[{"_id":"53603","department":[{"_id":"426"}],"user_id":"36716","keyword":["Developmental and Educational Psychology"],"language":[{"iso":"ger"}],"publication":"Zeitschrift für Pädagogische Psychologie","type":"journal_article","abstract":[{"lang":"eng","text":"<jats:p> Zusammenfassung: Für die Evaluation und Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre werden häufig quantitative Befragungen von Studenten eingesetzt. Jedoch ist häufig unklar, aus welcher Motivation Studenten an den Befragungen teilnehmen und inwieweit unterschiedliche motivationale Regulationsstile mit dem Antwortverhalten im Fragebogen zusammenhängen. Ausgehend von der Selbstbestimmungstheorie der Motivation nach Deci und Ryan stellt der Beitrag die Entwicklung der Skalen zur motivationalen Regulation bei Befragungen zur Evaluation (SMR-Eval) vor. Studie 1 zeigt die fünffaktorielle Struktur des Instruments. Studie 2 weist auf eine starke Messinvarianz bezüglich Geschlecht, Abschlussziel und Fakultät hin. Korrelationen mit Drittvariablen belegen die konvergente Validität der fünf Subskalen. In Studie 3 werden latente Profilanalysen über die fünf Regulationsstile berechnet. Die Ergebnisse zeigen vier Profile, welche sich inhaltlich plausibel im Antwortverhalten der Befragten unterscheiden und damit Hinweise auf die Kriteriumsvalidität der Skalen geben. Diskutiert werden theoretische und praktische Implikationen für Evaluationsvorhaben an Hochschulen sowie Übertragungsmöglichkeiten auf andere Evaluationsgegenstände. </jats:p>"}],"status":"public","date_updated":"2024-04-19T18:22:00Z","publisher":"Hogrefe Publishing Group","author":[{"first_name":"Markus","last_name":"Koppenborg","full_name":"Koppenborg, Markus"},{"id":"36716","full_name":"Klingsieck, Katrin B.","last_name":"Klingsieck","first_name":"Katrin B."}],"date_created":"2024-04-19T18:20:08Z","title":"„Wir wollen mitreden!“ – Entwicklung und Validierung von Skalen zur Erfassung motivationaler Regulation bei der Teilnahme an Befragungen zur Evaluation des Studiums (SMR-Eval)","doi":"10.1024/1010-0652/a000381","publication_identifier":{"issn":["1010-0652","1664-2910"]},"publication_status":"published","year":"2024","citation":{"ama":"Koppenborg M, Klingsieck KB. „Wir wollen mitreden!“ – Entwicklung und Validierung von Skalen zur Erfassung motivationaler Regulation bei der Teilnahme an Befragungen zur Evaluation des Studiums (SMR-Eval). <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>. Published online 2024. doi:<a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000381\">10.1024/1010-0652/a000381</a>","chicago":"Koppenborg, Markus, and Katrin B. Klingsieck. “„Wir wollen mitreden!“ – Entwicklung und Validierung von Skalen zur Erfassung motivationaler Regulation bei der Teilnahme an Befragungen zur Evaluation des Studiums (SMR-Eval).” <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>, 2024. <a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000381\">https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000381</a>.","ieee":"M. Koppenborg and K. B. Klingsieck, “„Wir wollen mitreden!“ – Entwicklung und Validierung von Skalen zur Erfassung motivationaler Regulation bei der Teilnahme an Befragungen zur Evaluation des Studiums (SMR-Eval),” <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>, 2024, doi: <a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000381\">10.1024/1010-0652/a000381</a>.","apa":"Koppenborg, M., &#38; Klingsieck, K. B. (2024). „Wir wollen mitreden!“ – Entwicklung und Validierung von Skalen zur Erfassung motivationaler Regulation bei der Teilnahme an Befragungen zur Evaluation des Studiums (SMR-Eval). <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>. <a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000381\">https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000381</a>","mla":"Koppenborg, Markus, and Katrin B. 