---
_id: '46137'
abstract:
- lang: eng
  text: "<jats:title>Zusammenfassung</jats:title><jats:p>\r\n          Einleitung
    Motorische Symptome bei Morbus Parkinson lassen sich durch\r\n                    körperliche
    Aktivität modifizieren. Inwiefern dies auch\r\n                    für nicht-motorische,
    autonome Symptome gilt, ist weitaus weniger\r\n                    bekannt. Die
    Erkrankung weist zudem eine Vielzahl an geschlechterspezifischen\r\n                    Unterschieden
    auf. Epidemiologische Untersuchungen deuten zum Beispiel auf einen\r\n                    besseren
    primärpräventiven Effekt durch körperliche\r\n                    Aktivität bei
    Männern als bei Frauen hin. Daten zu\r\n                    geschlechterspezifischen
    Effekten auf das autonome Nervensystem sind jedoch\r\n                    limitiert.
    Im Rahmen der vorliegenden Pilotstudie sollen mögliche\r\n                    geschlechterspezifische
    Effekte einer Bewegungsintervention auf\r\n                    Störungen der hämodynamischen
    Regulation als Manifestation\r\n                    nicht-motorischer Symptome
    untersucht werden. Diese sind aufgrund ihrer oft\r\n                    gegensätzlichen
    hypo- und hypertonen Ausprägung schwierig\r\n                    medikamentös
    zu behandeln, lassen sich aber gegebenenfalls durch\r\n                    Bewegungsinterventionen
    modifizieren.</jats:p><jats:p>\r\n          Methodik Bei 42 Patienten und Patientinnen
    (Alter: 70,3 Jahre; 24\r\n                    Männer; 18 Frauen) wurden vor und
    nach einer mehrwöchigen,\r\n                    stationären Parkinsonkomplexbehandlung
    hämodynamische Parameter\r\n                    in einem Schellongtest untersucht.
    Mittels anschließender\r\n                    Regressionsanalyse erfolgte eine
    Quantifizierung der Abhängigkeit von\r\n                    den Faktoren Alter,
    Body Mass Index, Krankheitsdauer, Vorerkrankungen,\r\n                    Sitzendblutdruck
    und hypotensiv wirkender Medikamente.</jats:p><jats:p>\r\n          Ergebnis Bei
    44% der Männer und 46% der Frauen\r\n                    traten hämodynamische
    Regulationsstörungen im Stand und in\r\n                    Rückenlage mindestens
    einmal auf. Eine vor Therapiebeginn\r\n                    präsentierte Regulationsstörung
    im Stand zeigte sich in keiner\r\n                    Geschlechtergruppe durch
    die Parkinsonkomplexbehandlung verändert.\r\n                    Frauen zeigten
    zu Therapieende jedoch einen signifikant niedrigeren Blutdruck im\r\n                    Liegen
    (p=0,022*). Unabhängig von der Komplextherapie\r\n                    fiel der
    Blutdruck in Rückenlage bei Frauen nach Orthostasebelastung\r\n                    höher
    aus als davor (vor Therapie: p=0,015 *;\r\n                    nach Therapie:
    p=0,021*). Jedes Lebensjahr erhöhte das\r\n                    Risiko für eine
    hämodynamische Regulationsstörung in\r\n                    Rückenlage in der
    Gesamtgruppe um 12,4% (Regressionskoeffizient\r\n                    B=0,117;
    p=0,014 *; Exp(B)=1,124).</jats:p><jats:p>\r\n          Schlussfolgerung Systematische
    Effekte auf Blutdruckwerte im Rahmen von\r\n                    Orthostasereaktionen
    durch eine Parkinsonkomplexbehandlung konnten nicht\r\n                    nachgewiesen
    werden. Allerdings zeigte sich bei Frauen nach\r\n                    Parkinsonkomplexbehandlung
