@article{47481,
  author       = {{Münzmay, Andreas}},
  issn         = {{0044-2380}},
  journal      = {{Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie (ZfBB)}},
  keywords     = {{Library and Information Sciences}},
  number       = {{2-3}},
  pages        = {{101--104}},
  publisher    = {{Klostermann}},
  title        = {{{Der FID Musikwissenschaft (Musiconn) in Lehre und Forschung. Kommentar aus Nutzer-Perspektive}}},
  doi          = {{10.3196/1864295018652390}},
  volume       = {{65}},
  year         = {{2018}},
}

@inbook{49928,
  abstract     = {{Die französische Opéra comique in ihrer Umbruchphase nach 1750 kann im Sinne Gilles Deleuzes als idealtypisch ›barock‹ begriffen werden. Die vermeintlich simplen musikalischen Oberflächen, auf die Analyse in den unzähligen Opéras comiques des 18. Jahrhunderts immer dann trifft, wenn Melodiezitate im Spiel sind, sind dabei integraler Teil eines komplexen wissenskulturellen Systems. Können die Begriffe der »Falte« und der »Virtualität« eine poststrukturalistisch inspirierte Analyse befördern, die an das Hypertextualitätskonzept, wie es Gérard Genette 1982 mit Palimpsestes: La littérature au second degré so griffig systematisiert hat, anschließt, aber auch darüber hinaus geht? Um diese Frage soll es im ersten Teil des vorliegenden Versuchs gehen. Im zweiten Teil soll überlegt werden, auf welche spezifische Weise XML-Codierung (als Kernverfahren digitaler Edition) und analytische Erkenntnismöglichkeiten interagieren. Anlass und Materialbasis für einen solchen Ausblick auf digitale Editionsmethoden soll die 2016 erschienene digitale Edition des Werks Annette et Lubin von Justine Favart sein, die in etwa sechsjähriger Arbeit im Frankfurter Akademienprojekt OPERA – Spektrum des europäischen Musiktheaters. Historisch-kritische Hybridausgaben erarbeitet werden konnte.}},
  author       = {{Münzmay, Andreas}},
  booktitle    = {{Symposiumsbericht ‚Virtualitäten des Barock. Deleuze und musikalische Analyse‘}},
  editor       = {{Petersen, Birger}},
  publisher    = {{Schott Campus}},
  title        = {{{Virtualitäten der Opéra comique und XML-Kode als ‚Teleskop‘}}},
  doi          = {{urn:nbn:de:101:1-2018101811433555555600}},
  year         = {{2018}},
}

@article{47480,
  abstract     = {{Digitalisierung generiert ‚hybride‘ Objekte, die zwar als digitale Datei lesbar und manipulierbar sind, das zugrundeliegende kulturhistorische Objekt jedoch weiterhin ‚enthalten‘. Eine Bibliothek, die Objekte aus ihren Beständen digitalisiert, begründet also eigentlich keine sog. digitale Bibliothek, sondern eine hybride Bibliothek. Im Falle musikalischer Überlieferung ist die Sachlage aufgrund der medienhistorischen Komplexität musikalischer Artefakte besonders unübersichtlich. Verschärft wird die heutige Situation noch durch die Erzeugnisse der Digital Humanities, die keineswegs bloß ‚Informationen‘ sind, sondern ihrerseits komplexe und in der Regel hybride Textgebilde, die häufig komplette digitalisierte Re-Publikationen von Kulturobjekten einbinden, die digital ‚beschriftet‘ und vernetzt werden. Das digitale ‚Dickicht‘ erfordert einen gleichsam genetischen und relationalen Katalog, in dem die konkreten kulturhistorischen Objekte in ihren konkreten Sammlungskontexten – also als Unikate – Ankerfunktion haben.
Der Essay geht zurück auf einen Vortrag bei der AIBM-Jahrestagung, Symposium der AG Musikabteilungen an wissenschaftlichen Bibliotheken, Detmold, 8. September 2016.}},
  author       = {{Münzmay, Andreas}},
  issn         = {{1865-7648}},
  journal      = {{Bibliothek: Forschung und Praxis}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{236--246}},
  publisher    = {{De Gruyter}},
  title        = {{{Lesen und Schreiben im digitalen Dickicht. Musikwissenschaft, Digital Humanities und die hybride Musikbibliothek}}},
  doi          = {{10.1515/bfp-2018-0031}},
  volume       = {{42}},
  year         = {{2018}},
}

