@inbook{65196,
  abstract     = {{Die Frage „Wer ist Jesus für mich?“ ist eine andere als „Wer war Jesus von Nazareth?“. Beide Fragen haben ihre Berechtigung im Religionsunterricht. Jesus und seine Botschaft sprechen bis heute viele Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen, verschiedener Weltanschauungen und Werthaltungen an. Bei Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen dominiert vor allem die Verbindung Jesu mit ethischem Handeln und seinem Einsatz für Schwache und Entrechtete. Die Menschen, die Jesus in erster Linie oder gar ausschließlich als ethisch handelnden Menschen wahrnehmen, vertreten nach Hanna Roose und Friedhelm Kraft eine „Jesulogie“, ein breites Themenfeld im schulischen Religionsunterricht. Im Unterschied dazu steht die „Christologie“, bei der nicht das Leben Jesu im Zentrum steht, sondern die Frage, wie Jesus Christus der „Erlöser“ für Christinnen und Christen sein kann, auch ein Themenfeld im Religionsunterricht. Christologie scheint zunächst unzugänglicher für Schülerinnen und Schüler als Jesulogie, da sie etwa Schülerinnen und Schüler anderer Religionszugehörigkeit, die auch im evangelischen Religionsunterricht sitzen, ausschließt. Schon die biblischen Schriften erzählen aber selbst in den Evangelien und in der Briefliteratur das Leben Jesu aus einer nachösterlichen Sicht. Sie beschreiben das Leben Jesu aus der Perspektive des Glaubens an die Auferstehung Jesu. Daher ist schon dem Neuen Testament eine reine Jesulogie fremd. Zudem ist das Denken von Kindern und deren Bild von Jesus wesentlich ‚christologischer’ bestimmt, als allgemein angenommen wird.
Wie gelangen Jesulogie und Christologie in den Religionsunterricht? Wie wird ‚Jesus’ ‚gelernt’? Anhand eines von Silke Hagemann und der Autorin konzipierten Schulbuchs zu Jesus Christus zeigt der Beitrag auf, wie in Unterrichtsmaterial Jesulogie und Christologie verbunden werden können und dadurch ein Beitrag zu schülerorientierten Zugängen zu Jesus Christus im Unterrichtsgeschehen geleistet werden kann.
}},
  author       = {{Keuchen, Marion}},
  booktitle    = {{Jesus-Transformationen}},
  editor       = {{Janus, Richard and Niepert-Rumel, Sophia and Nord, Ilona  and Schmidt, Jochen and Schroeter-Wittke, Harald}},
  isbn         = {{978-3-374-04805-2}},
  pages        = {{211--231}},
  publisher    = {{Evangelische Verlagsanstalt (EVA)}},
  title        = {{{„Wer ist aber der, über den ich solche Dinge höre?“ – Jesulogie und Christologie als Jesus-Transformationen im Religionsunterricht}}},
  year         = {{2019}},
}

@inbook{65201,
  abstract     = {{The Children's Bible as one of the central mediums in the history of Protestant religious educa-
tion has only come into the focus of research during the last three decades. It is astonishing that
the picture as a striking element of this genre has hardly been explored so far. The author ad-
dresses this research gap and develops an analytical apparatus. This permits the examination
of image concepts in relation to the complete work or to an individual image using functional
differentiations. The illustration concepts the author has developed contribute to a new and –
sometimes – surprising interpretation of the imagery of old and new illustrated bibles (“Bilder-Bi-
beln”) and Children's Bibles in contexts of religious education.
(Der Beitrag bietet eine Zusammenfassung meiner Habilitationsschrift).}},
  author       = {{Keuchen, Marion}},
  booktitle    = {{ Die Bibel in der Kunst (BiKu)/ Bible in the Arts (BiA)}},
  pages        = {{1--28}},
  title        = {{{Bildkonzeptionen in historischen Bilder- und Kinderbibeln und ihre Wiederentdeckung in der Gegenwart}}},
  year         = {{2019}},
}