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Eine gut ausgebildete diagnostische Kompetenz von Lehrpersonen ist eine wesentliche Voraussetzung für gelingenden Unterricht und trägt maßgeblich zur akademischen und persönlichen Entwicklung von Schülern bei. Häufig sind Lehrpersonen jedoch nur bedingt dazu in der Lage, Schülermerkmale wie Leistung, Motivation oder Ängstlichkeit adäquat zu beurteilen. Eine Förderung der diagnostischen Kompetenz sollte bereits während des Studiums stattfinden, um Lehrpersonen früh auf diagnostische Situationen in der Schulpraxis vorzubereiten und negative Konsequenzen möglicher pädagogischer Fehlentscheidungen zu vermeiden. Dieser Beitrag vergleicht eine lehrendenzentrierte, eine problembasierte und eine digitale, simulationsbasierte Maßnahme zur Förderung unterschiedlicher Aspekte diagnostischer Kompetenz an einer Stichprobe von N = 166 Lehramtsstudierenden im Hinblick auf ihre Wirksamkeit. Es zeigen sich insbesondere Vorteile der simulationsbasierten Fördermaßnahme in den Bereichen intrinsische Motivation und Interesse sowie Nachteile der lehrendenzentrierten Maßnahme im Bereich des Wissens um das systematische Vorgehen im diagnostischen Prozess und der problembasierten Maßnahme im Bereich des Extraneous Cognitive Load. Die Ergebnisse werden insbesondere im Hinblick auf ihre praktischen Implikationen im Rahmen der Lehrerbildung und zunehmend digitalisierter Lehre diskutiert. </jats:p>","lang":"eng"}],"status":"public","_id":"35416","user_id":"14931","department":[{"_id":"426"}],"keyword":["Developmental and Educational Psychology"],"alternative_title":["Drei Maßnahmen im Vergleich"],"language":[{"iso":"ger"}]},{"date_created":"2022-09-17T09:18:42Z","author":[{"last_name":"Knickenberg","full_name":"Knickenberg, Margarita","id":"12978","first_name":"Margarita"},{"first_name":"Carmen","full_name":"Zurbriggen, Carmen","last_name":"Zurbriggen"},{"first_name":"Philipp","full_name":"Schmidt, Philipp","last_name":"Schmidt"}],"date_updated":"2022-09-17T09:23:22Z","publisher":"Hogrefe Publishing Group","doi":"10.1024/1010-0652/a000292","title":"Peers als Quelle aktueller Motivation?","publication_identifier":{"issn":["1010-0652","1664-2910"]},"publication_status":"published","page":"1-15","citation":{"apa":"Knickenberg, M., Zurbriggen, C., &#38; Schmidt, P. (2020). Peers als Quelle aktueller Motivation? <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>, 1–15. <a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000292\">https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000292</a>","bibtex":"@article{Knickenberg_Zurbriggen_Schmidt_2020, title={Peers als Quelle aktueller Motivation?}, DOI={<a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000292\">10.1024/1010-0652/a000292</a>}, journal={Zeitschrift für Pädagogische Psychologie}, publisher={Hogrefe Publishing Group}, author={Knickenberg, Margarita and Zurbriggen, Carmen and Schmidt, Philipp}, year={2020}, pages={1–15} }","mla":"Knickenberg, Margarita, et al. “Peers als Quelle aktueller Motivation?” <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>, Hogrefe Publishing Group, 2020, pp. 1–15, doi:<a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000292\">10.1024/1010-0652/a000292</a>.","short":"M. Knickenberg, C. Zurbriggen, P. 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Schmidt, “Peers als Quelle aktueller Motivation?,” <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>, pp. 1–15, 2020, doi: <a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000292\">10.1024/1010-0652/a000292</a>.","chicago":"Knickenberg, Margarita, Carmen Zurbriggen, and Philipp Schmidt. “Peers als Quelle aktueller Motivation?” <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>, 2020, 1–15. <a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000292\">https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000292</a>."