@inproceedings{36149,
  author       = {{Görel, Gamze and Hellmich, Frank}},
  publisher    = {{University of Gothenburg}},
  title        = {{{Primary school principals’ views on designing inclusive schools. 19th Biennial EARLI (European Association for Research on Learning and Instruction) Conference 2021. “Education and Citizenship: Learning and Instruction and the Shaping of Futures”}}},
  year         = {{2021}},
}

@inproceedings{36093,
  author       = {{Löper, Marwin Felix and Lehofer, Mike and Schwab, Susanne and Hellmich, Frank}},
  publisher    = {{Universität Luxemburg}},
  title        = {{{Die Bedeutung von Erfahrungen für die Einstellungen von Grundschulkindern gegenüber Peers mit emotional-sozialen Schwierigkeiten im inklusiven Unterricht. Vortrag auf der Tagung der Arbeitsgruppe empirische sonderpädagogische Forschung}}},
  year         = {{2021}},
}

@inproceedings{36106,
  author       = {{Löper, Marwin Felix and Görel, Gamze and Hellmich, Frank}},
  publisher    = {{Universität Luxemburg}},
  title        = {{{Unterscheiden sich Lehrkräfte an inklusiven und nicht-inklusiven Grundschulen hinsichtlich ihrer Handlungsintentionen bei der Gestaltung adaptiven Unterrichts? Vortrag auf der Tagung der Arbeitsgruppe empirische sonderpädagogische Forschung}}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{36369,
  abstract     = {{Das Programm Sozialraumorientierung bietet sich seit etwa dreißig Jahren als zentrale strategische Option präventiver Sozialpolitik an. Mit den Zielen Dezentralisierung der Organisation, Aktivierung der lokalen Gemeinschaft zur Behebung lokaler Problemlagen und (bessere) Partizipation der Anwohner_innen verspricht Sozialraumorientierung ebenso eine administrative wie fachliche Innovation sowie eine fiskalische Entlastung durch höhere Effizienz. Dieses omnipotente Versprechen macht das Programm Sozialraumorientierung gerade für kommunale Steuerungsinstanzen oder Leitungsinstanzen großer Träger von Jugendhilfeleistungen höchst attraktiv. Doch wie schätzen die Akteur_innen im Feld das Programm Sozialraumorientierung ein? Die konkreten Deutungs- und Wissensmuster der unterschiedlichen professionellen Akteur_innen, die auf den Ebenen Bundesland und Kommune die Einführung und Umsetzung des Programms Sozialraumorientierung mitverantworten, stehen im Mittelpunkt des vorliegenden Bandes. Basis sind die Ergebnisse eines aktuellen Forschungsprojektes, die im ersten Teil ausführlich vorgestellt werden und im zweiten Teil von deutschsprachigen Expert:innen aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert werden.}},
  author       = {{Landhäußer, Sandra}},
  booktitle    = {{Sozialraumorientierung: Innovation durch Kleinräumigkeit? Die Perspektive der Kinder- und Jugendhilfepraxis}},
  editor       = {{Dirks,  Sebastian  and Kessl, Fabian}},
  isbn         = {{978-3-7799-6190-1}},
  keywords     = {{Jugendhilfe  |  Sozialraum  |  Soziale Arbeit  |  Kinderschutz  |  Sozialplanung}},
  pages        = {{174--188}},
  publisher    = {{Beltz Juventa}},
  title        = {{{Multiprofessionelles und inter-institutionelles Netzwerken als Element sozialraumorientierten Handelns}}},
  year         = {{2021}},
}

