@article{64189,
  abstract     = {{Obwohl Förderpläne schon seit den 1990er Jahren umgesetzt werden, es mittlerweile recht viele Publikationen mit Beschreibungen des Konzepts Förderplanung gibt und diese in allen Bundesländern Deutschlands rechtlich für Schülerinnen und Schüler mit einem festgestellten Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung vorgeschrieben sind, gibt es recht wenige empirische Studien über die tatsächliche Umsetzung in der Praxis. Dieser Beitrag möchte die große Lücke schließen, indem die Praxis der Förderplanung an Allgemeinen Schulen und an Förderschulen in Form einer digitalen Befragung in NRW in den Blick genommen wird. Insbesondere die Frage, wie und in welcher Form Förderpläne erstellt, umgesetzt, evaluiert und fortgeschrieben werden, steht im Mittelpunkt dieser Studie. Zentrale Ergebnisse zeigen, dass Förderpläne zwar i.d.R. aufgrund der rechtlichen Vorschrift erstellt werden, aber auch für die Strukturierung des Förderprozesses fachlich-inhaltlich genutzt werden. Hierbei wird deutlich, dass von den Allgemeinen Schulen eher die Grundschulen Förderpläne auch im weiteren fachlichen Sinn nutzen. Es wird aber auch deutlich, dass einige der befragten Schulen Förderpläne gezielt nutzen, um ein Feststellungsverfahren zu eröffnen und Ressourcen zu generieren und Förderpläne damit auch defizitorientierter schreiben als im Falle der fachlichen und inhaltlichen Strukturierung von Förderprozessen.}},
  author       = {{Neumann, Phillip and Bunte, Charline and Melzer, Conny}},
  issn         = {{0513-9066}},
  journal      = {{Zeitschrift für Heilpädagogik}},
  keywords     = {{Sonderpädagogik, Inklusion, Sonderpädagogische Förderung, Förderplanung, Förderpläne, Kooperation}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{61--74}},
  title        = {{{Zwischen Förderkonzept und Vorschrift – Eine empirische Studie zur Praxis der Förderplanung an Schulen in Nordrhein-Westfalen}}},
  volume       = {{77}},
  year         = {{2026}},
}

@article{66500,
  abstract     = {{Vor dem Hintergrund zunehmender inklusiver Anforderungen an Lehrkräfte wird untersucht, inwieweit bestehende Rahmenwerke der Lehramtsstudiengänge ebendiesen inklusiven Anforderungen noch gerecht werden. Dazu werden ausgewählte Prüfungsordnungen hinsichtlich ihrer inklusionsbezogenen Inhalte analysiert und mit dem Anforderungsprofil von Lehrkräften verglichen. Ziel ist es, mögliche Diskrepanzen zwischen akademischer Qualifikation und inklusiver Arbeitsrealität herauszustellen. }},
  author       = {{Happ, Saskia}},
  journal      = {{k:ON - Kölner Online Journal für Lehrer*innenbildung}},
  keywords     = {{Lehrer*innenbildung, Inklusion, Professionalisierung}},
  number       = {{10/2026}},
  title        = {{{Qualifikationsanforderung: Inklusion - Passungsprobleme zwischen Kompetenzen und Anforderungsprofil}}},
  year         = {{2026}},
}

@article{66606,
  abstract     = {{Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, ob die Merkmale guter inklusiver Schulen – verstanden als Schulentwicklungsinstrument – mit der Arbeitszufriedenheit und den Selbstwirksamkeitsüberzeugungen von Lehrkräften in inklusiven Gesamt- und Sekundarschulen zusammenhängen. Dazu werden Daten aus dem BMBF-geförderten Projekt BiFoKi (Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen) von N = 119 Lehrkräften analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Merkmale guter inklusiver Schulen einen großen Teil der Varianz in der Arbeitszufriedenheit aufklären. Die kollektive Selbstwirksamkeitsüberzeugung korreliert stark mit den Merk-malen guter inklusiver Schulen und der Arbeitszufriedenheit der Lehrkräfte. Für die individuelle inklusionsbezogene Selbstwirksamkeitsüberzeugung zeigen sich itemspezifische Befunde, die diskutiert werden. Implikationen für die schulische Praxis werden abgeleitet.}},
  author       = {{Wohnhas, Verena and Böhm-Kasper, Oliver and Neumann, Phillip}},
  journal      = {{PraxisForschungLehrer*innenBildung. Zeitschrift für Schul- und Professionsentwicklung}},
  keywords     = {{Arbeitszufriedenheit, Inklusion, Merkmale guter inklusiver Schulen, Selbstwirksamkeit, kollektive Selbstwirksamkeitsüberzeugung}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{168–196}},
  title        = {{{Merkmale guter inklusiver Schulen – Zusammenhänge auf Lehrkraft-Ebene}}},
  doi          = {{10.11576/PFLB-8392}},
  volume       = {{8}},
  year         = {{2026}},
}

