@inproceedings{29298,
  abstract     = {{Die Themen „Big Data“, „Künstliche Intelligenz und „Data Science“ werden seit einiger Zeit nicht nur in der breiten Öffentlichkeit kontrovers diskutiert, sondern stellen für die Ausbildung in den IT- und IT-nahen Berufen schon heute neue Herausforderungen dar, die in Zukunft durch die gesellschaftliche und technologische Weiterentwicklung hin zu einer Datengesellschaft noch größer werden.
An dieser Stelle stellt sich die Frage, welche Aspekte dieses großen Themenkomplexes für Schule und Ausbildung von Wichtigkeit sind und wie diese Themen sinnstiftend und gewinnbringend in die informatische Ausbildung in verschiedenen Bildungsgängen integriert werden können. Im Rahmen des von uns im Jahr 2017 organisierten Symposiums zum Thema „Data Science“ wurden für die Bildung relevante Aspekte erörtert, wodurch als Kernelemente für den Unterricht Algorithmen der Künstlichen Intelligenz und ihre Anwendung in Industrie und Gesellschaft, Explorationen von Big Data sowie der Umgang mit eigenen Daten in sozialen Netzwerken herausgearbeitet wurden. Ziel ist, aus diesen Themenbereichen sowohl ein umfassendes Curriculum als auch Module für verschiedene Unterrichtsszenarien zu entwickeln und zu erproben. Durch diese Materialien soll es Lehrkräften aus der Informatik, Mathematik oder Technik ermöglicht werden, diese Themen auf Basis des Curriculums und der erprobten Unterrichtskonzepte selbst zu unterrichten.
Hierfür wurde im Rahmen des Projekts ProDaBi (Projekt Data Science und Big Data in der Schule, https://www.prodabi.de), initiiert von der Telekom Stiftung, ein experimenteller Projektkurs entwickelt, den wir mit Schüler:innen der Sekundarstufe II an der Universität Paderborn im Schuljahr 2018/19 durchführten. Dieser Kurs enthält neben einem Modul zur Exploration von Big Data und einem weiteren Modul zum Maschinellen Lernen als Teil der Künstlichen Intelligenz auch eine Projektphase, die es in Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen den Schüler:innen
ermöglicht, das Erlernte in ein reales Data Science-Projekt einzubringen. Aus den Erfahrungen dieses Projektkurses sowie den parallel durchgeführten Erprobungen einzelner Bausteine auch mit beruflichen Schulen werden ab dem Schuljahr 2019/20 die hierfür verwendeten Materialien weiterentwickelt und weiteren Kooperationspartnern zur Erprobung zur Verfügung gestellt. Damit wurden zum Ende des Projekts nicht nur vollständige Unterrichtsmaterialien, sondern auch ein umfassendes Curriculum entwickelt.}},
  author       = {{Opel, Simone Anna and Schlichtig, Michael}},
  booktitle    = {{Sammelband der 27. Fachtagung der BAG Berufliche Bildung}},
  editor       = {{Vollmer, Thomas and Karges, Torben and Richter, Tim and Schlömer, Britta and Schütt-Sayed, Sören}},
  keywords     = {{Berufsbildung, vocational education, Ausbildung, training, berufliche Weiterbildung, advanced vocational education, Digitalisierung, digitalization, Unterricht, teaching, Lehrmethode, teaching method, Interdisziplinarität, interdisciplinarity, Fachdidaktik, subject didactics, Curriculum, curriculum, gewerblich-technischer Beruf, vocational/technical occupation, Fachkraft, specialist, Qualifikationsanforderungen, qualification requirements, Kompetenz, competence, Lehrerbildung, teacher training, Bundesrepublik Deutschland, Federal Republic of Germany}},
  location     = {{Siegen}},
  pages        = {{176--194}},
  publisher    = {{wbv Media GmbH & Co. KG}},
  title        = {{{Data Science und Big Data in der beruflichen Bildung – Konzeption und Erprobung eines Projektkurses für die Sekundarstufe II}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.3278/6004722w}},
  volume       = {{55}},
  year         = {{2020}},
}

@inbook{26680,
  abstract     = {{Berufliche Förderung in Zeiten von Digitalisierung und Berufsbildung 4.0 war ein Schwerpunktthema der Hochschultage Berufliche Bildung 2019 in Siegen. Die Beiträge des Sammelbandes geben einen Überblick über die diskutierten Konzepte und Handlungsansätze.