@misc{65149,
  author       = {{Keuchen, Marion and Klappenecker, Gabriele }},
  isbn         = {{978-3-525-77026-9}},
  pages        = {{48}},
  publisher    = {{Vandenhoeck&Ruprecht}},
  title        = {{{Reformation inklusive. Material zu Reformation und Inklusion für die Klassen 7/8}}},
  year         = {{2018}},
}

@inproceedings{65198,
  author       = {{Keuchen, Marion}},
  booktitle    = {{Inklusion in/durch Bildung? Religionspädagogische Zugänge}},
  editor       = {{Lehner-Hartmann, Andrea and Krobath, Thomas and Peter, Karin and Jäggle, Martin}},
  isbn         = {{978-3-8471-0847-4}},
  pages        = {{203--220}},
  publisher    = {{Vandenhoeck&Ruprecht unipress}},
  title        = {{{Vereinfachung als Herausforderung der inklusiven Bilddidaktik – Analyse von Leichten Bildern auf Basis des religionsdidaktischen Konzepts der Elementarisierung}}},
  doi          = {{10.14220/9783737008471.203}},
  volume       = {{15}},
  year         = {{2018}},
}

@inbook{65197,
  author       = {{Keuchen, Marion}},
  booktitle    = {{Handbuch Bibeldidaktik}},
  editor       = {{Zimmermann, Mirjam and Zimmermann, Ruben}},
  isbn         = {{ 9783825249212}},
  pages        = {{639--643}},
  publisher    = {{Mohr Siebeck}},
  title        = {{{Bibel und digitale Welten im Religionsunterricht}}},
  doi          = {{10.36198/9783838549217}},
  year         = {{2018}},
}

@article{65199,
  author       = {{Keuchen, Marion}},
  isbn         = {{978-3-944766-18-8}},
  journal      = {{Bibel und Kirche (BiKi)}},
  pages        = {{29--37}},
  title        = {{{Die Darstellung des Judentums in christlichen Kinderbibeln am Beispiel des 12-jährigen Jesus im Tempel}}},
  volume       = {{1}},
  year         = {{2018}},
}

@misc{54267,
  author       = {{Janus, Richard}},
  booktitle    = {{Jahrbuch für Schlesische Kirchengeschichte}},
  isbn         = {{978-3-374-05743-6}},
  pages        = {{299--301}},
  publisher    = {{Evangelischer Verlagsanstalt}},
  title        = {{{Andrzej Michalczyk, Heimat, Kirche und Nation. Deutsche und polnische Nationalisierungsprozesse im geteilten Oberschlesien (1922-1939), Köln 2010}}},
  volume       = {{95/96}},
  year         = {{2017}},
}

@misc{65142,
  abstract     = {{Das Werk verknüpft die Frage nach Bild-Konzeptionen moderner Kinderbibeln mit der Analyse „von historischen Bilderbibeln und Kinderbibeln“ des 17. bis 21. Jahrhunderts anhand eines vorab definierten Kriterienkatalogs. Das Werk fragt, welche Bildkonzeptionen historischer Bilder- und Kinderbibeln sich in zeitgenössischen Kinderbibeln wiederfinden lassen. Angesichts der Vernachlässigung in theologischen Untersuchungen will das Werk den Stellenwert von Illustrationen in Kinderbibeln erforschen, denn Bilder sind eine Form nonverbaler Laienauslegung der Bibel, die über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg benutzt werden. Das Werk führt durch den „Dschungel“ der vielen Kinder- und Bilderbibeln, wählt historisch und gegenwärtig relevante Werke aus und vermittelt einen Einblick in die Vielfalt der künstlerischen Ansätze. Die herausgearbeiteten Elemente der Bild-Konzeption einer einzelnen Seite oder eines ganzen Werkes helfen, eine Kinder- oder Bilderbibel über Bilder anders und tiefer wahrzunehmen sowie methodisch angeleitet Unterschiede in heutigen Kinderbibeln gegenüber früheren zu entdecken. Das Werk vermittelt ein Instrumentarium von Analysebegriffen und damit auch -kategorien, das der Bildannäherung dient. Dieses lässt die oft anzutreffenden unzureichenden Bildanalyseraster („ansprechend“, „kindgemäß“) und damit verbundenen, oft „oberflächliche[n] Gefallensbeurteilungen“ – etwa zwischen „kitschig“ und „spießig“ – (S. 544; 541) hinter sich. Das Werk weist die Frage, was eine „gute“ Illustrierung ist, nicht ab, gibt darauf jedoch keine konkrete Antwort, sondern verweist auf das nicht zu lösende Spannungsfeld zwischen Subjektorientierung und Fremdheit (S. 534). Wichtig ist für die Autorin, dass Leserinnen durch die Analysekategorien in den Zustand versetzt werden, fundierte und eigenständige Einschätzungen vorzunehmen (S. 535).}},
  author       = {{Keuchen, Marion}},
  isbn         = {{9-783847-104759}},
  pages        = {{638 (Band 1),123 (Band 2)}},
  publisher    = {{Vandenhoeck&Ruprecht unipress}},
  title        = {{{Bild-Konzeptionen in Bilder- und Kinderbibeln. Die historischen Anfänge und ihre Wiederentdeckung in der Gegenwart}}},
  volume       = {{61}},
  year         = {{2016}},
}

