@inbook{29102,
  abstract     = {{Das Studium der Wirtschaftspädagogik bereitet Studierende auf das didaktische Handeln in beruflichen Lehr-Lernkontexten (u. a. berufliche Schulen, Ausbildung in Betrieben) vor. Theorie-Praxis-Verzahnung ist somit aus zwei Perspektiven zu modellieren: Einerseits geht es um den Aufbau eines fachwissenschaftlichen Verständnisses, welches von den Handlungszusammenhängen in einer beruflichen Domäne mit kaufmännisch-verwaltenden Bezügen ausgeht und weniger auf einer rein fachwissenschaftlichen Bildung beruht. Die zukünftige Berufspraxis der Schülerinnen und Schüler muss in den Blick genommen werden. Andererseits geht es um die Professionalisierung als pädagogisches Personal, welches berufsbezogene Lernprozesse fachdidaktisch gestalten kann. Die zukünftige Lehrpraxis in beruflichen Lehr-Lernkontexten ist in den Blick zu nehmen. Zielstellung des Beitrages ist es, diese doppelte Theorie-Praxis-Verzahnung als Konstitutionsmerkmal der Wirtschaftspädagogik aufzuzeigen (Abschn. 2), um darauf basierend anhand von Theorien des Lernens am Arbeitsplatz Potenziale und Grenzen des Lernortes Praxis als Beitrag zur Professionalisierung angehender Wirtschaftspädagog*innen im Studium herauszuarbeiten (Abschn. 3). Am Beispiel des Konzeptes von Universitätsschulen soll eine Umsetzungsvariante zur Theorie-Praxis-Verzahnung unter Herausarbeitung der Potenziale der jeweiligen Lernorte Schule und Universität aufgezeigt werden (Abschn. 4).}},
  author       = {{Gerholz, Karl-Heinz and Goller, Michael}},
  booktitle    = {{Edition Fachdidaktiken}},
  editor       = {{Caruso, Carina and Harteis, Christian and Gröschner, Alexander}},
  isbn         = {{9783658325671}},
  issn         = {{2524-8677}},
  keywords     = {{Berufliche Lehrerbildung, Professional Learning, Theorie-Praxis-Verzahnung, Wirtschaftspädagogik, Universitätsschulen}},
  pages        = {{393--419}},
  publisher    = {{Springer}},
  title        = {{{Theorie-Praxis-Verzahnung in der Wirtschaftspädagogik: Potenziale und Grenzen des Lernortes Praxis}}},
  doi          = {{10.1007/978-3-658-32568-8_22}},
  year         = {{2021}},
}

