@article{65613,
  abstract     = {{<jats:p>Lehrer:innen nutzen und veröffentlichen Unterrichtsmaterial auf verschiedenen Plattformen. Da diese Materialien, anders als Schulbücher, kein Qualitätssicherungsverfahren durchlaufen, wird aktuell die Frage nach der Verantwortung für die Qualitätssicherung dieses Materials diskutiert. Abbildungen von Menschen im Unterrichtsmaterial transportieren soziokulturelle und pädagogische Inhalte, die eine kritische Prüfung erfordern. Dieser Beitrag adressiert die Frage, welche Differenzkonstruktionen und Stereotypisierungen im Bildmaterial von digital verfügbarem Unterrichtsmaterial vorhanden sind. Verwendet wurde ein Materialkorpus drei verschiedener Plattformen mit Unterrichtsmaterialien der Sekundarstufe 1 (5. – 10. Klasse) mit 329 Bildern von Menschen (Zeichnungen und Fotografien). Dieser wurde analysiert in Bezug auf die deskriptive Häufigkeit der Darstellung bestimmter Personengruppen sowie qualitativ und intersektional mit der hermeneutischen Sequenzanalyse. Zentrale Ergebnisse sind, dass vor allem Personen dargestellt werden, die in maximal einer Dimension von der weissen, heterosexuellen, nicht behinderten Norm abweichen. Darstellungen von sichtbaren Behinderungen und People of Color (BIPoC) kommen kaum vor. Diversität wird vereinzelt in Gruppenbildern dargestellt, jedoch nicht in Familienbildern. Othering und negative emotionale Konnotationen sind in den Darstellungen erkennbar, wenn z. B. Schwarzsein als Abweichung von der Norm verstanden wird, Körperproportionen verzerrt oder Sportler:innen als unsicher dargestellt werden. Die Analyse von digital bereitgestelltem Unterrichtsmaterial macht deutlich, dass ähnliche Problematiken zu beobachten sind, wie sie durch die Schulbuchforschung für Schulbücher beschrieben werden.</jats:p>}},
  author       = {{Schmidt, Rebecca and Drath, Hannah and Steinhardt, Isabel}},
  issn         = {{1424-3636}},
  journal      = {{MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung}},
  pages        = {{181--205}},
  publisher    = {{OAPublishing Collective}},
  title        = {{{Stereotype Darstellungen im Bild. Analyse von Bildmaterial digital verfügbarer Unterrichtsmaterialien}}},
  doi          = {{10.21240/mpaed/00/2026.05.12.x}},
  year         = {{2026}},
}

@article{53935,
  author       = {{Gerick, Julia and Kieseler, Janine and Herrmann, Daniel and Eickelmann, Birgit}},
  issn         = {{1424-3636}},
  journal      = {{MedienPädagogik (Occasional Papers)}},
  pages        = {{175--194}},
  title        = {{{Schulleitungen als Promotoren. Unterstützung digitalisierungsbezogener Schulentwicklungsprozesse durch Schulleitungen und deren Wahrnehmung durch Lehrpersonen. }}},
  doi          = {{https://doi.org/10.21240/mpaed/00/2024.04.17.X}},
  year         = {{2024}},
}

@article{55357,
  author       = {{Büker, Petra and Kamin, Anna-Maria and Glawe, Katrin and Herding, Jana and Schaper, Franziska}},
  issn         = {{1424-3636}},
  journal      = {{MedienPädagogik}},
  number       = {{62}},
  title        = {{{Von der Entwicklung von Open Educational Resources zur Umsetzung von Open Educational Practices in der inklusiven Lehrkräftebildung: Anforderungen und Lösungswege am Beispiel der Projekte Inklud.nrw und InDigO}}},
  doi          = {{10.21240/mpaed/62/2024.07.01.X}},
  year         = {{2024}},
}

@misc{55359,
  booktitle    = {{MedienPädagogik}},
  editor       = {{Glawe, Katrin and Kamin, Anna-Maria and Herding, Jana and Büker, Petra}},
  issn         = {{1424-3636}},
  number       = {{62}},
  title        = {{{Lehrer:innenbildung unter der Perspektive von Inklusion und Digitalisierung. Mit Offenen Bildungsressourcen (OER) zu offenen, innovativen Bildungs­praktiken (OEP) }}},
  doi          = {{https://doi.org/10.21240/mpaed/62.X}},
  year         = {{2024}},
}

