@article{66589,
  abstract     = {{Dieser  Beitrag  schließt  an  die  anderen  Artikel  dieses  Themenheftes  an.  Dabei  werden  mögliche  Strukturen  empirischer  Forschung  zu  interreligiösen  Lehr-Lernprozessen  auf  der  Hochschulebene  vorgeschlagen.  Mögliche  Zieloptionen,  Ebenen  und  Fallstricke  für  die empirische Forschung zu interreligiösen Lehr-Lernprozessen werden diskutiert. Des Weiteren  werden  Erkenntnisse  bisheriger  Forschungsbemühungen  zu  interreligiösen  Lehr-Lernprozessen zusammengefasst und ein strukturierter Ausblick auf Optionen empirischer Forschungen im universitären Bereich gegeben, wobei die vorangehenden Aufsätze dieses Themenheftes hinzugezogen werden.}},
  author       = {{Meyer, Karlo and Caruso, Carina}},
  journal      = {{Theo-Web}},
  keywords     = {{Interreligiöses Lernen, Lehr-Lernprozesse, Religionspädagogik, Hochschuldidaktik, empirische Forschung}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{251 -- 266}},
  title        = {{{Potenziale und Limitationen empirischer Forschung zu interreligiösen Lehr- und Lernprozessen in Schule und Hochschule}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.58069/theow.2026.1.124}},
  year         = {{2026}},
}

@article{49434,
  abstract     = {{Die Rollenspiel-Methode ist ein handlungs- und anwendungsbezogenes Instrument, um Studierende bereits während der universitären Ausbildung für unterschiedliche professionelle Sicht- und Handlungsweisen zu sensibilisieren. In diesem Sinne stellt der folgende Beitrag ein Rollenspiel vor, welches als hochschuldidaktisches Material für die inklusionssensible Lehrer*innenbildung genutzt werden kann und Studierende auf zukünftige multiprofessionelle Kooperationshandlungen in der schulischen Praxis vorbereiten soll. Dieses bietet einen geeigneten Anlass, um die professionsübergreifende Zusammenarbeit „gefahrlos“ im Rahmen einer fiktiven kollegialen Fallkonferenz zu erproben sowie unterschiedliche pädagogische Professionsverständnisse aufzudecken und zu reflektieren. Darüber hinaus werden erste Durchführungserfahrungen und Evaluationsergebnisse diskutiert, die im Zuge der wissenschaftlichen Begleitforschung der Teilmaßnahme „Multiprofessionelle Kooperation in inklusiven Ganztagsschulen“ des Bielefelder QLB-Projekts BiProfessional erhoben wurden.}},
  author       = {{Schuldt, Alessa  and Palm, Manfred and Neumann, Phillip and Böhm-Kasper, Oliver and Demmer, Christine and Lütje-Klose, Birgit}},
  journal      = {{Zeitschrift für Konzepte Und Arbeitsmaterialien für Lehrer*innenbildung Und Unterricht}},
  keywords     = {{Rollenspiel, mulitprofessionelle Kooperation, inklusionssensible Lehrerbildung, Hochschuldidaktik, Blended Learning}},
  number       = {{4}},
  title        = {{{„Jede*r von uns sieht die Situation eben unterschiedlich – das ist zwar eine Schwierigkeit, aber auch eine Bereicherung“}}},
  doi          = {{10.11576/DIMAWE-6699}},
  volume       = {{5}},
  year         = {{2023}},
}