@article{35779,
  abstract     = {{Angehende Erzieher_innen sollen an Fachschulen für Sozialpädagogik für einen professionellen Umgang mit Differenz in ihrer späteren Berufspraxis ausgebildet werden. Diese Professionalisierung an Fachschulen findet aber auch in institutionellen Kontexten statt, die selbst von gesellschaftlichen Differenz- und Ungleichheitsverhältnissen geprägt sind. Gezeigt wird in einer kontrastierenden Analyse zweier Expert_inneninterviews mit einer Lehr- und einer Leitungskraft von Fachschulen, dass die wahrgenommene soziale Positioniertheit der eigenen Schüler_innen präformiert, wie die breiten curricularen Vorgaben zur differenzbezogenen Professionalisierung konkretisiert werden und welche inhaltlichen Schwerpunkte die Schulen setzen.}},
  author       = {{Kuhn, Melanie and Landhäußer, Sandra}},
  journal      = {{Diskurs Kindheits- und Jugendforschung}},
  keywords     = {{Erzieher_innenausbildung, Fachschule für Sozialpädagogik, Differenz, Ungleichheit, Expert_inneninterviews}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{22--35}},
  publisher    = {{Budrich Journals}},
  title        = {{{Von sozialer Exklusivität und „sozialem Sprengstoff“ – Perspektiven von Lehr- und Leitungskräften auf Differenz und Ungleichheit in der Ausbildung von Erzieher_innen}}},
  doi          = {{https://www.budrich-journals.de/index.php/diskurs/article/view/36919}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{36374,
  abstract     = {{Für weite Teile der Pädagogik der frühen
Kindheit als auch der Sozialpädagogik
ist die Bezugnahme auf Familie aus der
Perspektive von Praxiszusammenhängen
konstitutiv. Durch gesellschaftliche Ent-
wicklungen gerät die Familie in Krisen,
die es pädagogisch zu bearbeiten gilt.
Aus (inter- und inner-)disziplinären
Perspektiven versammelt der Band
analytische Beiträge, die diskutieren, auf
welche Weise die jeweiligen Diskurse
Zustands- und Aufgabenbeschreibungen
der Familie konstruieren und wie die
jeweilige Verhältnisbestimmung dis-
ziplinäre Gemeinsamkeiten, aber auch
Abgrenzungen begründen.}},
  author       = {{Landhäußer, Sandra and Faas, Stefan and Schmidt, Thilo and von Guilleaume, Christine}},
  booktitle    = {{Familie im Kontext kindheits- und sozialpädagogischer Institutionen}},
  isbn         = {{978-3-7799-6647-0}},
  keywords     = {{Erziehungskompetenz, Elternbildung: Entwicklungen, Programme, Ambivalenzen}},
  pages        = {{211--222}},
  publisher    = {{Beltz Juventa}},
  title        = {{{Zur Stärkung von Erziehungskompetenz durch Elternbildung: Entwicklungen, Programme, Ambivalenzen}}},
  year         = {{2021}},
}

@inproceedings{36123,
  author       = {{Löper, Marwin Felix and Schwab, Susanne and Lehofer, Mike and Hellmich, Frank}},
  publisher    = {{Justus-Maximilians-Universität Würzburg}},
  title        = {{{Die Rolle inter- und intraindividueller Erfahrungen für die Einstellungen von Grundschulkindern gegenüber Peers mit emotional-sozialem Förderbedarf. Vortrag auf der 56. Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). „Sonderpädagogik – zwischen Dekategorisierung und Rekategorisierung“}}},
  year         = {{2021}},
}

@inproceedings{36121,
  author       = {{Franzen, Katja and Moschner, Barbara and Hellmich, Frank}},
  publisher    = {{Justus-Maximilians-Universität Würzburg}},
  title        = {{{Selbstwirksamkeitsüberzeugungen von Primarstufenlehrkräften im Kontext schulischer Inklusion – Eine Untersuchung potenzieller Prädiktoren. Vortrag auf der 56. Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). „Sonderpädagogik – zwischen Dekategorisierung und Rekategorisierung“}}},
  year         = {{2021}},
}

@inproceedings{36107,
  author       = {{Löper, Marwin Felix and Hellmich, Frank}},
  publisher    = {{Justus-Maximilians-Universität Würzburg}},
  title        = {{{Handlungsintentionen bei der Gestaltung adaptiven Unterrichts – Ein Vergleich zwischen Lehrkräften an inklusiven und nicht- inklusiven Grundschulen. Vortrag auf der 56. Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). „Sonderpädagogik – zwischen Dekategorisierung und Rekategorisierung“}}},
  year         = {{2021}},
}

@inproceedings{36110,
  author       = {{Görel, Gamze and Hellmich, Frank}},
  publisher    = {{Justus-Maximilians-Universität Würzburg}},
  title        = {{{Bedingungen für die erfolgreiche Umsetzung von Inklusion aus Sicht von Schulleitungen an Grundschulen. Vortrag auf der 56. Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). „Sonderpädagogik – zwischen Dekategorisierung und Rekategorisierung“}}},
  year         = {{2021}},
}

