@inbook{64840,
  abstract     = {{Multilingual picture books are considered to have great potential for language reflection and language learning, partly due to their multimodality, in which writing(s), language(s) and image(s) interact in the construction of
meaning. What possibilities multilingual picture books offer for grammatical learning is still a research desidera-
tum. In a multi-perspective qualitative analysis that brings together categories from picture book and typography
research as well as graphemics and grammar, three variants of multilingual picture books are analysed. The results show that all of them – to varying degrees – open up possibilities for the further development of multiliteracies and offer potential that could be used in classroom practice for both implicit and explicit grammatical learning.
}},
  author       = {{Topalovic, Elvira and Härtel, Kira}},
  booktitle    = {{Grammatikdidaktik und Mehrsprachigkeit: Theoretische und empirische Perspektiven}},
  editor       = {{Geyer, Sabrina and Cristante, Valentina}},
  keywords     = {{grammar, multimodality, multiliteracies, picture book, typography, Grammatik, Multimodalität, Multiliteracies, Bilderbuch, Typographie}},
  pages        = {{190 -- 207}},
  title        = {{{Grammatik und Multimodalität im mehrsprachigen Bilderbuch. Qualitative Analyse an der Schnittstelle von Schrift, Sprache und Bild}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.46586/SLLD.462}},
  year         = {{2026}},
}

@book{64147,
  abstract     = {{Die Rolle der Grammatik im Deutschunterricht wird in der sprachdidaktischen Forschung intensiv diskutiert. Diese Einführung führt die Diskussion konstruktiv fort: Der Band bietet einen erweiterten, oft innovativen Blick auf grammatisches Lernen im Primar- und Sekundarbereich, er thematisiert neben den Grundlagen des Grammatikerwerbs auch Sprach(en)bewusstheit und Mehrsprachigkeit. Gemäß den aktuellen Bildungsstandards für das Fach Deutsch fokussiert er formale und funktionale Aspekte von Grammatik. Der Praxisteil liefert Methoden und Konzepte der Vermittlung als Best-Practice-Beispiele – nicht nur für Lehramtsstudierende, sondern auch für praktizierende Deutschlehrkräfte.}},
  author       = {{Becker, Tabea and Peschel, Corinna and Topalović, Elvira}},
  isbn         = {{9783476060099}},
  keywords     = {{Grammatik, Deutsch, Schule}},
  publisher    = {{J.B. Metzler}},
  title        = {{{Grammatik in der Schule. Eine Einführung}}},
  doi          = {{10.1007/978-3-476-06010-5}},
  year         = {{2025}},
}

@article{61512,
  abstract     = {{'bioZENTRALE', 'Bio Liebe', 'dmBio', 'Kölln Bio' etc.: Bei der Benamung von Lebensmittelmarken wird die Komponente '(-)bio(-)' angesichts der Verbreitung biologisch hergestellter Produkte häufig eingesetzt. Marken verwenden sie mal in Präposition und mal in Postposition, mal gebunden und mal frei. Dieser Beitrag untersucht diese unterschiedlichen Verwendungen aus einer kognitiv-grammatischen Perspektive anhand eines Korpus aus aktuellen Lebensmittelmarkennamen. Ziel ist es, die Arten der Komposition zu systematisieren. Als Ausgangspunkt dienen die in der linguistischen Forschung bisher üblichen Klassifizierungen von 'bio-' als initiales Konfix sowie 'bio' als Kürzung. Die Analyse zeigt, dass die Komponente '(-)bio(-)' überwiegend als gebundene oder ungebundene spezifizierende Erst- oder auch Zweiteinheit in regulären Konfix-Komposita und kompositumähnlichen Bildungen, die als Markennamen eingesetzt werden, gebraucht wird. Seltener fungiert die Komponente selbst als Profildeterminante. Die Komponente '(-)bio(-)' wird demzufolge zur Bildung von Markennamen variabler gebraucht, als durch die Einordnung von bio- als vornehmlich linke, gebundene Einheit in Komposita bislang angenommen wurde.}},
  author       = {{Dübbert, Alexander}},
  issn         = {{2367-3877}},
  journal      = {{Zeitschrift für Wortbildung}},
  keywords     = {{Markennamen, Konfix, bio, Kognitive Grammatik}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{1--27}},
  title        = {{{'(-)bio(-)' als Bestandteil von Lebensmittelmarkennamen: Eine kognitiv-grammatische Untersuchung zur Komposition von Markennamen}}},
  doi          = {{10.21248/zwjw.2025.2.125}},
  volume       = {{9}},
  year         = {{2025}},
}

