@article{48087,
  abstract     = {{Die Förderung diagnostischer Kompetenz in der Lehrer*innenbildung birgt zwei Herausforderungen: Erstens bleibt in großen Lehrveranstaltungen wenig Raum für die notwendige Anwendung theoretischen Wissens, zweitens können Fehlentscheidungen in realen diagnostischen Situationen gravierende negative Folgen für Schüler*innen haben. Eine digitale Simulation kann beiden Herausforderungen begegnen. In diesem Beitrag wurde eine digitale, problemorientierte Simulation zur Förderung diagnostischer Kompetenz von Lehramtsstudierenden evaluiert und mit einer textbasierten, problemorientierten und einer lehrendenzentrierten Kontrollgruppe verglichen. Die Ergebnisse zeigen positive Effekte für die digitale Simulation hinsichtlich der selbstbestimmten Motivation, aber einen geringeren Wissenszuwachs im Vergleich zum lehrendenzentrierten Setting. Die Selbstwirksamkeit nahm in allen drei Gruppen zu. Eine digitale Simulation bietet in der untersuchten Form somit einen, wenn auch geringen, Mehrwert für die Lehrkräftebildung im Bereich der Kompetenzentwicklung.}},
  author       = {{Grotegut, Lea and Klingsieck, Katrin B.}},
  issn         = {{2367-3044}},
  journal      = {{ZeHf – Zeitschrift für empirische Hochschulforschung}},
  keywords     = {{General Earth and Planetary Sciences, General Engineering, General Environmental Science}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{56--73}},
  publisher    = {{Verlag Barbara Budrich GmbH}},
  title        = {{{Kompetenzentwicklung in der Lehrkräftebildung: der Mehrwert einer digitalen Simulation}}},
  doi          = {{10.3224/zehf.v7i1.05}},
  volume       = {{7}},
  year         = {{2023}},
}

@article{30202,
  abstract     = {{Die Arbeit mit Videografien eigenen Unterrichts wird in Praxisphasen in der universitären Lehramtsausbildung zunehmend als methodisches Mittel zur Reflexion von Unterrichtserfahrungen genutzt. Als wesentlicher Einflussfaktor für einen erfolgreichen Einsatz werden dabei die begleitenden Emotionen der Studierenden angenommen. In einer längsschnittlichen Interviewstudie wurden daher die emotionalen Prozesse von 20 Lehramtsstudierenden bei der Arbeit mit Eigenvideografien in Begleitveranstaltungen des Praxissemesters untersucht. Dabei konnten drei Typen rekonstruiert werden, die prototypische emotionale Muster im Praxissemesterverlauf beschreiben, die durch die Valenz emotionaler Zustände bezüglich der Eigenvideografie zu Beginn und Ende des Praxissemesters charakterisiert werden können (negativ-positiv, positiv-positiv, negativ-negativ). Bei fallübergreifender Betrachtung konnten zudem zentrale Zusammenhänge zwischen Emotionen und Merkmalen des Videoeinsatzes identifiziert werden, wie die Vertrautheit mit Mitstudierenden, der Prozess der Aufnahmegenehmigung und Vorerfahrungen mit Eigenvideografie. Die Ergebnisse der Studie können zur Vermeidung intensiver negativer Emotionen bei der Nutzung videobasierter Reflexion eigenen Unterrichts beitragen und die Akzeptanz von Eigenvideografie zur eigenen Professionalisierung in der Lehrerbildung erhöhen.}},
  author       = {{Pollmeier, Pascal and Rogge, Tim and Vogelsang, Christoph}},
  issn         = {{2367-3044}},
  journal      = {{ZeHf – Zeitschrift für empirische Hochschulforschung}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{20--37}},
  publisher    = {{Verlag Barbara Budrich GmbH}},
  title        = {{{Emotionale Erfahrungen von Lehramtsstudierenden bei der Arbeit mit Eigenvideografien von Unterricht – Fallanalysen aus einer längsschnittlichen Interviewstudie im Praxissemester}}},
  doi          = {{10.3224/zehf.v5i1.03}},
  volume       = {{5}},
  year         = {{2022}},
}

