@article{64189,
  abstract     = {{Obwohl Förderpläne schon seit den 1990er Jahren umgesetzt werden, es mittlerweile recht viele Publikationen mit Beschreibungen des Konzepts Förderplanung gibt und diese in allen Bundesländern Deutschlands rechtlich für Schülerinnen und Schüler mit einem festgestellten Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung vorgeschrieben sind, gibt es recht wenige empirische Studien über die tatsächliche Umsetzung in der Praxis. Dieser Beitrag möchte die große Lücke schließen, indem die Praxis der Förderplanung an Allgemeinen Schulen und an Förderschulen in Form einer digitalen Befragung in NRW in den Blick genommen wird. Insbesondere die Frage, wie und in welcher Form Förderpläne erstellt, umgesetzt, evaluiert und fortgeschrieben werden, steht im Mittelpunkt dieser Studie. Zentrale Ergebnisse zeigen, dass Förderpläne zwar i.d.R. aufgrund der rechtlichen Vorschrift erstellt werden, aber auch für die Strukturierung des Förderprozesses fachlich-inhaltlich genutzt werden. Hierbei wird deutlich, dass von den Allgemeinen Schulen eher die Grundschulen Förderpläne auch im weiteren fachlichen Sinn nutzen. Es wird aber auch deutlich, dass einige der befragten Schulen Förderpläne gezielt nutzen, um ein Feststellungsverfahren zu eröffnen und Ressourcen zu generieren und Förderpläne damit auch defizitorientierter schreiben als im Falle der fachlichen und inhaltlichen Strukturierung von Förderprozessen.}},
  author       = {{Neumann, Phillip and Bunte, Charline and Melzer, Conny}},
  issn         = {{0513-9066}},
  journal      = {{Zeitschrift für Heilpädagogik}},
  keywords     = {{Sonderpädagogik, Inklusion, Sonderpädagogische Förderung, Förderplanung, Förderpläne, Kooperation}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{61--74}},
  title        = {{{Zwischen Förderkonzept und Vorschrift – Eine empirische Studie zur Praxis der Förderplanung an Schulen in Nordrhein-Westfalen}}},
  volume       = {{77}},
  year         = {{2026}},
}

@inbook{59982,
  author       = {{Schroeder, René and Reh, Anne and Miller, Susanne and Blumberg, Eva and Kottmann, Brigitte and Franzen, Katja and Thevißen, Max}},
  booktitle    = {{Förderbezogene Diagnostik in der inklusiven Bildung. Band I: Kompetenzbereiche - Fachdidaktik}},
  editor       = {{Beck, Katja and Ferdigg, Rosa Anna and Katzenbach, Dieter and Kett-Hauser, Julia and Laux, Sophia and Urban, Michael}},
  pages        = {{209--229}},
  publisher    = {{Waxmann}},
  title        = {{{Didaktisch-diagnostische Potentiale des inklusionsorientierten Sachunterrichts (DiPoSa) – Einblicke in ein designbasiertes Entwicklungsprojekt}}},
  year         = {{2025}},
}

@inbook{58797,
  author       = {{Ellersiek, Annchristin and Kottmann, Brigitte and Möbius, Henning and Timmermanns, Franziska and Wapelhorst, Jule}},
  booktitle    = {{Atlas der Hochschullernwerkstätten. Ein (un-)vollständiges Kompendium.}},
  editor       = {{Stadler-Altmann, Ulrike and Hermann, Franziska and Kihm, Pacal and Schulte-Buskase, Alina}},
  isbn         = {{978-3-7815-2688-4}},
  pages        = {{474--486}},
  publisher    = {{Klinkhardt}},
  title        = {{{Die LIFT: Lernwerkstatt Inklusion und individuelle Förderung am Technologiepark der Universität Paderborn}}},
  year         = {{2025}},
}