@article{29098,
  abstract     = {{National und international ist in den letzten Jahren ein vergrößertes Interesse an der Erforschung der Berufswahlmotivation von Studierenden des allgemeinen Lehramtes zu beobachten. Auch in der Wirtschaftspädagogik hat die empirische Auseinandersetzung mit den Beweggründen der Studien- und Berufswahl eine gewisse Tradition. Gleichzeitig muss bemängelt werden, dass die existierenden Untersuchungen einerseits bisher keine an die nationale und internationale Forschung anschlussfähigen Erhebungsinstrumente benutzten und andererseits regional nur einzelne Hochschulstandorte berücksichtigten. Die hier berichtete Studie nimmt sich dieses Forschungsdesiderates an. Hierzu wurden 879 Studierende der Wirtschaftspädagogik an zwölf deutschen Studienstandorten mit einem standardisierten Fragebogen, basierend auf dem bereits gut etablierten FIT-Choice-Ansatz, befragt. Auf Basis dieser Stichprobe werden folgende Forschungsfragen beantwortet: (1) Inwiefern eignet sich das FIT-Choice-Instrumentarium auch für Untersuchungen von Studierenden der Wirtschaftspädagogik?, (2) Welche Motive sowie Vorstellungen vom späteren Beruf liegen der Berufswahl der befragten Studierenden der Wirtschaftspädagogik zugrunde? und (3) Inwiefern unterscheiden sich die Berufswahlmotive sowie die Vorstellungen des späteren Berufs der befragten Wirtschaftspädagogikstudierenden in Hinblick auf das Geschlecht, eine vorherige Berufsausbildung sowie den späteren Berufswunsch? Die Validierung zeigt, dass sich der FIT-Choice-Ansatz größtenteils gut eignet, um auch Studierende der Wirtschaftspädagogik zu untersuchen. Darüber hinaus geben die Befunde vertiefte Einblicke in die Berufswahlmotivation angehender Wirtschaftspädagog*innen (z. B. hohe Relevanz des polyvalenten Studiencharakters).}},
  author       = {{Goller, Michael and Ziegler, Simone}},
  issn         = {{0172-2875}},
  journal      = {{Zeitschrift für Berufsund Wirtschaftspädagogik}},
  keywords     = {{Berufswahl, Motivation, Wirtschaftspädagogik, Berufliche Bildung, FIT-Choice, Lehramt, Career Choice, Business, Education, VET, FIT-Choice, Teacher Education}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{154--193}},
  title        = {{{Berufswahlmotivation angehender Wirtschaftspädagog*innen: Validierung des FIT-Choice-Ansatzes und Exploration der Gründe für das Studium der Wirtschaftspädagogik}}},
  doi          = {{10.25162/zbw-2021-0008}},
  volume       = {{117}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{36897,
  abstract     = {{Einhergehend mit der Digitalisierung – verschärft in Zeiten der Covid19-Pandemie –
zeigen sich strukturelle wie didaktische Herausforderungen für Universitäten, Leh-
rende und Studierende, denen auch die Didaktik der Sozialpädagogik begegnen
muss. Mit dem vorliegenden Beitrag wird in Anknüpfung an den klassischen sozial-
pädagogischen Ansatz der Lebensweltorientierung (Hans Thiersch) die Weiterent-
wicklung einer fachgebundenen Hochschuldidaktik der (Berufsschul-)Lehrer:innen-
bildung der Fachrichtung Sozialpädagogik angestoßen.}},
  author       = {{Göddertz, Nina and Karber, Anke}},
  booktitle    = {{Care Work 4.0}},
  editor       = {{ Friese , Marianne}},
  keywords     = {{Berufliche Bildung, Didaktik der Sozialpädagogik, fachgebundene Hochschuldidaktik, Lebensweltorientierung}},
  pages        = {{245 -- 257}},
  publisher    = {{wbv Media}},
  title        = {{{Digitale Lehr-Lern-Räume in der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik}}},
  year         = {{2021}},
}

@article{43178,
  abstract     = {{Im Fokus steht das Problem der Durchlässigkeit von akademischer und beruflicher Bildung im Kontext aktueller Reformen. Die Erhöhung sozialer Mobilität als Reformziel gerät darin zugunsten der Attraktivitätssteigerung von Bildungsgängen aus dem Blick. Die geringe Durchlässigkeit von Bildungsgängen wird primär als Marketingproblem thematisiert.}},
  author       = {{Heisler, Dietmar}},
  issn         = {{00059536}},
  journal      = {{Berufsbildung. Zeitschrift für Theorie-Praxis-Dialog}},
  keywords     = {{allgemeine Bildung, berufliche BIldung, Durchlässigkeit im Bildungssystem}},
  pages        = {{6 -- 8}},
  publisher    = {{wbv, Eusl}},
  title        = {{{Berufsausbildung zwischen Attraktivitätsverlust und sozialer Ungleichheit  Reformen für mehr Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung}}},
  volume       = {{191}},
  year         = {{2021}},
}