    eine Senkung der Blutdruckwerte in\r\n                    Rückenlage. Das scheinbar
    unsystematische, teils geschlechterspezifische\r\n                    Auftreten
    hämodynamischer Regulationsstörungen fordert ein\r\n                    individualmedizinisch
    angelegtes Vorgehen im therapeutischen Alltag.</jats:p>"
author:
- first_name: Franziska
  full_name: Siche-Pantel, Franziska
  last_name: Siche-Pantel
- first_name: Rasmus
  full_name: Jakobsmeyer, Rasmus
  id: '9583'
  last_name: Jakobsmeyer
  orcid: 0000-0002-9385-0834
- first_name: Rüdiger
  full_name: Buschfort, Rüdiger
  last_name: Buschfort
- first_name: Manfred
  full_name: Mühlenberg, Manfred
  last_name: Mühlenberg
- first_name: Heinke
  full_name: Michels, Heinke
  last_name: Michels
- first_name: Julian
  full_name: Oesterschlink, Julian
  last_name: Oesterschlink
- first_name: Claus
  full_name: Reinsberger, Claus
  id: '48978'
  last_name: Reinsberger
citation:
  ama: Siche-Pantel F, Jakobsmeyer R, Buschfort R, et al. Geschlechterspezifische
    Effekte in der bewegungstherapeutischen                    Behandlung von hämodynamischen
    Regulationsstörungen bei Morbus                    Parkinson. <i>B&#38;amp;G Bewegungstherapie
    und Gesundheitssport</i>. 2023;39(02):69-77. doi:<a href="https://doi.org/10.1055/a-2023-9443">10.1055/a-2023-9443</a>
  apa: Siche-Pantel, F., Jakobsmeyer, R., Buschfort, R., Mühlenberg, M., Michels,
    H., Oesterschlink, J., &#38; Reinsberger, C. (2023). Geschlechterspezifische Effekte
    in der bewegungstherapeutischen                    Behandlung von hämodynamischen
    Regulationsstörungen bei Morbus                    Parkinson. <i>B&#38;amp;G Bewegungstherapie
    und Gesundheitssport</i>, <i>39</i>(02), 69–77. <a href="https://doi.org/10.1055/a-2023-9443">https://doi.org/10.1055/a-2023-9443</a>
  bibtex: '@article{Siche-Pantel_Jakobsmeyer_Buschfort_Mühlenberg_Michels_Oesterschlink_Reinsberger_2023,
    title={Geschlechterspezifische Effekte in der bewegungstherapeutischen       
                Behandlung von hämodynamischen Regulationsstörungen bei Morbus   
                    Parkinson}, volume={39}, DOI={<a href="https://doi.org/10.1055/a-2023-9443">10.1055/a-2023-9443</a>},
    number={02}, journal={B&#38;amp;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport}, publisher={Georg
    Thieme Verlag KG}, author={Siche-Pantel, Franziska and Jakobsmeyer, Rasmus and
    Buschfort, Rüdiger and Mühlenberg, Manfred and Michels, Heinke and Oesterschlink,
    Julian and Reinsberger, Claus}, year={2023}, pages={69–77} }'
  chicago: 'Siche-Pantel, Franziska, Rasmus Jakobsmeyer, Rüdiger Buschfort, Manfred
    Mühlenberg, Heinke Michels, Julian Oesterschlink, and Claus Reinsberger. “Geschlechterspezifische
    Effekte in der bewegungstherapeutischen                    Behandlung von hämodynamischen
    Regulationsstörungen bei Morbus                    Parkinson.” <i>B&#38;amp;G
    Bewegungstherapie und Gesundheitssport</i> 39, no. 02 (2023): 69–77. <a href="https://doi.org/10.1055/a-2023-9443">https://doi.org/10.1055/a-2023-9443</a>.'
  ieee: 'F. Siche-Pantel <i>et al.</i>, “Geschlechterspezifische Effekte in der bewegungstherapeutischen 
                      Behandlung von hämodynamischen Regulationsstörungen bei Morbus 
                      Parkinson,” <i>B&#38;amp;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport</i>,
    vol. 39, no. 02, pp. 69–77, 2023, doi: <a href="https://doi.org/10.1055/a-2023-9443">10.1055/a-2023-9443</a>.'
