@article{58879,
  abstract     = {{Lange galt unzuverlässiges Erzählen als Sonderfall homodiegetischen Erzählens, was erst jüngst hinterfragt wurde. Der Artikel zeigt, dass die ontologische Klassifizierung nach Genette zu kurz greift. Unzuverlässigkeit scheint in der Heterodiegese besonders bei unzuverlässigen Reflektoren oder als mimetische Unzuverlässigkeit möglich. Dazu ist insbesondere die Perspektive des Erzählers zu untersuchen. Am Beispiel von Kehlmanns historischem Roman Tyll kann gezeigt werden, dass auch Gattungsvorgaben das Spiel mit unzuverlässigem Erzählen grundieren. Tyll erscheint als Spiel mit erzählerischer Unzuverlässigkeit.}},
  author       = {{Schulte Eickholt, Swen and Schwengel, Andreas}},
  journal      = {{Zeitschrift für Germanistik }},
  keywords     = {{Gegenwartsliteratur, Kehlmann, unzuverlässiges Erzählen, historischer Roman, Heterodiegese, Tyll, Till Eulenspiegel}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{69--85}},
  publisher    = {{Peter Lang}},
  title        = {{{Unzuverlässiges Erzählen in der Heterodiegese in Daniel Kehlmanns historischem Roman „Tyll“}}},
  doi          = {{10.3726/92168_69}},
  volume       = {{31}},
  year         = {{2021}},
}