@inbook{58796,
  author       = {{Kottmann, Brigitte and Stets, Mona}},
  booktitle    = {{Atlas der Hochschullernwerkstätten. Ein (Un-)vollständiges Kompendium.}},
  editor       = {{Stadler-Altmann, Ulrike and Hermann, Franziska and Kihm, Pascal and Schulte-Buskase, Alina}},
  isbn         = {{978-3-7815-2688-4}},
  pages        = {{161--176}},
  publisher    = {{Klinkhardt}},
  title        = {{{Die Lernwerkstatt an der Universität Bielefeld: Ein gemeinsamer Ort, ein Ort für gemeinsames Lernen}}},
  year         = {{2025}},
}

@article{60288,
  author       = {{Miller, Susanne and Kottmann, Brigitte and Reh, Anne and Schroeder, René}},
  journal      = {{widerstreit sachunterricht}},
  title        = {{{Diagnostisches Handeln im inklusionsorientierten Sachunterricht: Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis}}},
  doi          = {{http://dx.doi.org/10.25673/119253}},
  volume       = {{30}},
  year         = {{2025}},
}

@article{61462,
  author       = {{Kottmann, Brigitte}},
  journal      = {{Die Grundschulzeitschrift}},
  number       = {{2025}},
  pages        = {{44--47}},
  title        = {{{"Eins geht nicht ohne das andere"!" Demokratie, Diversität und Inklusion: Untrennbar verbunden}}},
  year         = {{2025}},
}

@article{53068,
  abstract     = {{<jats:p>Für eine gelingende Umsetzung schulischer Inklusion gilt eine professionelle Weiterbildung der Lehrkräfte und des weiteren Schulpersonals als unverzichtbare Voraussetzung, um eine effektive Teamarbeit sowie die Einbindung von Eltern[i] in Erziehungs- und Bildungsprozesse zu gewährleisten. Im Projekt BiFoKi[ii] (Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen) wurde eine Fortbildungsmaßnahme für inklusive Schulen entwickelt, die sowohl die intrainstitutionelle Kooperation innerhalb der Schule als auch die interinstitutionelle Zusammenarbeit mit den Eltern der Schüler*innen mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf adressiert. Die Fortbildung zielt u.a. darauf ab, durch eine im Jahrgangsteam gemeinsam geplante und verantwortete Elternarbeit eine einladende Atmosphäre zu schaffen, Kommunikationswege an diverser werdende Bedarfe der Eltern und der Schüler*innen anzupassen und Eltern stärker in schulische Bildungsprozesse einzubeziehen. Zur Evaluation der Fortbildung wurde eine quasi-experimentelle Studie mit einem Prä-Post-Kontrollgruppendesign realisiert. Längsschnittliche Daten liegen für 55 Lehr- und Fachkräfte vor. Die Ergebnisse der varianzanalytischen Auswertung zeigen, dass sich die Einschätzungen zur Kooperationsbereitschaft der Eltern sowie das selbstberichtete Kooperationsverhalten im Bereich der Erziehungs- und Bildungskooperation in der Interventionsgruppe nach der Teilnahme an der Fortbildung signifikant positiver entwickelt hat als in der Kontrollgruppe.
 