@article{58560,
  author       = {{Glawe, Katrin and Kamin, Anna-Maria and Herding, Jana and Büker, Petra}},
  issn         = {{1424-3636}},
  journal      = {{MedienPädagogik}},
  number       = {{62}},
  pages        = {{i--x}},
  title        = {{{Editorial: Lehrer:innenbildung unter der Perspektive von Inklusion und Digitalisierung}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.21240/mpaed/62/2024.07.11.X}},
  year         = {{2024}},
}

@article{55038,
  abstract     = {{<jats:p>Soziale Plattformen und insbesondere Beauty Content – also Beiträge, in denen Praktiken des Schönheitshandelns thematisiert werden – generieren pädagogische Aufmerksamkeit im Schnittpunkt von Gender- und Medienpädagogik. Damit bietet die Beauty Community in zweierlei Hinsicht Ansatzpunkte für die Frage nach postdigitalen Impulsen für die Pädagogik: Zum einen ist sie Gegenstand pädagogischer Arbeit, zum anderen ein neuer sozialer Raum, der komplexe Analysen der Performances und Aushandlungen sozialer- und Geschlechterordnungen ermöglicht. In diesem Beitrag werden die Befunde einer geschlechtersoziologischen Studie der YouTube Beauty Community (Richter 2021) im Hinblick auf die Frage nach pädagogischen Implikationen postdigitaler Kultur gelesen. Dafür werden zunächst pädagogische Problematisierungen der Beauty Community dargelegt und anschliessend durch ausgewählte Befunde der fokussierten Studie kontrastiert, um eine produktive Perspektive auf diese Probleme zu erarbeiten: Die Akteur:innen der Community werden darin sichtbar als in Widersprüchen verortet, die Herstellung von Souveränität wird als zentraler Wert verhandelt. Pädagogische Implikationen postdigitaler Kultur, so wird abschliessend argumentiert, liegen im analytischen Potenzial der Untersuchungen digitaler Arenen, das sowohl für die Erforschung gegenwärtiger gesellschaftlicher Transformationen als auch als Grundlage für pädagogisches Handeln eingesetzt werden kann – nicht zuletzt in Bezug auf Herausforderungen, die mit der Entstehung und Etablierung dieser neuen Arenen und ihrer Ausbreitung einhergehen.</jats:p>}},
  author       = {{Richter, Susanne}},
  issn         = {{1424-3636}},
  journal      = {{MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung}},
  pages        = {{89--108}},
  publisher    = {{OAPublishing Collective}},
  title        = {{{Widersprüchliche Anforderungen sichtbar machen Making contradictory requirements visible}}},
  doi          = {{10.21240/mpaed/61/2024.06.14.x}},
  volume       = {{61}},
  year         = {{2024}},
}

@article{49312,
  abstract     = {{In view of technological progress, a digitalisation deficit in German schools as well as the experiences in schools as a result of the Corona pandemic, it becomes apparent that the question of a school culture conducive to learning retains its relevance in the age of digital transformation: On the one hand, it is evident that school culture changes in view of the digital transformation. On the other hand, it contributes to the successful implementation of digital media. Previous research findings in connection with the digital transformation focus  on  particular  competencies  of  teachers  (Meyer,  Becker,  and  Bock  2023;  Caruso,  Heldt, and Drossel 2022; Vogelsang et al. 2023) and their cooperative behaviour (Drossel and Heldt 2022; Schulze, Drossel, and Eickelmann 2022). These questions whether school culture-related  school  types  can  be  identified  or  not  and  how  teachers  perceive  the  school culture have been less considered so far. This article is dedicated to this question and explores if the school culture-related school types differ in terms of the background characteristics  of  the  teachers.  Based  on  a  Latent  Class  Analysis,  three  school  culture-related  school  types  become  apparent:  strong  in  innovation  and  cooperation  (Type  I:  45.74 %), highly innovative and inhibited cooperation (Type II: 17.95 %), inhibited in terms of innovation and cooperation (Type III: 36.31 %). The types do not differ from each other regarding the background characteristics.}},
  author       = {{Caruso, Carina and Drossel, Kerstin and Heldt, Melanie }},
  issn         = {{1424-3636}},
  journal      = {{MedienPädagogik}},
  pages        = {{380--401}},
  title        = {{{Schulkulturbezogene Schultypen im Zeitalter der digitalen Transformation. Eine Typologie unter Berücksichtigung von Hintergrundmerkmalen der zur Schulkultur befragten Lehrkräfte}}},
  doi          = {{10.21240/mpaed/00/2023.11.21.X}},
  year         = {{2023}},
}