@book{66478,
  abstract     = {{Für Lehrer*innen ist es wichtig, über die Qualität ihrer Arbeit informiert zu sein, um sich an Schul- und Unterrichtsentwicklung beteiligen zu können. Das vorliegende Lehrbuch bietet anhand eines erprobten Modells – eines Forschungszyklus in Verbindung mit einem ergänzenden Innovationszyklus – konkrete Hilfestellungen, um die eigene Tätigkeit zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
Der zugrundeliegende Ansatz verbindet erfolgreiche Verfahren aus der niederländischen Lehrerinnen- und Lehrerbildung mit etablierten Methoden der schulischen Praxisforschung im deutschsprachigen Raum. Zahlreiche alltagsbezogene Beispiele illustrieren die Grundsätze und Verfahrensschritte, während Übungsaufgaben zu Vertiefung und Wiederholung anregen.}},
  author       = {{Textor, Annette and Kullmann, Harry and van der Donk, Cyrilla and van Lanen, Bas}},
  isbn         = {{978-3-7799-4739-4}},
  keywords     = {{Praxisforschung, Schulentwicklung, Inklusion, Data Literacy}},
  pages        = {{343}},
  publisher    = {{Beltz Juventa}},
  title        = {{{Praxisforschung in Schule und Unterricht}}},
  year         = {{2026}},
}

@article{59653,
  abstract     = {{Spätestens seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention und der Formulierung der Men­schenrechte ist ein Bekenntnis zur Inklusion ein zentrales Thema in der Schule, in der Ausbildung an­gehender Lehrkräfte und in der Bildungspolitik. Der Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung in einer heterogenen Klassengemeinschaft einer Regelschule kann Herausfor­derungen im beruflichen Alltag einer Lehrperson mit sich bringen. Da inklusive schulische Bildung ebenso wie der Anspruch auf Teilhabe in der Gesellschaft zwei Rechte sind, die alle Personen der Ge­sellschaft einfordern dürfen, bedarf es neben einer positiven Haltung gegenüber Diversität und Vielfalt auch bestimmten Rahmenbedingungen, um unterschiedlichen Bedarfen von Schüler*innen mit Beein­trächtigungen gerecht zu werden.}},
  author       = {{Schlierkamp, Marie Luise}},
  issn         = {{2791-4046}},
  journal      = {{#schuleverantworten}},
  keywords     = {{Inklusion, Disability, Umgang mit Diversität und Vielfalt im Kontext Beeinträchtigungen}},
  pages        = {{120--124}},
  title        = {{{Disability im schulischen Kontext. Über den Umgang von Lehrpersonen}}},
  volume       = {{5}},
  year         = {{2025}},
}

