@inbook{60742,
  abstract     = {{Das Museum der Unschuld in Istanbul präsentiert Dinge, die im gleichnamigen Roman Orhan Pamuks eine Rolle spielen. Damit bietet es eine seltene Gelegenheit, die vielfältigen Verknüpfungen zwischen Realität und Fiktion an realen Objekten zu erleben, denen eine ‚ontologische Ambiguität‘ eigen ist, da sie fiktiven Personen zuzuordnen sind. Was sie transportieren, sind die Stimmungen der Romankapitel. In oft surreal anmutenden Kombinationen sind die Exponate in Dioramen ausgestellt und wären als Illustration des Romans völlig missverstanden, da sie in ihrer oft eigenwilligen Kombination eine eigene ‚Sprache der Dinge‘ entwickeln. Schüler:innen können am Beispiel des Museums die metaphysische Energie der Dinge erleben, durch die diese auf vergangene Situationen verweisen und so ein Speicher individueller und kollektiver Erinnerung sind. Die ästhetische Dimension der Stimmung ermöglicht es in unterschiedlichen Unterrichtssettings, transmedial die Aussagewerte verschiedener Medien zu erproben und diese miteinander in einen assoziativen Dialog zu bringen.}},
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  booktitle    = {{Literaturausstellungen und Vermittlung. Transdisziplinäre Perspektiven}},
  editor       = {{Bernhardt, Sebastian }},
  isbn         = {{9783732911752}},
  pages        = {{271--299}},
  title        = {{{Fiktionale Wirklichkeiten oder wirkliche Fiktionen? Orhan Pamuks Museum der Unschuld als transmedialer Lernort}}},
  volume       = {{Band 14}},
  year         = {{2025}},
}

@inbook{60743,
  abstract     = {{Die Immanenz, das Gefühl einer Einheit mit allem Sein, wird in Euripides' Backchen, Kleists Penthesilea und James Camerons Film Avatar unterschiedlich thematisiert. Euripides' Tragödie betont die Ambivalenz und Fremdheit der Natur, während Kleist den Konflikt, als Kulturwesen Einheit mit der Natur zu erfahren, in den Menschen verlagert. Camerons Film Avatar befriedigt die Sehnsucht nach der Immanenz virtuell, ohne den Schrecken des Todes und die Inkommensurabilität des Seins.
Insgesamt zeigt sich, dass die Immanenz in den Werken zwar als Einheit mit der Natur inszeniert wird, diese jedoch durch die menschliche Ordnung der Zeichen gestört wird. Die Sehnsucht nach der Immanenz bleibt ein grundlegendes Thema in der Kunst und Literatur, da sie die Frage nach der Beziehung zwischen dem Menschen und der Natur aufwirft.}},
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  booktitle    = {{Deutsche Griechenland-Diskurse und Griechisch-Deutscher Kulturtransfer}},
  editor       = {{Anastasia , Antonopoulou and Michael, Hofmann and Theano , Traka}},
  pages        = {{45--66}},
  publisher    = {{Königshausen und Neumann}},
  title        = {{{Euripides, Kleist und James Camerons Avatar. Das Drama der Immanenz}}},
  year         = {{2025}},
}

@article{58863,
  abstract     = {{Als Rilke im Frühjahr 1911 eine zuvor begonnene Afrika-Reise mit einem Nildampfer von Thomas Cook
in Ägypten fortsetzt, wird ihm schnell klar, dass das Tempo des Massentourismus in Konflikt mit seinen
Sehbedürfnissen kommt. Der touristische Blick entsteht in zeitlicher und gedanklicher Nähe zum Kolonialismus
und führt eine Form eurozentrisch-hegemonialer Weltbeherrschung vor ‒ wobei der Tourist
als Typus auch im Inland schon im 19. Jahrhundert dem Reisenden als Negativfigur entgegengestellt
wird. Entgegen gegenwärtiger Werbestrategien ist auch der Kulturtourismus von seinen Anfängen her
nicht frei von Elementen des Massentourismus und eines die Fremde beherrschenden Blicks. Dass eine
immer schon vorgeprägte Erwartungshaltung die erwartete Erschütterung erschwert, wird Rilke auf seiner
Reise deutlich, die er nicht zuletzt durch die Ägypten-Reise seiner Frau vorbereitet hat. So versucht
er den Ambivalenzen des industrialisierten Kulturtourismus zu entkommen und empfindet am Ende
doch nur die strukturelle Untragbarkeit der touristischen Situation, die schon vor der Reise durch die
Hoffnung auf authentisches Erleben hoffnungslos kontaminiert ist.}},
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  issn         = {{2943-3010}},
  journal      = {{diMaG }},
  publisher    = {{INDIGO}},
  title        = {{{Das Gesicht des Weltalls anschauen. Rilkes Ägypten-Reise und der Kulturtourismus}}},
  doi          = {{10.17619/UNIPB/1-2182}},
  volume       = {{2}},
  year         = {{2025}},
}

