@article{51319,
  abstract     = {{<jats:p>Frank Beier, Franziska Wyßuwa und Elisa Wagner diskutieren in ihrem aktuellen Beitrag Fallinterpretationen zwischen Theorieund Anwendungsbezug den praktischen Nutzen wissenschaftlicher Erkenntnisse, insbesondere von Theorie, für die Schule und Erwachsenenbildung. Wir greifen ihre Position in einer dialogischen Replik kritisch auf. Die Form des Dialogs bietet uns die Möglichkeit, unsere Perspektiven als Erziehungswissenschaftler, Lehrer und Soziologe in die Debatte einzubringen. Wir möchten so die eingespielten Grenzziehungen in ‚Theorie- Praxis-Debatten‘ irritieren und Beiers, Wyßuwas und Wagners Plädoyer für die Stärke wissenschaftlicher Theorie ergänzen. Diese Stärke kommt weniger zur Geltung, wenn Theorie Kontingenz schließende und mehr, wenn sie Kontingenz öffnende Effekte hat. Zudem sollte Theorie nicht auf Modelle oder auf Theorien begrenzter Reichweite beschränkt und die konkrete Verwendung von Theorie zum Gegenstand der (Selbst)Reflexion und (Selbst)Kritik werden.</jats:p>}},
  author       = {{Haker, Christoph and Otterspeer, Lukas}},
  issn         = {{2567-5974}},
  journal      = {{Debatte. Beiträge zur Erwachsenenbildung}},
  keywords     = {{Rehabilitation, Physical Therapy, Sports Therapy and Rehabilitation, General Medicine}},
  number       = {{1-2020}},
  pages        = {{49--63}},
  publisher    = {{Verlag Barbara Budrich GmbH}},
  title        = {{{Zum praktischen Nutzen von Theorie. Ein Dialog über die Grenzen von Bildungspraxis, Erziehungswissenschaft und Soziologie}}},
  doi          = {{10.3224/debatte.v3i1.05}},
  volume       = {{3}},
  year         = {{2020}},
}

@article{51323,
  abstract     = {{<jats:p>Sebastian Zicks erziehungswissenschaftliche Kritik des Mobilitätsimperativs ist Ausgangspunkt unseres Beitrags. Wir greifen diese Kritik auf, indem wir sie in zweifacher Hinsicht ergänzen: Erstens um einen Fokus auf soziale Mobilität, welche sich in Mobilitätsnarrativen mit räumlicher Mobilität als verwoben zeigt. Zweitens um die Perspektive auf Mobilität als Rückkehr, die wir von einer Perspektive auf Mobilität als Fortbewegung abgrenzen. Die Rückwärtsbewegung ist für uns eng an (Selbst-)Reflexionen und transformatorische Bildungsprozesse gebunden, wie sie in Didier Eribons autosozioanalytischem Vorhaben einer Rückkehr zu erkennen sind. Unsere Ausführungen münden erstens in einer Kritik am Imperativ des Bildungsaufstiegs, in dem mehr Bildung scheinbar immer mit individuellen und kollektiven Fortschritten einhergeht. Zweitens wenden wir die von uns herausgearbeitete Kritik reflexiv auf die Erziehungswissenschaft. Sie ist dann eine Verunsicherungswissenschaft, für die die Rückkehr, und damit das Hinterfragen eigener Selbstverständlichkeiten, konstitutiv ist.</jats:p>}},
  author       = {{Haker, Christoph and Otterspeer, Lukas}},
  issn         = {{2567-5974}},
  journal      = {{Debatte. Beiträge zur Erwachsenenbildung}},
  keywords     = {{Rehabilitation, Physical Therapy, Sports Therapy and Rehabilitation, General Medicine}},
  number       = {{2-2019}},
  pages        = {{161--176}},
  publisher    = {{Verlag Barbara Budrich GmbH}},
  title        = {{{Erziehungswissenschaft als Verunsicherungswissenschaft. Nicht nur eine Kritik des Mobilitätsimperativs}}},
  doi          = {{10.3224/debatte.v2i2.04}},
  volume       = {{2}},
  year         = {{2019}},
}