@article{59708,
  abstract     = {{Die Arbeitszufriedenheit von Lehrkräften gilt als zentrale Komponente für die Qualität des Bil­dungssystems. In inklusiven Schulen müssen Regelschullehrkräfte und sonderpädagogische Lehrkräfte kooperieren, um allen Schüler:innen eine bestmögliche Förderung zu gewährleisten. Dazu benötigen sie jedoch Zeitfenster, die von vielen Lehrkräften als nicht ausreichend benannt werden. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, empirisch zu untersuchen, welche Bedeutung festen Zeitfenstern für die Lehrkräftekooperation im Klassenteam, im Jahrgangsteam und im Fachteam für die Arbeitszufriedenheit zukommt. Weiterhin soll überprüft werden, ob Teile der Zusammenhänge über die Zufriedenheit mit der Kooperationshäufigkeit und die kollektive Selbstwirksamkeitsüberzeugung der Lehrkräfte erklärt werden können. Dazu werden Daten aus dem BMBF-geförderten Projekt BiFoKi mit N=194 Lehrkräften und N=28 Schulleitungen analy­siert. Die Ergebnisse zeigen, dass feste Zeitfenster für die Kooperation in den unterschiedlichen Teams mit einer erhöhten Arbeitszufriedenheit im Zusammenhang stehen und in Teilen über die kollektive Selbstwirksamkeitsüberzeugung mediiert werden.}},
  author       = {{Wohnhas, Verena and Neumann, Phillip and Lütje-Klose, Birgit}},
  issn         = {{2699-2477}},
  journal      = {{QfI - Qualifizierung für Inklusion. Online-Zeitschrift zur Forschung über Aus-, Fort- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte}},
  keywords     = {{Arbeitszufriedenheit, Inklusion, Sonderpädagogik, Kooperation, Selbstwirksamkeit, Schulentwicklung, job satisfaction, Inclusion, Special Education, Self-efficacy, school development}},
  number       = {{2}},
  publisher    = {{University Library J. C. Senckenberg}},
  title        = {{{Zeit für Arbeitszufriedenheit? Eine quantitativ-empirische Studie zur Bedeutung fester Kooperationszeiten für die Arbeitszufriedenheit von Lehrkräften in inklusiven Schulen}}},
  doi          = {{10.21248/qfi.167}},
  volume       = {{6}},
  year         = {{2025}},
}

@article{66768,
  abstract     = {{Das schulische Wohlbefinden von Schüler*innen kann durch die Gestaltung der Lernumgebung positiv beeinflusst werden. Daher gilt es, entsprechend wirkungsvolle Unterrichtsmerkmale zu identifizieren. Am Beispiel der Laborschule Bielefeld, einer Versuchsschule des Landes Nordrhein-Westfalen wurde der Einfluss der Merkmale Wertschätzung durch die Lehrkräfte, individuelle Unterstützung, stärkenorientierte Diagnostik sowie unterrichtsbezogene Partizipation auf das schulische Wohlbefinden von Schüler*innen aus inklusiven Lerngruppen der Jahrgangsstufen 6 bis 8 untersucht. Die Mehrebenenanalysen zeigen, dass die untersuchten Unterrichtsmerkmale das schulische Wohlbefinden positiv beeinflussen. Der Effekt einzelner Unterrichtsmerkmale verändert sich teilweise über die Jahrgangsstufen.}},
  author       = {{Marker, Rabea and Kullmann, Harry and Zentarra, Dominik and Geist, Sabine and Lütje-Klose, Birgit}},
  issn         = {{0044-3247}},
  journal      = {{Zeitschrift für Pädagogik}},
  keywords     = {{Selbsteinschätzung, Wertschätzung, Wohlbefinden, Pädagogische Diagnostik, Schule, Schuljahr 6, Schuljahr 7, Schuljahr 8, Sekundarstufe I, Laborschule, Lehrer, Schüler, Individualisierung, Lerngruppe, Unterrichtsgestaltung, Mitbestimmung, Empirische Untersuchung, Fragebogen, Längsschnittuntersuchung, Mehrebenenanalyse, Inklusion, Einflussfaktor, Unterstützung, Bielefeld, Deutschland}},
  pages        = {{530--554}},
  title        = {{{Schulisches Wohlbefinden von Schüler*innen der Sekundarstufe I in inklusiven Lerngruppen – Analysen zum Entwicklungsverlauf an der Laborschule Bielefeld}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.3262/ZP2504530}},
  volume       = {{71}},
  year         = {{2025}},
}

