@article{34486,
  abstract     = {{In inklusiven Schulen wird zunehmend ein stärker individualisierter Unterricht verfolgt. Dieser sollte dem negativen Effekt der mittleren Leistung der Bezugsgruppe (z. B. Klasse, Schule) auf das Fähigkeitsselbstkonzept (FSK) von Schülerinnen aufgrund sozialer Vergleiche (Big-Fish-Little-Pond-Effekt [BFLPE]) entgegenwirken. Auch Vergleiche mit individuell gewählten Vergleichstargets könnten sich positiv auf das FSK auswirken. Auf Basis von N = 752 Fünftklässlerinnen aus 28 inklusiven Schulen (Alter: M(SD) = 10.28(0.53), 48 % weiblich) wurde der Effekt der mittleren Gruppenleistung (BFLPE), der Individualisierung im Unterricht und der Vergleich mit individuell ausgewählten Vergleichspartnerinnen – operationalisiert über die Leistungsdifferenz – auf das mathematische FSK geprüft. Die Ergebnisse von Mehrebenen-Regressionsanalysen zeigen einen BFLPE sowie einen signifikant positiven Effekt der Individualisierung im Unterricht. Der Effekt der Leistungsdifferenz zum individuellen Vergleichstarget wurde nicht signifikant. Die Ergebnisse werden bezüglich weiterführender Forschung und praktischer Implikationen zur Förderung eines positiven FSK von Schülerinnen diskutiert.
Inclusive schools are increasingly pursuing more individualised instruction, which may counteract the negative effect of the mean performance of the reference group (e.g. class, school) on students’ self-concept of ability (SCA) based on social comparisons (Big-FishLittle-Pond-Effect [BFLPE]). In addition, comparisons with individually selected comparison targets could also have a positive effect on the SCA. Drawing in a sample of N = 752 fifth graders from 28 inclusive schools (age: M(SD) = 10.28(0.53), 48 % female), the effect of mean group performance (BFLPE), individualized instruction and comparisons with individually selected comparison targets - operationalized via the performance difference - on students’ mathematical SCA was examined. The results of multi-level regression analyses show a BFLPE and a significant positive effect of individualised instruction on students’ SCA. The effect of the performance difference to the individual comparison target was not significant. The results are discussed with respect to further research and practical implications for the promotion of a positive SCA in students
}},
  author       = {{Gorges, Julia and Kurz, Katharina and Neumann, Phillip and Hesse, Franziska and Lütje-Klose, Birgit and Wild, Elke}},
  issn         = {{2512-0778}},
  journal      = {{Zeitschrift für Erziehungswissenschaft}},
  keywords     = {{BiFoKi, Inklusion, Fähigkeitsselbstkonzept, Selbstkonzept, Leistung, Leistungsentwicklung, Mehrebenenanalyse, BFLPE, Big-Fish-Little-Pond, Sonderpädagogischer Förderbedarf, Integration, Sekundarstufe, Bezugsnorm}},
  title        = {{{Der Fisch neben mir – der Einfluss von Individualisierung im Unterricht, sozialer und individueller Vergleiche auf das Fähigkeitsselbstkonzept von Fünftklässler*innen in inklusiven Schulen}}},
  year         = {{2021}},
}

@article{34484,
  abstract     = {{Multiprofessionelle Teams sind notwendiger Bestandteil inklusiver Schulen. Die Verteilung von Aufgaben, welche über die Zusammenarbeit von allgemeinen und sonderpädagogi­schen Lehrkräften im Unterricht hinausgehen, wurde bislang jedoch selten systematisch untersucht. Im Beitrag werden deskriptive Befunde aus dem Projekt BiFoKi (Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen) zu den Zuständigkeiten von allgemeinen (N = 170) und sonderpädagogischen Lehrkräften (N = 24) sowie Schulsozial­arbeiterinnen (N = 11) an inklusiven Sekundar-­ und Gesamtschulen präsentiert. Sie deuten auf eine Persistenz traditioneller Rollenmuster und Aufgabenverteilungen hin. Bei den befragten sonderpädagogischen Lehrkräften können zwei unterschiedliche Rollenmuster herausgearbeitet werden. Die Schulsozialarbeiterinnen weisen ein enges Arbeitsfeld mit einem Fokus auf Eltern­-Schule-­Kooperation auf.
}},
  author       = {{Neumann, Phillip and Grüter, Sandra and Eckel, Lisa and Lütje-Klose, Birgit and Wild, Elke and Gorges, Julia}},
  issn         = {{0513-9066}},
  journal      = {{Zeitschrift für Heilpädagogik}},
  keywords     = {{Inklusion, Sonderpädagogik, Sekundarstufe, Gesamtschulen, Kooperation, Schulsozialarbeit, BiFoKi}},
  number       = {{4}},
  pages        = {{164--177}},
  title        = {{{Aufgaben und Zuständigkeiten von allgemeinen und sonderpädagogischen Lehrkräften sowie Fachkräften der ­Schulsozialarbeit­ in­ inklusiven­ Schulen­ der­ Sekundarstufe I. Erste Ergebnisse aus dem BiFoKi-Projekt}}},
  volume       = {{73}},
  year         = {{2021}},
}

