@book{66102,
  abstract     = {{In diesem Open-Access-Buch untersucht Tessa-Marie Menzel das Ideal und die diskursive Hervorbringung der 'guten' Mutter in Sozialen Medien. Im Zentrum steht die App Instagram als digitale Öffentlichkeit, in der sogenannte Momfluencerinnen Mutterschaft öffentlich inszenieren und normativ rahmen. Vor dem Hintergrund widersprüchlicher gesellschaftlicher Erwartungen zwischen intensiver Fürsorge und weiblicher Selbstverwirklichung wird mit Hilfe einer Diskursanalyse untersucht, welches Bild der 'guten' Mutter (re-)produziert und legitimiert wird. Anhand von sechs normativen Figuren ‚guter‘ Mutterschaft zeigen die Ergebnisse, dass konkurrierende Anforderungen zu einem scheinbar mühelosen Ideal verschmelzen, bei dem Stress zum Statussymbol wird und Mutterschaft an soziale und ökonomische Privilegien gebunden ist.}},
  author       = {{Menzel, Tessa-Marie}},
  keywords     = {{Mutterschaft, Instagram, Diskursanalyse, Sozialpädagogik, Erziehungswissenschaft}},
  pages        = {{326}},
  publisher    = {{Springer VS Wiesbaden}},
  title        = {{{Die 'gute' Mutter - Eine diskursanalytische Untersuchung von Mutterschaft in Sozialen Medien}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.1007/978-3-658-52388-6}},
  year         = {{2026}},
}

@phdthesis{53139,
  abstract     = {{Die Studie leistet einen empirisch-rekonstruktiven Beitrag zu einer machtkritisch ausgerichteten Fachdidaktik. Sie fokussiert den Deutschunterricht und die darin stattfindenden Interaktionen als diskursive Praxis, in der ein spezifisches Wissen in, über und angesichts von Sprache relevant gemacht wird. Für Subjektivierung ist jenes Wissen hochgradig wirkmächtig und bleibt den Akteur*innen im Prozess der schulischen Enkulturation doch größtenteils unbewusst. Darin liegt ein hohes Potential für die institutionelle (Re-)Produktion von Linguizismus.Vor diesem Hintergrund eröffnet die Studie einen Blick auf sprachbezogene Adressierungen, die in charakteristischer Weise vom Fach selbst ausgehen. Sie werden in (fach)didaktischen und pädagogischen Programmatiken breit kommuniziert und zeichnen sich bis auf die Ebene unterrichtlicher Praktiken ab. Um das Zusammenspiel von fachspezifischer Adressierung und Praktiken des ‚doing language‘ möglichst eng aufeinander beziehen und in rekonstruktionslogisch plausibilisierte Zusammenhänge bringen zu können, liegt der Arbeit ein wissenssoziologisch-diskursanalytischer Ansatz zugrunde.}},
  author       = {{Büttner, Denise}},
  isbn         = {{978-3-658-44639-0}},
  keywords     = {{Diskursanalyse, Machtkritik, Sprache und Bildung, Rekonstruktive Unterrichtsforschung, Subjektivierung, Fachdidaktik}},
  pages        = {{215}},
  publisher    = {{Springer VS}},
  title        = {{{Doing language im Deutschunterricht. Eine Analyse sprachbezogener Adressierungen in diskursiver Praxis}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.1007/978-3-658-44640-6}},
  year         = {{2024}},
}