@article{53597,
  abstract     = {{Für eine gelingende Umsetzung schulischer Inklusion gilt eine professionelle Weiterbildung der Lehrkräfte und des weiteren Schulpersonals als unverzichtbare Voraussetzung, um eine effektive Teamarbeit sowie die Einbindung von Eltern [i] in Erziehungs- und Bildungsprozesse zu gewährleisten. Im Projekt BiFoKi [ii] (Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen) wurde eine Fortbildungsmaßnahme für inklusive Schulen entwickelt, die sowohl die intrainstitutionelle Kooperation innerhalb der Schule als auch die interinstitutionelle Zusammenarbeit mit den Eltern der Schüler*innen mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf adressiert. Die Fortbildung zielt u.a. darauf ab, durch eine im Jahrgangsteam gemeinsam geplante und verantwortete Elternarbeit eine einladende Atmosphäre zu schaffen, Kommunikationswege an diverser werdende Bedarfe der Eltern und der Schüler*innen anzupassen und Eltern stärker in schulische Bildungsprozesse einzubeziehen. Zur Evaluation der Fortbildung wurde eine quasi-experimentelle Studie mit einem Prä-Post-Kontrollgruppendesign realisiert. Längsschnittliche Daten liegen für 55 Lehr- und Fachkräfte vor. Die Ergebnisse der varianzanalytischen Auswertung zeigen, dass sich die Einschätzungen zur Kooperationsbereitschaft der Eltern sowie das selbstberichtete Kooperationsverhalten im Bereich der Erziehungs- und Bildungskooperation in der Interventionsgruppe nach der Teilnahme an der Fortbildung signifikant positiver entwickelt hat als in der Kontrollgruppe.
 
[i] Mit dem Begriff Eltern sind hier alle erziehungs- bzw. sorgeberechtigten Personen gemeint.
[ii] Hinweis zur Finanzierung: Das diesem Beitrag zugrunde liegende Vorhaben BiFoKi (Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen) wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01NV1732in der Förderlinie „Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung“ gefördert (Projektleitung: Birgit Lütje-Klose, Elke Wild, Julia Gorges und Phillip Neumann).
}},
  author       = {{Grüter, Sandra and Gorges, Julia and Lütje-Klose, Birgit and Neumann, Phillip and Wild, Elke}},
  issn         = {{2699-2477}},
  journal      = {{QfI - Qualifizierung für Inklusion. Online-Zeitschrift zur Forschung über Aus-, Fort- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte}},
  keywords     = {{Inklusion, Kooperation, Eltern, Sekundarstufe 1, Evaluation, Integration, Schulentwicklung, Elternkooperation}},
  number       = {{3}},
  title        = {{{Jahrgangsteams zur Kooperation mit Eltern anregen – eine Aufgabe für Fortbildungen? Evaluationsergebnisse zum Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen (BiFoKi)}}},
  doi          = {{10.21248/qfi.131}},
  volume       = {{5}},
  year         = {{2024}},
}

@article{58149,
  abstract     = {{Die derzeitige gesellschaftliche und schulische Situation birgt zahlreiche Herausforderungen für das professionelle Handeln und Kooperieren von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften, insbesondere in inklusiven Schulen. Diese bedürfen neben einer auskömmlichen Ausstattung auch einer entsprechenden Qualifikation des Personals und angemessener Kooperationsstrukturen, damit das gemeinsame Arbeiten im Gemeinsamen Lernen langfristig gelingen und das Versprechen einer gleichberechtigten Teilhabe an Bildung aller Kinder und Jugendlichen eingelöst werden kann. Ohne entsprechende Konzepte und Maßnahmen drohen Qualitätsverluste der schulischen Bildungs-, Erziehungs- und Integrationsarbeit sowie Risiken der Deprofessionalisierung, wenn das aktive Lehrpersonal überlastet und die Qualifikation der Quer- und Seitensteiger:innen sowie des weiteren unterstützenden Personals als zusätzliche Aufgabe an dieses herangetragen wird.}},
  author       = {{Kottmann, Brigitte and Lütje-Klose, Birgit and Neumann, Phillip and Reh, Anne and Streblow, Lilian}},
  issn         = {{1862-5088}},
  journal      = {{ZfI –Zeitschrift für Inklusion}},
  keywords     = {{Schulische Inklusion, Professionalisierung, Multiprofessionelle Kooperation, Inklusion, Sonderpädagogik}},
  number       = {{5}},
  pages        = {{1--19}},
  title        = {{{Gemeinsames Arbeiten im Gemeinsamen Lernen: Aktuelle Herausforderungen an professionelles Handeln und Kooperieren in inklusiven Schulen}}},
  volume       = {{19}},
  year         = {{2024}},
}