@inbook{36555,
  abstract     = {{Die Hochschuldidaktik wurde in den letzten zehn Jahren flächendeckend an deutschen Hochschulen ausgebaut, da die Qualität der Lehre als Faktor im nationalen wie auch internationalen Wettbewerb der Hochschulen angesehen wird. In diesem Beitrag wird untersucht, wie sich dieser Ausbau mikropolitisch in der Arena Hochschule niederschlägt. Hierzu wurden eine systematische Literaturauswahl durchgeführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse einschlägige Texte der Hochschuldidaktiker:innen analysiert. Für die theoriegeleitete qualitative Inhaltsanalyse wurden als deduktive Kategorien die von Crozier und Friedberg (1993) benannten Machtquellen Expertise, Kommunikations- und Informationsflüsse, organisationale Regeln und Umweltkontakte verwendet. Fazit der Untersuchung ist, dass die Hochschuldidaktik zwar viele Stellen hinzugewonnen hat, es allerdings kaum einen Zuwachs an Macht gab, der nun in die Entscheidungs- und Aushandlungsprozesse innerhalb der Hochschulen eingebracht werden könnte.}},
  author       = {{Steinhardt, Isabel}},
  booktitle    = {{Handbuch Hochschuldidaktik}},
  editor       = {{Kordts-Freudinger, Robert and Schaper, Niclas and Scholkmann, Antonia and Szczyrba, Birgit}},
  isbn         = {{9783825254087}},
  keywords     = {{Mikropolitik, Macht, Machtquellen, Positionseffekte, Hochschuldidaktik}},
  pages        = {{469--482}},
  publisher    = {{utb}},
  title        = {{{Hochschulinnenpolitik. Mikropolitische Verhältnisse der Hochschuldidaktik}}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{36897,
  abstract     = {{Einhergehend mit der Digitalisierung – verschärft in Zeiten der Covid19-Pandemie –
zeigen sich strukturelle wie didaktische Herausforderungen für Universitäten, Leh-
rende und Studierende, denen auch die Didaktik der Sozialpädagogik begegnen
muss. Mit dem vorliegenden Beitrag wird in Anknüpfung an den klassischen sozial-
pädagogischen Ansatz der Lebensweltorientierung (Hans Thiersch) die Weiterent-
wicklung einer fachgebundenen Hochschuldidaktik der (Berufsschul-)Lehrer:innen-
bildung der Fachrichtung Sozialpädagogik angestoßen.}},
  author       = {{Göddertz, Nina and Karber, Anke}},
  booktitle    = {{Care Work 4.0}},
  editor       = {{ Friese , Marianne}},
  keywords     = {{Berufliche Bildung, Didaktik der Sozialpädagogik, fachgebundene Hochschuldidaktik, Lebensweltorientierung}},
  pages        = {{245 -- 257}},
  publisher    = {{wbv Media}},
  title        = {{{Digitale Lehr-Lern-Räume in der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik}}},
  year         = {{2021}},
}

@book{25734,
  author       = {{Tobias Jenert, Gabi Reinmann, Tobias Schmohl}},
  isbn         = {{ 978-3-658-20309-2 }},
  keywords     = {{Hochschulbildung, Bildungsforschung, Hochschuldidaktik, Hochschulbildung, Hochschuldidaktik, Forschung, Lehren, Hochschule, Lehre, Lernen}},
  pages        = {{ Online--Ressource }},
  publisher    = {{ Springer Fachmedien Wiesbaden }},
  title        = {{{ Hochschulbildungsforschung. Theoretische, methodologische und methodische Denkanstöße für die Hochschuldidaktik }}},
  doi          = {{ 10.1007/978-3-658-20309-2 }},
  year         = {{2019}},
}

@article{32543,
  abstract     = {{Die Professionalisierung von Grundschullehrkräften mit den
speziellen an sie gestellten Anforderungen sowie den Erwartungen der Studierenden
bewegt sich zwischen der Notwendigkeit einer wissenschaftlich-konzeptuellen Basis
und der Ausrichtung auf die schulische Praxis. Verbindendes Element ist eine gut angeleitete Reflexion. Dieser Dreiklang wird professionstheoretisch begründet, wobei
unterschiedliche Ansätze jeweils eigene Impulse für die Lehrerbildung leisten. Vor
diesem Hintergrund werden Curricula und hochschuldidaktische Maßnahmen diskutiert. Exemplarisch werden Projekte beschrieben, die in unterschiedlichen Formaten
zur Reflexion von Praxis auf theoretischer Basis anregen.}},
  author       = {{Frey, Anne and Buhl, Heike M.}},
  issn         = {{1865-3553}},
  journal      = {{Zeitschrift für Grundschulforschung}},
  keywords     = {{Grundschule, Lehrerbildung, Reflexion, Theorie-PraxisVerzahnung, Hochschuldidaktik, Professionstheorie}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{199--213}},
  publisher    = {{Springer Science and Business Media LLC}},
  title        = {{{Professionalisierung von Grundschullehrkräften – wissenschaftlich fundiert, praxisorientiert und reflexionsbasiert}}},
  doi          = {{10.1007/s42278-018-0026-0}},
  volume       = {{11}},
  year         = {{2018}},
}