[i] Mit dem Begriff Eltern sind hier alle erziehungs- bzw. sorgeberechtigten Personen gemeint.
[ii] Hinweis zur Finanzierung: Das diesem Beitrag zugrunde liegende Vorhaben BiFoKi (Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen) wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01NV1732in der Förderlinie „Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung“ gefördert (Projektleitung: Birgit Lütje-Klose, Elke Wild, Julia Gorges und Phillip Neumann).
Abstract
To implement inclusive education successfully, it is crucial that teachers and other school staff are trained to cooperate effectively as a team and to involve parents in educational processes. In the project BiFoKi (Bielefeld Training on Cooperation in inclusive), we developed an in-service training for inclusive schools that addresses the intra-institutional cooperation within schools and the inter-institutional cooperation with the parents of students with and without special educational needs. The training aims to prepare grade-level teams to create a welcoming atmosphere, adapt communication ways to the diverse needs of parents and students and to involve parents more strongly in school educational processes. To evaluate the effectiveness of the training, a quasi-experimental study with a pre-post control group design was implemented. Longitudinal data is available for 55 teachers and other professionals. The results indicate that the intervention group demonstrated a more positive development in terms of satisfaction with parents' willingness to cooperate as well as self-reported cooperative behavior in the area of educational cooperation, compared to the control group.</jats:p>}},
  author       = {{Grüter, Sandra and Gorges, Julia and Lütje-Klose, Birgit and Neumann, Phillip and Wild, Elke}},
  issn         = {{2699-2477}},
  journal      = {{QfI - Qualifizierung für Inklusion. Online-Zeitschrift zur Forschung über Aus-, Fort- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte}},
  keywords     = {{General Medicine}},
  number       = {{3}},
  publisher    = {{University Library J. C. Senckenberg}},
  title        = {{{Jahrgangsteams zur Kooperation mit Eltern anregen – eine Aufgabe für Fortbildungen? Evaluationsergebnisse zum Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen (BiFoKi)}}},
  doi          = {{10.21248/qfi.131}},
  volume       = {{5}},
  year         = {{2024}},
}

@article{53597,
  abstract     = {{Für eine gelingende Umsetzung schulischer Inklusion gilt eine professionelle Weiterbildung der Lehrkräfte und des weiteren Schulpersonals als unverzichtbare Voraussetzung, um eine effektive Teamarbeit sowie die Einbindung von Eltern [i] in Erziehungs- und Bildungsprozesse zu gewährleisten. Im Projekt BiFoKi [ii] (Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen) wurde eine Fortbildungsmaßnahme für inklusive Schulen entwickelt, die sowohl die intrainstitutionelle Kooperation innerhalb der Schule als auch die interinstitutionelle Zusammenarbeit mit den Eltern der Schüler*innen mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf adressiert. Die Fortbildung zielt u.a. darauf ab, durch eine im Jahrgangsteam gemeinsam geplante und verantwortete Elternarbeit eine einladende Atmosphäre zu schaffen, Kommunikationswege an diverser werdende Bedarfe der Eltern und der Schüler*innen anzupassen und Eltern stärker in schulische Bildungsprozesse einzubeziehen. Zur Evaluation der Fortbildung wurde eine quasi-experimentelle Studie mit einem Prä-Post-Kontrollgruppendesign realisiert. Längsschnittliche Daten liegen für 55 Lehr- und Fachkräfte vor. Die Ergebnisse der varianzanalytischen Auswertung zeigen, dass sich die Einschätzungen zur Kooperationsbereitschaft der Eltern sowie das selbstberichtete Kooperationsverhalten im Bereich der Erziehungs- und Bildungskooperation in der Interventionsgruppe nach der Teilnahme an der Fortbildung signifikant positiver entwickelt hat als in der Kontrollgruppe.
 
[i] Mit dem Begriff Eltern sind hier alle erziehungs- bzw. sorgeberechtigten Personen gemeint.
[ii] Hinweis zur Finanzierung: Das diesem Beitrag zugrunde liegende Vorhaben BiFoKi (Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen) wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01NV1732in der Förderlinie „Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung“ gefördert (Projektleitung: Birgit Lütje-Klose, Elke Wild, Julia Gorges und Phillip Neumann).
}},
  author       = {{Grüter, Sandra and Gorges, Julia and Lütje-Klose, Birgit and Neumann, Phillip and Wild, Elke}},
  issn         = {{2699-2477}},
  journal      = {{QfI - Qualifizierung für Inklusion. Online-Zeitschrift zur Forschung über Aus-, Fort- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte}},
  keywords     = {{Inklusion, Kooperation, Eltern, Sekundarstufe 1, Evaluation, Integration, Schulentwicklung, Elternkooperation}},
  number       = {{3}},
  title        = {{{Jahrgangsteams zur Kooperation mit Eltern anregen – eine Aufgabe für Fortbildungen? Evaluationsergebnisse zum Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen (BiFoKi)}}},
  doi          = {{10.21248/qfi.131}},
  volume       = {{5}},
  year         = {{2024}},
}

