@article{59145,
  abstract     = {{In diesem Beitrag wird die Evidenzorientierung von Referendar*innen fokussiert, die im Diskurs zum evidenzorientierten Handeln von Lehrkräften bisher wenig Beachtung fand. Nach einer Auseinandersetzung mit dem Konzept evidenzorientierter (Schul‑)Praxis und dem Evidenzbegriff wird untersucht, welche Evidenzen Referendar*innen in ihrer Lern- und Handlungspraxis nutzen, in welchen Situationen sie dies tun und welche Gründe für die Nicht-Nutzung von Evidenzen angeführt werden. Anders als in bisherigen Studien wurde ein qualitatives Vorgehen gewählt, in dem nicht explizit nach Evidenzen gefragt wird, sondern diese aus Schilderungen zur Lern- und Handlungspraxis herausgearbeitet werden. 23 Referendar*innen wurden mittels teilstrukturierter Interviews befragt, die Daten wurden mittels strukturierender und zusammenfassender qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Befunde zeigen, dass insgesamt wenige Evidenzen genutzt werden und wenn, sind es Evidenzen aus dem vergangenen Studium. Während sich die Situationen vornehmlich auf den Unterricht als Kerngeschäft von (angehenden) Lehrkräften beziehen, werden Gründe für die Nicht-Nutzung vornehmlich im Bereich der Hochschule verortet. Die Befunde liefern einen ersten Schritt zur Auflösung des blinden Flecks der Evidenzorientierung zwischen Studium und Beruf und können unter Einbezug sich anschließender Analysen zu einer Systematisierung der Quellennutzung von (angehenden) Lehrkräften beitragen sowie Erkenntnisse zur Integration unterschiedlicher Wissensbestände im Sinne einer <jats:italic>Mindful Integration</jats:italic> liefern.</jats:p>}},
  author       = {{Homt, Martina and Bloh, Bea}},
  issn         = {{0340-4099}},
  journal      = {{Unterrichtswissenschaft}},
  publisher    = {{Springer Science and Business Media LLC}},
  title        = {{{Evidenzorientierung im Referendariat – Analyse der Lern- und Handlungspraxis auf Basis einer Evidenzsystematik}}},
  doi          = {{10.1007/s42010-025-00222-y}},
  year         = {{2025}},
}

@article{53567,
  abstract     = {{<jats:title>Zusammenfassung</jats:title><jats:p>In den letzten Jahren wurde das Professionswissen (angehender) Lehrkräfte intensiv untersucht. Neben Aussagen zur inneren Struktur liegen auch Ergebnisse über den Zusammenhang zwischen Professionswissen, Performanz in prototypischen Handlungssituationen sowie Unterrichtserfolg vor. In diesen Analysen hat sich gezeigt, dass insbesondere dem fachdidaktischen Wissen eine zentrale Rolle zukommt. Es mangelt bisher jedoch an empirisch fundierten Beschreibungen von Niveaustufen des fachdidaktischen Wissens. Zwar liegen einzelne Vorschläge vor, diese sind jedoch entweder empirisch nicht fundiert oder post hoc generiert, so dass unklar ist, inwieweit die Beschreibung der Ausprägungen auch außerhalb der jeweiligen Projektkontexte anwendbar ist. Der vorliegende Artikel stellt eine projektübergreifende Analyse des fachdidaktischen Wissens mithilfe zweier Ansätze zur Bildung von Niveaustufen vor. Dazu werden Niveaumodelle mit Daten zum fachdidaktischen Wissen aus zwei Projekten (<jats:inline-formula><jats:alternatives><jats:tex-math>$$N=427$$</jats:tex-math><mml:math xmlns:mml="http://www.w3.org/1998/Math/MathML">
                <mml:mi>N</mml:mi>
                <mml:mo>=</mml:mo>
                <mml:mn>427</mml:mn>
              </mml:math></jats:alternatives></jats:inline-formula> und <jats:inline-formula><jats:alternatives><jats:tex-math>$$N=779$$</jats:tex-math><mml:math xmlns:mml="http://www.w3.org/1998/Math/MathML">