  mla: Siche-Pantel, Franziska, et al. “Geschlechterspezifische Effekte in der bewegungstherapeutischen 
                      Behandlung von hämodynamischen Regulationsstörungen bei Morbus 
                      Parkinson.” <i>B&#38;amp;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport</i>,
    vol. 39, no. 02, Georg Thieme Verlag KG, 2023, pp. 69–77, doi:<a href="https://doi.org/10.1055/a-2023-9443">10.1055/a-2023-9443</a>.
  short: F. Siche-Pantel, R. Jakobsmeyer, R. Buschfort, M. Mühlenberg, H. Michels,
    J. Oesterschlink, C. Reinsberger, B&#38;amp;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport
    39 (2023) 69–77.
date_created: 2023-07-25T09:26:23Z
date_updated: 2025-08-28T13:40:45Z
department:
- _id: '35'
- _id: '176'
doi: 10.1055/a-2023-9443
intvolume: '        39'
issue: '02'
keyword:
- General Medicine
language:
- iso: ger
page: 69-77
publication: B&amp;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport
publication_identifier:
  issn:
  - 1613-0863
  - 1613-3269
publication_status: published
publisher: Georg Thieme Verlag KG
status: public
title: Geschlechterspezifische Effekte in der bewegungstherapeutischen                    Behandlung
  von hämodynamischen Regulationsstörungen bei Morbus                    Parkinson
type: journal_article
user_id: '9583'
volume: 39
year: '2023'
...
---
_id: '46136'
abstract:
- lang: eng
  text: "<jats:title>Zusammenfassung</jats:title><jats:p>\r\n          Einleitung
    Eine sport-assoziierte Concussion (saC) ist eine oftmals\r\n                    unterschätzte
    Hirnverletzung, die vor allem in Kontakt- und\r\n                    Kollisionssportarten
    häufig vorkommt. SaCs können zu einer\r\n                    Vielzahl an klinischen
    Symptomen führen. Akute und zum Teil die\r\n                    klinische Regeneration
    überdauernde parasympathische Inhibierung im\r\n                    Autonomen
    Nervensystem (ANS) wurde nach saC bereits häufig beschrieben.\r\n                    Über
    Veränderungen im sympathischen Nervensystem ist jedoch noch\r\n                    wenig
    bekannt. Diese wurden durch Messungen der elektrodermalen\r\n                    Aktivität
    (EDA) im Schlaf, der erheblich zur Regeneration nach saC\r\n                    beiträgt,
    sowie im Zusammenhang mit subjektiven Symptomen nach saC im\r\n                    Rahmen
    einer Pilotstudie untersucht.</jats:p><jats:p>\r\n          Methode 18 Sportler
    und Sportlerinnen mit diagnostizierter saC und 18 nach\r\n                    Alter,
    Geschlecht, Größe, Gewicht, Sportart und Leistungsklasse\r\n                    gematchte
    Kontrollathleten und -athletinnen trugen in den Nächten\r\n                    während
    der individuellen Return-to-Sport (RTS) Phase sowie drei Wochen\r\n                    nach
    Abschluss des RTS (postRTS) einen Handgelenkssensor (E4 Empatica Inc.,\r\n                    Mailand,
    Italien). Anteile nächtlicher tonischer (meanEDA) und\r\n                    phasischer
    (EDRs, Schlafstürme) EDA wurden zwecks Gruppenvergleich\r\n                    ermittelt
    und mit saC-Symptomen (SCAT5) sowie dem subjektiven Erholungszustand\r\n                    nach
    Schlaf mittels Mann-Whitney U-Tests oder ungepaarten t-Tests\r\n                    verglichen.</jats:p><jats:p>\r\n
    \         Ergebnisse Während und nach dem RTS konnten keine\r\n                    Gruppenunterschiede
    in den nächtlichen EDA-Parametern nachgewiesen\r\n                    werden.