},"year":"2020","user_id":"74211","_id":"33435","extern":"1","language":[{"iso":"ger"}],"alternative_title":["Wie Jugendliche mit heterogenen Verhaltensweisen Peerinteraktionen in                Abhängigkeit des behavioralen Klassenumfeldes erleben"],"keyword":["Developmental and Educational Psychology"],"publication":"Zeitschrift für Pädagogische Psychologie","type":"journal_article","status":"public","abstract":[{"lang":"eng","text":"<jats:p> Zusammenfassung. Die Relevanz von Peers für die Entwicklung von Jugendlichen konnte in verschiedenen Studien bereits bestätigt werden. Im Unterricht zeigt sich dies u.a. durch höhere situative Motivation und Freude sowie geringerem Stressempfinden während sozialer Interaktionen mit Mitschülerinnen und -schülern verglichen mit Einzelarbeitssituationen. Allerdings stellte sich auch heraus, dass Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten Schwierigkeiten im Knüpfen und Aufrechterhalten von sozialen Kontakten und Freundschaften haben. Während in bisherigen Studien Verhalten als dichotome Variable untersucht wurde, wird hier ein dimensionaler, personzentrierter Ansatz zur Identifizierung von Gruppen mit heterogenen Verhaltensweisen verfolgt. Ziel dieses Beitrags ist daher die Untersuchung von Effekten sozialer Interaktionen im Unterricht auf das emotionale Erleben von Jugendlichen mit heterogenen Verhaltensweisen. Zudem wird ein möglicher Moderationseffekt der Klassenkomposition in Bezug auf das Verhalten überprüft. Hierzu wurden N = 719 Schülerinnen und Schülern der fünften und sechsten Jahrgangsstufe unter Verwendung der experience sampling method zu zwei bis drei Messzeitpunkten pro Tag an fünf aufeinanderfolgenden Schultagen zu ihrem aktuellen emotionalen Erleben und ihrem sozialen Kontext befragt. Insgesamt lagen 8870 „Momentaufnahmen“ des emotionalen Erlebens und von Unterrichtssituationen vor. Auf der Grundlage von Verhaltenseinschätzungen durch Lehrpersonen wurden mittels latenter Profilanalysen drei Profiltypen innerhalb der Schülerschaft identifiziert: Jugendliche mit adaptivem, internalisierendem und externalisierendem Verhalten. Ergebnisse von Multilevel-Strukturgleichungsmodellen zeigen, dass Jugendliche in Unterrichtssituationen, in denen sie mit ihren Peers interagieren (z.B. in Partner- oder Gruppenarbeiten), motivierter und weniger gestresst sind als in Einzelsituationen. Für Jugendliche mit externalisierendem oder internalisierendem Verhalten ist dieser Effekt stärker ausgeprägt. Die geringfügigen, jedoch nicht signifikanten differenziellen moderierenden Effekte verweisen zudem darauf, dass der Zusammenhang des emotionalen Erlebens und der Peerinteraktionen für Jugendliche nicht durch ihr Klassenumfeld in Bezug auf prosoziales oder problematisches Verhalten moderiert wird. Die Ergebnisse werden sowohl methodisch als auch inhaltlich diskutiert, unter anderem in Bezug auf die Frage, ob und inwiefern Peers Quellen aktueller Motivation im Unterricht darstellen. </jats:p>"}]},{"year":"2020","page":"1-16","citation":{"ama":"Watson C, Stender J, Schaper N. Kompetenzentwicklung im bildungswissenschaftlichen Studium: Der Einfluss                individueller Voraussetzungen auf die Entwicklung des bildungswissenschaftlichen                Wissens angehender Lehrkräfte. <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>. Published online 2020:1-16. doi:<a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000288\">10.1024/1010-0652/a000288</a>","chicago":"Watson, Christina, Jana Stender, and Niclas Schaper. “Kompetenzentwicklung im