Der erste Teil befasst sich mit Fragen zum digitalen Kompetenzerwerb in verschiedenen Arbeitsdomänen, von den Auswirkungen der Digitalisierung auf industrieller Arbeit und Landwirtschaft bis zur Entwicklung von Medienkompetenz als Aufgabe der Berufsbildung. Im zweiten Teil stehen Fragen zur beruflichen Förderung in Zeiten der Digitalisierung im Mittelpunkt. Themen sind u.a. Lernortkooperationen, digitale Transformation in der Ausbildungsvorbereitung an Berufskollegs sowie Benachteiligtenförderung in digitalen Kontexten. 

Der Band richtet sich an Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie Akteure und Akteurinnen in der beruflichen Bildung, im Übergangssystem, in der beruflichen Förderung und an Berufsschulen.}},
  author       = {{Goller, Michael and Caruso, Carina and Berisha-Gawlowski, Angelina and Harteis, Christian}},
  booktitle    = {{Digitalisierung am Übergang Schule Beruf Ansätze und Perspektiven in Arbeitsdomänen und beruflicher Förderung}},
  editor       = {{Heisler, Dietmar and Meier, Jörg}},
  keywords     = {{Arbeitsmarktförderung, Arbeitswelt, Arbeitswelt - Strukturwandel, Benachteiligte, Beruf, Berufliche, Bildungberufliches Lernen, Berufskolleg, Berufswahl, Didaktik, Digitale Arbeitswelt, Digitale Bildung, Digitale Kompetenzen, Digitale Lehre, Digitales Lernen, Digitalisierung, Industrie 4.0, Landwirtschaft, Lernprozess, Lernprozesse, Lernprozesse und -begleitung, Medienkompetenz, Übergangsmanagement}},
  pages        = {{53--76}},
  publisher    = {{wbv}},
  title        = {{{Digitalisierung in der Landwirtschaft. Gründe, Optionen und Bewertungen aus Perspektive von Milchviehlandwirtinnen und -landwirten}}},
  volume       = {{56}},
  year         = {{2020}},
}

@article{35301,
  abstract     = {{Ausgehend von Ergebnissen zur Mediennutzung und Ausführungen zur Medienkompetenz fokussiert der Beitrag digitale Praktiken im Religionsunterricht. Zur Analyse der mit der Digitalisierung verbundenen Transformation digitaler Praktiken wird die Akteur-Netzwerk-Theorie dargestellt sowie die Begriffe Digitalisierung und Digitalität definiert. Anhand einer Vignette (dichte Beschreibung) wird der Frage nachgegangen, wie sich Lehrkräfte auf Herausforderungen von Digitalität einlassen (können), inwiefern sie digitale Praktiken eröffnen und inwiefern diese mit traditionellen Praktiken verbunden sind.}},
  author       = {{Caruso, Carina and Reis, Oliver}},
  journal      = {{ Österreichische Religionspädagogische Forum}},
  keywords     = {{Digitale Praktiken, Digitalisierung, Medienkompetenz, Professionalisierung, Religionsunterricht / digital practices, digitization, digital literacy, teachers' professional development, religious education}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{212–234}},
  publisher    = {{Universitätsbibliothek Graz}},
  title        = {{{„Sie sind doch eine Medienklasse!“}}},
  doi          = {{10.25364/10.28:2020.1.12}},
  volume       = {{28}},
  year         = {{2020}},
}