@inproceedings{36135,
  author       = {{Löper, Marwin Felix and Hellmich, Frank}},
  publisher    = {{University of Geneva}},
  title        = {{{The quality of student-teacher relationship and teachers’ behaviour as predictors for children’s attitudes towards peers with learning disabilities. Single Paper. ECER 2021 (European Conference on Educational Research). “Education and Society: expectations, prescriptions, reconciliations”}}},
  year         = {{2021}},
}

@inproceedings{36141,
  author       = {{Görel, Gamze and Hellmich, Frank}},
  publisher    = {{University of Geneva}},
  title        = {{{Differentiation and individualisation as key features of inclusive teaching quality – Findings from a qualitative study with primary school teachers. Single Paper. ECER 2021 (European Conference on Educational Research). “Education and Society: expectations, prescriptions, reconciliations”}}},
  year         = {{2021}},
}

@inproceedings{36143,
  author       = {{Hellmich, Frank and Schulze, Jan Roland and Hoya, Fabian Karl}},
  publisher    = {{University of Gothenburg}},
  title        = {{{The promotion of pre-service teachers’ team-teaching competencies for inclusive education. 19th Biennial EARLI (European Association for Research on Learning and Instruction) Conference 2021. “Education and Citizenship: Learning and Instruction and the Shaping of Futures”}}},
  year         = {{2021}},
}

@inproceedings{36146,
  author       = {{Franzen, Katja and Hellmich, Frank and Moschner, Barbara}},
  publisher    = {{University of Gothenburg}},
  title        = {{{Sources of primary school teachers’ self-efficacy to teach in inclusive classrooms. 19th Biennial EARLI (European Association for Research on Learning and Instruction) Conference 2021. “Education and Citizenship: Learning and Instruction and the Shaping of Futures”}}},
  year         = {{2021}},
}

@article{40039,
  abstract     = {{<jats:p>In der Herausforderung Unterricht inklusionsbezogen weiterzuentwickeln, manifestiert sich unter anderem die Forderung nach der Qualifizierung von (angehenden) Lehrkräften bzgl. der Anwendung und Umsetzung einer alltagsintegrierten Diagnostik mit dem Ziel, Kinder individualisiert und gleichzeitig mit Bezug auf einen gemeinsamen Lerngegenstand zu unterrichten. Dabei ist ein didaktisch-diagnostisches Handeln aller Lehrkräfte gefordert, welches im Kontext einer professionellen und inklusionsorientierten Gestaltung sowie einer angemessenen Begleitung und Förderung von Lern- und Entwicklungsprozessen steht. In der Konzeption entsprechender Aus- und Weiterbildungsformate setzt das geplante Projekt DiPoSa (Didaktisch-diagnostische Potentiale des inklusionsorientierten Sachunterrichts) an. Ziel ist es durch einen Design-Based-Research-Ansatz (DBR) Videovignetten zu erstellen und zu evaluieren, mittels derer entsprechende Kompetenzen von (angehenden) Lehrkräften im Sachunterricht weiterentwickelt werden können. Dabei bietet insbesondere der Sachunterricht als vielperspektivisches Integrationsfach der Grundschule einen passenden Rahmen, kindliche Lernpotentiale als Ausgangspunkt für didaktisch-diagnostisches Handeln nutzbar zu machen. Denn in aktuellen inklusionsorientierten Ansätzen des Sachunterrichts sind sowohl reformpädagogisch orientierte als auch offene Konzepte und Modelle des adaptiven Unterrichts zu finden, die sich an den unterschiedlichen Programmatiken der Umsetzung von individueller Förderung orientieren. Im folgenden Beitrag werden die dem geplanten Projekt zugrundeliegenden theoretischen und empirischen Zugänge erläutert und die forschungsmethodische Umsetzung durch einen DBR-Ansatz als methodologische Basis für eine Theorie-Praxis-verzahnende Forschungsperspektive auf diagnostisches Handeln sowie die Förderung diagnostischer Handlungskompetenzen durch Videovignetten im Kontext der Aus- und Weiterbildung von (Sachunterrichts-)Lehrkräften diskutiert.
 