    Eine höhere meanEDA während des RTS korrelierte mit\r\n                    einer
    höheren Anzahl an Symptomen (p=0,025, r=0,525) und\r\n                    eine
    erhöhte phasische EDA mit einem geringeren Anstieg des subjektiven\r\n                    Erholungszustands
    von vor zu nach Schlaf (EDRs: p=0,007,\r\n                    r=−0,642; EDRs/min:
    p&gt;0,001,\r\n                    r=−0,762; Schlafstürme: p=0,011,\r\n                    r=−0,616).</jats:p><jats:p>\r\n
    \         Fazit Die nächtliche EDA nach saC unterschied sich während\r\n                    und
    nach dem RTS nicht signifikant zu gematchten Kontrollsportlern und\r\n                    -sportlerinnen.
    Der Zusammenhang zwischen höherer EDA während\r\n                    des RTS und
    der Anzahl an saC-Symptomen sowie der geringeren subjektiven\r\n                    Erholung
    nach Schlaf könnte sowohl ursächlich für als\r\n                    auch Effekt
    der subjektiven Symptome sein und sollte durch Baseline-Messungen\r\n                    und
    in Kombination mit parasympathischen Markern künftig weiter\r\n                    untersucht
    werden.</jats:p>"
article_type: original
author:
- first_name: Anne Carina
  full_name: Delling, Anne Carina
  last_name: Delling
- first_name: Rasmus
  full_name: Jakobsmeyer, Rasmus
  id: '9583'
  last_name: Jakobsmeyer
  orcid: 0000-0002-9385-0834
- first_name: Nele
  full_name: Christiansen, Nele
  last_name: Christiansen
- first_name: Jessica
  full_name: Coenen, Jessica
  last_name: Coenen
- first_name: Claus
  full_name: Reinsberger, Claus
  id: '48978'
  last_name: Reinsberger
citation:
  ama: 'Delling AC, Jakobsmeyer R, Christiansen N, Coenen J, Reinsberger C. Nächtliche
    sympathische Aktivität und subjektive                    Symptome nach sport-assoziierter
    Concussion: eine Pilotstudie. <i>B&#38;amp;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport</i>.
    2023;39(02):41-48. doi:<a href="https://doi.org/10.1055/a-2023-7579">10.1055/a-2023-7579</a>'
  apa: 'Delling, A. C., Jakobsmeyer, R., Christiansen, N., Coenen, J., &#38; Reinsberger,
    C. (2023). Nächtliche sympathische Aktivität und subjektive                   
    Symptome nach sport-assoziierter Concussion: eine Pilotstudie. <i>B&#38;amp;G
    Bewegungstherapie und Gesundheitssport</i>, <i>39</i>(02), 41–48. <a href="https://doi.org/10.1055/a-2023-7579">https://doi.org/10.1055/a-2023-7579</a>'
  bibtex: '@article{Delling_Jakobsmeyer_Christiansen_Coenen_Reinsberger_2023, title={Nächtliche
    sympathische Aktivität und subjektive                    Symptome nach sport-assoziierter
    Concussion: eine Pilotstudie}, volume={39}, DOI={<a href="https://doi.org/10.1055/a-2023-7579">10.1055/a-2023-7579</a>},
    number={02}, journal={B&#38;amp;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport}, publisher={Georg
    Thieme Verlag KG}, author={Delling, Anne Carina and Jakobsmeyer, Rasmus and Christiansen,
    Nele and Coenen, Jessica and Reinsberger, Claus}, year={2023}, pages={41–48} }'
  chicago: 'Delling, Anne Carina, Rasmus Jakobsmeyer, Nele Christiansen, Jessica Coenen,
    and Claus Reinsberger. “Nächtliche sympathische Aktivität und subjektive     
                  Symptome nach sport-assoziierter Concussion: eine Pilotstudie.”