@article{53556,
  abstract     = {{<jats:p>Wiederholt wird im Inklusionszusammenhang auf die Bedeutung von Medien verwiesen. Inklusion und Mediatisierung werden dabei als relevante, grundlegende gesellschaftliche Transformationen zunehmend zusammen gedacht. So wird im Kontext des Diskurses um inklusive Medienbildung immer wieder darauf hingewiesen, dass Medien eben Möglichkeiten zur Teilhabe und Interaktion bedingen und darüber entsprechend Kultur d. h. zugrundeliegende Inhalte, Werte usw. (mit) herstellen. Ausgehend von diesen Grundgedanken soll vorliegend neben Inklusion und Mediatisierung auch eine zunehmende Visualisierung als untrennbar miteinander verbundene Prozesse vor dem Hintergrund transformatorischer Bildung in den Blick genommen werden. So ist nicht zuletzt im Zuge digitaler Transformation festzustellen, dass visuelle Ausdrucksformen resp. neuere Kommunikationsmedien wie bspw. «Sketchnotes» vermehrt Eingang in unterschiedliche Lebensbereiche finden. So erfreuen sich etwa Ansätze wie «Graphic Recording» sowie «Visual Facilitation» sowohl im betrieblichen Kontext als auch im (Weiter-)Bildungsbereich zunehmender Beliebtheit. Dabei sind im Besonderen Fragen danach, was das Prinzip Sketchnoting als spezifische mediale Artikulation überhaupt ausmacht und inwiefern dieses hierauf aufbauend einen Beitrag zur inklusiven Medienbildung leisten kann, jedoch weitgehend ungeklärt. Der vorliegende Artikel widmet sich diesen und ähnlichen Fragestellungen aus theoretischer Perspektive, kennzeichnet Sketchnoting als grundlegenden dynamisch-dialektischen Prozess (also bspw. als Wechselspiel von Simultaneität und Sukzession, von Emotionsförderung und Versachlichung sowie von Abstrahierung und Konkretisierung), leitet aufbauend neuartige mediale Ausdrucks-, Interaktions- resp. Verständigungsmöglichkeiten ab und soll so auch einen Ausgangspunkt für weitere Diskussionen sowie für die empirische Forschung eröffnen.</jats:p>}},
  author       = {{Kückmann, Marie-Ann}},
  issn         = {{1424-3636}},
  journal      = {{MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung}},
  keywords     = {{General Medicine}},
  pages        = {{619--647}},
  publisher    = {{Sektion Medienpadagogik der Deutschen Gesellschaft fur Erziehungswissenschaft - DGfE}},
  title        = {{{‹Ich sehe was, was du nicht siehst…› Zu den Potenzialen von Sketchnoting im Kontext Inklusiver Medienbildung }}},
  doi          = {{10.21240/mpaed/jb20/2023.09.23.x}},
  year         = {{2023}},
}

@article{45919,
  abstract     = {{Für die lernförderliche Einbindung digitaler Medien in schulische Lehr-Lern-Situationen sollten angehende Lehrkräfte neben mediendidaktischen sowie medienerzieherischen Kompetenzen auch über medienbezogene motivationale und volitionale Dispositionen verfügen. Insbesondere Einstellungen und selbsteingeschätzte Kompetenzen sind Einflussfaktoren auf die Motivation zur Mediennutzung. Auf Basis einer Sekundäranalyse wird daher in diesem Beitrag die wechselseitige Entwicklung dieser Dispositionen für verschiedene medienbezogene Kompetenzfacetten von N = 269 Lehramtsstudierenden längsschnittlich untersucht, die ein fünfmonatiges Langzeitpraktikum während der Massnahmen zur Eindämmung der CoViD-19-Pandemie im Wintersemester 2020/2021 absolviert haben. Diese Zeit ging mit vermehrten medienbezogenen Lerngelegenheiten einher. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Einstellungen der angehenden Lehrkräfte hinsichtlich der Mediennutzung kaum veränderten, sich selbsteingeschätzte Medienkompetenzen und medienbezogene Motivation hingegen mit kleinem bis mittlerem Effekt positiv entwickelten. Cross-Lagged-Panel-Analysen zeigen zudem, dass sich eine hohe motivationale Orientierung in Bezug auf die Mediennutzung zu Beginn des Langzeitpraktikums positiv auf die Entwicklung selbsteingeschätzter Kompetenzen auswirkte, allerdings nicht in allen in der Analyse betrachteten Kompetenzfacetten.}},
  author       = {{Vogelsang, Christoph and Caruso, Carina and Seifert, Andreas and Schwabl, Franziska}},
  issn         = {{1424-3636}},
  journal      = {{MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung}},
  keywords     = {{Pharmacology}},
  pages        = {{22--50}},
  publisher    = {{Sektion Medienpadagogik der Deutschen Gesellschaft fur Erziehungswissenschaft - DGfE}},
  title        = {{{Wie entwickeln sich medienbezogene Einstellungen, selbsteingeschätzte Medienkompetenzen und motivationale Orientierungen angehender Lehrkräfte?}}},
  doi          = {{10.21240/mpaed/00/2023.03.29.x}},
  year         = {{2023}},
}