@inproceedings{29298,
  abstract     = {{Die Themen „Big Data“, „Künstliche Intelligenz und „Data Science“ werden seit einiger Zeit nicht nur in der breiten Öffentlichkeit kontrovers diskutiert, sondern stellen für die Ausbildung in den IT- und IT-nahen Berufen schon heute neue Herausforderungen dar, die in Zukunft durch die gesellschaftliche und technologische Weiterentwicklung hin zu einer Datengesellschaft noch größer werden.
An dieser Stelle stellt sich die Frage, welche Aspekte dieses großen Themenkomplexes für Schule und Ausbildung von Wichtigkeit sind und wie diese Themen sinnstiftend und gewinnbringend in die informatische Ausbildung in verschiedenen Bildungsgängen integriert werden können. Im Rahmen des von uns im Jahr 2017 organisierten Symposiums zum Thema „Data Science“ wurden für die Bildung relevante Aspekte erörtert, wodurch als Kernelemente für den Unterricht Algorithmen der Künstlichen Intelligenz und ihre Anwendung in Industrie und Gesellschaft, Explorationen von Big Data sowie der Umgang mit eigenen Daten in sozialen Netzwerken herausgearbeitet wurden. Ziel ist, aus diesen Themenbereichen sowohl ein umfassendes Curriculum als auch Module für verschiedene Unterrichtsszenarien zu entwickeln und zu erproben. Durch diese Materialien soll es Lehrkräften aus der Informatik, Mathematik oder Technik ermöglicht werden, diese Themen auf Basis des Curriculums und der erprobten Unterrichtskonzepte selbst zu unterrichten.
Hierfür wurde im Rahmen des Projekts ProDaBi (Projekt Data Science und Big Data in der Schule, https://www.prodabi.de), initiiert von der Telekom Stiftung, ein experimenteller Projektkurs entwickelt, den wir mit Schüler:innen der Sekundarstufe II an der Universität Paderborn im Schuljahr 2018/19 durchführten. Dieser Kurs enthält neben einem Modul zur Exploration von Big Data und einem weiteren Modul zum Maschinellen Lernen als Teil der Künstlichen Intelligenz auch eine Projektphase, die es in Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen den Schüler:innen
ermöglicht, das Erlernte in ein reales Data Science-Projekt einzubringen. Aus den Erfahrungen dieses Projektkurses sowie den parallel durchgeführten Erprobungen einzelner Bausteine auch mit beruflichen Schulen werden ab dem Schuljahr 2019/20 die hierfür verwendeten Materialien weiterentwickelt und weiteren Kooperationspartnern zur Erprobung zur Verfügung gestellt. Damit wurden zum Ende des Projekts nicht nur vollständige Unterrichtsmaterialien, sondern auch ein umfassendes Curriculum entwickelt.}},
  author       = {{Opel, Simone Anna and Schlichtig, Michael}},
  booktitle    = {{Sammelband der 27. Fachtagung der BAG Berufliche Bildung}},
  editor       = {{Vollmer, Thomas and Karges, Torben and Richter, Tim and Schlömer, Britta and Schütt-Sayed, Sören}},
  keywords     = {{Berufsbildung, vocational education, Ausbildung, training, berufliche Weiterbildung, advanced vocational education, Digitalisierung, digitalization, Unterricht, teaching, Lehrmethode, teaching method, Interdisziplinarität, interdisciplinarity, Fachdidaktik, subject didactics, Curriculum, curriculum, gewerblich-technischer Beruf, vocational/technical occupation, Fachkraft, specialist, Qualifikationsanforderungen, qualification requirements, Kompetenz, competence, Lehrerbildung, teacher training, Bundesrepublik Deutschland, Federal Republic of Germany}},
  location     = {{Siegen}},
  pages        = {{176--194}},
  publisher    = {{wbv Media GmbH & Co. KG}},
  title        = {{{Data Science und Big Data in der beruflichen Bildung – Konzeption und Erprobung eines Projektkurses für die Sekundarstufe II}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.3278/6004722w}},
  volume       = {{55}},
  year         = {{2020}},
}

@inbook{26680,
  abstract     = {{Berufliche Förderung in Zeiten von Digitalisierung und Berufsbildung 4.0 war ein Schwerpunktthema der Hochschultage Berufliche Bildung 2019 in Siegen. Die Beiträge des Sammelbandes geben einen Überblick über die diskutierten Konzepte und Handlungsansätze.

Der erste Teil befasst sich mit Fragen zum digitalen Kompetenzerwerb in verschiedenen Arbeitsdomänen, von den Auswirkungen der Digitalisierung auf industrieller Arbeit und Landwirtschaft bis zur Entwicklung von Medienkompetenz als Aufgabe der Berufsbildung. Im zweiten Teil stehen Fragen zur beruflichen Förderung in Zeiten der Digitalisierung im Mittelpunkt. Themen sind u.a. Lernortkooperationen, digitale Transformation in der Ausbildungsvorbereitung an Berufskollegs sowie Benachteiligtenförderung in digitalen Kontexten. 