@inproceedings{4469,
  abstract     = {{Auswertung einer Befragung unter Studierenden zu der Frage welche Elemente eine Lehrveranstaltung innovativ machen und welche Rolle die neuen Medien dabei spielen.

Digitale Medien begegnen uns in der Hochschule immer wieder. Häufig handelt es sich um neue Werkzeuge oder Trends (Klicker, MOOCs, Web 2.0), die einerseits potenzialreich und spannend erscheinen, deren didaktische Verwertbarkeit sich aber nicht auf den ersten Blick erschließt. Oft folgt nach einer euphorischen Erprobung schnell die Ernüchterung, wenn festgestellt wird, dass sich durch die digitalen Technologien allein kein erhöhter Lernerfolg ergibt und auch die Studierenden keine nachhaltigen Motivationsschübe erfahren.
Aus der Hochschuldidaktik hört man häufig und berechtigterweise kritische Stimmen, welche die Einbettung digitaler Medien in sorgfältig geplante didaktische Arrangements betonen. Es stellt sich die Frage, inwieweit damit die Kreativität und der Entdeckergeist von Lehrenden und Studierenden eingeschränkt werden. Wir wollen im Disq-Space der Frage nachgehen, wie die Hochschuldidaktik auf neue digitale Trends reagieren und dabei einen Mittelweg zwischen "kreativem Ausprobieren" und pädagogisch-didaktischer Rationalität einschlagen kann. Zunächst werden die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage an der Universität St. Gallen zu den Vorstellungen Studierender zu innovativer Lehre vorgestellt. Nach einer Öffnung des Raums für gute sowie schlechte Erfahrungen und Bespiele von Seiten der Teilnehmenden soll diskutiert werden, welche personellen, didaktischen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Digitalisierung die Kompetenzentwicklung der Studierenden unterstützt.
Die Ergebnisse der Diskussionsrunde werden im Blog des Teams Hochschulentwicklung zur Verfügung gestellt. Es wird angestrebt, diese damit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.}},
  author       = {{Wagner, Dietrich and Jenert, Tobias}},
  keywords     = {{Neue Medien, Hochschuldidaktik, Studierende, Innovation in der Lehre}},
  location     = {{Paderborn}},
  title        = {{{Zwischen" netten" Tools und" {\"U}berdidaktisierung": Neue Medien in der Hochschuldidaktik}}},
  year         = {{2015}},
}

@phdthesis{4443,
  abstract     = {{	
Mit welchen Erwartungen und Anforderungen sehen sich Studierende im Hochschulalltag konfrontiert? Wie muss nach Ansicht der Studierenden gehandelt werden, um das Studium "erfolgreich" zu bewältigen? Wie laufen die Auswahl unterschiedlicher Lernaktivitäten im Studium sowie die Allokation von Ressourcen im Detail ab? Diese und weitere Fragen sind vor allem im Zusammenhang mit der Debatte um die Bologna-Reform stärker in den Mittelpunkt gerückt. Denn während modularisierte Curricula und Credit-Point-Systeme oft nach administrativ-organisatorischen Gesichtspunkten eingeführt wurden, hat die Gestaltung der Studienstrukturen auf Programmebene zwangsweise Auswirkungen auf das Studienhandeln - und damit auch auf das Lernen der Studierenden. Es gibt viele Vermutungen über die "Wirkungen" von Bologna auf das Studieren: Die Rede ist von Verschulung, Entwissenschaftlichung und Arbeitsüberlastung und Studierende stehen im Verdacht, ihren Studienpfad eher im Sinne einer Credit-Point-Jagd denn interessengeleitet zu gestalten. In der Regel bleibt es dabei jedoch bei anekdotischen Beobachtungen - es fehlt bislang an gesicherten Erkenntnissen über Zusammenhänge zwischen Bologna-konformen Studienkontexten und dem Handeln Studierender. Denn obschon Studierende seit langem Gegenstand der Forschung sind, ist bislang wenig darüber bekannt, wie sie den langfristigen Bildungsprozess eines ganzen Studiums gestalten. Stattdessen wurde vorwiegend das Lernen im engeren Sinne, das so genannte "Classroom Learning" untersucht.