@inbook{55432,
  author       = {{Kottmann, Brigitte and Letmathe-Henkel, Birte and Wohnhas, Verena}},
  booktitle    = {{Hochschullernwerkstätten im analogen und digitalen Raum. Perspektiven auf Didaktik und Forschung in innovativen Lernsettings}},
  editor       = {{Weber, Nadine and Moos, Michelle and Kucharz, Diemut}},
  pages        = {{142--149}},
  publisher    = {{Klinghardt}},
  title        = {{{„Lernen durch Spielen“ in der Lernwerkstatt – In analogen und digitalen Lern- und Spielräumen}}},
  year         = {{2024}},
}

@article{56427,
  author       = {{Ellersiek, Annchristin and Kottmann, Brigitte}},
  journal      = {{Grundschule aktuell}},
  number       = {{9}},
  pages        = {{13--14}},
  title        = {{{Zwischen Unterstützung und Herausforderung. Perspektiven auf die Arbeitsbeziehung von Lehramtsanwärter:innen und ihren Mentor:innen im Vorbereitungsdienst.}}},
  volume       = {{167}},
  year         = {{2024}},
}

@inbook{56690,
  author       = {{Schwermann, Anna and Ellersiek, Annchristin and Kottmann, Brigitte}},
  booktitle    = {{Wege der Begabungsförderung in Schule und Unterricht. Transformative Impulse aus Wissenschaft und Praxis.}},
  editor       = {{Weigand, Gabriele and Fischer, Christian and Käpnick, Friedhelm and Perleth, Christoph and Preckel, Franzis and Vock, Miriam and Wollersheim, Heinz-Werner}},
  pages        = {{89--102}},
  publisher    = {{wbv}},
  title        = {{{Die Netzwerkanalyse als Schulentwicklungsinstrument. Schulische Netzwerke für begabungs- und leistungsfördernde Schulentwicklung visualisieren und systematisieren.}}},
  year         = {{2024}},
}

@inbook{56779,
  author       = {{Glawe, Katrin and Ellersiek, Annchristin and Höke, Julia and Kottmann, Brigitte and Büker, Petra}},
  booktitle    = {{Grundschulforschung meets Kindheitsforschung reloaded}},
  editor       = {{Flügel, Alexandra and Gruhn, Annika and Lange, Jochen and Landrock, Irina and Müller-Naendrup, Barbara and Wiesemann, Jutta and Büker, Petra and Rank, Astrid}},
  pages        = {{126--137}},
  publisher    = {{Verlag Julius Klinkhardt}},
  title        = {{{Forschendes Lernen in Hochschullernwerkstätten: Aktuelle Herausforderungen und Professionalisierungspotenziale durch den interdisziplinären Dialog von Kindheits- und Grundschulpädagogik}}},
  year         = {{2024}},
}

@inbook{56426,
  author       = {{Kottmann, Brigitte}},
  booktitle    = {{Handbuch Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik.}},
  editor       = {{Götz, Margarethe and Hartinger, Andreas and Heinzel, Friederike and Kahlert, Joachim and Miller, Susanne and Sandfuchs, Uwe}},
  pages        = {{317--332}},
  publisher    = {{Klinkhardt}},
  title        = {{{Sonderpädagogischer Förderbedarf: Grundschule zwischen Inklusion und Selektion.}}},
  year         = {{2024}},
}