@article{47856,
  abstract     = {{<jats:p>Der Beitrag betrachtet die digitale häusliche Lernumwelt von Kindern unter besonderer Berücksichtigung der Differenzkategorien Herkunft und Sprache und erarbeitet Zusammenhänge zwischen dem Migrationshintergrund, der Familiensprache, einer internetbezogenen Eltern-Kind-Interaktion sowie einer unterhaltungs- und schulbezogenen Nutzung des Internets von Kindern. Empirische Grundlagen sind standardisierte Eltern- und Kinderbefragungen sowie ethnografisch orientierte Untersuchungen in Familien. Die quantitativen Analysen zeigen, dass Kinder, deren Hauptverkehrssprache in der Familie nicht Deutsch ist, häufiger gemeinsam mit ihren Eltern das Internet nutzten. Vertiefend liessen in der qualitativen Untersuchung diejenigen Kinder häufigere und komplexere Internetnutzungsformen für schulische Zwecke erkennen, die einen Migrationshintergrund aufweisen und hauptsächlich in ihrer Herkunftssprache (nicht Deutsch) innerhalb der Familie sprechen. Insbesondere in Familien, die selten in der Häuslichkeit Deutsch sprechen, hat sich die (gemeinsame) Internetrecherche als Mittel zur Kompensation von Sprachbarrieren erwiesen. Fehlende elterliche Unterstützungsmöglichkeiten aufgrund von sprachlichen Verständnisproblemen können insofern durch kindliche, elterliche oder gemeinsame Rechercheprozesse ausgeglichen werden.</jats:p>}},
  author       = {{Richter, Lea and Gruchel, Nicole and Buhl, Heike M. and Kamin, Anna-Maria}},
  issn         = {{1424-3636}},
  journal      = {{MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung}},
  keywords     = {{General Medicine}},
  pages        = {{293--319}},
  publisher    = {{Sektion Medienpadagogik der Deutschen Gesellschaft fur Erziehungswissenschaft - DGfE}},
  title        = {{{Herkunftsbedingte und sprachliche Einflüsse bei der häuslichen Internetnutzung von Kindern}}},
  doi          = {{10.21240/mpaed/jb20/2023.09.12.x}},
  year         = {{2023}},
}