Diejenigen, die Studienprogramme nach didaktischen Gesichtspunkten gestalten wollen müssen wissen, wie Studierende mit unterschiedlichen Studienstrukturen umgehen. Denn nur so ist eine planvolle Programmgestaltung im Sinne pädagogischer Zielsetzungen und didaktischer Prinzipien möglich. Die vorliegende Arbeit nimmt diese Problemstellung auf und untersucht, welche Zielvorstellungen und Handlungsstrategien Studierende bei der Bewältigung ihres Studienalltags in unterschiedlichen Bologna-konformen Studienprogrammen entwickeln. Im Einzelnen wird gefragt, (1) welche Vorstellungen, Wahrnehmungen und Handlungslogiken das Handeln Studierender in unterschiedlichen Studienprogrammen prägen und (2) welche programmspezifischen Kontextbedingungen die Herausbildung dieser handlungsleitenden Charakteristika beeinflussen. Ausgehend von diesen beiden Fragestellungen wird zunächst ein theoretisch fundierter Analyserahmen für Studienprogramme entwickelt. Darauf aufbauend werden verschiedene Studienprogramme empirisch untersucht, um schliesslich Design-Prinzipien für die Gestaltung von Studienprogrammen zu formulieren.

Es wird nicht davon ausgegangen, dass Studienstrukturen das Handeln Studierender im Sinne eines kausalen Wirkungszusammenhangs bestimmen. Vielmehr wird gefragt, was die Studierenden mit den Strukturen, auf die sie treffen, machen. Studienprogramme werden als kulturelle Einheiten verstanden, innerhalb derer sich spezifische handlungsleitende Vorstellungen und Normen entwickeln. Diese impliziten Regeln des Studienhandelns - das so genannte "Hidden Curriculum" - und vor allem auch die dahinterliegenden Konstruktionsprozesse aufzudecken, ist Ziel dieser Arbeit.}},
  author       = {{Jenert, Tobias}},
  keywords     = {{Studierverhalten, Hochschuldidaktik, Lernpsychologie, Kulturpsychologie, Bologna-Prozess, Curriculumentwicklung, Hochschulbildung, Study programme, Bologna-process, educational development, cultural psychology, higher education, curriculum development}},
  publisher    = {{Universität St. Gallen}},
  title        = {{{Studienprogramme als didaktische Gestaltungs-und Untersuchungseinheit: Theoretische Grundlegung und empirische Analyse}}},
  year         = {{2012}},
}

@techreport{4446,
  author       = {{Brahm, Taiga and Jenert, Tobias}},
  keywords     = {{Hochschulentwicklung, Hochschuldidaktik}},
  title        = {{{Status Quo von Hochschuldidaktik/-entwicklung: Erhebung im Herbst 2011}}},
  year         = {{2012}},
}

