@phdthesis{53139,
  abstract     = {{Die Studie leistet einen empirisch-rekonstruktiven Beitrag zu einer machtkritisch ausgerichteten Fachdidaktik. Sie fokussiert den Deutschunterricht und die darin stattfindenden Interaktionen als diskursive Praxis, in der ein spezifisches Wissen in, über und angesichts von Sprache relevant gemacht wird. Für Subjektivierung ist jenes Wissen hochgradig wirkmächtig und bleibt den Akteur*innen im Prozess der schulischen Enkulturation doch größtenteils unbewusst. Darin liegt ein hohes Potential für die institutionelle (Re-)Produktion von Linguizismus.Vor diesem Hintergrund eröffnet die Studie einen Blick auf sprachbezogene Adressierungen, die in charakteristischer Weise vom Fach selbst ausgehen. Sie werden in (fach)didaktischen und pädagogischen Programmatiken breit kommuniziert und zeichnen sich bis auf die Ebene unterrichtlicher Praktiken ab. Um das Zusammenspiel von fachspezifischer Adressierung und Praktiken des ‚doing language‘ möglichst eng aufeinander beziehen und in rekonstruktionslogisch plausibilisierte Zusammenhänge bringen zu können, liegt der Arbeit ein wissenssoziologisch-diskursanalytischer Ansatz zugrunde.}},
  author       = {{Büttner, Denise}},
  isbn         = {{978-3-658-44639-0}},
  keywords     = {{Diskursanalyse, Machtkritik, Sprache und Bildung, Rekonstruktive Unterrichtsforschung, Subjektivierung, Fachdidaktik}},
  pages        = {{215}},
  publisher    = {{Springer VS}},
  title        = {{{Doing language im Deutschunterricht. Eine Analyse sprachbezogener Adressierungen in diskursiver Praxis}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.1007/978-3-658-44640-6}},
  year         = {{2024}},
}

@inbook{35409,
  abstract     = {{Der Beitrag konstituiert sich als Zusammenschau von Perspektiven der Beiträge, die in diesem Sammelband enthalten sind. Es werden dabei Kerninhalte wie zentrale Fragen, Gestaltungsansätze und Perspektiven der Beiträge gebündelt, wobei die einzelnen fachdidaktischen Akzentuierungen in Bezug auf das Verständnis der Theorie-Praxis-Relationierung sowie fachspezifische Impulse zur Gestaltung der Lernbegleitung nicht wiederholt werden. Vielmehr zielt der Beitrag darauf ab, ausgewählte Aspekte zusammenzuführen und kritisch zu diskutieren, um Akzentuierungen in den fachdidaktischen Perspektiven hervorzuheben. Um diesem Vorhaben Rechnung zu tragen, gliedert sich dieses Resümee entlang der fachspezifischen Besonderheiten und Gemeinsamkeiten, die in den voranstehenden Beiträgen zur Geltung kommen. Im Rahmen einer abschließenden Diskussion werden Fragen hinsichtlich der zukünftigen Theorie-Praxis-Relationierung aufgeführt, deren Beantwortung als Aufgabe der Lehrerbildung bestehen bleibt.
}},
  author       = {{Caruso, Carina and Harteis, Christian and Gröschner, Alexander}},
  booktitle    = {{ Theorie und Praxis in der Lehrerbildung: Verhältnisbestimmungen aus der Perspektive von Fachdidaktiken}},
  editor       = {{Caruso, Carina and Harteis, Christian and Gröschner, Alexander}},
  isbn         = {{978-3-658-32567-1}},
  issn         = {{2524-8685}},
  keywords     = {{Fachdidaktik, Lehrerbildung, Professionalisierung, Theorie-Praxis-Relationierung}},
  pages        = {{441–457}},
  publisher    = {{Springer}},
  title        = {{{Fachdidaktische Ansätze der Theorie-Praxis-Relationierung}}},
  doi          = {{10.1007/978-3-658-32568-8}},
  year         = {{2021}},
}

@article{36900,
  abstract     = {{Viele Wege führen in die sozialpädagogische Praxis, doch nach wie vor stellt sich die Frage, wie sozialpädagogisches Handeln gelernt und gelehrt werden kann. Unter Bezugnahme auf kritisch bildungstheoretisch-fundierte Ansätze plädiert der Beitrag für eine Weiterentwicklung einer kritischen Didaktik der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik.}},
  author       = {{Göddertz, Nina}},
  journal      = {{Sozial Extra}},
  keywords     = {{Fachdidaktik Sozialpädagogik     Kritische Bildungstheorie     Emanzipation und Mündigkeit}},
  publisher    = {{Springer}},
  title        = {{{Sozialpädagogische Qualifizierungen weiterdenken}}},
  doi          = {{10.1007/s12054-021-00414-7}},
  year         = {{2021}},
}