bildungswissenschaftlichen Studium: Der Einfluss                individueller Voraussetzungen auf die Entwicklung des bildungswissenschaftlichen                Wissens angehender Lehrkräfte.” <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>, 2020, 1–16. <a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000288\">https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000288</a>.","ieee":"C. Watson, J. Stender, and N. Schaper, “Kompetenzentwicklung im bildungswissenschaftlichen Studium: Der Einfluss                individueller Voraussetzungen auf die Entwicklung des bildungswissenschaftlichen                Wissens angehender Lehrkräfte,” <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>, pp. 1–16, 2020, doi: <a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000288\">10.1024/1010-0652/a000288</a>.","apa":"Watson, C., Stender, J., &#38; Schaper, N. (2020). Kompetenzentwicklung im bildungswissenschaftlichen Studium: Der Einfluss                individueller Voraussetzungen auf die Entwicklung des bildungswissenschaftlichen                Wissens angehender Lehrkräfte. <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>, 1–16. <a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000288\">https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000288</a>","mla":"Watson, Christina, et al. “Kompetenzentwicklung im bildungswissenschaftlichen Studium: Der Einfluss                individueller Voraussetzungen auf die Entwicklung des bildungswissenschaftlichen                Wissens angehender Lehrkräfte.” <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>, 2020, pp. 1–16, doi:<a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000288\">10.1024/1010-0652/a000288</a>.","bibtex":"@article{Watson_Stender_Schaper_2020, title={Kompetenzentwicklung im bildungswissenschaftlichen Studium: Der Einfluss                individueller Voraussetzungen auf die Entwicklung des bildungswissenschaftlichen                Wissens angehender Lehrkräfte}, DOI={<a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000288\">10.1024/1010-0652/a000288</a>}, journal={Zeitschrift für Pädagogische Psychologie}, author={Watson, Christina and Stender, Jana and Schaper, Niclas}, year={2020}, pages={1–16} }","short":"C. Watson, J. Stender, N. Schaper, Zeitschrift für Pädagogische Psychologie (2020) 1–16."},"publication_identifier":{"issn":["1010-0652","1664-2910"]},"quality_controlled":"1","publication_status":"published","title":"Kompetenzentwicklung im bildungswissenschaftlichen Studium: Der Einfluss                individueller Voraussetzungen auf die Entwicklung des bildungswissenschaftlichen                Wissens angehender Lehrkräfte","doi":"10.1024/1010-0652/a000288","date_updated":"2023-01-09T17:21:37Z","date_created":"2021-09-21T09:30:42Z","author":[{"last_name":"Watson","full_name":"Watson, Christina","first_name":"Christina"},{"first_name":"Jana","id":"28542","full_name":"Stender, Jana","orcid":"https://orcid.org/0000-0002-6756-9440","last_name":"Stender"},{"first_name":"Niclas","full_name":"Schaper, Niclas","last_name":"Schaper"}],"abstract":[{"text":"<jats:p> Zusammenfassung. Längsschnittstudien, die das bildungswissenschaftliche Wissen als Teil der professionellen Kompetenz angehender Lehrkräfte über mehr als zwei Messzeitpunkte erfassen und den Einfluss individueller Eingangsvoraussetzungen auf die Wissensentwicklung untersuchen, stellen nach wie vor ein Forschungsdesiderat dar. Bisherige Studien liefern erste Hinweise darauf, dass individuelle Eingangsvoraussetzungen wie die Abiturnote, pädagogische Vorerfahrungen und Berufswahlmotive im Zusammenhang mit der Wissensentwicklung stehen und günstige Eingangsvoraussetzungen den Entwicklungsverlauf fördern können. Bislang ist unklar, wie sich das