@article{49130,
  abstract     = {{Die Habilitationsschrift des Psychopathologen Wolfgang Blankenburg thematisiert die ‚Grundstörung‘ in symptomarmen Schizophrenien, die das Korrelat zur ‚natürlichen Selbstverständlichkeit‘ des gesunden Lebensvollzugs darstellt. Für die Phänomenologie Husserlscher Provenienz ist diese von besonderer methodischer und inhaltlicher Bedeutung. Mein Beitrag zeigt auf, wie die Problematik der Selbstverständlichkeit als Kernthema von Husserls Phänomenologie gelesen werden kann, vor welche Herausforderungen sie sowohl die Phänomenologie als auch die Psychopathologie und Psychotherapie stellt und wie sich beide Ansätze wechselseitig befruchten können, d. h. wie durch eine Zusammenschau der Disziplinen die Phänomenologie mit anthropologisch-lebensweltlichen und die Psychopathologie und Psychotherapie um existenzielle Aspekten bereichert werden kann.}},
  author       = {{Philippi, Martina}},
  journal      = {{InterCultural Philosophy}},
  keywords     = {{Alltag, Wolfgang Blankenburg, Erkenntnistheorie, Edmund Husserl, Phänomenologie, Psychopathologie, Selbstverständlichkeit, Weltvertrauen}},
  pages        = {{58--82}},
  title        = {{{Der ‚Verlust der natürlichen Selbstverständlichkeit‘ in Phänomenologie und Psychopathologie}}},
  doi          = {{10.11588/ICP.2018.1.48066}},
  volume       = {{1}},
  year         = {{2018}},
}

@book{41634,
  abstract     = {{Am Beispiel bolivianischer Migrantinnen in der Global City Buenos Aires wird das Phänomen der Feminisierung der Migration in Lateinamerika und dessen Bedeutung für die Konstitution translokaler sozialer Räume untersucht. Im Mittelpunkt einer {\glq}dichten Beschreibung’ pluri-lokaler Alltagswelten stehen dabei ökonomische Netzwerke und translokale Lebensentwürfe von Arbeiterinnen in illegalen Textilsweatshops und Frauen der Töchtergeneration. Analysiert werden einerseits die alltagsweltlichen sozialen Praktiken von Migrantinnen, die zu einer Kon-stitution eines translokalen und kulturell hybriden Raumes zwischen den beiden Nationalgesell-schaften Bolivien und Argentinien Raumes beitragen und andererseits Prozesse und Dynamiken der Neuaushandlung von ethnischen Identitäten in einem solchen Raum. Probing into the lives of female Bolivian migrants in the global city Buenos Aires, this empirical research explores feminisation of migration in Latin America analysing its significance for the constitution of translocal social spaces. Applying {\grq}thick description’ to the migrants’ pluri-local life worlds, the study closely examines how Bolivian women in Buenos Aires, partly working in illegal sweatshops and partly second generation migrants, establish economic networks and set up their translocal life plans. Thus the analysis of the migrants’ everyday social practices, such as work and leisure, yields insight not only into the constitution of a translocal and cultur-ally hybrid social space between the two countries, but also into dynamics of re-negotiation of ethnic identities within this space.}},
  author       = {{Spiegel, Anna}},
  isbn         = {{3-88939-764-6}},
  keywords     = {{Alltag, Bolivianische Einwanderin, Buenos Aires, EthnizitÃ¤t}},
  publisher    = {{IKO}},
  title        = {{{Alltagswelten in translokalen Räumen : Bolivianische Migrantinnen in Buenos Aires}}},
  year         = {{2005}},
}

