@inbook{57884,
  abstract     = {{Although music apps are becoming increasingly popular, there has been little research on informal music practices with apps. This article presents findings of an ongoing study on learning processes and aesthetic experiences with informal appmusic practices. In particular, it discusses the aesthetic practices (Reckwitz, 2008b) of using specific places for making music. In our grounded theory study (Charmaz, 2014) we collected data using interviews, participant observation and videography. As exemplary cases, this article presents two analyses of the use of ‘inspiring places’ and ‘safe places’. The results suggest that perceiving the atmosphere is a fundamental prerequisite for both places. Additionally, the results shed light on aesthetic aspects of mobile music making. (DIPF/Orig.)}},
  author       = {{Eusterbrock, Linus and Godau, Marc and Haenisch, Matthias and Krebs, Matthias and Rolle, Christian}},
  booktitle    = {{Musikpädagogik im Spannungsfeld von Reflexion und Intervention}},
  editor       = {{Hasselhorn, Johannes and Kautny, Oliver and Platz, Friedrich}},
  keywords     = {{Education, Ästhetik, Schul- und Bildungswesen, Informal learning, Informelles Lernen, Musical education, Musikpädagogik, Anwendung, Ästhetische Erfahrung, Grounded Theory, Längsschnittuntersuchung, Learning process, Lernprozess, Longitudinal analysis, Longitudinal study, Mobiles Gerät, Music reading, Musizieren, Erziehung}},
  pages        = {{155–172}},
  publisher    = {{Waxmann}},
  title        = {{{Von ’inspirierenden Orten’ und ’Safe Places’. Die ästhetische Nutzung von Orten in der Appmusikpraxis}}},
  volume       = {{41}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{36881,
  abstract     = {{Im Forschungskontext der Kinderladenbewegung gehört es inzwischen zum Allgemeinplatz, die Lektürestile der Kinderladenakteur_innen quasi wie selbstverständlich (mit) zu wissen: Nicht nur publizierte Bücher und Texte, sondern insbesondere sog. „Ormit“-Kopien gehörten in den 1960er Jahren zum Standardrepertoire der intellektuellen Auseinandersetzungen, der Diskurse und Diskussionen um und über die „repressionsfreie Erziehung“, der „Anleitungen für eine revolutionäre Erziehung“, der Re-Lektüre von Texten von und über Vera Schmidt, Siegfried Bernfeld, Anna Freud und anderen. Diese Kopien sind als „Raubdrucke“ in das zeitgeschichtliche Narrativ um und über die Kinderladenbewegung eingegangen, genauer: Ebenso ‚revolutionär‘ wie der Lektüreinhalt sollte wohl auch die Lektüreform ihren Namen bekommen. Dabei bezeichneten die Kinderladenakteur_innen die heute sog. „Raubdrucke“ jedoch viel häufiger als Reprints oder Nachdrucke.}},
  author       = {{Göddertz, Nina and Bock, Karin}},
  booktitle    = {{Zugänge zur Kinderladenbewegung}},
  editor       = {{Bock, Karin and Göddertz, Nina and Heyden, Franziska  and Mauritz, Miriam }},
  isbn         = {{978-3-658-24188-9}},
  keywords     = {{Erziehung, Kinderladenbewegung, Sozialpädagogik}},
  pages        = {{325--334}},
  publisher    = {{Springer VS}},
  title        = {{{„Raubdrucke“ als zeitgeschichtliche Dokumente der Kinderladenbewegung}}},
  doi          = {{10.1007/978-3-658-24189-6_18}},
  year         = {{2019}},
}

@book{36850,
  abstract     = {{Das Buch gibt einen umfassenderen Einblick in die historischen, theoretischen und praktischen Zugänge zur Kinderladenbewegung. Damit wird die Kinderladenbewegung  nicht nur als ‚Nebenerscheinung‘ der Studentenbewegung begriffen, sondern im Kontext von Frauen-, Studenten- und Erziehungsbewegung  als eigenständige Soziale Bewegung gewürdigt.}},
  editor       = {{Bock,       Karin  and Göddertz, Nina and Heyden,  Franziska  and Mauritz,  Miriam }},
  isbn         = {{978-3-658-24188-9}},
  keywords     = {{Bildungswissenschaft     Geschichte     Frauenbewegung     Kindergarten     Theodor W. Adorno     Erziehung nach Auschwitz     Kritische Theorie     Kritische Erziehungswissenschaft}},
  pages        = {{429}},
  publisher    = {{Springer VS}},
  title        = {{{Zugänge zur Kinderladenbewegung }}},
  doi          = {{10.1007/978-3-658-24189-6}},
  year         = {{2019}},
}