@article{34489,
  abstract     = {{<jats:p>Zusammenfassung. Positive Einstellungen zu Inklusion gelten als zentraler Erfolgsfaktor für die Entwicklung eines inklusiven Schulsystems. Die vorliegende Studie prüft die Validität dreier gängiger deutschsprachiger Messinstrumente zur Erfassung von Einstellungen zu Inklusion in einer unabhängigen Stichprobe: SACIE, EFI-L und KIESEL. Zur Validierung herangezogene externe Konstrukte sind Selbstwirksamkeit und die Big Five Persönlichkeitsfaktoren. Die Ergebnisse einer Befragung von 556 Lehrkräften und Lehramtsstudierenden (Alter: M‍( SD) = 26.48 (12.67); 70 % weiblich) mit Blick auf die Inklusion von Kindern mit Förderschwerpunkt Lernen (SPF-L) zeigen eine weitgehend gute Replizierbarkeit der Faktorstrukturen der Instrumente. Die Faktorkorrelationen über die Instrumente hinweg lagen zwischen |.61| und |.96| (nur Attitude Subskala des SACIE). Alle Subskalen zeigen vergleichbare Zusammenhänge mit Selbstwirksamkeit und den Big Five Persönlichkeitsfaktoren. Zwar weisen Unterschiede in den Effektstärken darauf hin, dass die Instrumente je spezifische Aspekte von Inklusion betonen, insgesamt rechtfertigen die Ergebnisse jedoch die Annahme, dass das zugrundeliegende Konzept von Einstellungen bezüglich Inklusion weitgehend überlappt.</jats:p>}},
  author       = {{Gorges, Julia and Grumbach, Jasmin and Micheel, Sabrina A. and Neumann, Phillip}},
  issn         = {{2190-622X}},
  journal      = {{Diagnostica}},
  keywords     = {{Inklusion, Einstellungen, Inclusion, BiFoKi}},
  number       = {{4}},
  pages        = {{235--245}},
  publisher    = {{Hogrefe Publishing Group}},
  title        = {{{Erfassung von Einstellungen zu Inklusion mit SACIE, EFI-L und KIESEL}}},
  doi          = {{10.1026/0012-1924/a000253}},
  volume       = {{66}},
  year         = {{2020}},
}

@article{34488,
  author       = {{Wild, Elke and Lütje-Klose, Birgit and Gorges, Julia and Neumann, Phillip and Grüter, Sandra and Weber, Antonia and Goldan, Janka}},
  issn         = {{1431-2859}},
  journal      = {{SEMINAR - Lehrerbildung und Schule}},
  keywords     = {{BiFoKi, Inklusion, Fortbildung, Schulentwicklung, Kooperation, Eltern, Schule-Eltern-Kooperation, Bildungspartnerschaften}},
  number       = {{4}},
  pages        = {{56--68}},
  title        = {{{Kooperation als Schlüssel - Das "Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation an inklusiven Schulen" (BiFoKi)}}},
  volume       = {{26}},
  year         = {{2020}},
}

@article{34507,
  abstract     = {{In der vorliegenden Studie wird die konzeptuelle Binnenstruktur der Fortbildungsmotivation von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen und Lehrkräften allgemeiner Schulen (N=287) mit Blick auf eine inklusionsbezogene Fortbildung zur multiprofessionellen Kooperation aus Perspektive der Erwartungs-Wert-Theorie untersucht. Konfirmatorische Faktorenanalysen zeigen eine 4-Komponenten-Struktur des subjektiven Wertes. Teilnahmeförderliche Wertüberzeugungen, die mithilfe von Items mit intrinsischer, utilitaristischer und persönlicher Ausrichtung erfasst wurden, lassen sich nach den Bezugspunkten Inhalt, Status als Teilnehmerin oder Teilnehmer und Abschluss untergliedern. Eine Kostenkomponente mit monetären und nicht-monetären Anteilen bildet einen eigenständigen Faktor. Der 4-faktorielle subjektive Wert lässt sich weiterhin von einem Bilanzwert abgrenzen, der ein Gesamturteil hinsichtlich der untersuchten Fortbildung reflektiert und primär von inhaltsbezogenen Wertkomponenten sowie der Kostenkomponente des Wertes vorhergesagt wird. Es zeigen sich professionsbezogene Unterschiede sowohl bei der Höhe der Werteinschätzungen als auch bei deren Zusammenspiel zur Bestimmung des Bilanzwertes. Die Diskussion thematisiert theoretische und praktische Implikationen der Befunde.
}},
  author       = {{Gorges, Julia and Neumann, Phillip and Lütje-Klose, Birgit and Wild, Elke}},
  issn         = {{1869-4845}},
  journal      = {{Empirische Sonderpädagogik}},
  keywords     = {{Erwartungs-Wert-Theorie, Inklusion, Lehrerfortbildung, Motivation, multiprofessionelle Kooperation, subjektiver Aufgabenwert, BiFoKi}},
  number       = {{3}},
  pages        = {{199--214}},
  title        = {{{Dimensionen inklusionsbezogener Fortbildungsmotivation von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen und Lehrkräften allgemeiner Schulen}}},
  volume       = {{9}},
  year         = {{2017}},
}

