@book{64147,
  abstract     = {{Die Rolle der Grammatik im Deutschunterricht wird in der sprachdidaktischen Forschung intensiv diskutiert. Diese Einführung führt die Diskussion konstruktiv fort: Der Band bietet einen erweiterten, oft innovativen Blick auf grammatisches Lernen im Primar- und Sekundarbereich, er thematisiert neben den Grundlagen des Grammatikerwerbs auch Sprach(en)bewusstheit und Mehrsprachigkeit. Gemäß den aktuellen Bildungsstandards für das Fach Deutsch fokussiert er formale und funktionale Aspekte von Grammatik. Der Praxisteil liefert Methoden und Konzepte der Vermittlung als Best-Practice-Beispiele – nicht nur für Lehramtsstudierende, sondern auch für praktizierende Deutschlehrkräfte.}},
  author       = {{Becker, Tabea and Peschel, Corinna and Topalović, Elvira}},
  isbn         = {{9783476060099}},
  keywords     = {{Grammatik, Deutsch, Schule}},
  publisher    = {{J.B. Metzler}},
  title        = {{{Grammatik in der Schule. Eine Einführung}}},
  doi          = {{10.1007/978-3-476-06010-5}},
  year         = {{2025}},
}

@article{58912,
  abstract     = {{Seit ungefähr der Jahrtausendwende konsumieren auch Männer in westlichen Ländern wie Deutschland sowie in einigen asiatischen Ländern wie China zunehmend Körperpflegeartikel, nachdem Schönheitspflege und Maskulinität sich zuvor traditionell zu widersprechen schienen. Die Verpackungen von Männerkörperpflegeartikeln enthalten in der Regel Beschriftungen einerseits zur expliziten Kennzeichnung (for men, 男性专用 [speziell für Männer] o. Ä.) und andererseits zur Werbung (ABSOLUTE MAN, 3/4/5 IN 1, STARTKLAR, 有型 [cool und stylish], 均衡 [ausbalanciert] etc.). Mit derartigen Beschriftungen, die über die Artikelverpackungen massenhaft verbreitet werden, können Unternehmen die geteilte Vorstellung von Männern als soziale Kategorie bzw. Erwartungen an diese mitkonstituieren. Das bedeutet, durch Beschriftungen auf Verpackungen von Körperpflegeartikeln können Männern stereotypische Eigenschaften zugeschrieben werden. Dieser Beitrag arbeitet heraus, wie Männer durch Beschriftungen auf Körperpflegeartikeln in Deutschland und China tendenziell stereotypisiert werden. Dazu wird die Theorie des konzeptuellen Blendings (Fauconnier und Turner 2002) für eine qualitative Auswertung eines Korpus aus Fotos von Männerkörperpflegeartikeln operationalisiert: Es werden Tendenzen ermittelt, mit welchen konzeptuellen Aspekten aus welchen Input Spaces, auf die die Beschriftungen im untersuchten Korpus verweisen, die soziale Kategorie ‚Mann‘ zu emergierenden Blends verschmolzen wird.}},
  author       = {{Dübbert, Alexander and Zhang, Bin}},
  journal      = {{Interkulturelles Forum der deutsch-chinesischen Kommunikation}},
  keywords     = {{Stereotyp, Konzeptuelles Blending, Verpackungsbeschriftungen, Sprachvergleich deutsch-chinesisch}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{182--208}},
  publisher    = {{de Gruyter}},
  title        = {{{Männer-Stereotypisierung in Deutschland und China: Konzeptuelles Blending von Männer-Stereotypen durch Beschriftungen auf Verpackungen von Körperpflegeartikeln}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.1515/ifdck-2024-0013}},
  volume       = {{4}},
  year         = {{2024}},
}

@inbook{58709,
  abstract     = {{Within the context of recent discussions of the performative nature of values, this article argues that literature is especially suited to showing the process of negotiating values. Selim Özdoğan's novel Wo noch Licht brennt portrays the clash of traditional and modern values against a complex intracultural backdrop of late-20th-century Turkey in which the central conflicts are framed by the pressure of a globalized economy on rural communities. The article uses the example of Özdoğan's novel to argue that, in order to take part in the international negotiation of values, literary analyses must investigate how values are portrayed within literary texts.}},
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  booktitle    = {{Jahrbuch Türkisch-Deutsche Studien 2020: Wertorientierungen}},
  editor       = {{Hofmann, Michael and Özil, Seyda and Dayoglu-Yücel, Yasemin}},
  isbn         = {{978-3-86395-541-0}},
  keywords     = {{Selim Özdogan, Werte, interkulturelle Germanistik, Gegenwartsliteratur, Transkulturalität, Interkulturalität, deutsch-türkische Literatur}},
  publisher    = {{V&R Unipress}},
  title        = {{{»Werteorientierung« als Grundlage interkultureller Literaturwissenschaft am Beispiel Selim Özdoğans}}},
  doi          = {{10.17875/gup2022-1929}},
  year         = {{2022}},
}