Der Band richtet sich an Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie Akteure und Akteurinnen in der beruflichen Bildung, im Übergangssystem, in der beruflichen Förderung und an Berufsschulen.}},
  author       = {{Goller, Michael and Caruso, Carina and Berisha-Gawlowski, Angelina and Harteis, Christian}},
  booktitle    = {{Digitalisierung am Übergang Schule Beruf Ansätze und Perspektiven in Arbeitsdomänen und beruflicher Förderung}},
  editor       = {{Heisler, Dietmar and Meier, Jörg}},
  keywords     = {{Arbeitsmarktförderung, Arbeitswelt, Arbeitswelt - Strukturwandel, Benachteiligte, Beruf, Berufliche, Bildungberufliches Lernen, Berufskolleg, Berufswahl, Didaktik, Digitale Arbeitswelt, Digitale Bildung, Digitale Kompetenzen, Digitale Lehre, Digitales Lernen, Digitalisierung, Industrie 4.0, Landwirtschaft, Lernprozess, Lernprozesse, Lernprozesse und -begleitung, Medienkompetenz, Übergangsmanagement}},
  pages        = {{53--76}},
  publisher    = {{wbv}},
  title        = {{{Digitalisierung in der Landwirtschaft. Gründe, Optionen und Bewertungen aus Perspektive von Milchviehlandwirtinnen und -landwirten}}},
  volume       = {{56}},
  year         = {{2020}},
}

@inbook{35836,
  abstract     = {{Digitalisierung ist derzeit ein viel diskutiertes Thema. Mit ihr werden derart tief grei- fende Veränderungen der Gesellschaft und Arbeitswelt erwartet, dass sie häufig als digitale Revolution bezeichnet wird. Gleichzeitig wirft die Auseinandersetzung mit diesen antizipierten Veränderungen viele noch unbeantwortete Fragen auf. Diese umfassen unter anderem Überlegungen hinsichtlich des Substitutionspotenzials menschlicher Arbeit durch die Digitalisierung, die Frage nach der Ausgestaltung der Rolle des Menschen in der Industrie 4.0 und schließlich Erwägungen in Bezug auf die Vorbereitung und Begleitung von Beschäftigten in der digitalen Transformation. Der vorliegende Beitrag gibt Aufschluss über die Dimensionen der Digitalisierung und die derzeit diskutierten Entwicklungslinien; er befasst sich weiterhin mit den sich daraus ergebenden Herausforderungen und Bedeutungen für die industrielle Arbeit und die Beschäftigten. Abschließend werden daraus abzuleitende Implikationen für die berufliche und allgemeine Bildung diskutiert.}},
  author       = {{Berisha-Gawlowski, Angelina  and Caruso, Carina and Goller, Michael and Harteis, Christian}},
  booktitle    = {{Digitalisierung am Übergang Schule Beruf Ansätze und Perspektiven in Arbeitsdomänen und beruflicher Förderung}},
  editor       = {{Heisler, Dietmar and Meier, Jörg}},
  isbn         = {{978-3-7639-6158-0}},
  keywords     = {{Digitalisierung, Industrie 4.0, Arbeit 4.0, berufliche Aus- und Weiterbildung, allgemeine Bildung / digitalization, industry 4.0, work 4.0, vocational education and training, general education}},
  pages        = {{33–51}},
  publisher    = {{wbv}},
  title        = {{{Auswirkungen der Digitalisierung industrieller Arbeit auf die berufliche und allgemeine Bildung}}},
  doi          = {{10.3278/6004725w}},
  volume       = {{56}},
  year         = {{2020}},
}