@article{58149,
  abstract     = {{Die derzeitige gesellschaftliche und schulische Situation birgt zahlreiche Herausforderungen für das professionelle Handeln und Kooperieren von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften, insbesondere in inklusiven Schulen. Diese bedürfen neben einer auskömmlichen Ausstattung auch einer entsprechenden Qualifikation des Personals und angemessener Kooperationsstrukturen, damit das gemeinsame Arbeiten im Gemeinsamen Lernen langfristig gelingen und das Versprechen einer gleichberechtigten Teilhabe an Bildung aller Kinder und Jugendlichen eingelöst werden kann. Ohne entsprechende Konzepte und Maßnahmen drohen Qualitätsverluste der schulischen Bildungs-, Erziehungs- und Integrationsarbeit sowie Risiken der Deprofessionalisierung, wenn das aktive Lehrpersonal überlastet und die Qualifikation der Quer- und Seitensteiger:innen sowie des weiteren unterstützenden Personals als zusätzliche Aufgabe an dieses herangetragen wird.}},
  author       = {{Kottmann, Brigitte and Lütje-Klose, Birgit and Neumann, Phillip and Reh, Anne and Streblow, Lilian}},
  issn         = {{1862-5088}},
  journal      = {{ZfI –Zeitschrift für Inklusion}},
  keywords     = {{Schulische Inklusion, Professionalisierung, Multiprofessionelle Kooperation, Inklusion, Sonderpädagogik}},
  number       = {{5}},
  pages        = {{1--19}},
  title        = {{{Gemeinsames Arbeiten im Gemeinsamen Lernen: Aktuelle Herausforderungen an professionelles Handeln und Kooperieren in inklusiven Schulen}}},
  volume       = {{19}},
  year         = {{2024}},
}

@book{57847,
  author       = {{Kottmann, Brigitte and Pieper, Catania  and Miller, Susanne}},
  publisher    = {{Julius Klinkhardt}},
  title        = {{{Das Projekt "Schule für alle". Einblicke in ein Patenschaftsprojekt der universitären Lehrerbildung.}}},
  year         = {{2024}},
}

@article{48598,
  author       = {{Kottmann, Brigitte and Lütje-Klose, Birgit and Neumann, Phillip}},
  issn         = {{0513-9066}},
  journal      = {{Zeitschrift für Heilpädagogik}},
  keywords     = {{Inklusion, Bildungspolitik, Schulentwicklung, Sonderpädagogik}},
  number       = {{11}},
  pages        = {{554--556}},
  title        = {{{Wer übernimmt Verantwortung für Inklusion?}}},
  volume       = {{74}},
  year         = {{2023}},
}

@article{49434,
  abstract     = {{Die Rollenspiel-Methode ist ein handlungs- und anwendungsbezogenes Instrument, um Studierende bereits während der universitären Ausbildung für unterschiedliche professionelle Sicht- und Handlungsweisen zu sensibilisieren. In diesem Sinne stellt der folgende Beitrag ein Rollenspiel vor, welches als hochschuldidaktisches Material für die inklusionssensible Lehrer*innenbildung genutzt werden kann und Studierende auf zukünftige multiprofessionelle Kooperationshandlungen in der schulischen Praxis vorbereiten soll. Dieses bietet einen geeigneten Anlass, um die professionsübergreifende Zusammenarbeit „gefahrlos“ im Rahmen einer fiktiven kollegialen Fallkonferenz zu erproben sowie unterschiedliche pädagogische Professionsverständnisse aufzudecken und zu reflektieren. Darüber hinaus werden erste Durchführungserfahrungen und Evaluationsergebnisse diskutiert, die im Zuge der wissenschaftlichen Begleitforschung der Teilmaßnahme „Multiprofessionelle Kooperation in inklusiven Ganztagsschulen“ des Bielefelder QLB-Projekts BiProfessional erhoben wurden.}},
  author       = {{Schuldt, Alessa  and Palm, Manfred and Neumann, Phillip and Böhm-Kasper, Oliver and Demmer, Christine and Lütje-Klose, Birgit}},
  journal      = {{Zeitschrift für Konzepte Und Arbeitsmaterialien für Lehrer*innenbildung Und Unterricht}},
  keywords     = {{Rollenspiel, mulitprofessionelle Kooperation, inklusionssensible Lehrerbildung, Hochschuldidaktik, Blended Learning}},
  number       = {{4}},
  title        = {{{„Jede*r von uns sieht die Situation eben unterschiedlich – das ist zwar eine Schwierigkeit, aber auch eine Bereicherung“}}},
  doi          = {{10.11576/DIMAWE-6699}},
  volume       = {{5}},
  year         = {{2023}},
}