    <i>B&#38;amp;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport</i> 39, no. 02 (2023): 41–48.
    <a href="https://doi.org/10.1055/a-2023-7579">https://doi.org/10.1055/a-2023-7579</a>.'
  ieee: 'A. C. Delling, R. Jakobsmeyer, N. Christiansen, J. Coenen, and C. Reinsberger,
    “Nächtliche sympathische Aktivität und subjektive                    Symptome
    nach sport-assoziierter Concussion: eine Pilotstudie,” <i>B&#38;amp;G Bewegungstherapie
    und Gesundheitssport</i>, vol. 39, no. 02, pp. 41–48, 2023, doi: <a href="https://doi.org/10.1055/a-2023-7579">10.1055/a-2023-7579</a>.'
  mla: 'Delling, Anne Carina, et al. “Nächtliche sympathische Aktivität und subjektive 
                      Symptome nach sport-assoziierter Concussion: eine Pilotstudie.”
    <i>B&#38;amp;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport</i>, vol. 39, no. 02, Georg
    Thieme Verlag KG, 2023, pp. 41–48, doi:<a href="https://doi.org/10.1055/a-2023-7579">10.1055/a-2023-7579</a>.'
  short: A.C. Delling, R. Jakobsmeyer, N. Christiansen, J. Coenen, C. Reinsberger,
    B&#38;amp;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport 39 (2023) 41–48.
date_created: 2023-07-25T09:25:27Z
date_updated: 2025-08-28T13:41:39Z
department:
- _id: '35'
- _id: '176'
doi: 10.1055/a-2023-7579
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issue: '02'
keyword:
- General Medicine
language:
- iso: ger
page: 41-48
publication: B&amp;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport
publication_identifier:
  issn:
  - 1613-0863
  - 1613-3269
publication_status: published
publisher: Georg Thieme Verlag KG
status: public
title: 'Nächtliche sympathische Aktivität und subjektive                    Symptome
  nach sport-assoziierter Concussion: eine Pilotstudie'
type: journal_article
user_id: '9583'
volume: 39
year: '2023'
...
---
_id: '30118'
abstract:
- lang: eng
  text: "<jats:title>Zusammenfassung</jats:title><jats:p>\r\n          Einleitung
    Im Rahmen der Demenz vom Alzheimer-Typ (DAT) zeigt sich eine gestörte neuronale
    Netzwerkorganisation, welche sich unter anderem auch im Default Mode Netzwerk
    (DMN) widerspiegelt. Multimodale Interventionen, wie zum Beispiel Golf, können
    einen positiven Einfluss auf die funktionelle Integrität der Netzwerke haben.</jats:p><jats:p>\r\n
    \         Methodik Im Rahmen einer Pilotstudie wurde der Einfluss des Erlernens
    der Sportart Golf bei sieben älteren Menschen (&gt; 60 Jahre) mit subjektiven
    Gedächtnisbeschwerden auf die funktionelle Konnektivität des DMN untersucht. Die
    Probanden haben 22 Wochen unter Anleitung eines professionellen Golftrainers dreimal
    wöchentlich je 60 min trainiert. Vor (Messzeitpunkt 0, MZP0) und nach der Intervention
    (Messzeitpunkt 1, MZP1) wurde eine Elektroenzephalografie (EEG)-Messung unter
    Ruhebedingungen (resting-state) durchgeführt. Die EEG-Daten wurden mit einem Magnetresonanztomographie-Template
    koregistriert. Die Konnektivitätsanalyse wurde in 15 Regionen des DMN durchgeführt
    und im Längsschnitt verglichen. Dabei wurden die Frequenzbänder beta (14–29 Hz)
    und theta (5–7 Hz) berücksichtigt.</jats:p><jats:p>\r\n          Ergebnisse Nach
    der Intervention wurde eine höhere funktionelle Konnektivität im gesamten DMN