@article{32563,
  abstract     = {{Die Kooperation zwischen Elternhaus und Schule kann Eltern in ihren Fähigkeiten zur Internetnutzung und -gestaltung sowie in der Wahl passender Medienerziehungsstrategien ihrer Kinder unterstützen. Voraussetzung dafür ist Wissen darüber, welche Kooperationsangebote Eltern von Schulen zum Thema digitale Medien erhalten. Die vorliegende Studie untersuchte anhand einer Befragung von N = 736 Schülerinnen und Schülern der fünften Klassenstufe und N = 426 ihrer Eltern, welche Informations- und Teilhabeangebote letztere erhielten und wie diese Angebote mit elterlichen Fähigkeiten zur Nutzung und Gestaltung des Internets sowie Medienerziehung zusammenhängen. Eltern erhielten nur zum Teil Informations- und Teilhabeangebote zum Thema ‹digitale Medien›. Eltern mit Migrationshintergrund und Eltern mit niedrigeren bis mittleren Bildungsabschlüssen berichteten aber, häufiger Angebote zu erhalten. Je häufiger Eltern Angebote erhielten, bei denen sie digitale Medien mit ihren Kindern zusammen ausprobieren und erproben konnten, umso geringer waren Fähigkeiten zur Internetnutzung. Dies kann mit der Passung der Angebote von Schulen zu den Bedürfnissen von Eltern zusammenhängen, aber auch ein Anzeichen dafür sein, dass gerade Eltern mit geringeren Fähigkeiten auf Kooperationsangebote von Schulen eingehen. Es wurden keine signifikanten Zusammenhänge zwischen Kooperationsangeboten und Medienerziehung gefunden. Ergebnisse können helfen, vermehrte Angebote für Eltern zu schaffen sowie adressatengerecht zu gestalten.}},
  author       = {{Bonanati, Sabrina and Kurock, Ricarda and Gruchel, Nicole and Buhl, Heike M.}},
  issn         = {{1424-3636}},
  journal      = {{MedienPädagogik}},
  pages        = {{72--92}},
  title        = {{{Kooperation von Elternhaus und Schule zum Thema "digitale Medien". Unterschiede zwischen Elternhäusern und Zusammenhänge mit elterlichen Fähigkeiten zur Nutzung und Gestaltung des Internets sowie Medienerziehung}}},
  doi          = {{10.21240/mpaed/46/2022.01.15.x}},
  volume       = {{46}},
  year         = {{2022}},
}

@article{44071,
  abstract     = {{<jats:p>In dem Beitrag wird vor dem Hintergrund der Transformationsprozesse der Digitalisierung und der damit einhergehenden Anforderungen an die institutionsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Einzelschulen und dem Unterstützungssystem der Kompetenzteams der Medienberatung NRW als exemplarische Form der Kooperation zwischen Einzelschulen und Bildungsadministration analysiert. Entlang des Implementierungsprozesses schulischer Medienkonzepte, welche als zentrale Schulentwicklungsinstrumente für die Umsetzung digitalisierungsbezogener Schulentwicklungsprozesse gelten, wird mithilfe eines längsschnittlichen Fallstudiendesigns und eines Mixed-Methods-Ansatzes den Fragen nachgegangen, welche Gestaltungsformen sich in der Zusammenarbeit zeigen und welche Gelingensbedingungen und Herausforderungen diesem Prozess zugrunde liegen. Der Beitrag fasst die zentralen Untersuchungsergebnisse zusammen und leitet mögliche Implikationen für die Praxis ab.</jats:p>}},
  author       = {{Schulze, Johanna and Drossel, Kerstin and Eickelmann, Birgit}},
  issn         = {{1424-3636}},
  journal      = {{MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung}},
  keywords     = {{Pharmacology}},
  pages        = {{115--136}},
  publisher    = {{Sektion Medienpadagogik der Deutschen Gesellschaft fur Erziehungswissenschaft - DGfE}},
  title        = {{{Implementierung schulischer Medienkonzepte als Kooperationsanlass}}},
  doi          = {{10.21240/mpaed/49/2022.06.25.x}},
  volume       = {{49}},
  year         = {{2022}},
}

@article{35951,
  abstract     = {{<jats:p>Die CoViD-19-Pandemie ab Frühjahr 2020 und die pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen hatten erhebliche Auswirkungen auf die studienbegleitenden Praxisphasen im Lehramtsstudium. Studierende, die ihr Praxissemester im Sommersemester 2020 absolvierten, waren in der Folge erheblich von Einschränkungen sowohl während der universitären Begleitveranstaltungen als auch in den Praxisschulen betroffen. Durch die überwiegende Umstellung von Präsenzformaten zu digitalem Lehren und Lernen auf Distanz ist die Annahme naheliegend, dass Studierende vermehrt die Möglichkeit hatten, Erfahrungen mit digitalen Lernformaten zu machen. Anhand einer Sekundäranalyse der Befragung einer Kohorte von Praxissemesterstudierenden der Universität Paderborn (N=362) kann allerdings gezeigt werden, dass der erwartete Möglichkeitsraum für eine digitale Professionalisierung keineswegs ausgeschöpft bzw. überhaupt genutzt wurde. Vielmehr zeigte sich, dass angehende Lehrpersonen digitale Medien vor allem dann in den eigenen Unterricht einbetten, wenn diese in der mentoriellen Begleitung thematisiert wurde oder während Hospitationen beobachtet werden konnte. Zudem deuten die Analysen an, dass ungünstige Professionalisierungsbedingungen an den Praxisschulen nur bedingt durch die universitären Anteile der Praxisphasen aufgefangen werden konnten. Für die Gestaltung der universitären Lehrpersonenausbildung ergibt sich daher u. a. die Notwendigkeit einer intensiveren Kooperation zwischen den verschiedenen Akteuren der drei Phasen der Lehrpersonenbildung.</jats:p>}},
  author       = {{Schwabl, Franziska and Vogelsang, Christoph}},
  issn         = {{1424-3636}},
  journal      = {{MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung}},
  pages        = {{253--281}},
  publisher    = {{Sektion Medienpadagogik der Deutschen Gesellschaft fur Erziehungswissenschaft - DGfE}},
  title        = {{{CoViD-19 als Katalysator für die digitale Professionalisierung angehender Lehrpersonen?}}},
  doi          = {{10.21240/mpaed/40/2021.11.19.x}},
  volume       = {{40}},
  year         = {{2021}},
}