@inproceedings{4483,
  abstract     = {{Die Lehrpraxis an Hochschulen breitenwirksam und nachhaltig zu verbessern, gehört zu den schwierigsten Herausforderungen für die Hochschuldidaktik. Ein möglicher Weg besteht darin, als hochschuldidaktische Einrichtung stets mit Blick auf die Gesamtstrategie der Hochschule und Anspruchsgruppen in der Hochschulleitung und -administration zu agieren (Jenert & Brahm, 2010). Es stellt sich die Frage, welche Vorstellungen bezüglich der eigenen Aufgaben und der Wirksamkeit des eigenen Handels hochschuldidaktische Stellen in Deutschland haben. Mit einer Online-Befragung von Leitungspersonen im Bereich Hochschuldidaktik und -entwicklung in Deutschland konnten 35 Personen (72 angeschrieben) erreicht werden, wobei sich ein breiter Querschnitt verschiedener Einrichtungen ergab. Abgefragt wurden (1) Struktur und institutionelle Anbindung der Einrichtung, (2) Wahrnehmung der eigenen Wirksamkeit sowie (3) Aufgabenschwerpunkte und notwendige Kompetenzen. 
Die Ergebnisse zeigen, dass einerseits ein Bewusstsein für Herausforderungen jenseits didaktischer Aus- und Weiterbildung besteht und die strategische Dimension erkannt ist. Gleichzeitig zeigt die Betonung "traditioneller" Aufgaben und Kompetenzen, dass die strategische Dimension im Tagesgeschäft oft noch keine zentrale Rolle spielt.}},
  author       = {{Jenert, Tobias and Brahm, Taiga}},
  keywords     = {{Hochschulentwicklung, higher education development, Hochschuldidaktik}},
  location     = {{Mainz}},
  publisher    = {{Deutsche Gesellschaft für Hochschuldidaktik dghd}},
  title        = {{{" Nur" didaktisch oder auch strategisch?: Strukturelle Verankerung, Aufgaben-und Wirksamkeitswahrnehmungen hochschuldidaktischer Einrichtungen in Deutschland}}},
  year         = {{2012}},
}

@inproceedings{4488,
  abstract     = {{Hintergrund / Kontext
In der Hochschuldidaktik hat sich der traditionelle Ansatz, der sich auf das Individuum bezogene Aus- und Weiterbildungs- sowie Beratungsangebote konzentriert, weitgehend etabliert (Urban & Meister, 2010; Land, 2010; Dany, 2007). Allerdings sind diese Aktivitäten in Bezug auf die Bildungsqualität einer gesamten Hochschule oft wenig wirksam. Der Ansatz schlägt vor, hochschuldidaktische Initiativen auf mehreren Ebenen der Hochschule zu verankern: individuelle, programmbezogene und institutionelle Massnahmen (Jenert & Brahm, 2010; Brahm et al., 2010).

Zielsetzung / Fragestellung
Der Ansatz einer institutionsweiten Hochschulentwicklung wird vor dem Hintergrund einer aktuellen Erhebung zum Status Quo der Hochschuldidaktik diskutiert. Im Zentrum steht die Frage, wie, didaktische Initiativen in der Hochschule nachhaltig verankert werden können.

Untersuchungsdesign / Datenerhebung und -auswertung
In einer Online-Befragung wurden 32 Hochschuldidaktiker aus Deutschland und der Schweiz befragt. Zur Vertiefung wurden fünf telefonische Interviews durchgeführt. Die schriftlichen Befragungsdaten wurden mittels SPSS, die Interviews (nach der Transkription) inhaltsanalytisch ausgewertet.

Erste Ergebnisse
Die meisten hochschuldidaktischen Einrichtungen konzentrieren sich auf die Organisation und Durchführung von Qualifizierungsmassnahmen (für 71,9% der Befragten gehört dies zu den bedeutsamen Aufgaben). Dagegen wird die Unterstützung von Programmverantwortlichen oder der Hochschulleitung nur von einem Viertel der Befragten als wichtige Aufgabe erachtet. In den Interviews wird deutlich, dass nur wenige Ansätze bestehen, wie didaktische Initiativen in die gesamte Hochschule getragen werden können.