@misc{65148,
  author       = {{Keuchen, Marion and Klappenecker, Gabriele}},
  isbn         = {{9-783525-773062}},
  pages        = {{48}},
  publisher    = {{Vandenhoeck&Ruprecht }},
  title        = {{{Schöpfung inklusive. Material zu Schöpfung und Inklusion für die Klassen 5/6}}},
  year         = {{2016}},
}

@misc{65183,
  abstract     = {{
Jesus Christus ist das zentrale Thema des evangelischen Religionsunterrichts in der gymnasialen Oberstufe. Dieses Material verschafft den Schülerinnen und Schülern einen Zugang zu Jesus und stellt seine aktuelle Bedeutung heraus. Es orientiert sich dabei an den einheitlichen Prüfungsanforderungen Abitur (EPAs) für den Religionsunterricht. Die Geburtsgeschichte Jesu ist in den Köpfen der meisten Lernenden verankert. Wer aber war Jesus von Nazareth? Und wer ist Jesus Christus? Folgende Inhalte werden fokussiert: Unterscheidung von historischen und legendenhaften Elementen, außerbiblische Quellen, religiöser und kultureller Kontext, Hoheitstitel, Wunder und Gleichnisse sowie die Passion Jesu. Ergänzt wird dies durch Arbeitsaufträge und Hinweise zum Kompetenzerwerb.
}},
  author       = {{Hagemann, Silke and Keuchen, Marion}},
  isbn         = {{978-3525776704}},
  pages        = {{48}},
  publisher    = {{Vandenhoeck&Ruprecht}},
  title        = {{{Jesus Christus. Themenheft für den evangelischen Religionsunterricht in der Oberstufe}}},
  year         = {{2014}},
}

@book{65143,
  editor       = {{Keuchen, Marion and Kuhlmann, Helga and Leutzsch, Martin}},
  isbn         = {{978-3-943609-81-3}},
  pages        = {{480}},
  publisher    = {{Garamond Edition Treskeia}},
  title        = {{{Musik in Religion – Religion in Musik}}},
  volume       = {{10}},
  year         = {{2013}},
}