@article{44321,
  author       = {{Neumann, Phillip}},
  issn         = {{0513-9066}},
  journal      = {{Zeitschrift für Heilpädagogik}},
  keywords     = {{Inklusion, Sonderpädagogik, Bildung, Bildungsstudien, Integration}},
  number       = {{5}},
  pages        = {{230--232}},
  title        = {{{Studien zu Schulleistungen und ihre Aufbereitung}}},
  volume       = {{74}},
  year         = {{2023}},
}

@inbook{34467,
  author       = {{Lütje-Klose , Birgit and Grüter, Sandra and Neumann, Phillip and Weber, Antonia and Goldan, Janka and Gorges, Julia and Wild, Elke}},
  booktitle    = {{Qualifizierung für Inklusion. Sekundarstufe }},
  editor       = {{Lutz, Deborah and Becker, Jonas and Buchhaupt, Felix and Katzenbach, Dieter and Strecker, Alicia and Urban, Michael}},
  isbn         = {{978-3-8309-4514-7}},
  pages        = {{163--178}},
  publisher    = {{Waxmann}},
  title        = {{{Weil wir tatsächlich nicht voneinander wussten, was jeder Einzelne so an verborgenen Schätzen bringt}}},
  doi          = {{10.31244/9783830995142}},
  volume       = {{3}},
  year         = {{2022}},
}

@article{34468,
  abstract     = {{Multiprofessionelle Kooperation zwischen allgemeinen und sonderpädagogischen Lehrkräften und mit weiteren Fachkräften, u.a. der Schulsozialarbeit, der Schulpsychologie und mit Schulbegleitungen, gilt bei der Entwicklung inklusiver Schulen als zentrale Stellschraube. Dementsprechend wird Kooperation im Kontext Schule auch in der universitären Ausbildung von zukünftig miteinander kooperierenden Professionen sowie in Fortbildungen für Lehrkräfte und multiprofessionelle Teams verstärkt ins Blickfeld gerückt. Zugleich lässt sich beobachten, dass in inklusiven Schulen bislang vermeintlich klare Zuständigkeiten, insbesondere zwischen Sonder- und Sozialpädagog*innen, aufweichen und neu austariert werden müssen. Bei der Entwicklung multiprofessioneller Teams gilt die Klärung von Rollen und Aufgaben als eine besondere Herausforderung, wenn unterschiedliche Professionen mit unterschiedlichen institutionellen Anbindungen und pädagogischen Zielperspektiven oder Grundhaltungen mitei-nander kooperieren. Das vorgestellte Instrument – der Rollenhut – dient dazu, in multiprofessionellen Gruppen eine individuelle Reflexion über die eigenen Aufgaben anzustoßen und auf dieser Grundlage gemeinsam über die gegenseitigen Erwartungen und Rollen zu diskutieren. Das Instrument wurde im Kontext von Fortbildungen multiprofessioneller Teams an Schulen konzipiert und auch im Rahmen der universitären Lehrer*innenbildung erprobt.}},
  author       = {{Neumann, Phillip and Hopmann, Benedikt and Lütje-Klose, Birgit}},
  issn         = {{2625-0675}},
  journal      = {{Herausforderung Lehrer*innenbildung - Zeitschrift zur Konzeption, Gestaltung und Diskussion}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{13--25}},
  title        = {{{Der Rollenhut als Vermittlungsmedium - Rollenklärungsprozesse im Kontext multiprofessioneller Kooperationen als Thema universitärer Aus- und Fortbildungen von Lehrkräften und Sozialpädagog*innen}}},
  doi          = {{10.11576/HLZ-4949}},
  volume       = {{5}},
  year         = {{2022}},
}