Berufs- und wirtschaftspädagogische Relevanz
Die ersten Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass das Feld der Hochschuldidaktik und -entwicklung bisher noch wenig strukturiert ist. Bestehende Ansätze der Berufs- und Wirtschaftspädagogik (z. B. Euler & Sloane, 1999; Gerholz et al., 2010; Gerholz, 2012) können einen Beitrag dazu leisten, didaktische Veränderungsinitiativen innerhalb der Hochschulen wirksamer und nachhaltiger zu gestalten.}},
  author       = {{Brahm, Taiga and Gerholz, Karl-Heinz and Jenert, Tobias}},
  keywords     = {{Hochschuldidaktik, Hochschulentwicklung, Neo-Institutionalismus, Strategie}},
  location     = {{Paderborn }},
  title        = {{{Institutionsweite Hochschulentwicklung als neo-institutionalistisches Phänomen}}},
  year         = {{2012}},
}

@article{4432,
  abstract     = {{Studierendenorientierung ist derzeit eines der Leitkonzepte für die Gestaltung der Lehre an Hochschulen. Ein kritischer Blick offenbart jedoch, dass der Begriff uneinheitlich und mit teils widersprüchlichen Konnotationen gebraucht wird. Der Beitrag analysiert die Begriffsverwendungen innerhalb verschiedener Hochschulkontexte. Dabei werden Widersprüche zwischen den vorgefundenen Konnotationen - insbesondere zwischen den Perspektiven des Hochschulmanagements und der Didaktik - identifiziert. Davon ausgehend wird mit dem Konzept der Bildungsorientierung eine Alternative vorgeschlagen, die auf das Kernziel der Hochschule als Bildungsorganisation verweist und die skizzierten Unschärfen vermeidet.}},
  author       = {{Reinmann, Gabi and Jenert, Tobias}},
  issn         = {{2219-6994}},
  journal      = {{Zeitschrift für Hochschulentwicklung}},
  keywords     = {{Studierendenorientierung, Hochschulmanagement, Hochschuldidaktik}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{106--122}},
  publisher    = {{Österreichische Gesellschaft für Hochschuldidaktik}},
  title        = {{{Studierendenorientierung: Wege und Irrwege eines Begriffs mit vielen Facetten}}},
  volume       = {{6}},
  year         = {{2011}},
}

@article{4433,
  abstract     = {{Die aktuelle hochschuldidaktische Diskussion ist durch Schlüsselbegriffe wie Outcome- und Kompetenzorientierung geprägt. Allerdings sind die Strategien zur nachhaltigen Gestaltung der Lehr- und Lernpraxis bisher nur wenig differenziert. Der Beitrag stellt das Konzept einer "institutionsweiten Hochschulentwicklung" vor. Dieses spricht individuelles Handeln von Lehrenden und Lernenden sowie curriculare und organisationale Aspekte an. Mittels Experteninterviews wird gezeigt, dass Hochschulentwicklung eine "Third-Space-Funktion" zwischen Akademie und Administration einnimmt. Das personelle Profil solcher Einrichtungen verlangt nach "Blended Professionals", die sowohl als Servicepersonal als auch als Mitglieder der akademischen Welt wirkungsvoll agieren können.}},
  author       = {{Jenert, Tobias and Brahm, Taiga}},
  issn         = {{2219-6994}},
  journal      = {{Zeitschrift für Hochschulentwicklung}},
  keywords     = {{Hochschulentwicklung, educational development, higher education, Hochschuldidaktik}},
  number       = {{4}},
  pages        = {{124--145}},
  publisher    = {{Forum Neue Medien Austria}},
  title        = {{{,,Blended Professionals´´ als Akteure einer institutionsweiten Hochschulentwicklung}}},
  volume       = {{5}},
  year         = {{2010}},
}

@techreport{4449,
  author       = {{Brahm, Taiga and Jenert, Tobias and Meier, Christoph}},
  keywords     = {{Lernkultur, Hochschulentwickung, Hochschuldidaktik, Hochschullehre, HEI development}},
  title        = {{{Hochschulentwicklung als Gestaltung von Lehr-und Lernkultur: eine institutionsweite Herangehensweise an lehrbezogene Veränderungsprojekte an Hochschulen}}},
  year         = {{2010}},
}