Abstract
The challenge to further promote practices of inclusive teaching, requires the development of assessment literacy. Combined with the aim to teach all children in a collaborative learning environment, qualification of teachers (in training) in the application and implementation of formative assessment as an integrated daily routine is needed. Therefore, the project DiPoSa focuses on the development of appropriate training and qualification formats. The project heads to create and evaluate video vignettes using a design-based-research approach (DBR), which can then be used to further develop assessment literacy of teachers in social studies and science in primary education. As a multi-perspective integrative subject in elementary school social studies and science in primary education offers a suitable framework for practices of formative assessment taking children's learning potentials as a serious concern. Foundations can be seen in current inclusive approaches to social studies and science in primary education, where reform pedagogically orientation and open concepts can as well be found as models of adaptive teaching. Although there are different theoretical and programmatic implementations, both perspectives share an orientation towards individual support of children. With this in mind the following article tries to lay down the theoretical and empirical approaches of the planed project DiPoSa and discusses methodological foundations of the project. The discussion focuses on how assessment practices as well as assessment literacy can be promoted through a DBR research-design using video vignettes in the context of teacher education and qualification and rooting in a deepened science-practice partnership.Zusammenfassung englisch</jats:p>}},
  author       = {{Schroeder, René and Blumberg, Eva and Kottmann, Brigitte and Miller, Susanne and Reh, Anne}},
  issn         = {{2699-2477}},
  journal      = {{QfI - Qualifizierung für Inklusion. Online-Zeitschrift zur Forschung über Aus-, Fort- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte}},
  keywords     = {{General Medicine}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{349--372}},
  publisher    = {{University Library J. C. Senckenberg}},
  title        = {{{Chancen des inklusionsorientierten Sachunterrichts für didaktisch-diagnostisches Handeln. Konzeptionelle und methodologisch-methodische Grundlagen eines forschungsbasierten Entwicklungsansatzes für die Lehrer*innenbildung}}},
  doi          = {{10.21248/qfi.74}},
  volume       = {{3}},
  year         = {{2021}},
}

@inproceedings{36175,
  author       = {{Hellmich, Frank and Hoya, Fabian Karl and Schulze, Jan Roland and Kirsch, Alexander and Blumberg, Eva and Schwab, Susanne}},
  publisher    = {{Goethe-Universität Frankfurt am Main}},
  title        = {{{Kooperatives Lernen von Lehramtsstudierenden im Zusammenhang mit ihrer Qualifizierung für den inklusiven naturwissenschaftlichen Sachunterricht der Grundschule – Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt. Vortrag. Abschlussveranstaltung der Förderlinie "Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)}}},
  year         = {{2021}},
}

@inproceedings{36125,
  author       = {{Hellmich, Frank and Schulze, Jan Roland and Blumberg, Eva and Hoya, Fabian Karl}},
  publisher    = {{University of Geneva}},
  title        = {{{The impact of the composition of pre-service teacher teams on children’s competencies in (non-)inclusive primary school science lessons. Single Paper. ECER 2021 (European Conference on Educational Research). “Education and Society: expectations, prescriptions, reconciliations”}}},
  year         = {{2021}},
}

@inproceedings{40498,
  abstract     = {{September 2021}},
  author       = {{Büker, Petra and Rasfeld, Margret and Feitkenhauer, Tobias and Boos, Mareike}},
  title        = {{{Lernen, die Welt zu verändern. Einblick aus Wissenschaft und Praxis zur Verankerung von BNE im Schulprofil – am Beispiel des Frei-Day. Podcast-Beitrag am 7. Münsterschen Bildungskongress mit LemaS-Jahrestagung. Online}}},
  year         = {{2021}},
}