@inbook{36865,
  abstract     = {{Die Kinderladenbewegung als "Neue soziale Bewegung" steht in engem Zusammenhang mit der Studentenbewegung und der Neuen Frauenbewegung. Das Jahr 1968 markiert damit mindestens symbolisch die Entstehungszeit dieser "Neuen sozialen Bewegungen", deren Verhältnis politisch, sozialgeschichtlich wie gesellschaftstheoretisch nach wie vor unterbelichtet ist. Im Promotionskolleg "Die Kinderladenbewegung", das von 2011 bis 2016 von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert wurde, sind wir u.a. der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Kinderläden als "gesellschaftliches Erziehungsexperiment" in den Biographien von Kinderladengründer_innen und Kinderladenkindern hat(te). In unserem Beitrag stellen wir die grundsätzlichen Zugänge vor, die uns für die Frage wichtig erschienen, welche biographischen Auswirkungen und gesellschaftspolitischen Einflüsse die Kinderladenbewegung als institutionelles Erziehungsarrangement hatte. (Orig.).}},
  author       = {{Bock, Karin and Göddertz, Nina and  Heyden, Franziska  and  Mauritz, Miriam }},
  booktitle    = {{Soziale Bewegungen und Soziale Arbeit. Von der Kindergartenbewegung zur Homosexuellenbewegung. }},
  editor       = {{Franke-Meyer, Diana  and Kuhlmann, Carola }},
  isbn         = {{978-3-658-18590-9; 978-3-658-18591-6}},
  keywords     = {{Antiautoritäre Erziehung, Bildungsgeschichte, Frauenbewegung, Kinderladen, Frühpädagogik, Kinderladenbewegung, Studentenbewegung, Achtundsechziger}},
  pages        = {{225--236}},
  publisher    = {{Springer VS}},
  title        = {{{Die Kinderladenbewegung. Ein 'gesellschaftliches Erziehungsexperiment' mit biographischen Auswirkungen als "Neue Soziale Bewegung"?}}},
  doi          = {{10.1007/978-3-658-18591-6_18}},
  year         = {{2018}},
}

@book{36849,
  abstract     = {{Nina Göddertz untersucht die Spuren antiautoritärer Kinderläden in einzelnen Lebensgeschichten sowohl der Eltern- als auch der Kindergeneration. Dabei verknüpft sie sozialgeschichtliche, zeittheoretische, erziehungswissenschaftliche und konzeptionelle Analysen zur Kinderladenbewegung mit der empirischen Rekonstruktion biographischer Entwürfe von Kinderladenfamilien. Ausgangspunkt der Studie ist die Gründung von antiautoritären Kinderläden rund um 1968. In den familialen Generationsanalysen von Kinderladenfamilien identifiziert die Autorin drei verschiedene Muster, die die Verwobenheit von Biographie, Gesellschaft und antiautoritären Erziehungsentwürfen mit dem jeweiligen zeithistorischen Kontext offenlegen.}},
  author       = {{Göddertz, Nina}},
  isbn         = {{978-3-658-21282-7}},
  keywords     = {{Antiautoritäre Erziehung, soziale Arbeit, Erziehungswissenschaft}},
  pages        = {{357}},
  publisher    = {{VS Verlag für Sozialwissenschaften Springer}},
  title        = {{{Antiautoritäre Erziehung in der Kinderladenbewegung. Rekonstruktive Analysen biographischer Entwürfe von Zwei-Generationen-Familien}}},
  doi          = {{10.1007/978-3-658-21282-7}},
  year         = {{2018}},
}

@inbook{32545,
  abstract     = {{Deutliche Unterschiede im Bildungserfolg von Kindern abhängig vom familialen Hintergrund zeigen, dass, ungeachtet der schulischen Bemühungen um die kindliche Bildung, die Familie weiterhin ein wesentlicher Einflussfaktor ist. Vor diesem Hintergrund werden im Folgenden die Wege erörtert, über die sich diese Einflüsse realisieren. Nach einem Überblick zu einschlägigen Prozessen werden in diesem Beitrag familiale Wirkungszusammenhänge am Beispiel der Lesesozialisation genauer beleuchtet. Vor diesem Hintergrund werden abschließend Programme zur Förderung der familialen Unterstützung diskutiert.}},
  author       = {{Buhl, Heike M. and Hilkenmeier, Johanna}},
  booktitle    = {{Handbuch Entwicklungs- und Erziehungspsychologie}},
  editor       = {{Kracke, Bärbel and Noack, Peter}},
  isbn         = {{9783642540615}},
  keywords     = {{Lesesozialisation, Familiale Erziehung, Familienklima, Kindliche Bildung, Bildungserwartungen, Häusliche Anregung, Home literacy environment, Vorlesen, Literacy}},
  pages        = {{163--179}},
  publisher    = {{Springer}},
  title        = {{{Bildung und Lesesozialisation im Elternhaus}}},
  doi          = {{10.1007/978-3-642-54061-5_10-1}},
  year         = {{2017}},
}