@phdthesis{46152,
  abstract     = {{Die Dissertation beschäftigt sich mit dem Gebrauch von Präpositionen (z. B. an, für) und Präpositionalphrasen (z. B. an der Wand, für dich) durch Lernende des Deutschen als Fremdsprache (DaF). Es wird untersucht, welche ausgewählten Variablen den Gebrauch dieser Strukturen beeinflussen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Gebrauchsschwierigkeiten. Auf Basis lernersprachlicher Daten im digitalen, frei verfügbaren Lernerkorpus MERLIN (merlin-platform.eu) und unter Berücksichtigung grundlegender Annahmen aktueller Spracherwerbstheorien werden quantitativ ausgerichtete Fallstudien zu folgenden Einflussvariablen durchgeführt: Die Erstsprache der Lernenden, die Sprachkompetenz, die syntaktische Funktion der PP und der semantische Gehalt der Präposition. Die Arbeit bettet sich ein in die Lernerkorpusforschung an der Schnittstelle zur Zweit- und Fremdspracherwerbsforschung. Die Ergebnisse zeigen insgesamt für alle Einflussvariablen einen Effekt und bestätigen damit den Einfluss intralingualer sowie interlingualer Merkmale im Sprachgebrauch von Lernenden. Dabei wird deutlich, dass die Gebrauchsschwierigkeiten nicht quantitativer (Korrektheit), sondern eher qualitativer Natur (Fehlertypen) sind. Die Dissertation liefert empirisch fundierte Erkenntnisse zu Schwierigkeiten im Gebrauch von Präpositionen und PP durch DaF-Lernende, für die bisher systematische, korpusgestützte Untersuchungen fehlten. Die Arbeit zeigt dabei exemplarisch auf, wie Annahmen aus der Spracherwerbsforschung anhand von Lernerkorpusdaten überprüft und mögliche Einflussvariablen im Sprachgebrauch ermittelt werden können. Die Erkenntnisse sind auch für andere Forschungsfelder (u.a. Fremdsprachenunterricht und maschinelle Sprachverarbeitung) relevant. }},
  author       = {{Weber, Tassja}},
  keywords     = {{Deutsch als Fremdsprache, Korpuslinguistik, Lernerkorpora, Präpositionen, Präpositionalphrasen, Grammatik, Regressionsanalyse}},
  publisher    = {{Universität Mannheim}},
  title        = {{{Präpositionen und Deutsch als Fremdsprache: Quantitative Fallstudien im Lernerkorpus MERLIN}}},
  year         = {{2020}},
}

@inbook{60361,
  abstract     = {{Der Artikel zeigt auf, wie in der deutsch-türkischen Gegenwartskunst starre Vorstellungen von Identität subversiv unterwandert werden und eine neue räumliche Verortung vorgenommen wird, die Grenzen nicht unwichtig werden lässt, sondern sich gerade im ständigen Sprung über die Grenze entfaltet.}},
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen}},
  booktitle    = {{Deutsche Gegenwarten in Literatur und Film}},
  editor       = {{Pérez, Olivia C. Diaz and Gutjahr, Ortrud and Renner, Rolf G. and Siguan, Marisa}},
  keywords     = {{Identity and Alterity, Deutsche Gegenwartsliteratur, Identität, filme, das deutsch-türkische Kino, Feridun Zaimoğlu, Deutsch-türkische Literatur, Interkulturelle/Transkulturelle Literatur}},
  pages        = {{247--259}},
  publisher    = {{Narr}},
  title        = {{{Grenzgänger. Über das Verhältnis von Fremde und Heimat in Feridun Zaimoglus "Liebesmale, scharlachrot" und Yasemin Şamderelis "Almanya. Willkommen in Deutschland"}}},
  year         = {{2018}},
}

@book{43482,
  abstract     = {{Die Autoren erhoben im Zeitraum von August 2014 bis Ende März 2015 mittels einer Online-Befragung deutschlandweit Daten von Lehrkräften aller Schulformen zur Mehrsprachigkeit im Alltag von Schule und Unterricht. Die Studie dient als Momentaufnahme der Mehrsprachigkeit an deutschen Schulen. Sie ermöglicht einen Einblick in die Einstellungen und Wünsche der Lehrkräfte sowie die Handlungsräume und Ressourcen der Schulen im Umgang mit sprachlich heterogenen Lern(er)gruppen. Die Ergebnisse führen vor Augen, dass Mehrsprachigkeit schon lange schulischer Alltag und Unterrichtsrealität ist. Deshalb sind dort die Potenziale von Kindern und Jugendlichen mit nicht-deutscher Erstsprache zu entwickeln und die Sprachfähigkeiten deutscherstsprachiger Lern(er)gruppen zu fördern.}},
  editor       = {{Ekinci, Yüksel and Günesli, Habib}},
  keywords     = {{Deutsch als Zweitsprache, Herkunftssprachenunterricht, Digitale Medien, Heterogenität}},
  pages        = {{133}},
  publisher    = {{Peter Lang}},
  title        = {{{Mehrsprachigkeit im Alltag von Schule und Unterricht in Deutschland - Eine empirische Studie}}},
  doi          = {{10.3726/978-3-653-06434-6}},
  year         = {{2016}},
}