@inbook{37004,
  abstract     = {{Jeder Wissenschaftsdisziplin hilft ein Bewusstsein ihrer Geschichte und die Kenntnis ihrer Vielfalt, Paradigmen und Entwicklungsmöglichkeiten. Darauf basierend können Forschende ihr spezifisches Potential, Wissen und Handlungsrepertoire entfalten. Dabei ist Geschichtsschreibung und historische Berufsbildungsforschung immer zugleich selbst gefangen in ihrer je eigenen Zeit, beschränkt durch die Perspektiven der Personen, die sich an dem Rückblick beteiligen. Das macht Geschichte auch immer zur Geschichte der Herrschenden, die eine spezifische Perspektive und die mit ihr verbundene Forschung schreibend tradieren. Deshalb ist Vielfalt für die historische Berufsbildungsforschung so wertvoll, weil sie sich gegen verengte, eindimensionale Retrospektive stellt, gewissermaßen in die Ritzen und Fugen der Zeit schauen lässt.
Basierend auf einer Tagung der Herausgeber im September 2019 zu „Retrospektiven, Perspektiven & Synergien einer Historischen Berufsbildungs- und Wissenschaftsforschung" an der Universität Rostock, entfaltet sich die Bandbreite der historischen Berufsbildungsforschung. Der Band vereint paradigmatische, mal stärker biografischen Zugänge sowie systemisch-gesellschaftspolitische und schließlich Analysen zur Genese der Wissenschaftsdisziplin. In den Beiträgen wird dem Einfluss von Einzelpersönlichkeiten und Forschungsparadigmen ebenso wie dem von Bildungssystemen am Beispiel der DDR, Skandinaviens und der bundesdeutschen Bildungspolitik nachgegangen. Vereint sind sowohl Beiträge zur Entstehung der Berufs- und Wirtschaftspädagogik, zur Rekonstruktion der Benachteiligtenförderung, Soziökonomie, Pflegedidaktik und Frauenforschung als auch Analysen berufsspezifischer Betrachtungen am Beispiel des Druckgewerbes, der Offiziere und der Ausbilder*innen.}},
  author       = {{Heisler, Dietmar}},
  booktitle    = {{Historische Berufsbildungsforschung Perspektiven auf Wissenschaftsgenese und -dynamik.}},
  editor       = {{Kaiser, Franz and Götzel, Mathias}},
  keywords     = {{Benachteiligtenförderung, historische Berufsbildungsforschung, berufliche Förderung, Sozialpädagogik}},
  location     = {{Rostock}},
  publisher    = {{Eusl}},
  title        = {{{Reparaturbetrieb, Inklusion und Fachkräftesicherung Transformation der Benachteiligtenförderung in Deutschland.}}},
  year         = {{2020}},
}

@book{50464,
  abstract     = {{Gleichzeitig Spitzensport zu treiben und ein Hochschulstudium zu absolvieren, scheint unter den derzeitigen Bedingungen nahezu unmöglich. Oft genug müssen sich daher Athletinnen und Athleten für das eine oder das andere entscheiden. Insofern läuft der Spitzensport beständig Gefahr, seine Leistungsträger zu verlieren, und zwar zu einem Zeitpunkt, zu dem sich die langjährigen Investitionen in Training und Förderung gerade auszahlen sollen. Will der Spitzensport derartige Folgen vermeiden, muss er solche Formen der Kooperation mit den Hochschulen entwickeln und strukturell verankern, die eine Vereinbarkeit beider Karrieren ermöglichen. Ausgehend von der gesellschaftstheoretischen Analyse der (Un-)Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport als Inklusionsproblem werden aus organisations-soziologischer Perspektive die Strukturen der Hochschule auf Veränderbarkeit und Anpassungsfähigkeit hin untersucht. Hierbei wird deutlich, dass eine "Eroberung" der Hochschule durch den Spitzensport vornehmlich über Netzwerkbildung möglich ist, wozu allerdings auch auf der Seite des Spitzensports entsprechende Voraussetzungen geschaffen werden müssen.}},
  author       = {{Borggrefe, Carmen and Cachay, Klaus and Riedl, Lars}},
  isbn         = {{9783778033913}},
  keywords     = {{Ausbildung, Berufsausbildung, Bildungspolitik, Hochleistungssport, Hochschule, Karriere, berufliche Leistungssport, Netzwerk, soziales, Sportförderung, Sportlerkarriere, Sportsoziologie, Studium, Umwelt, soziale, Umwelteinfluss}},
  pages        = {{359}},
  publisher    = {{Hofmann (Verlag)}},
  title        = {{{Spitzensport und Studium. Eine organisationssoziologische Analyse zum Problem Dualer Karrieren}}},
  volume       = {{Band 16}},
  year         = {{2009}},
}