@inbook{36864,
  abstract     = {{Die Kinderladenbewegung fand ihren Ausgang in der Bundesrepublik Deutschland Ende der 1960er Jahre. Ziel der meist studentischen Kinderladengründer_innen war eine repressionsfreie und antiautoritäre Erziehung ihrer Kinder, die den Eltern nicht selten als Schlüssel zu einer neuen und besseren Gesellschaft galt. Historische Anknüpfungspunkte fanden die Aktivist_innen in reformpädagogischen Ansätzen der 1920er Jahre, u.a. bei Alexander Sutherland Neill, Siegfried Bernfeld und Vera Schmidt. Der Beitrag von Bock / Göddertz fokussiert auf die Entstehung der Kinderläden und die historischen reformpädagogischen Bezüge sowohl der Theorie als auch der Praxis in den Kinderläden. (Verlag).}},
  author       = {{Bock, Karin and Göddertz, Nina}},
  booktitle    = {{Handbuch Bildungsreform und Reformpädagogik}},
  editor       = {{Barz, Heiner}},
  isbn         = {{978-3-658-07490-6; 978-3-658-07491-3}},
  keywords     = {{Bildungsphilosophie, Reformpädagogik, Antiautoritäre Erziehung, Bildungsgeschichte, Kinderladen, Kinderladenbewegung, Summerhill-Schule, Achtundsechziger, Bernfeld, Siegfried, Neill, Alexander Sutherland}},
  pages        = {{ 359--365}},
  publisher    = {{Springer VS}},
  title        = {{{Neue Erziehung, neuer Mensch, neue Gesellschaft. Die Kinderladenbewegung.}}},
  doi          = {{10.1007/978-3-658-07491-3_30}},
  year         = {{2017}},
}

@book{45796,
  abstract     = {{Erziehungsverhältnisse laufen immer Gefahr, Gewalt hervorzubringen. Gewalt wiederum hat auch oft einen Bezug zum Sexuellen. Dieser Band thematisiert die Dynamiken von pädagogischen Verhältnissen und Beziehungen angesichts der Gegenwart des Sexuellen und deren strukturell gegebene Gewaltförmigkeit. Das Spektrum der Beiträge reicht von grundlegenden Überlegungen zum Verhältnis von Gewalt und Sexualität bis hin zu Forschungsberichten aus pädagogischen Handlungsfeldern.

Es ist ein Kennzeichen pädagogischer Beziehungen, dass die Ambivalenzen von Nähe und Abhängigkeit, von Empathie und Distanz hier ganz besonders wirksam sind. Weil pädagogische Erziehungsverhältnisse durch strukturell ungleiche Machtverteilungen geprägt sind – aufgrund von generationalen Konstellationen sowie auch in institutionellen Kontexten – laufen sie immer auch Gefahr, gewaltförmige Seiten hervorzubringen, wie etwa Praxen der Beschämung oder Strafe und Formen von Zwang, sei es durch explizite pädagogische Strategien, durch subtile Arrangements oder durch reformpädagogische verbrämte Formen der Selbstregierung.

Gewalt hat aber immer auch einen Bezug zum Sexuellen, etwa in der Verbindung zu sexualisiertem Lustgewinn oder der Lust, die aus Dominanz und Überwältigung erwächst, oder den Folgen, die Gewaltwiderfahrnisse auf intime Beziehungen haben können. Zudem spielen in gewaltförmigen Konstellationen – auch zwischen Kindern und Jugendlichen – immer auch normative Konzepte von Heterosexualität, von ‚männlich‘ oder ‚weiblich‘ und von ‚Angemessenheit‘ in Bezug auf sexuelle Orientierungen, Verhalten und Selbstdarstellung eine wichtige Rolle, auch wenn diese Dimension aus den Reflexionen der Erziehungswissenschaft über ihre Grundlagen und Praxen weitestgehend ausgeblendet ist. Wie unsicher die Disziplin in dieser Hinsicht ist, hat sich in den Diskussionen der letzten Jahre deutlich gezeigt, vor allem in der Tendenz, Übertretungen ethischer Grenzen fast ausschließlich als je individuelle Verfehlungen von Personen oder Einrichtungen zu diskutieren und die strukturelle Dimension dabei unterbelichtet zu lassen.