    bei 5 / 7 Teilnehmenden im beta Frequenzband bzw. bei 6 / 7 Probanden im theta
    Frequenzband zu MZP1 im Vergleich zu MZP0 gemessen. Im anterioren DMN war bei
    allen Probanden und Probandinnen die funktionelle Konnektivität im beta Frequenzband
    zu MZP1 im Vergleich zu MZP 0 höher, während sie im theta-Band bei 6 von 7 Teilnehmenden
    niedriger war. Im posterioren DMN war bei 6 von 7 (beta), bzw. 5 von 7 (theta)
    Probanden und Probandinnen die funktionelle Konnektivität zu MZP1 höher als zu
    MZP0. Spearman-Korrelationsanalysen zeigen zudem einen Zusammenhang zwischen der
    Teilnahmehäufigkeit und der prozentualen Veränderung der funktionellen Konnektivität
    im gesamten DMN des beta Frequenzbandes (r = 0,786, p = 0,036) und im anterioren
    DMN des theta Frequenzbandes (r = –0,821, p = 0,023).</jats:p><jats:p>\r\n          Fazit
    Auf Basis der vorliegenden Daten lässt sich vermuten, dass das Erlernen der Sportart
    Golf einen Einfluss auf das DMN haben könnte. Die Ergebnisse bilden die Grundlage
    für die Planung einer Studie mit einer größeren Kohorte und randomisierten kontrollierten
    Design.</jats:p>"
author:
- first_name: Julia Kristin
  full_name: Ströhlein, Julia Kristin
  last_name: Ströhlein
- first_name: Solveig
  full_name: Vieluf, Solveig
  last_name: Vieluf
- first_name: Franziska
  full_name: van den Bongard, Franziska
  last_name: van den Bongard
- first_name: Christian Johannes
  full_name: Gölz, Christian Johannes
  id: '33725'
  last_name: Gölz
  orcid: 0000-0003-0536-1481
- first_name: Claus
  full_name: Reinsberger, Claus
  id: '48978'
  last_name: Reinsberger
citation:
  ama: 'Ströhlein JK, Vieluf S, van den Bongard F, Gölz CJ, Reinsberger C. Golf spielen
    gegen die Vergesslichkeit: Effekte des Erlernens der Sportart auf das Default
    Mode Netzwerk des Gehirns. <i>B&#38;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport</i>.
    2020;36(02):65-72. doi:<a href="https://doi.org/10.1055/a-1120-7002">10.1055/a-1120-7002</a>'
  apa: 'Ströhlein, J. K., Vieluf, S., van den Bongard, F., Gölz, C. J., &#38; Reinsberger,
    C. (2020). Golf spielen gegen die Vergesslichkeit: Effekte des Erlernens der Sportart
    auf das Default Mode Netzwerk des Gehirns. <i>B&#38;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport</i>,
    <i>36</i>(02), 65–72. <a href="https://doi.org/10.1055/a-1120-7002">https://doi.org/10.1055/a-1120-7002</a>'
  bibtex: '@article{Ströhlein_Vieluf_van den Bongard_Gölz_Reinsberger_2020, title={Golf
    spielen gegen die Vergesslichkeit: Effekte des Erlernens der Sportart auf das
    Default Mode Netzwerk des Gehirns}, volume={36}, DOI={<a href="https://doi.org/10.1055/a-1120-7002">10.1055/a-1120-7002</a>},
    number={02}, journal={B&#38;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport}, publisher={Georg
    Thieme Verlag KG}, author={Ströhlein, Julia Kristin and Vieluf, Solveig and van
    den Bongard, Franziska and Gölz, Christian Johannes and Reinsberger, Claus}, year={2020},
    pages={65–72} }'
  chicago: 'Ströhlein, Julia Kristin, Solveig Vieluf, Franziska van den Bongard, Christian
    Johannes Gölz, and Claus Reinsberger. “Golf spielen gegen die Vergesslichkeit:
    Effekte des Erlernens der Sportart auf das Default Mode Netzwerk des Gehirns.”
