@article{35831,
  abstract     = {{Videografien eigenen Unterrichts sind ein mögliches methodisches Werkzeug zur Förderung der professionellen Kompetenz angehender Lehrkräfte, das allerdings innerhalb der Lehramtsausbildung noch nicht breit implementiert
ist. Ein möglicher Grund hierfür könnte neben organisatorischen Herausforderungen auch in einer geringen Akzeptanz von Eigenvideografien durch Lehramtsstudierende liegen. Um besser abschätzen zu können, mit welchen Voraussetzungen affektiv-emotionaler Art bei einer breiteren Implementierung im Lehramtsstudium gerechnet werden kann, wurden N = 938 Lehramtsstudierende im Masterstudium an der Universität Paderborn zu ihren Emotionen und Bereitschaften zur Arbeit mit Eigenvideografien befragt. Dabei wurde auch erfasst, wie sich diese je nach bestehenden
Erfahrungen zur Arbeit mit Videografien unterscheiden. In den Ergebnissen zeigen sich kaum affektiv-emotionale Reaktionen zur Eigenvideografie, und wenn, vor allem Gefühle der Unsicherheit. Zu beachten ist, dass zwar bei gut der Hälfte der Studierenden eine eher hohe generelle Bereitschaft zur Eigenvideografie besteht, eine konkrete Intention bzw. eine konkrete Volition zur Videografie aber geringer ist. Die ca. 10 % der Studierenden mit Eigenvideografieerfahrung im Studium zeigen erwartungsgemäß höhere Bereitschaften, aber unerwartet keine signifikant positiveren Emotionen. Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse, dass bzgl. der Akzeptanz der Studierenden ein höheres Potenzial zur Implementation von Eigenvideografien im Studium vorliegt, als aktuell ausgeschöpft wird.}},
  author       = {{Vogelsang, Christoph and Pollmeier, Pascal and Gockeln, Theresa and Rogge, Tim}},
  journal      = {{Zeitschrift für Bildungsforschung}},
  keywords     = {{Lehrerbildung, Videografie, Praxissemester, Emotionen, Akzeptanz}},
  pages        = {{7--31}},
  publisher    = {{Springer}},
  title        = {{{Zu unangenehm, zu viel Aufwand oder keine Möglichkeit? – Emotionen und Bereitschaft von Lehramtsstudierenden zur Videografie eigenen Unterrichts}}},
  doi          = {{10.1007/s35834-022-00378-y}},
  volume       = {{13}},
  year         = {{2023}},
}

@article{32521,
  abstract     = {{Im vorliegenden Beitrag wird der Zusammenhang zwischen der sozialkognitiven Entwicklung und sozialer Akzeptanz durch Gleichaltrige im Vorschulalter dargestellt. Neben einem direkten Effekt sozialer Kognitionen auf die soziale Akzeptanz wird ein Mediationseffekt des Sozialverhaltens auf diesen Zusammenhang geprüft. Untersucht wurden 35 Kindergartenkinder im Alter von vier bis sechs Jahren. Zur Erfassung des sozialkognitiven Entwicklungsstandes bearbeiteten die Kinder Theory of Mindund Perspektivenübernahme-Aufgaben; ihre soziale Akzeptanz wurde durch Peernominationen sowie eine Erzieher-Beurteilung der Integration der Kinder in die Gruppe erhoben. Das prosoziale und aggressive Sozialverhalten der Kinder wurde durch die Erzieherinnen eingeschätzt. Es zeigte sich ein direkter Zusammenhang zwischen dem sozial-kognitiven Entwicklungsstand und der sozialen Akzeptanz der Kinder. Die Annahme, dass dieser Zusammenhang durch das prosoziale bzw. aggressive Verhalten der Kinder mediiert wird, bestätigte sich nur bedingt.}},
  author       = {{Seifermann, Elke and Buhl, Heike M.}},
  journal      = {{Diskurs Kindheits- und Jugendforschung}},
  keywords     = {{sozial-kognitive Entwicklung, Sozialverhalten, soziale Akzeptanz, Vorschulalter}},
  pages        = {{321 -- 332}},
  title        = {{{Soziale Kognitionen, Sozialverhalten und Akzeptanz durch Gleichaltrige bei Kindern im Vorschulalter}}},
  volume       = {{3}},
  year         = {{2012}},
}