Der Band leistet einen Beitrag dazu, die strukturelle Gewaltförmigkeit in Erziehungsverhältnissen vor allem in ihrer Verbindung mit dem Sexuellen genauer zu verstehen. Das Spektrum der Beiträge reicht von grundlegenden Überlegungen zum Verhältnis von Gewalt und Sexualität bis hin zu Forschungsberichten aus pädagogischen Handlungsfeldern.}},
  editor       = {{Mahs, Claudia}},
  isbn         = {{978-3-8474-0705-8}},
  keywords     = {{Erziehung, Gewalt, Sektionstagung DGfE 2022, Sexualität, Tagung Macht und Geschlecht}},
  publisher    = {{Barbara Budrich}},
  title        = {{{Erziehung, Gewalt, Sexualität - Zum Verhältnis von Geschlecht und Gewalt in Erziehung und Bildung}}},
  year         = {{2016}},
}

@misc{36859,
  author       = {{Bock, Karin and Göddertz, Nina and Heyden, Franziska  and Mauritz, Miriam}},
  booktitle    = {{Lexikon Kindheitspädagogik}},
  editor       = {{Rißmann, Michaela }},
  isbn         = {{978-3556065723}},
  keywords     = {{Kinderladenbewegung     Kinderladen     Antiautoritäre Erziehung     Studentenbewegung     Frauenbewegung     68er     Selbstregulierung}},
  pages        = {{568}},
  publisher    = {{Carl Link}},
  title        = {{{Die Kinderladenbewegung}}},
  year         = {{2015}},
}

@inbook{36565,
  abstract     = {{In Zeiten einer wachsenden sozio-ökonomischen Schere zwischen Arm und Reich auch in den Industriestaaten (für die BRD z.B.: Agenda 2010, Hartz IV, Steuererleichterungen bzw. -wegfall für Besserverdienende, soziale Einsparungen, die z.B. in der Behindertenpolitik noch als "Möglichkeit zu mehr Autonomie und Eigenverantwortlichkeit" gepriesen werden etc.) muss eine Inklusion, die es ernst meint, auch die "Wiederentdeckung und Wiederaneignung des ´Sozialen´ als das Menschliche und als Gemeinwohlgut, das von allen zu pflegen und zu mehren ist" beinhalten, heisst es zutreffend (S.45). Inklusion ist insofern der Gegenentwurf zur Entsolidarisierung und Individualisierung der Gesellschaften im Zeitalter des Neoliberalismus. Konsequent wenden sich die AutorInnen des vorliegenden Sammelbandes auch gegen eine Kommerzialisierung der Sozialen Arbeit. In diesem Kontext dürfe auch das "Ehrenamt" nicht lediglich ein Mittel zum Geldsparen sein. Wie bürgerschaftliches Engagement zum Zwecke des Abbaus sozialstaatlicher Verantwortung "kolonialisiert" (S.61) wird, zeigt auch die Bewegung der "Tafeln", die nur noch Mangel- und Elendsverwaltung betreiben. Doch auch die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) hat über vollumndige, doch folgenlose Verlautbarungen hinaus zumal in der BRD noch keine Abkehr von marktradikalen Rezepten erkennen lassen. Ein wirtschafts- und sozialpolitischer Systemwandel wird daher mit guten Gründen z.B. von der "Soltauer Initiative" (S.154ff.) gefordert.}},
  author       = {{Landhäußer, Sandra}},
  booktitle    = {{Teilhabe in Zeiten verschärfter Ausgrenzung. Kritische Beiträge zur Inklusionsdebatte. }},
  editor       = {{Wittig-Koppe, Holger and Bremer, Fritz and Hansen, Hartwig}},
  isbn         = {{9783940636102}},
  keywords     = {{Sozialpolitik, Inklusion, Pädagogik, inklusive Erziehung, Behinderung, Gleichberechtigung, Selbstbestimmung, Behindertenhilfe, Behindertenarbeit, Behindertenpolitik, Menschenrechte, Gemeinwesen, Gemeinwohl, Menschenwürde, Ökonomisierung}},
  pages        = {{121--128}},
  publisher    = {{Paranus, Die Brücke}},
  title        = {{{Inklusion im lokalen Sozialraum – Empirische Anmerkungen zu einer aktuellen Auseinandersetzung}}},
  year         = {{2010}},
}