@article{35300,
  abstract     = {{Der Beitrag widmet sich der Frage, wie lehrer*innenbildende Hochschulen der Digitalisierung auf der Ebene der Überarbeitung und Anpassung von Studienordnungen begegnen können. Ziel des interdisziplinären Vorhabens ist es, ausgehend von einer Inhaltsanalyse nordrhein-westfälischer Studienordnungen einen Kriterien- bzw. Fragenkatalog zu entwickeln, der diejenigen bildungspolitischen Vorgaben zur Verankerung digitaler Kompetenz fasst, die künftigen Akkreditierungen von Studiengängen zugrunde liegen werden und der fach- und standortübergreifend eingesetzt werden kann.
}},
  author       = {{Caruso, Carina and Martin, Alexander}},
  issn         = {{2219-6994}},
  journal      = {{Zeitschrift für Hochschulentwicklung }},
  keywords     = {{Studienordnungen, Digitalisierung, Lehrer*innenbildung, Professionalisierung / study regulations, digitalisation, teacher training, professionalisation}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{195--208}},
  title        = {{{Anforderungen an Studienordnungen in einer digital vernetzten Welt}}},
  doi          = {{10.3217/zfhe-15-01/10}},
  volume       = {{15}},
  year         = {{2020}},
}

@inbook{35468,
  abstract     = {{In diesem Beitrag werden Auswirkungen der Digitalisierung von Produktions- und Geschäftsprozessen (Industrie 4.0) auf die Verrichtung und Organisation von Arbeit betroffener Beschäftigter (Arbeit 4.0) thematisiert. Fokussiert wird dabei, inwiefern sich Arbeitsprozesse durch die Digitalisierung der Landwirtschaftsbetriebe verändern, wie Beschäftigte die mit der Digitalisierung verbundenen Veränderungen ihrer Arbeit erleben und welche Kompetenzen aus ihrer Perspektive benötigt werden, damit sie ihrer Tätigkeit adäquat nachkommen können. Auf Basis einer Interviewstudie mit Landwirtinnen und Landwirten, die in der Milchviehwirtschaft tätig sind, werden im folgenden Beitrag nachstehende Fragen beantwortet: Wie wird der Wechsel vom traditionellen zum digitalisierten Landwirtschaftsbetrieb von den beschäftigten Landwirten erlebt und finden sich Hinweise auf Entfremdungs- bzw. Entgren- zungstendenzen? Welche Kompetenzen benötigen die Landwirtinnen und Landwirte zur Bewältigung ihrer digitalisierten Arbeitstätigkeit im Vergleich zur traditionellen Landwirtschaft und wie wurden die nun benötigten Kompetenzen zur Bewältigung der veränderten Arbeit erworben?}},
  author       = {{Goller, Michael and Caruso, Carina and Berisha-Gawlowski, Angelina and Harteis, Christian}},
  booktitle    = {{Digitalisierung am Übergang Schule Beruf Ansätze und Perspektiven in Arbeitsdomänen und beruflicher Förderung}},
  editor       = {{Heisler, Dietmar and Meier, Jörg}},
  isbn         = {{978-3-7639-6158-0}},
  keywords     = {{Digitale Transformation, Digitalisierung, Industrie 4.0, Arbeit 4.0, Landwirtschaft / digital transformation, digitalisation, industry 4.0, work 4.0, agriculture}},
  pages        = {{ 53–80}},
  publisher    = {{wbv }},
  title        = {{{Digitalisierung in der Landwirtschaft: Gründe, Optionen und Bewertungen aus Perspektive von Milchviehlandwirtinnen und -landwirten}}},
  doi          = {{10.3278/6004725w}},
  volume       = {{56}},
  year         = {{2020}},
}