@misc{20703,
  issn         = {{1424-3636}},
  title        = {{{Orientierungen in der digitalen Welt}}},
  doi          = {{10.21240/mpaed/39.x}},
  year         = {{2020}},
}

@book{20705,
  editor       = {{Herzig, Bardo and Klar, Tilman-Mathies and Martin, Alexander and Meister, Dorothee}},
  issn         = {{1424-3636}},
  title        = {{{Orientierungen in der digitalen Welt}}},
  doi          = {{10.21240/mpaed/39.x}},
  year         = {{2020}},
}

@article{20707,
  abstract     = {{<jats:p>Mediatisierung und Digitalisierung sind zu Synonymen für gesellschaftliche Transformationsprozesse geworden, die sich in tiefgreifenden Veränderungen unserer Lebenspraxen in Alltag, Freizeit und Beruf niederschlagen. Viele technologische Entwicklungen führen auf der einen Seite zu bereichernden Formen der Lebensgestaltung und Erhöhung der Lebensqualität, auf der anderen Seite stellen sie Selbstbestimmung, Teilhabe und Autonomie aber auch grundlegend in Frage. Wenngleich zwar der Begriff Digitalisierung im engeren technischen Sinne die Überführung von analogen Erscheinungsformen in digitale Daten – also elektronisch gespeicherte Zeichen, die in programmierbaren Computern maschinell verarbeitet werden können – beschreibt, werden die damit verbundenen Transformationsprozesse in ihrer gesellschaftlichen und (medien-)pädagogischen Bedeutung erst deutlich ,wenn man die Dimensionen der Vernetzung, der zunehmenden Generierung von Daten durch aktive (eigene) Produktion oder durch sensorische Systeme und die Algorithmisierung von Prozessen, insbesondere auch im Kontext selbstlernender Systeme, in den Blick nimmt. Orientierung wird hier nicht nur in Bezug auf die technologischen Entwicklungen zu einer zunehmenden Herausforderung, sondern auch mit Blick auf die dadurch einem dynamischen und fortlaufenden Wandel unterliegenden Medienwelten.&#x0D;
Die stetig zunehmende Bedeutung der Digitalisierung für Individuum und Gesellschaft kann mit der Chiffre «permanent online, permanent verbunden» umsponnen werden. Mit mobilen Endgeräten – insbesondere Smartphones, die leistungsfähigen Computern in ihren Funktionalitäten in nichts nachstehen – sind wir heute zu jeder Zeit und an nahezu jedem Ort der Welt miteinander vernetzt und haben Zugriff auf eine enorme Menge von Medienangeboten. Gleichzeitig produzieren wir eine enorme Menge an Daten, die nicht nur funktionale Bedeutung haben, sondern insbesondere ökonomische und (gesellschafts-)politische. Auch das soziale Beziehungsgefüge, der Lebenswandel und Lebensstil verändern sich. Die damit verbundenen Möglichkeiten changieren zwischen Hoffnung und Sorge, Chance und Risiko, Mündigkeit und Unmündigkeit oder kurzum kann von einem durch ein einerseits-andererseits geprägten Spannungsfeld gesprochen werden.&#x0D;
Von der Medienpädagogik darf zurecht erwartet werden, im Strom dieser hohen Dynamik und den oftmals enorm kurzen Innovationszyklen von Entwicklungen in mindestens zweierlei Hinsicht Orientierungen zu bieten: zum einen im Hinblick auf die für eine Orientierung in der digitalen Welt notwendigen oder angemessenen individuellen und kollektiven Bildungsressourcen; zum anderen im Hinblick auf die pädagogischen Zugänge und Massnahmen zur Ermöglichung von Orientierung sowie damit verbundene Forschungen. Gleichzeitig drängt sich die Frage auf, welchen Einfluss Medienpädagogik auf die Gestaltung von zukünftigen Entwicklungen nimmt oder nehmen kann. Können angesichts der Komplexität von (digitalen) Medien bzw. der damit verbundenen technologischen Strukturen, kulturellen Praxen, ökonomischen Bedingungen und gesellschaftlichen Implikationen solche Orientierungsleistungen – die sich auf eine im Grunde nur interdisziplinär beschreib- und verstehbare digitale Welt beziehen – überhaupt von einer Medienpädagogik als genuin erziehungswissenschaftliche Disziplin eigenständig erbracht werden? Welchen Beitrag kann Medienpädagogik in dieser interdisziplinären Gemengelage leisten? Und noch grundsätzlicher könnte danach gefragt werden, was Orientierung und Gestaltungsmöglichkeiten angesichts der Unbestimmtheit von Entwicklungen eigentlich bedeuten. Ausgehend von diesen Perspektiven und Erwägungen hat die Frühjahrstagung 2019 der Sektion Medienpädagogik folgende Fragen in den Mittelpunkt gestellt:&#x0D;
&#x0D;
Welche Rolle spielt die Medienpädagogik in interdisziplinären Kontexten von Mediatisierung und Digitalisierung?&#x0D;
Welche Rolle nimmt die Medienpädagogik bei der Gestaltung von zukünftigen Entwicklungen ein?&#x0D;
Welchen Beitrag kann die Medienpädagogik in innovativen Feldern, wie z.B. VR/AR oder KI leisten?&#x0D;
Welche Orientierungsleistungen in Erziehung und Bildung können von der Medienpädagogik erwartet werden?&#x0D;
</jats:p>}},
  author       = {{Herzig, Bardo and Klar, Tilman-Mathies and Martin, Alexander and Meister, Dorothee M.}},
  issn         = {{1424-3636}},
  journal      = {{Orientierungen in der digitalen Welt}},
  pages        = {{i--vii}},
  title        = {{{Editorial: Orientierungen in der digitalen Welt}}},
  doi          = {{10.21240/mpaed/39/2020.12.12.x}},
  year         = {{2020}},
}