@inbook{58333,
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  booktitle    = {{Der Neuer Weltengarten 2023. Jahrbuch für Literatur und Interkulturalität}},
  editor       = {{Schulte Eickholt, Swen and Böker, Ines and Hofmann, Michael}},
  isbn         = {{978-3-98859-096-1}},
  keywords     = {{Zaimoglu, historischer Roman, deutsche Gegenwartsliteratur, Kontrafaktik, Luther, Evangelio}},
  pages        = {{99--112}},
  publisher    = {{Wehrhahn}},
  title        = {{{„Türck und Heide sind verschanzt hinter den Bergen, die Warte ist die feste Burg, daran sie zerschellen.“ Inszenierungen von kulturellem Fanatismus in Feridun Zaimoglus Evangelio}}},
  year         = {{2024}},
}

@inbook{58404,
  abstract     = {{Der Artikel untersucht die kulturtheoretische Grundlage eines literaturwissenschaftlichen Zugangs zu Weltliteratur. Dabei setzt er sich mit Theorien des Inter- und Transkulturellem auseinander und macht mit dem methodischen Zugriff des "Doppeltblickens" einen Vorschlag, wie eine interkulturelle Methode vor dem Hintergrund eines komplexen Kulturbegriffs ohne Essentialisierungen gelingen kann.}},
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  booktitle    = {{Der Neue Weltengarten 2022. Jahrbuch für Literatur und Interkulturalität}},
  editor       = {{Schulte Eickholt, Swen and Hofmann, Michael }},
  isbn         = {{978-3-86525-983-7}},
  pages        = {{43--76}},
  publisher    = {{Wehrhahn}},
  title        = {{{National, global oder irgendwo dazwischen? Methodische Zugänge zur (neuen) Weltliteratur aus germanistischer Perspektive}}},
  year         = {{2023}},
}

@inbook{58332,
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  booktitle    = {{Transkulturelle Wechselwirkungen durch Künste und Soziales: Iranische Diaspora in Europa und darüber hinaus}},
  editor       = {{Nowrousian, Shirin}},
  isbn         = {{978-3-8260-7652-7}},
  keywords     = {{Navid Kermani, Theater, Performance, Autofiktion, Dein Name}},
  pages        = {{171--182}},
  publisher    = {{Königshausen und Neumann}},
  title        = {{{Die Ta'ziyeh als poetisches Prinzip von Navid Kermanis Roman Dein Name}}},
  year         = {{2022}},
}

@inbook{58452,
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen and Lewandowski, Anna}},
  booktitle    = {{#MoodleKannMehr - als nur Distanzunterricht}},
  editor       = {{Kräwinkel, Tanja}},
  isbn         = {{978-3-967840-19-3}},
  pages        = {{341--344}},
  publisher    = {{Visual Books}},
  title        = {{{Digitale Märchenkiste. Studierende und Lehrer:innen zusammenbringen}}},
  year         = {{2022}},
}

@inbook{58709,
  abstract     = {{Within the context of recent discussions of the performative nature of values, this article argues that literature is especially suited to showing the process of negotiating values. Selim Özdoğan's novel Wo noch Licht brennt portrays the clash of traditional and modern values against a complex intracultural backdrop of late-20th-century Turkey in which the central conflicts are framed by the pressure of a globalized economy on rural communities. The article uses the example of Özdoğan's novel to argue that, in order to take part in the international negotiation of values, literary analyses must investigate how values are portrayed within literary texts.}},
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  booktitle    = {{Jahrbuch Türkisch-Deutsche Studien 2020: Wertorientierungen}},
  editor       = {{Hofmann, Michael and Özil, Seyda and Dayoglu-Yücel, Yasemin}},
  isbn         = {{978-3-86395-541-0}},
  keywords     = {{Selim Özdogan, Werte, interkulturelle Germanistik, Gegenwartsliteratur, Transkulturalität, Interkulturalität, deutsch-türkische Literatur}},
  publisher    = {{V&R Unipress}},
  title        = {{{»Werteorientierung« als Grundlage interkultureller Literaturwissenschaft am Beispiel Selim Özdoğans}}},
  doi          = {{10.17875/gup2022-1929}},
  year         = {{2022}},
}