@inbook{47482,
  author       = {{Münzmay, Andreas and Betzwieser, Thomas and Dubowy, Norbert}},
  booktitle    = {{Perspektiven der Edition musikdramatischer Texte}},
  editor       = {{Betzwieser, Thomas and Dubowy, Norbert and Münzmay, Andreas}},
  isbn         = {{9783110549812}},
  pages        = {{VII -- X}},
  publisher    = {{De Gruyter}},
  title        = {{{Vorwort. Anmerkungen zum Stand einer musikwissenschaftlichen Librettoeditorik}}},
  doi          = {{10.1515/9783110549812-001}},
  year         = {{2017}},
}

@book{47475,
  editor       = {{Betzwieser, Thomas and Dubowy, Norbert and Münzmay, Andreas}},
  isbn         = {{9783110549812}},
  publisher    = {{De Gruyter}},
  title        = {{{Perspektiven der Edition musikdramatischer Texte}}},
  doi          = {{10.1515/9783110549812}},
  year         = {{2017}},
}

@misc{49166,
  abstract     = {{Sechs Autorinnen und Autoren widmeten sich für das vorliegende Musiktheorie- Heft aus unterschiedlichsten Blickwinkeln dem Themenfeld der ›Digitalität in der Musikwissenschaft‹. Die Schwierigkeiten eines solchen Unterfangens beginnen im Grunde bei ungeklärten Fragen größeren Maßstabes wie etwa bei der Frage, was genau ›Digitalität‹ sein könnte (ein Textualitätsphänomen, eine spezifische Medialität, eine Methode, noch etwas ganz anderes, oder alles zugleich?) oder bei der Frage nach der Geschichte und Entwicklung von Digitalität (wann begann Digitalität, gibt es überhaupt eine Digitalität oder nicht vielmehr viele ›Digitalitäten‹, wie bedingen und durchdringen sich diese?) oder auch bei der Methodenfrage, wie Digitalität überhaupt beobachtet werden könnte (wären etwa rein ›konventionelle‹ Ansätze in Bezug auf digitale Sachverhalte überhaupt möglich, oder ist Digitales a priori nur mit digitalen Methodenschritten zugänglich?). Solchen Aporien zum Trotz haben die Autorinnen und Autoren sich bereitgefunden, Erkundungen und Vermessungen jeweils bestimmter Regionen dieses weiten Feldes zu versuchen: Thematisiert werden die historisch gewachsene Datenformate-Vielfalt aus dem Bereich Computermusik und Musikinformatik (Albert Gräf) und das durch Jahrzehnte hindurch fortentwickelte methodische Spektrum computergestützter Analyse (Nico Schüler) ebenso wie die Sicht zeitgenössischer Komponisten auf ihre eigenen digitalen Arbeitsumgebungen (Marcus Erbe), die theoretischen und pragmatischen Positionen der aktuellen Digitalen Musikedition (Johannes Kepper und Laurent Pugin) sowie die mit digitalen Daten verbundenen Globalisierungspotenziale im Bereich der ethnologischen Musikforschung (Judith Haug). Der Blick geht dabei jeweils vom eigenen disziplinären Standpunkt beziehungsweise von den jeweils im eigenen fachlichen Bereich vornehmlich anfallenden Datensorten und den jeweils gängigen digitalen Methodiken aus. }},
  booktitle    = {{Musiktheorie. Zeitschrift für Musikwissenschaft}},
  editor       = {{Münzmay, Andreas and Acquavella-Rauch, Stefanie}},
  number       = {{4}},
  title        = {{{Digitalität in der Musikwissenschaft}}},
  volume       = {{32}},
  year         = {{2017}},
}

@misc{49976,
  author       = {{Münzmay, Andreas}},
  booktitle    = {{Editio: Internationales Jahrbuch für Editionswissenschaft }},
  pages        = {{248--252}},
  title        = {{{Genèses musicales. Hrsg. von Nicolas Donin, Almuth Grésillon und Jean-Louis Lebrave. Paris: Presses de l’université Paris-Sorbonne, 2015. 272 S.}}},
  volume       = {{30}},
  year         = {{2016}},
}