@book{55563,
  abstract     = {{Diese Studie widmet sich der Frage, inwiefern die schriftbildliche Gestaltung (Zeichengestaltung, Anordnung, Hervorhebung etc.) grammatisch bedeutsam sein kann. Zur Beantwortung wird ein erweiterter kognitiv-grammatischer Ansatz gewählt und ein selbsterstelltes Korpus aus 1.317 Fotos von Lebensmittelverpackungen mithilfe der Software MAXQDA analysiert. Das Analyseverfahren basiert auf einer innovativen Kombination aus musterorientierter Kollektionsanalyse und der Adaption grammatischer Proben. Die Untersuchung offenbart erstens, dass Markennamen wie 'Coca-Cola', 'nutella' etc. multimodale Konstruktionen mit konstitutiver Schriftbildlichkeit sein können, sofern deren Gestaltung kognitiv verankert und interindividuell konventionell ist. Zweitens wird für Warennamen wie 'GUT & GÜNSTIG Knäckebrot Sesam' etc. die Wirkung diagrammatischer Ikonizität erarbeitet, wonach die musterhafte schriftbildliche Gestaltung die Komposition der einzelnen Komponenten eines Warennamens vereindeutigt. Drittens werden Zusammensetzungen mit nicht-verbalen Prädikaten wie 'mit 11% Sesam', 'ohne Rosinen' etc. als multimodale Konstruktionen herausgearbeitet, bei denen die musterhafte gestalterische Verknüpfung das Verständnis ebenfalls maßgeblich beeinflusst. }},
  author       = {{Dübbert, Alexander}},
  isbn         = {{9783111386607}},
  keywords     = {{Kognitive (Konstruktions-)Grammatik, Multimodalität, Schriftbildlichkeit, Lebensmittelverpackungen}},
  pages        = {{432}},
  publisher    = {{De Gruyter}},
  title        = {{{Multimodale Konstruktionen im „Alltagskonsumkosmos“. Eine empirische Studie zur grammatischen Bedeutsamkeit von Schriftbildlichkeit}}},
  doi          = {{10.1515/9783111386607}},
  volume       = {{114}},
  year         = {{2024}},
}

@phdthesis{46152,
  abstract     = {{Die Dissertation beschäftigt sich mit dem Gebrauch von Präpositionen (z. B. an, für) und Präpositionalphrasen (z. B. an der Wand, für dich) durch Lernende des Deutschen als Fremdsprache (DaF). Es wird untersucht, welche ausgewählten Variablen den Gebrauch dieser Strukturen beeinflussen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Gebrauchsschwierigkeiten. Auf Basis lernersprachlicher Daten im digitalen, frei verfügbaren Lernerkorpus MERLIN (merlin-platform.eu) und unter Berücksichtigung grundlegender Annahmen aktueller Spracherwerbstheorien werden quantitativ ausgerichtete Fallstudien zu folgenden Einflussvariablen durchgeführt: Die Erstsprache der Lernenden, die Sprachkompetenz, die syntaktische Funktion der PP und der semantische Gehalt der Präposition. Die Arbeit bettet sich ein in die Lernerkorpusforschung an der Schnittstelle zur Zweit- und Fremdspracherwerbsforschung. Die Ergebnisse zeigen insgesamt für alle Einflussvariablen einen Effekt und bestätigen damit den Einfluss intralingualer sowie interlingualer Merkmale im Sprachgebrauch von Lernenden. Dabei wird deutlich, dass die Gebrauchsschwierigkeiten nicht quantitativer (Korrektheit), sondern eher qualitativer Natur (Fehlertypen) sind. Die Dissertation liefert empirisch fundierte Erkenntnisse zu Schwierigkeiten im Gebrauch von Präpositionen und PP durch DaF-Lernende, für die bisher systematische, korpusgestützte Untersuchungen fehlten. Die Arbeit zeigt dabei exemplarisch auf, wie Annahmen aus der Spracherwerbsforschung anhand von Lernerkorpusdaten überprüft und mögliche Einflussvariablen im Sprachgebrauch ermittelt werden können. Die Erkenntnisse sind auch für andere Forschungsfelder (u.a. Fremdsprachenunterricht und maschinelle Sprachverarbeitung) relevant. }},
  author       = {{Weber, Tassja}},
  keywords     = {{Deutsch als Fremdsprache, Korpuslinguistik, Lernerkorpora, Präpositionen, Präpositionalphrasen, Grammatik, Regressionsanalyse}},
  publisher    = {{Universität Mannheim}},
  title        = {{{Präpositionen und Deutsch als Fremdsprache: Quantitative Fallstudien im Lernerkorpus MERLIN}}},
  year         = {{2020}},
}