@article{37726,
  author       = {{Höke, Julia and bö, Petra}},
  journal      = {{Diskurs Kindheits- und Jugendforschung/Discourse. Journal of Childhood and Adolescence Research}},
  number       = {{3}},
  pages        = {{363--368}},
  title        = {{{Paderborner Qualitätsstern (PQ³) zur Einschätzung der Kooperation im Übergang Kita – Grundschule. Ein Selbstevaluationsinstrument für multiprofessionelle und institutionsübergreifende Zusammenarbeit}}},
  doi          = {{10.3224/diskurs.v16i3.08}},
  volume       = {{16}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{36901,
  abstract     = {{Im  Folgenden  geht  es  um  das  pädagogische  Handlungskonzept  bzw.  genauer:  ‚päda-go  gische  Handlungskonzepte  einer  Erziehung,  die  als  „antiautoritär“  in  der  Fach-literatur‘  bezeichnet  wird  (z.  B.  Rabe-Kleberg,  1993).  Diese  Bezeichnung,  die  wir  bis  heute  in  Handbüchern,  Lexika  und  Sammelbänden  fi  nden,  geht  u.  a.  auf  den  bundes-republikanischen  Entstehungskontext  der  1960er  und  1970er  Jahre  zurück,  einer  Zeit,  die  von  internationalen  politisch-sozialen  (Reform-)Bewegungen  und  Protesten  ge-prägt  war,  allen  voran  der  Studenten-,  der  Frauen-  und  der    Kinderladenbewegung.  Alle  drei  Bewegungen  waren  u.  a.  getragen  von  der  Idee,  dass  mit  einer  repressions-freien,  selbstregulierenden,  an  demokratischen  Grundlagen  und  an  den  Bedürfnissen  des  Kindes  ausgerichteten  Erziehung  die  ‚Sinnentleerung  kapitalistisch-autoritär  ge-prägter Verhältnisse‘1 überwunden werden könn(t)e (z. B. Aden-Grossmann, 2011).Insoweit  müssen  die  Antworten  auf  die  Frage  nach  den  pädagogischen  Hand-lungskonzepten  im  Kontext  von    Kinderladenbewegung  und    Elterninitiativen  eng  mit  den  gesellschaft  lichen,  politischen  und  sozialen  Ereignissen  dieser  Zeit  verknüpftwerden, da insbesondere die ‚politischen Kämpfe‘ gegen die damals geltenden (autori-tären)   politischen   Ereignisse   Auslöser   der   Idee   einer   ‚   antiautoritären   Erziehung‘   waren,  u.  a.  die  Auswirkungen  des  Atombombenabwurfs  über  Hiroshima  sowie  der  ‚Sputnikschock‘  in  den  1950er  Jahren,  der  sog.  ‚Vietnamkrieg‘  der  USA,  die  Nicht-Aufarbeitung  des  deutschen  Nationalsozialismus,  die  Notstandsgesetze  in  der    BRD,  u.  a.  politische  Entwicklungen  rund  um  den  Globus  im  Horizont  des  ‚Kalten  Krieges‘,  die  sich  als  para-  und  direkt  militärisch  mit  autoritärem  Grundcharakter  auszuweiten  drohten (ausführlicher z. B. Vinen, 2018). Daher  werden  wir  im  vorliegenden  Beitrag  versuchen,  über  einen  historischen  Zugang  den  Bogen  von  der    Kinderladenbewegung  als  Teil  der  Neuen  Sozialen  Be-wegungen   rund   um      1968   in   Westdeutschland   über   Kernaussagen,   pädagogische   Grundsätze und paradigmatische Grundannahmen bis hin zur Einordnung in aktuelle Forschungsbefunde  zu  Kinderläden  und  sog.    Elterninitiativen  bzw.  Elterninitiativ-Kitas (auch „EI-Kitas“, Aden-Grossmann, 2011, S. 153) aufzuspannen. Vorausgeschickt sei, dass der Forschungsstand über die pädagogischen Handlungskonzepte im Kontext von    Kinderladenbewegung  und    Elterninitiativen  nach  wie  vor  unübersichtlich  und  lückenhaft    ist,  von  Mythen,  Gründungsgeschichten  und  allerlei  ‚Erzählungen‘  ge-tragen,  aber  deshalb  umso  interessanter,  weil  er  nicht  nur  selbstverständliche  Gewiss-heiten, sondern auch viele off ene Fragen bereithält.}},
  author       = {{Bock, Karin and Göddertz, Nina}},
  booktitle    = {{ Frühpädagogische Handlungskonzepte. Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme.}},
  editor       = {{Schmidt, Thilo  and Smidt, Wilfried and Sauerbrey, Ulf }},
  isbn         = {{9783825256852}},
  keywords     = {{Pädagogik, Erziehungswissenschaft}},
  pages        = {{195 -- 216}},
  publisher    = {{Waxmann}},
  title        = {{{Pädagogische Handlungskonzepte in Kinderladenbewegung und Elterninitiativen}}},
  year         = {{2021}},
}

