@article{62001,
  author       = {{Plaksin, Anna Viktoria Katrin and Stremel, Sophie}},
  issn         = {{1863-3536}},
  journal      = {{Die Tonkunst}},
  number       = {{4}},
  pages        = {{343--356}},
  title        = {{{Quelleninventare als Forschungsmittel. Zum Potenzial der Netzwerkanalyse in der Repertoireforschung}}},
  volume       = {{19}},
  year         = {{2025}},
}

@article{49950,
  abstract     = {{Charles Perrault literarisierte das Volksmärchen vom Mädchen mordenden, hässlichen Mann in seiner 1697 erschienenen Erzählung "La Barbe bleue". Ein knappes Jahrhundert später griffen erstmals Opernautoren Perraults Blaubart-Märchen auf; Jean-Michel Sedaine (Libretto) und André-Ernest-Modeste Grétry (Partitur) brachten am 2. März 1789 die opéra comique "Raoul Barbe-Bleue" zur Uraufführung, die bis 1818 152 Pariser Aufführungen erlebte und auch europaweit breit rezipiert wurde. Sedaines Libretto geht mit der Vorlage überaus kreativ um. Wo hält sich Sedaine an die Vorlage und an welchen Stellen greift er umarbeitend ein? Welchen theatermedialen Strategien folgen diese Übernahmen beziehungsweise Eingriffe? Grétry und Sedaine scheinen die Klarheit und "Gefährlichkeit" (Hedy Law) des körperlich-szenischen Zeigens bewusst zu nutzen, um dramatische Unmittelbarkeit zu erzielen. Wie schon Michel Paul Guy de Chabanon bemerkte, gute Musik könne leichter auf Worte als auf Gesten und Bewegungen verzichten, so ist auch Grétrys Musikdramaturgie in "Raoul Barbe-Bleue" in diesem Sinne zu verstehen: Das Drama wird konsequent in den Vordergrund einer szenischen Präsenz geholt, der Sedaine und Grétry noch über das Wort hinaus intensivste Ausdruckskraft zutrauten. An diesen Vordergrund hält sich Grétrys Musik mit Beharrlichkeit.}},
  author       = {{Münzmay, Andreas}},
  issn         = {{1863-3536}},
  journal      = {{Die Tonkunst}},
  keywords     = {{André-Ernest-Modeste Grétry, Jean-Michel Sédaine, Charles Perrault, Opéra comique}},
  pages        = {{353 -- 362}},
  title        = {{{Mord auf offener Bühne. “Raoul Barbe-Bleue” (1789) von Grétry und Sédaine als Musiktheater der szenischen Präsenz}}},
  volume       = {{8}},
  year         = {{2014}},
}