@inproceedings{29298,
  abstract     = {{Die Themen „Big Data“, „Künstliche Intelligenz und „Data Science“ werden seit einiger Zeit nicht nur in der breiten Öffentlichkeit kontrovers diskutiert, sondern stellen für die Ausbildung in den IT- und IT-nahen Berufen schon heute neue Herausforderungen dar, die in Zukunft durch die gesellschaftliche und technologische Weiterentwicklung hin zu einer Datengesellschaft noch größer werden.
An dieser Stelle stellt sich die Frage, welche Aspekte dieses großen Themenkomplexes für Schule und Ausbildung von Wichtigkeit sind und wie diese Themen sinnstiftend und gewinnbringend in die informatische Ausbildung in verschiedenen Bildungsgängen integriert werden können. Im Rahmen des von uns im Jahr 2017 organisierten Symposiums zum Thema „Data Science“ wurden für die Bildung relevante Aspekte erörtert, wodurch als Kernelemente für den Unterricht Algorithmen der Künstlichen Intelligenz und ihre Anwendung in Industrie und Gesellschaft, Explorationen von Big Data sowie der Umgang mit eigenen Daten in sozialen Netzwerken herausgearbeitet wurden. Ziel ist, aus diesen Themenbereichen sowohl ein umfassendes Curriculum als auch Module für verschiedene Unterrichtsszenarien zu entwickeln und zu erproben. Durch diese Materialien soll es Lehrkräften aus der Informatik, Mathematik oder Technik ermöglicht werden, diese Themen auf Basis des Curriculums und der erprobten Unterrichtskonzepte selbst zu unterrichten.
Hierfür wurde im Rahmen des Projekts ProDaBi (Projekt Data Science und Big Data in der Schule, https://www.prodabi.de), initiiert von der Telekom Stiftung, ein experimenteller Projektkurs entwickelt, den wir mit Schüler:innen der Sekundarstufe II an der Universität Paderborn im Schuljahr 2018/19 durchführten. Dieser Kurs enthält neben einem Modul zur Exploration von Big Data und einem weiteren Modul zum Maschinellen Lernen als Teil der Künstlichen Intelligenz auch eine Projektphase, die es in Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen den Schüler:innen
ermöglicht, das Erlernte in ein reales Data Science-Projekt einzubringen. Aus den Erfahrungen dieses Projektkurses sowie den parallel durchgeführten Erprobungen einzelner Bausteine auch mit beruflichen Schulen werden ab dem Schuljahr 2019/20 die hierfür verwendeten Materialien weiterentwickelt und weiteren Kooperationspartnern zur Erprobung zur Verfügung gestellt. Damit wurden zum Ende des Projekts nicht nur vollständige Unterrichtsmaterialien, sondern auch ein umfassendes Curriculum entwickelt.}},
  author       = {{Opel, Simone Anna and Schlichtig, Michael}},
  booktitle    = {{Sammelband der 27. Fachtagung der BAG Berufliche Bildung}},
  editor       = {{Vollmer, Thomas and Karges, Torben and Richter, Tim and Schlömer, Britta and Schütt-Sayed, Sören}},
  keywords     = {{Berufsbildung, vocational education, Ausbildung, training, berufliche Weiterbildung, advanced vocational education, Digitalisierung, digitalization, Unterricht, teaching, Lehrmethode, teaching method, Interdisziplinarität, interdisciplinarity, Fachdidaktik, subject didactics, Curriculum, curriculum, gewerblich-technischer Beruf, vocational/technical occupation, Fachkraft, specialist, Qualifikationsanforderungen, qualification requirements, Kompetenz, competence, Lehrerbildung, teacher training, Bundesrepublik Deutschland, Federal Republic of Germany}},
  location     = {{Siegen}},
  pages        = {{176--194}},
  publisher    = {{wbv Media GmbH & Co. KG}},
  title        = {{{Data Science und Big Data in der beruflichen Bildung – Konzeption und Erprobung eines Projektkurses für die Sekundarstufe II}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.3278/6004722w}},
  volume       = {{55}},
  year         = {{2020}},
}

@article{35315,
  abstract     = {{In vielen Bundesländern ist ein Praxissemester obligatorischer Bestandteil der Lehramtsausbildung. Zunehmend wird untersucht, ob und in welcher Form Studierende die für diesen Ausbildungsabschnitt vorgesehenen Standards erreichen. Dabei fokussieren Untersuchungen primär bildungswissenschaftliche Kompetenzbereiche. Die Frage, inwiefern das Praxissemester zum Erwerb domänenspezifischer bzw. insbesondere fachdidaktischer Kompetenzen beiträgt, lässt sich als Forschungsdesiderat konstatieren. Es ist zudem unklar, wie bestimmte Lerngelegenheiten diesen Prozess beeinflussen. Um diesem Forschungsbedarf zu begegnen, wurde an der Universität Paderborn die interdisziplinäre Forschungsgruppe Fachdidaktische Forschung im Praxissemester gegründet. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist es, auf Basis wissenschaftlicher Ergebnisse einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Praxissemesters zu leisten. Am Praxissemester sind drei Ausbildungsorte beteiligt: Hochschulen, Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) und Schulen. Ein Schwerpunkt liegt daher auf der Untersuchung des kritisch-produktiven Verhältnisses von Hochschullehre und Praxis. Vor dem Hintergrund fachübergreifender Heuristiken zur Professionalisierung in der Lehrer/innenbildung, werden in diesem Artikel aktuelle Projekte der Forschungsgruppe und deren Kontexte vorgestellt und diskutiert.}},
  author       = {{Wosnitza, Christopher and Caruso, Carina and Vogelsang, Christoph}},
  issn         = {{ 2199-8825}},
  journal      = {{die hochschullehre}},
  keywords     = {{Praxissemester, Lehrer/innenbildung, Evaluation, Kompetenzentwicklung, Fachdidaktik / school internships, teacher education, evaluation, professional competence, subject matter education}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{1--19}},
  publisher    = {{wbv}},
  title        = {{{Das Praxissemester fachdidaktisch in den Blick nehmen}}},
  doi          = {{10.3278/HSL1705W}},
  volume       = {{3}},
  year         = {{2017}},
}