@book{65184,
  abstract     = {{Die Bibel als ›Wort Gottes‹ ist einerseits zentrale Offenbarungsschrift des Christentums und Judentums, andererseits ist sie ein historisches Buch, das Geschichten uns teilweise fremd gewordener Kulturen vermittelt. Dieses Spannungsverhältnis von überzeitlicher Geltung und historischer Bedingtheit schlägt sich im jeweiligen Umgang mit der Bibel nieder. Mit dem Begriff der ›Transformation‹ beschreiben die Beiträge des Sammelbandes solche Prozesse des spannungsvollen und produktiven Umgangs mit der Bibel in verschiedensten Epochen und Kulturen. Dabei erweist sich die Bibel als ein Gegenstand, der uns in seinen verschiedenen Inszenierungsformen – in den verschiedensten medialen Zuständen – immer schon als ›transformierter‹ zu begegnen scheint.}},
  editor       = {{Keuchen, Marion and Müller, Stephan and Thiem, Annegret}},
  isbn         = {{978-3770548972}},
  pages        = {{180}},
  publisher    = {{Brill }},
  title        = {{{Inszenierungen der Heiligen Schrift. Jüdische und christliche Bibeltransformationen vom Mittelalter bis in die Moderne}}},
  year         = {{2009}},
}

@book{65144,
  editor       = {{Keuchen, Marion and Lenz, Matthias and Leutzsch, Martin and Schroeter-Wittke, Harald}},
  isbn         = {{9-783874-765558}},
  pages        = {{245}},
  publisher    = {{Lembeck}},
  title        = {{{Tanz und Religion. Theologische Perspektiven}}},
  year         = {{2008}},
}

@book{65147,
  editor       = {{Keuchen, Marion and Kuhlmann, Helga and Schroeter-Wittke, Harald}},
  isbn         = {{3-374-02369-X}},
  pages        = {{321}},
  publisher    = {{Evangelische Verlagsanstalt (EVA)}},
  title        = {{{Die besten Nebenrollen. 50 Porträts biblischer Randfiguren}}},
  year         = {{2007}},
}

@phdthesis{65137,
  abstract     = {{Nicht nur unter bibelwissenschaftlichen Gesichtspunkten ist die Erzählung von der Bindung Isaaks (Genesis 22) Gegenstand der Forschung. Auch die Rezeption dieser biblischen Geschichte in den drei monotheistischen Weltreligionen, in Literatur, Philosophie und Kunst werden seit einem halben Jahrhundert zunehmend intensiver wissenschaftlich untersucht. Das Werk betritt in mehreren Hinsichten Neuland. In seinem Mittelpunkt steht die Analyse der Gen 22-Szenen in zwei deutschen Theaterstücken von 1995 (Heinz Grasmücks „Gottesvergiftung“) und 1998 (Peter und Undine Andersonns „Abrahams Zelt“). Theaterwissenschaft, Literaturwissenschaft, Theologie, Philosophie, Musikwissenschaft, Entwicklungspsychologie, Sozialanthropologie und Medientheorie werden in dem Werk unter dem Leitgedanken für die Analyse fruchtbar gemacht, die religiöse Aussage der Stücke herauszuarbeiten. Die dargestellten interdisziplinären Verknüpfungen bringen die Mehrdeutigkeiten als offenbar unausschöpfbares Potential des biblischen Textes zur Geltung. War die wissenschaftliche Kommentarliteratur bislang vorwiegend auf die historische Erforschung von biblischen Texten fokussiert, so beginnt sich langsam ein kulturtheologisches Paradigma in der Erforschung der Bibel und ihre Rezeption zu etablieren. Das Werk betritt mit der theatralischen Gen 22-Rezeption Neuland und leistet damit für die biblische Rezeptionsforschung Wesentliches. Angesichts abnehmender Lesefähigkeiten von Kindern ist die Analyse von theatralischen Bibelinszenierungen auch und gerade religionspädagogisch von besonderem Interesse.}},
  author       = {{Keuchen, Marion}},
  isbn         = {{3-8258-7196-7}},
  keywords     = {{Bibel Rezeption, Theater im 20. Jahrhundert, Opferung/ Bindung Isaaks, Abraham/ Sara/ Hagar/ Ismael/ Isaak, Opfer, Intertextualität, Gottesvergiftung, Tanztheater}},
  pages        = {{283}},
  publisher    = {{Lit}},
  title        = {{{Die „Opferung Isaaks“ im 20. Jahrhundert auf der Theaterbühne}}},
  volume       = {{19}},
  year         = {{2004}},
}