Wissen über den gesamten Studienverlauf in den Bachelor-/Master-Strukturen entwickelt. Des Weiteren ist auch unklar, inwieweit bestimmte Eingangsvoraussetzungen langfristige Entwicklungsverläufe erklären können. In der vorliegenden Studie wurden die Daten von 276 Studierenden, dessen Wissen zu fünf Messzeitpunkten erhoben wurde, mit Hilfe latenter Wachstumskurvenmodelle ausgewertet. Die Ergebnisse bestätigten einen Zuwachs des bildungswissenschaftlichen Wissens über den gesamten Studienverlauf. Den größten Wissenszuwachs erfuhren die Studierenden in den ersten zwei Semestern ihres Bachelorstudiums und beim Übergang in das Masterstudium. Des Weiteren konnte der Einfluss von individuellen kognitiven und motivationalen Eingangsvoraussetzungen auf den Leistungszuwachs bestätigt werden. So zeigte sich, dass Studierende, die eine bessere Abiturnote aufwiesen und bereits über eine unterrichtsnahe pädagogische Vorerfahrung verfügten, höhere Wissenszuwächse im Vergleich zu ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen erfuhren, die einen schlechteren Abiturnotendurchschnitt hatten. Ebenfalls begünstigte das Motiv „mit Kindern und Jugendlichen arbeiten zu wollen“ die Wissensentwicklung. Die Ergebnisse können insbesondere für die Beratung genutzt werden, um die Motivlagen von Studierenden zu erfassen und sie dafür sensibel zu machen, welche Motivkonstellationen für einen erfolgreichen Studienverlauf günstig erscheinen. </jats:p>","lang":"ger"}],"status":"public","publication":"Zeitschrift für Pädagogische Psychologie","type":"journal_article","language":[{"iso":"ger"}],"_id":"24744","department":[{"_id":"33"},{"_id":"586"}],"user_id":"28542"},{"keyword":["Developmental and Educational Psychology"],"language":[{"iso":"ger"}],"abstract":[{"lang":"eng","text":"<jats:p> Zusammenfassung. Im vorliegenden Beitrag wird die theoriegeleitete Entwicklung und Erprobung eines Instrumentes zur standardisierten Erfassung von Planungskompetenzen angehender Lehrkräfte im Fach Sachunterricht dokumentiert, auf dessen Grundlage das in Nordrhein-Westfalen 2015 als Teil des Masterstudiums implementierte Praxissemester hinsichtlich der damit intendierten Ausbildung von Planungsfähigkeiten evaluiert werden soll. Ausgehend von einem Rahmenmodell, das die Instrumententwicklung in vier zentrale Bereiche untergliedert, wird zunächst das theoretische Konstrukt sachunterrichtlicher Planungskompetenz in Form eines Kompetenzmodells konzeptualisiert. Auf Grundlage eines performanznahen Kompetenzverständnisses erfolgt die Operationalisierung in Form von Qualitätsstandards, durch die das Können der Probanden aus der schriftlichen Bearbeitung von Vignetten inhaltsanalytisch rekonstruiert werden kann. Ein Kodiermanual sichert die Objektivität und formuliert Regeln für die Vergabe von Punkten, durch die mithilfe des dichotomen Raschmodells die individuellen Kompetenzausprägungen geschätzt werden können. Zur Analyse der psychometrischen Qualität des entwickelten Instrumentes wurde eine Pilotierungsstudie mit 106 Studenten durchgeführt. Ein Vergleich konkurrierender Messmodelle mit Methoden der Item-Response-Theorie weist auf Vorteile einer eindimensionalen Modellierung der fokussierten Kompetenz hin. Die Ergebnisse einer durchgeführten Rasch-Analyse sowie die Betrachtung klassischer Kennwerte belegen zudem die Modellkonformität der entwickelten Qualitätsstandards als Items des Testinstrumentes und zeigen, dass die Messung sachunterrichtlicher Planungskompetenz durch das entwickelte Instrument grundsätzlich objektiv, reliabel und valide realisiert werden kann. Der praktische Nutzen des entwickelten Instrumentes für die angestrebte Wirksamkeitsanalyse des Praxissemesters, Möglichkeiten zur Weiterentwicklung sowie Limitationen werden abschließend