    <i>B&#38;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport</i> 36, no. 02 (2020): 65–72.
    <a href="https://doi.org/10.1055/a-1120-7002">https://doi.org/10.1055/a-1120-7002</a>.'
  ieee: 'J. K. Ströhlein, S. Vieluf, F. van den Bongard, C. J. Gölz, and C. Reinsberger,
    “Golf spielen gegen die Vergesslichkeit: Effekte des Erlernens der Sportart auf
    das Default Mode Netzwerk des Gehirns,” <i>B&#38;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport</i>,
    vol. 36, no. 02, pp. 65–72, 2020, doi: <a href="https://doi.org/10.1055/a-1120-7002">10.1055/a-1120-7002</a>.'
  mla: 'Ströhlein, Julia Kristin, et al. “Golf spielen gegen die Vergesslichkeit:
    Effekte des Erlernens der Sportart auf das Default Mode Netzwerk des Gehirns.”
    <i>B&#38;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport</i>, vol. 36, no. 02, Georg
    Thieme Verlag KG, 2020, pp. 65–72, doi:<a href="https://doi.org/10.1055/a-1120-7002">10.1055/a-1120-7002</a>.'
  short: J.K. Ströhlein, S. Vieluf, F. van den Bongard, C.J. Gölz, C. Reinsberger,
    B&#38;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport 36 (2020) 65–72.
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  - 1613-3269
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publisher: Georg Thieme Verlag KG
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title: 'Golf spielen gegen die Vergesslichkeit: Effekte des Erlernens der Sportart
  auf das Default Mode Netzwerk des Gehirns'
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volume: 36
year: '2020'
...
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abstract:
- lang: eng
  text: '<jats:title>Zusammenfassung</jats:title><jats:p>Training mit ergänzendem
    verzögertem Feedback zeigt sich zum Erlernen einer postoperativen Teilbelastung
    beim Gehen an Unterarmgehstützen effektiv. Insbesondere die Verwendung von Bandbreitenfeedback
    hat sich bei anderen Bewegungsaufgaben im Hinblick auf die Ausführungspräzision,
    -konstanz und -automatizität als vorteilhaft erwiesen. In einer Studie mit 31
    jungen gesunden Erwachsenen untersuchten wir diese Parameter im Rahmen eines Feedbacktrainings
    während einer Teilbelastungsaufgabe und verglichen dabei eine Bandbreitenmethode
    mit einem 100 %-Feedback und einer Kontrollbedingung.</jats:p><jats:p>Die in anderen
    Studien aufgezeigten Vorteile des Bandbreitenfeedbacks konnten in diesem Kontext
    für keinen der 3 Zielparameter gezeigt werden. Darüber hinaus ergeben sich aus
    den Daten 2 wichtige Hinweise für die rehabilitative Praxis: Zum einen konnten
    mit nur wenigen feedbackgestützten Übungsversuchen deutliche und zudem relativ
    behaltensstabile Reduktionen der Teilbelastung erreicht werden, zum anderen zeigte
    sich, dass das Teilbelastungsgehen einen hohen kognitiven Aufwand erfordert, der
    sich auch nach 2 umfangreichen Übungssitzungen nicht verringert und dazu führt,
    dass die Einhaltung der Teilbelastung bei Aufmerksamkeitsablenkung im Alltag beeinträchtigt
    sein könnte.</jats:p>'
author:
- first_name: Daniel
  full_name: Krause, Daniel
  last_name: Krause
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citation:
  ama: Krause D, Paschen L, Vogt S. Zur Gestaltung von Feedbackprozeduren zum Erlernen
    der postoperativen Teilbelastung beim Gehen mit Unterarmgehstützen im Kontext
    der Bewegungsautomatisierung. <i>B&#38;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport</i>.