@inbook{35836,
  abstract     = {{Digitalisierung ist derzeit ein viel diskutiertes Thema. Mit ihr werden derart tief grei- fende Veränderungen der Gesellschaft und Arbeitswelt erwartet, dass sie häufig als digitale Revolution bezeichnet wird. Gleichzeitig wirft die Auseinandersetzung mit diesen antizipierten Veränderungen viele noch unbeantwortete Fragen auf. Diese umfassen unter anderem Überlegungen hinsichtlich des Substitutionspotenzials menschlicher Arbeit durch die Digitalisierung, die Frage nach der Ausgestaltung der Rolle des Menschen in der Industrie 4.0 und schließlich Erwägungen in Bezug auf die Vorbereitung und Begleitung von Beschäftigten in der digitalen Transformation. Der vorliegende Beitrag gibt Aufschluss über die Dimensionen der Digitalisierung und die derzeit diskutierten Entwicklungslinien; er befasst sich weiterhin mit den sich daraus ergebenden Herausforderungen und Bedeutungen für die industrielle Arbeit und die Beschäftigten. Abschließend werden daraus abzuleitende Implikationen für die berufliche und allgemeine Bildung diskutiert.}},
  author       = {{Berisha-Gawlowski, Angelina  and Caruso, Carina and Goller, Michael and Harteis, Christian}},
  booktitle    = {{Digitalisierung am Übergang Schule Beruf Ansätze und Perspektiven in Arbeitsdomänen und beruflicher Förderung}},
  editor       = {{Heisler, Dietmar and Meier, Jörg}},
  isbn         = {{978-3-7639-6158-0}},
  keywords     = {{Digitalisierung, Industrie 4.0, Arbeit 4.0, berufliche Aus- und Weiterbildung, allgemeine Bildung / digitalization, industry 4.0, work 4.0, vocational education and training, general education}},
  pages        = {{33–51}},
  publisher    = {{wbv}},
  title        = {{{Auswirkungen der Digitalisierung industrieller Arbeit auf die berufliche und allgemeine Bildung}}},
  doi          = {{10.3278/6004725w}},
  volume       = {{56}},
  year         = {{2020}},
}

@inbook{43181,
  abstract     = {{„Digitalisierung“ und die oft analog benutzten Begriffe „Industrie 4.0“, „Arbeit 4.0“ usw., gelten als zentrale, aktuelle Entwicklungen in Deutschland.  Gemeint ist damit der Einzug moderner Informations- und Kommunikationstechnologien, insbesondere des Computers, des Internets, von funkbasierten Überwachungssystemen, Steuerungs- und Netzwerktechnologien, z.B. RFID und Bluetooth, von mobilen Technologien bzw. Endgeräten usw., in die Berufs- und Arbeitswelt, in Dienstleistung und Produktion. Begleitet wird dies durch eine zunehmende Miniaturisierung von Technologien, die Ausstattung von Gegenständen mit einer eigenen Intelligenz (smart products) und die Vernetzung dieser Gegenstände zu cyber-physischen Systemen (CPS).
Der Beitrag befasst sich mit der Frage, welche Potenziale, aber auch welche Risiken der digitale Wandel sowie die Digitalisierung von Aus- und Weiterbildung für Menschen birgt, die am Arbeitsmarkt als Geringqualifizierte, als Un- und Angelernte gelten. Es wird davon ausgegangen, dass gerade diese Menschen vom digitalen Wandel in besonderem Maße betroffen sein werden. Es ist zu erwarten, dass es durch den digitalen Wandel zu neuen Segmentierungen, zu neuen Ausschluss- und Benachteiligungsmechanismen kommt, von denen Geringqualifizierte und auch andere marginalisierte und benachteiligte Menschen am Arbeitsmarkt und in der beruflichen Bildung betroffen sein werden. Der Aus- und Weiterbildung wird eine besondere Bedeutung beigemessen, um diesen Menschen die Teilhabe und Mitgestaltung des digitalen Wandels zu ermöglich.}},
  author       = {{Heisler, Dietmar}},
  booktitle    = {{Digitalisierung über berufliche Bildung gestalten.}},
  editor       = {{Buchmann, Ulrike and Cleef, Maria}},
  isbn         = {{978-3-7639-6197-9}},
  keywords     = {{Digitalisierung, Geringqualifizierte, Weiterbildung, Un- und Angelernte}},
  pages        = {{29 -- 46}},
  publisher    = {{wbv}},
  title        = {{{Digitalisierung der Berufs- und Arbeitswelt. Herausforderungen und Potenziale in der Aus- und Weiterbildung für Geringqualifizierte, Un- und Angelernte}}},
  year         = {{2020}},
}