                <mml:mi>N</mml:mi>
                <mml:mo>=</mml:mo>
                <mml:mn>779</mml:mn>
              </mml:math></jats:alternatives></jats:inline-formula>) mithilfe des Scale-Anchoring-Verfahrens sowie eines regressionsanalytischen Ansatzes auf Basis eines Modells hierarchischer Komplexität erstellt. Das Scale-Anchoring-Verfahren liefert Niveaubeschreibungen, die sich zwar bezüglich fachlicher und fachdidaktischer Inhalte unterschieden, aber Parallelen bezüglich lernpsychologisch interpretierbarer Operatoren zeigten. Projektübergreifend deuteten die Ergebnisse daraufhin, dass sich das fachdidaktische Wissen in niedrigen Ausprägungen auf reproduktive Aspekte beschränkt, in höheren Ausprägungen aber kreative und evaluierende Elemente hinzukommen. Das Modell hierarchischer Komplexität zeigte sich nur für einen der Datensätze als geeignet, um ein Niveaumodell abzuleiten und konnte daher für projektübergreifende Analysen nicht weiter genutzt werden. Nichtsdestotrotz lieferte die projektübergreifende Analyse mithilfe des Scale-Anchoring-Verfahrens kontextunabhängige Beschreibungen von Ausprägungen des fachdidaktischen Wissens und ermöglicht so erste Schritte in Richtung eines empirisch fundierten, inhaltlich reichhaltigen Assessments, welches über eine Einordnung mittels eines Scores hinaus geht.</jats:p>}},
  author       = {{Zeller, Jannis and Schiering, Dustin and Kulgemeyer, Christoph and Neumann, Knut and Riese, Josef and Sorge, Stefan}},
  issn         = {{0340-4099}},
  journal      = {{Unterrichtswissenschaft}},
  keywords     = {{Education}},
  publisher    = {{Springer Science and Business Media LLC}},
  title        = {{{Empirisch-kriterienorientierte Analyse des fachdidaktischen Wissens angehender Physiklehrkräfte: Welche inhaltlichen Strukturen zeigen sich über unterschiedliche Projekte hinweg?}}},
  doi          = {{10.1007/s42010-024-00200-w}},
  year         = {{2024}},
}

@article{28842,
  abstract     = {{<jats:title>Zusammenfassung</jats:title><jats:p>Für Schulen sind Orientierungen in der digitalen Welt angesichts neuer Herausforderungen durch die Digitalisierung von steigender Relevanz. Ein zentrales Instrument stellen dabei schulische Medienkonzepte dar, die gemeinsam vereinbarte Orientierungen für die schulische Arbeit und Schulentwicklungsprozesse enthalten. Zudem stellt die Medienkonzeptentwicklung einen Bestandteil theoretischer Modelle zur Erfassung und Beschreibung von Qualitätsdimensionen schulischer Medienbildung dar. Vor diesem Hintergrund untersucht der vorliegende Beitrag (1) die Relevanz von Medienkonzepten aus der Sicht von Schulleitungen und Schulträgern. Außerdem wird beleuchtet, (2) welche Personengruppen an den Schulen für Aufgaben im Kontext des Medienkonzeptes zuständig sind und (3) ob signifikante Unterschiede der schulischen Rahmenbedingungen, des Schulleitungshandelns und des Support je nach Vorhandensein eines Medienkonzeptes vorzufinden sind. Die Fragestellungen werden explorativ auf Grundlage der triangulativ angelegten <jats:italic>Untersuchung des technischen und pädagogischen Supports an Schulen</jats:italic> bearbeitet, in deren Rahmen <jats:italic>N</jats:italic> = 601 Lehrkräfte der Sekundarstufe I befragt wurden. Zudem wurden Interviews mit <jats:italic>N</jats:italic> = 8 Schulleitungen sowie <jats:italic>N</jats:italic> = 14 Schulträgern, die jeweils möglichst weit im Digitalisierungsprozess vorangeschritten sind, geführt und inhaltsanalytisch ausgewertet. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Relevanz von Medienkonzepten für eine gelingende Schulentwicklung mit digitalen Medien als hoch eingeschätzt wird. Des Weiteren wird ersichtlich, dass die in den Einzelschulen für Belange der Medienkonzeptentwicklung zuständigen Akteursgruppen vielfältig zusammengesetzt sind. Ferner können bedeutsame Unterschiede im Hinblick auf die untersuchten Indikatoren je nach Vorhandensein eines Medienkonzeptes aufgezeigt werden. Die Arbeit mit Medienkonzepten kann somit das Herzstück der Schulentwicklung im Kontext der Digitalisierung darstellen.</jats:p>}},
  author       = {{Heldt, Melanie and Lorenz, Ramona and Eickelmann, Birgit}},
  issn         = {{0340-4099}},
  journal      = {{Unterrichtswissenschaft}},
  number       = {{3}},
  pages        = {{447--468}},
  title        = {{{Relevanz schulischer Medienkonzepte als Orientierung für die Schule im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung}}},
  doi          = {{10.1007/s42010-020-00070-y}},
  volume       = {{48}},
  year         = {{2020}},
}

@article{34816,
  abstract     = {{<jats:title>Zusammenfassung</jats:title><jats:p>Frühe mathematische Bildung findet in der Kindertagesstätte insbesondere in spontanen Alltagssituationen statt. Damit diese Alltagssituationen zu natürlichen Lernsituationen für die Kinder werden, müssen (angehende) frühpädagogische Fachkräfte zunächst das mathematische Potenzial in diesen Situationen erkennen. Diese Fähigkeit zur <jats:italic>situativen Beobachtung und Wahrnehmung </jats:italic>ist bisher unzureichend erforscht, was unter anderem auf begrenzte Methoden zur standardisierten Erfassung dieses Konstrukts zurückzuführen ist. Um diesem Bedarf zu begegnen, wurde das videobasierte Testinstrument <jats:italic>Vimas_num</jats:italic> zur Erfassung der Fähigkeit zur situativen Beobachtung und Wahrnehmung angehender frühpädagogischer Fachpersonen im Bereich Mengen und Zahlen entwickelt. Auf der Grundlage von drei aufeinander aufbauenden Studien wird die Validität verschiedener Aspekte der Testwertinterpretation untersucht. Die Ergebnisse geben Hinweise auf die Validität der Testwertinterpretation in Bezug auf den Testinhalt, die interne Struktur des Tests und die Zusammenhänge mit theoretisch verbundenen Konstrukten.</jats:p>}},
  author       = {{Bruns, Julia and Strahl, Carolin and Gasteiger, Hedwig}},
  issn         = {{0340-4099}},
  journal      = {{Unterrichtswissenschaft}},
  keywords     = {{Education}},
  number       = {{3}},
  pages        = {{345--371}},
  publisher    = {{Springer Science and Business Media LLC}},
  title        = {{{Situative Beobachtung und Wahrnehmung angehender frühpädagogischer Fachpersonen im Bereich Mathematik – Entwicklung und Validierung eines Testinstruments}}},
  doi          = {{10.1007/s42010-020-00091-7}},
  volume       = {{49}},
  year         = {{2020}},
}

@article{27811,
  author       = {{Drossel, Kerstin and Eickelmann, Birgit and Lorenz, Ramona}},
  issn         = {{0340-4099}},
  journal      = {{Unterrichtswissenschaft}},
  number       = {{4}},
  pages        = {{481--498}},
  title        = {{{Determinanten der unterrichtlichen Computernutzungshäufigkeit und der medienbezogenen Kooperation. Eine Analyse auf Grundlage des Länderindikators 'Schule digital'}}},
  doi          = {{10.1007/s42010-018-0017-9}},
  volume       = {{46}},
  year         = {{2018}},
}

