@inbook{32055,
  abstract     = {{Aufgrund der Einschränkungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie sind viele Geflüchtete von Zugängen zur Aneignung der deutschen Sprache und damit von gesellschaftlicher und bildungsbezogener Teilhabe abgeschnitten. Die vorliegende Untersuchung erkundet, inwiefern das bislang präsenzbasierte Projekt Sprachbegleitung Geflüchteter pandemiebedingt auch digital vermittelte Zugänge zu Interaktions- und Sprachlerngelegenheiten schaffen und so die Auswirkungen der gesellschaftlichen und bildungsbezogenen Isolation für Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften abmildern kann. Aufbauend auf einer Fragebogenuntersuchung werden dazu die Erfahrungen und Sichtweisen drei afghanischer bzw. iranischer Geflüchteter mittels episodischer Interviews elizitiert und im Rahmen einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Damit wird explorativ erforscht, welche Grenzen und Chancen digitaler Zugänge zu Interaktion und kommunikativer Praxis sich skizzieren lassen und welche Konsequenzen sich für die Gestaltung von Sprachlern- und Partizipationsmöglichkeiten für Geflüchtete ableiten lassen.}},
  author       = {{Can, Magdalena and Müller, Mareike and Niederhaus, Constanze}},
  booktitle    = {{Lockdown, Homeschooling und Social Distancing – der Zweitspracherwerb unter akut veränderten Bedingungen der COVID-19-Pandemie}},
  editor       = {{Gamper, Jana and Hövelbrinks, Britta and Schlauch, Julia}},
  isbn         = {{9783823384946}},
  pages        = {{195–222}},
  publisher    = {{Narr}},
  title        = {{{Digitale Zugänge zu kommunikativer Praxis schaffen: Eine explorative Interviewstudie im Projekt Sprachbegleitung Geflüchteter}}},
  doi          = {{10.24053/9783823394945}},
  year         = {{2021}},
}