    Published online 2019:14-19. doi:<a href="https://doi.org/10.1055/a-0818-7603">10.1055/a-0818-7603</a>
  apa: Krause, D., Paschen, L., &#38; Vogt, S. (2019). Zur Gestaltung von Feedbackprozeduren
    zum Erlernen der postoperativen Teilbelastung beim Gehen mit Unterarmgehstützen
    im Kontext der Bewegungsautomatisierung. <i>B&#38;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport</i>,
    14–19. <a href="https://doi.org/10.1055/a-0818-7603">https://doi.org/10.1055/a-0818-7603</a>
  bibtex: '@article{Krause_Paschen_Vogt_2019, title={Zur Gestaltung von Feedbackprozeduren
    zum Erlernen der postoperativen Teilbelastung beim Gehen mit Unterarmgehstützen
    im Kontext der Bewegungsautomatisierung}, DOI={<a href="https://doi.org/10.1055/a-0818-7603">10.1055/a-0818-7603</a>},
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    zum Erlernen der postoperativen Teilbelastung beim Gehen mit Unterarmgehstützen
    im Kontext der Bewegungsautomatisierung.” <i>B&#38;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport</i>,
    2019, 14–19. <a href="https://doi.org/10.1055/a-0818-7603">https://doi.org/10.1055/a-0818-7603</a>.
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    zum Erlernen der postoperativen Teilbelastung beim Gehen mit Unterarmgehstützen
    im Kontext der Bewegungsautomatisierung,” <i>B&#38;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport</i>,
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  mla: Krause, Daniel, et al. “Zur Gestaltung von Feedbackprozeduren zum Erlernen
    der postoperativen Teilbelastung beim Gehen mit Unterarmgehstützen im Kontext
    der Bewegungsautomatisierung.” <i>B&#38;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport</i>,
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    (2019) 14–19.
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title: Zur Gestaltung von Feedbackprozeduren zum Erlernen der postoperativen Teilbelastung
  beim Gehen mit Unterarmgehstützen im Kontext der Bewegungsautomatisierung
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    verzögertem Feedback zeigt sich zum Erlernen einer postoperativen Teilbelastung
    beim Gehen an Unterarmgehstützen effektiv. Insbesondere die Verwendung von Bandbreitenfeedback
    hat sich bei anderen Bewegungsaufgaben im Hinblick auf die Ausführungspräzision,
    -konstanz und -automatizität als vorteilhaft erwiesen. In einer Studie mit 31
    jungen gesunden Erwachsenen untersuchten wir diese Parameter im Rahmen eines Feedbacktrainings
    während einer Teilbelastungsaufgabe und verglichen dabei eine Bandbreitenmethode
    mit einem 100 %-Feedback und einer Kontrollbedingung.</jats:p><jats:p>Die in anderen
    Studien aufgezeigten Vorteile des Bandbreitenfeedbacks konnten in diesem Kontext
    für keinen der 3 Zielparameter gezeigt werden. Darüber hinaus ergeben sich aus
    den Daten 2 wichtige Hinweise für die rehabilitative Praxis: Zum einen konnten
    mit nur wenigen feedbackgestützten Übungsversuchen deutliche und zudem relativ
    behaltensstabile Reduktionen der Teilbelastung erreicht werden, zum anderen zeigte
    sich, dass das Teilbelastungsgehen einen hohen kognitiven Aufwand erfordert, der
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  ama: Krause D, Becker L, Vogt S. Zur Gestaltung von Feedbackprozeduren zum Erlernen
    der postoperativen Teilbelastung beim Gehen mit Unterarmgehstützen im Kontext
    der Bewegungsautomatisierung. <i>B&#38;amp;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport</i>.
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    im Kontext der Bewegungsautomatisierung. <i>B&#38;amp;G Bewegungstherapie und
    Gesundheitssport</i>, <i>35</i>(01), 14–19. <a href="https://doi.org/10.1055/a-0818-7603">https://doi.org/10.1055/a-0818-7603</a>
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publication: B&amp;G Bewegungstherapie und Gesundheitssport
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