@inbook{58855,
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  booktitle    = {{Exitstrategien. Suizid in der deutschen Gegenwartsliteratur}},
  editor       = {{Bazarkaya, Onur}},
  isbn         = {{978-3631824849}},
  pages        = {{165--193}},
  publisher    = {{Peter Lang}},
  title        = {{{Das Scheitern des Projekts Ich und der narratologisch vermiedene Suizid in Daniel Kehlmanns Ruhm. }}},
  year         = {{2022}},
}

@article{58879,
  abstract     = {{Lange galt unzuverlässiges Erzählen als Sonderfall homodiegetischen Erzählens, was erst jüngst hinterfragt wurde. Der Artikel zeigt, dass die ontologische Klassifizierung nach Genette zu kurz greift. Unzuverlässigkeit scheint in der Heterodiegese besonders bei unzuverlässigen Reflektoren oder als mimetische Unzuverlässigkeit möglich. Dazu ist insbesondere die Perspektive des Erzählers zu untersuchen. Am Beispiel von Kehlmanns historischem Roman Tyll kann gezeigt werden, dass auch Gattungsvorgaben das Spiel mit unzuverlässigem Erzählen grundieren. Tyll erscheint als Spiel mit erzählerischer Unzuverlässigkeit.}},
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen and Schwengel, Andreas}},
  journal      = {{Zeitschrift für Germanistik }},
  keywords     = {{Gegenwartsliteratur, Kehlmann, unzuverlässiges Erzählen, historischer Roman, Heterodiegese, Tyll, Till Eulenspiegel}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{69--85}},
  publisher    = {{Peter Lang}},
  title        = {{{Unzuverlässiges Erzählen in der Heterodiegese in Daniel Kehlmanns historischem Roman „Tyll“}}},
  doi          = {{10.3726/92168_69}},
  volume       = {{31}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{58982,
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  booktitle    = {{Peter Weiss Jahrbuch 29}},
  editor       = {{Hofmann, Michael and Beise, Arnd}},
  isbn         = {{978-3-86110-760-6}},
  pages        = {{69--85}},
  publisher    = {{Röhrig}},
  title        = {{{Die Unschuld der Dinge. Die Übersetzung von Literatur in Leben und Leben in Literatur. }}},
  year         = {{2020}},
}

@inbook{59291,
  abstract     = {{Aufbauend auf der Theorie von Jeffrey C. Alexander entwickelt der Artikel einen Begriff des kulturellen Traumas als irreparable Störung des kulturellen Deutungsgewebes eines Kollektivs. Am Beispiel der Romane "Der Bastard von Istanbul" (Safak) und "Die Richter des Jüngsten Gerichts" (Akhanli) werden Formen literarischen Gedächtnisses - im Sinne eines polyphonen Gedächtnisses - als Arbeiten am kulturellen Trauma thematisiert.}},
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  booktitle    = {{Totenklage und Gedächtnis des Schreckens. Türken und Armenier 1915}},
  editor       = {{Hofmann, Michael and Klan, Ulrich and Esau, Miriam}},
  keywords     = {{kulturelles Trauma, Elif Shafak, Armenier, Aghet, Kulturelles Gedächtnis}},
  pages        = {{331--370}},
  publisher    = {{Königshausen und Neumann}},
  title        = {{{Kulturelles Trauma und polyphones Gedächtnis. Zur Thematisierung des Genozids an den Armenien bei Elif Safak und Dogan Akhanli}}},
  year         = {{2020}},
}

@inbook{59981,
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  booktitle    = {{Sich selbt erzählen. Autobiographie ¬– Autofiktion – Autorschaft}},
  editor       = {{Arnold, Sonja and Catani, Stephanie and Gröger, Anita}},
  pages        = {{259--275}},
  publisher    = {{GWL Ludwig}},
  title        = {{{"Ich bin es, ich bin es doch selbst." Jean Paul, Hölderlin und die Strategien autofiktionalen Erzählens in Navid Kermanis "Dein Name“. }}},
  year         = {{2018}},
}