@inbook{49869,
  author       = {{Neiske, Iris and Bücker, Diana}},
  booktitle    = {{Medienpädagogik als Schlüsseldisziplin in einer mediatisierten Welt. Perspektiven aus Theorie, Empirie und Praxis 37}},
  issn         = {{1424-3636}},
  pages        = {{299--312}},
  title        = {{{Medienpädagogik und Hochschuldidaktik}}},
  year         = {{2020}},
}

@article{40291,
  author       = {{Herzig, Bardo and Klar, T.-M. and Martin, A. and Meister, D. M.}},
  issn         = {{1424-3636}},
  journal      = {{MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung}},
  number       = {{39}},
  publisher    = {{Hochschule Zürich}},
  title        = {{{Editorial: Orientierungen in der digitalen Welt}}},
  doi          = {{10.21240/mpaed/39/2020.12.12.X}},
  year         = {{2020}},
}

@article{40297,
  author       = {{Herzig, Bardo and Martin, A.}},
  issn         = {{1424-3636}},
  journal      = {{Medienpädagogik. Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung}},
  number       = {{37}},
  pages        = {{283--298}},
  publisher    = {{DGfE}},
  title        = {{{Schulische Medienbildung im Spannungsfeld von Medienpädagogik und Fachdidaktik}}},
  year         = {{2020}},
}

@book{40311,
  editor       = {{Herzig, Bardo and Klar, T.-M. and Martin, A. and Meister, D. M.}},
  issn         = {{1424-3636}},
  pages        = {{210}},
  publisher    = {{Hochschule Zürich}},
  title        = {{{Orientierungen in der digitalen Welt}}},
  doi          = {{10.21240/mpaed/39/2020.12.12.X}},
  volume       = {{39}},
  year         = {{2020}},
}

