@article{53597,
  abstract     = {{Für eine gelingende Umsetzung schulischer Inklusion gilt eine professionelle Weiterbildung der Lehrkräfte und des weiteren Schulpersonals als unverzichtbare Voraussetzung, um eine effektive Teamarbeit sowie die Einbindung von Eltern [i] in Erziehungs- und Bildungsprozesse zu gewährleisten. Im Projekt BiFoKi [ii] (Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen) wurde eine Fortbildungsmaßnahme für inklusive Schulen entwickelt, die sowohl die intrainstitutionelle Kooperation innerhalb der Schule als auch die interinstitutionelle Zusammenarbeit mit den Eltern der Schüler*innen mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf adressiert. Die Fortbildung zielt u.a. darauf ab, durch eine im Jahrgangsteam gemeinsam geplante und verantwortete Elternarbeit eine einladende Atmosphäre zu schaffen, Kommunikationswege an diverser werdende Bedarfe der Eltern und der Schüler*innen anzupassen und Eltern stärker in schulische Bildungsprozesse einzubeziehen. Zur Evaluation der Fortbildung wurde eine quasi-experimentelle Studie mit einem Prä-Post-Kontrollgruppendesign realisiert. Längsschnittliche Daten liegen für 55 Lehr- und Fachkräfte vor. Die Ergebnisse der varianzanalytischen Auswertung zeigen, dass sich die Einschätzungen zur Kooperationsbereitschaft der Eltern sowie das selbstberichtete Kooperationsverhalten im Bereich der Erziehungs- und Bildungskooperation in der Interventionsgruppe nach der Teilnahme an der Fortbildung signifikant positiver entwickelt hat als in der Kontrollgruppe.
 
[i] Mit dem Begriff Eltern sind hier alle erziehungs- bzw. sorgeberechtigten Personen gemeint.
[ii] Hinweis zur Finanzierung: Das diesem Beitrag zugrunde liegende Vorhaben BiFoKi (Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen) wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01NV1732in der Förderlinie „Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung“ gefördert (Projektleitung: Birgit Lütje-Klose, Elke Wild, Julia Gorges und Phillip Neumann).
}},
  author       = {{Grüter, Sandra and Gorges, Julia and Lütje-Klose, Birgit and Neumann, Phillip and Wild, Elke}},
  issn         = {{2699-2477}},
  journal      = {{QfI - Qualifizierung für Inklusion. Online-Zeitschrift zur Forschung über Aus-, Fort- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte}},
  keywords     = {{Inklusion, Kooperation, Eltern, Sekundarstufe 1, Evaluation, Integration, Schulentwicklung, Elternkooperation}},
  number       = {{3}},
  title        = {{{Jahrgangsteams zur Kooperation mit Eltern anregen – eine Aufgabe für Fortbildungen? Evaluationsergebnisse zum Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen (BiFoKi)}}},
  doi          = {{10.21248/qfi.131}},
  volume       = {{5}},
  year         = {{2024}},
}

@article{34488,
  author       = {{Wild, Elke and Lütje-Klose, Birgit and Gorges, Julia and Neumann, Phillip and Grüter, Sandra and Weber, Antonia and Goldan, Janka}},
  issn         = {{1431-2859}},
  journal      = {{SEMINAR - Lehrerbildung und Schule}},
  keywords     = {{BiFoKi, Inklusion, Fortbildung, Schulentwicklung, Kooperation, Eltern, Schule-Eltern-Kooperation, Bildungspartnerschaften}},
  number       = {{4}},
  pages        = {{56--68}},
  title        = {{{Kooperation als Schlüssel - Das "Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation an inklusiven Schulen" (BiFoKi)}}},
  volume       = {{26}},
  year         = {{2020}},
}

@article{32526,
  abstract     = {{Der Beitrag befasst sich mit der Transferbeziehung zwischen Erwachsenen und ihren Eltern. Vor dem Hintergrund des Solidaritätskonzeptes wird die Vorhersage geplanter Pflege der Eltern im Alter untersucht. Es wird angenommen, dass neben der Beziehungsqualität, der Verpflichtung aufgrund sozialer Norm und der aktuellen Unterstützung durch die Eltern auch die Einstellung zu Familienleistungen ein Prädiktor ist, wobei die Einstellung als Hintergrundvariable fungiert. Anhand der Angaben von 150 Befragten zwischen 23 und 44 Jahren zeigt sich, dass Einstellungen einen eigenständigen Beitrag zur Vorhersage leisten, wobei sich Unterschiede abhängig von der Geschlechterkonstellation in den Dyaden ergeben. Zudem mediiert die Verpflichtung aufgrund sozialer Norm die Beziehung der Einstellung und der Pflegebereitschaft gegenüber der Mutter. Der Zusammenhang zwischen der Einstellung und der Pflegebereitschaft unterscheidet sich nicht zwischen Frauen und Männern.}},
  author       = {{Sommer, Sabrina and Buhl, Heike M. and Saupe, Janine and Brunner, Ewald Johannes}},
  journal      = {{Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation}},
  keywords     = {{Eltern-Kind-Beziehung, Intergenerationale Unterstützung, Solidarität, Einstellung zur Pflegebereitschaft, Pflegebereitschaft}},
  number       = {{4}},
  pages        = {{422 -- 438}},
  title        = {{{Die Bedeutung von Einstellungen zur Vorhersage von Pflegebereitschaft}}},
  volume       = {{34}},
  year         = {{2014}},
}

