  author       = {{Goller, Michael and Steffen, Bianca and Lau, Dirk}},
  issn         = {{0172-2875}},
  journal      = {{Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik}},
  keywords     = {{Pflegeausbildung, Schulstation, Lernen am Arbeitsplatz, Arbeitsplatzgebundenes Lernen, Informelles Lernen}},
  number       = {{3}},
  pages        = {{364--390}},
  title        = {{{Schulstationen in der Pflegeausbildung: Zur Lernförderlichkeit eines komplexen Lehr-Lernarrangements}}},
  doi          = {{10.25162/zbw-2020-0016}},
  volume       = {{116}},
  year         = {{2020}},
}

@article{16507,
  author       = {{Goller, Michael and Harteis, Christian and Gijbels, David and Donche, Vincent}},
  issn         = {{1069-4730}},
  journal      = {{Journal of Engineering Education}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{307--324}},
  title        = {{{Engineering students' learning during internships: Exploring the explanatory power of the job demands‐control‐support model}}},
  doi          = {{10.1002/jee.20308}},
  volume       = {{109}},
  year         = {{2020}},
}

@inbook{29108,
  abstract     = {{Lehramtsstudierende unterscheiden sich in ihren Einstellungen, wie das Lernen zu Unterrichten am besten gelingt und welche Lernaktivitäten und Formen der Emotionsregulation dazu nötig sind. In der Studie wurden die Einstellungsmuster von N = 512 Studierenden (2. Mastersemester) zu Beginn und gegen Ende des Langzeitpraktikums Praxissemester mittels dem Inventory Learning to Teach Process (ILTP) erhoben und mögliche Zusammenhänge mit der Lernbegleitung durch Mentor/innen sowie mit der individuellen Kompetenzeinschätzung geprüft. Entgegen der theoretisch angenommen Muster wurden drei Muster (Vermeidend, Praxisorientiert, Vielseitig) identifiziert. Die Studie zeigt, dass eine hochwertig eingeschätzte mentorielle Begleitung mit dem Beibehalt oder dem Wechsel in das Muster Vielseitig in Relation steht und dass Kompetenzeinschätzungen Zusammenhänge mit den Einschätzungsmustern aufweisen. So empfinden diejenigen Studierenden den höchsten Kompetenzzuwachs, die während des Praxissemesters in das Muster Vielseitig wechseln bzw. in diesem verbleiben. Den geringsten Kompetenzzuwachs verzeichnen die Studierenden, die nach dem Praxissemester dem Muster Vermeidend zugeordnet wurden. Implikationen für die weitere Forschung zur Bedeutsamkeit im Umgang mit heterogenen Lerngruppen werden diskutiert.}},
  author       = {{Gröschner, Alexander and Goller, Michael and Haschner, Tina}},
  booktitle    = {{Praxissemester im Lehramtsstudium in Deutschland: Wirkungen auf Studierende}},
  editor       = {{Ulrich,  I. and Gröschner, A.}},
  keywords     = {{Kompetenzeinschätzung, Lehramtsstudium, Lernen zu Unterrichten, Mentoring, Praxissemester}},
  pages        = {{209--241}},
  publisher    = {{Springer VS}},
  title        = {{{Lernen zu Unterrichten – Veränderungen in den Einstellungsmustern von Lehramtsstudierenden während des Praxissemesters im Zusammenhang mit mentorieller Lernbegleitung und Kompetenzeinschätzung}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.1007/978-3-658-24209-1_7}},
  year         = {{2020}},
}

@article{16506,
  author       = {{Harteis, Christian and Goller, Michael and Caruso, Carina}},
  issn         = {{2504-284X}},
  journal      = {{Frontiers in Education}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{1--10}},
  title        = {{{Conceptual Change in the Face of Digitalization: Challenges for Workplaces and Workplace Learning}}},
  doi          = {{10.3389/feduc.2020.00001}},
  volume       = {{5}},
  year         = {{2020}},
}