@inbook{60021,
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  booktitle    = {{Literaturwissenschaften in der Krise. Zur Rolle und Relevanz literarischer Praktiken in globalen Krisenzeiten}},
  editor       = {{Heise-von der Lippe, Anya and West-Pavlov, Russel}},
  pages        = {{247--259}},
  publisher    = {{Narr}},
  title        = {{{Make complexity great again. Für eine interkulturelle Hermeneutik}}},
  year         = {{2018}},
}

@inbook{60361,
  abstract     = {{Der Artikel zeigt auf, wie in der deutsch-türkischen Gegenwartskunst starre Vorstellungen von Identität subversiv unterwandert werden und eine neue räumliche Verortung vorgenommen wird, die Grenzen nicht unwichtig werden lässt, sondern sich gerade im ständigen Sprung über die Grenze entfaltet.}},
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  booktitle    = {{Deutsche Gegenwarten in Literatur und Film}},
  editor       = {{Pérez, Olivia C. Diaz and Gutjahr, Ortrud and Renner, Rolf G. and Siguan, Marisa}},
  keywords     = {{Identity and Alterity, Deutsche Gegenwartsliteratur, Identität, filme, das deutsch-türkische Kino, Feridun Zaimoğlu, Deutsch-türkische Literatur, Interkulturelle/Transkulturelle Literatur}},
  pages        = {{247--259}},
  publisher    = {{Narr}},
  title        = {{{Grenzgänger. Über das Verhältnis von Fremde und Heimat in Feridun Zaimoglus "Liebesmale, scharlachrot" und Yasemin Şamderelis "Almanya. Willkommen in Deutschland"}}},
  year         = {{2018}},
}

@article{60387,
  abstract     = {{Der Artikel zeigt, wie Döblin die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen in der säkularisierten Lebenswelt darstellt. Zwischen dem Ordnungswillen des "furchtbaren Kopfes" und dem Wunsch, "Sau" zu sein, findet der Mensch keinen Zugang mehr zu einem Gott, dessen Engel auch nicht mehr helfen können.}},
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  journal      = {{Expressionismus}},
  number       = {{3}},
  pages        = {{70--79}},
  title        = {{{Die Engel des Franz Biberkopf. Zum religiösen Subtext von Döblins "Berlin Alexanderplatz"}}},
  year         = {{2016}},
}

@inbook{60470,
  abstract     = {{Der Beitrag analysiert die religiöse Tiefenschicht von Camerons Blockbuster. Die Inszenierung der Außerirdischen - Na'vi - produziert das Bild eines Lebens von fragloser Verbundenheit mit der Natur. Diese Vorstellung der Weltimmanenz wird allerdings von der Handlung selbst unterwandert, die das starke Individuum erfordert, das eingebunden in kosmische Abläufe nicht denkbar ist. Das wird in Abgrenzung von Immanenzkonstruktionen des antiken Dramas (Euripides) deutlich.}},
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  booktitle    = {{Religion und Literatur im 20. und 21. Jahrhundert: Motive, Sprechweisen, Medien}},
  editor       = {{Lörke, Tim and Walter-Jochum, Robert}},
  pages        = {{495--513}},
  publisher    = {{V&R Unipress}},
  title        = {{{Sehnsucht nach der Immanenz. James Camerons "Avatar – Aufbruch nach Pandora" als mystische Utopie des göttlichen Menschen}}},
  year         = {{2015}},
}

@article{61771,
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  journal      = {{Kritische Ausgabe}},
  number       = {{28}},
  title        = {{{Vom Unsagbaren sprechen. Literaturwissenschaftliche Zugänge zu einem weiten Feld}}},
  year         = {{2015}},
}

@inbook{61772,
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  booktitle    = {{Islam in der deutschen und türkischen Literatur}},
  editor       = {{Hofmann, Michael and Klaus, von Stosch}},
  pages        = {{231--243}},
  publisher    = {{Schöningh}},
  title        = {{{Da sah ich mit Schrecken, daß sich die Welt um mich herum von A bis Z verwandelt hatte. Zur Verbindung von islamischer und romantischer Tradition in Orhan Pamuks "Das Neue Leben"}}},
  year         = {{2012}},
}