@book{49911,
  abstract     = {{Justine Favarts und Adolphe Blaises „Annette et Lubin“ wurde am 15. Februar 1762, als erste Neuproduktion der Pariser Opéra-Comique nach deren Fusion mit der Comédie-Italienne, uraufgeführt – mit sehr großem Erfolg:
Bis zum Saisonende am 3. April stand das Stück fast ununterbrochen auf dem Programm, ohne dass das Publikumsinteresse nachließ, und es blieb über 30 Jahre auf dem Spielplan. Zahlreiche Neuauflagen, Übersetzungen und Parodien des Stückes zeugen von der Wirkung des Werks auch weit über die Grenzen Paris’ hinaus. Wie alle Werke Favarts handelt das Stück von natürlicher Liebe, frei von finanziellem oder ständischem Kalkül, die von außen durch aristokratisch-vormächtige und reiche Konkurrenten in Gefahr gebracht wird. Als literarische Vorlage diente die gleichnamige, auf einer zeitgenössischen Begebenheit beruhende Erzählung von Jean-François Marmontel.

Annette und ihr Cousin Lubin werden von einem Vogt (Le Bailli) wegen ihrer Liebe scharf verurteilt. Dieser hat selbst Interesse an Annette und nutzt ihre uneheliche Schwangerschaft um sie zu erpressen: Nur eine Heirat mit ihm könne Annette vor der Verdammung durch Gesellschaft und Kirche retten. Annette und ihrem Geliebten Lubin gelingt es aber, die Gunst des örtlichen Gutsherrn (Le Seigneur) zu gewinnen und so endet die Geschichte glücklich mit einer versöhnlichen Geste des Gutsherrn.

Der zweite Band der Reihe „Annette et Lubin“ besteht aus dem Leinenband sowie der Edirom auf einer USB-Karte im Scheckkartenformat. Die Anzahl der gleichzeitigen Nutzer des digitalen Bestandteils der Edition ist nicht eingeschränkt.
Weiterführende Informationen zum Werk und zur OPERA-Reihe finden Sie unter:
www.opera-edition.com/annetteetlubin.htm}},
  editor       = {{Münzmay, Andreas}},
  pages        = {{192}},
  publisher    = {{Bärenreiter}},
  title        = {{{Justine Favart, Adolphe Blaise, Annette et Lubin. Comédie en un acte en vers, mêlée d’ariettes et de vaudevilles}}},
  volume       = {{2}},
  year         = {{2016}},
}

@article{47485,
  abstract     = {{In creating a Hybrid Edition of Justine Favart’s and Adolphe Blaise’s Annette et Lubin, a ‹comédie en vaudevilles› that premiered in Paris at the Comédie-Italienne in early 1762, for the OPERA series, the authors explore new ways of editing opera by means of XML/Edirom technology. In the light of Patrick Sahle’s account of edition as hypertext (chapter „Edition als Hypertext“ in Digitale Editionsformen, 2013), the paper focusses on the ‹timbre› indications inherent to the literary text, proposes an understanding of the ‹timbres› that is quite close to what we know as hyperlinks in the age of hypertext, and discusses, from a firmly pragmatic standpoint, the editors’ handling of what one might regard as abundance of hyperlinks.
Constructing a historical-critical edition implies, of course, all ‘traditional’ tasks of philological groundwork. But beyond this, today, defining the concept of and programming a vast number of digital links are part of an editor’s core activities: editorially controlled representations of connections inherent to the text, both on the philological, and the historical level.}},
  author       = {{Droese, Janine and Münzmay, Andreas}},
  issn         = {{1865-9446}},
  journal      = {{Editio. Internationales Jahrbuch für Editionswissenschaft}},
  keywords     = {{Musicology}},
  pages        = {{85 -- 102}},
  publisher    = {{de Gruyter}},
  title        = {{{Pfade im editorischen Netz. Überlegungen zur Pragmatik des editorischen Hyperlinks am Beispiel der Comédie en vaudevilles Annette et Lubin (1762)}}},
  doi          = {{10.1515/editio-2015-007}},
  volume       = {{29}},
  year         = {{2015}},
}