zusammenfassend diskutiert. </jats:p>"}],"publication":"Zeitschrift für Pädagogische Psychologie","title":"Entwicklung und psychometrische Qualität eines Instrumentes zur                Messung von Planungskompetenzen angehender Lehrkräfte im Fach                Sachunterricht","publisher":"Hogrefe Publishing Group","date_created":"2023-01-13T10:24:31Z","year":"2020","quality_controlled":"1","issue":"3","article_type":"original","_id":"36568","department":[{"_id":"43"},{"_id":"298"}],"user_id":"59797","status":"public","type":"journal_article","doi":"10.1024/1010-0652/a000277","date_updated":"2023-01-19T13:58:12Z","volume":36,"author":[{"first_name":"Alexander","full_name":"Kirsch, Alexander","id":"59797","last_name":"Kirsch","orcid":"0000-0003-1650-0440"}],"page":"167-179","intvolume":"        36","citation":{"ama":"Kirsch A. Entwicklung und psychometrische Qualität eines Instrumentes zur                Messung von Planungskompetenzen angehender Lehrkräfte im Fach                Sachunterricht. <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>. 2020;36(3):167-179. doi:<a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000277\">10.1024/1010-0652/a000277</a>","ieee":"A. Kirsch, “Entwicklung und psychometrische Qualität eines Instrumentes zur                Messung von Planungskompetenzen angehender Lehrkräfte im Fach                Sachunterricht,” <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>, vol. 36, no. 3, pp. 167–179, 2020, doi: <a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000277\">10.1024/1010-0652/a000277</a>.","chicago":"Kirsch, Alexander. “Entwicklung und psychometrische Qualität eines Instrumentes zur                Messung von Planungskompetenzen angehender Lehrkräfte im Fach                Sachunterricht.” <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i> 36, no. 3 (2020): 167–79. <a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000277\">https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000277</a>.","apa":"Kirsch, A. (2020). Entwicklung und psychometrische Qualität eines Instrumentes zur                Messung von Planungskompetenzen angehender Lehrkräfte im Fach                Sachunterricht. <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>, <i>36</i>(3), 167–179. <a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000277\">https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000277</a>","mla":"Kirsch, Alexander. “Entwicklung und psychometrische Qualität eines Instrumentes zur                Messung von Planungskompetenzen angehender Lehrkräfte im Fach                Sachunterricht.” <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>, vol. 36, no. 3, Hogrefe Publishing Group, 2020, pp. 167–79, doi:<a href=\"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000277\">10.1024/1010-0652/a000277</a>.","short":"A. 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In insgesamt drei Studien wurden die Faktorenstruktur und die Reliabilität des LIST-K geprüft. Die psychometrischen Eigenschaften des LIST-K sind über die Studien hinweg stabil. Die Hinweise aus konfirmatorischen Faktorenanalysen unterstützen die Interpretation der Skalenwerte auf Subskalenebene. Die Reliabilitäten der Subskalen sind akzeptabel bis sehr gut. Demnach ist die Kurzskala mindestens genauso reliabel wie die Originalversion, ohne dass sich die Dimensionalität der Skala verändert. Damit steht eine Kurzskala zur Verfügung, mit der die Lernstrategien, zum Beispiel in komplexer angelegten Mehrthemenbefragungen, zeitökonomisch erfasst werden können. </jats:p>","lang":"eng"}],"status":"public","publication":"Zeitschrift für Pädagogische Psychologie","type":"journal_article","language":[{"iso":"ger"}],"_id":"29115","department":[{"_id":"426"}],"user_id":"14931"}]