@article{53207,
  abstract     = {{Das schulische Wohlbefinden ist ein grundlegendes, sozio-emo-
tionales Bedürfnis aller Schüler*innen und daher ein zentraler Qualitätsindikator
inklusiver Schulen. Wenig ist bislang jedoch über die Entwicklung des schulischen
Wohlbefindens in inklusiven Klassen der Sekundarstufe I bekannt. Im Rahmen ei-
nes internen Evaluationsprozesses an der Laborschule Bielefeld, der inklusiven Ver-
suchsschule des Landes Nordrhein-Westfalen, hat ein interdisziplinäres Team im
Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Wohlbefinden und Inklusion an der Labor-
schule – eine Selbstreflexion“ die Selbsteinschätzungen der Schüler*innen hinsicht-
lich ihres schulischen Wohlbefindens untersucht. Hierzu wurden alle Schüler*innen
der Jahrgangstufen 6 bis 10 zwischen 2013 und 2018 jährlich zu einer Befragung
eingeladen. Auf der Grundlage des zugehörigen, mit vielen Messzeitpunkten und
hoher Beteiligungsquote ausgestatteten längsschnittlichen Datensatzes, wurden fürden vorliegenden Beitrag lineare und quadratische Verläufe des schulischen Wohl-
befindens von Schüler*innen aus inklusiven Lerngruppen der Sekundarstufe I ver-
gleichend analysiert.
Unter Berücksichtigung von insgesamt sechs Komponenten des schulischen
Wohlbefindens zeigt sich für zwei Komponenten eine lineare Entwicklung: Die
Affinität zur Stammgruppe (bzw. zur eigenen Klasse) nimmt über die Sekundarstu-
fe I leicht ab, ebenso die wahrgenommenen sozialen Probleme in der Schule. Die
Verläufe der drei Komponenten Einstellungen und Emotionen gegenüber der Schule,
schulischer Selbstwert und Sorgen wegen der Schule werden hingegen signifikant
besser durch eine quadratische Modellierung abgebildet. Für diese zeigt sich mit
zunehmender Jahrgangsstufe eine weniger ausgeprägte Abnahme (Einstellungen
und Emotionen gegenüber der Schule, Abwesenheit von Sorgen wegen der Schule),
der teilweise eine Zunahme in höheren Jahrgangsstufen folgt (schulischer Selbstwert). Das Ausmaß körperlicher Beschwerden verändert sich nicht signifikant in
Abhängigkeit von der Jahrgangsstufe. Schulpädagogische Implikationen werden im
Beitrag ebenso diskutiert wie die Perspektiven für künftige Forschung.}},
  author       = {{Marker, Rabea and Kullmann, Harry and Zentarra, Dominik and Geist, Sabine and Lütje-Klose, Birgit}},
  journal      = {{Unterrichtswissenschaft}},
  keywords     = {{Schulisches Wohlbefinden, Sekundarstufe I, Inklusion, Längsschnittstudie · Laborschule Bielefeld}},
  pages        = {{417--446}},
  title        = {{{Schulisches Wohlbefinden von Schüler*innen der Sekundarstufe I in inklusiven Lerngruppen – Analysen zum Entwicklungsverlauf an der Laborschule Bielefeld}}},
  doi          = {{10.1007/s42010-024-00199-0}},
  volume       = {{52}},
  year         = {{2024}},
}

@article{48598,
  author       = {{Kottmann, Brigitte and Lütje-Klose, Birgit and Neumann, Phillip}},
  issn         = {{0513-9066}},
  journal      = {{Zeitschrift für Heilpädagogik}},
  keywords     = {{Inklusion, Bildungspolitik, Schulentwicklung, Sonderpädagogik}},
  number       = {{11}},
  pages        = {{554--556}},
  title        = {{{Wer übernimmt Verantwortung für Inklusion?}}},
  volume       = {{74}},
  year         = {{2023}},
}

@article{44321,
  author       = {{Neumann, Phillip}},
  issn         = {{0513-9066}},
  journal      = {{Zeitschrift für Heilpädagogik}},
  keywords     = {{Inklusion, Sonderpädagogik, Bildung, Bildungsstudien, Integration}},
  number       = {{5}},
  pages        = {{230--232}},
  title        = {{{Studien zu Schulleistungen und ihre Aufbereitung}}},
  volume       = {{74}},
  year         = {{2023}},
}

@article{55774,
  abstract     = {{Seit 1974, also mit Beginn der Schulgründung, versteht sich die Laborschule als eine „Schule für alle“, als „Gesellschaft im Kleinen“. Ihrem Anspruch entsprechend sollte niemand prinzipiell vom Besuch der Schule ausgeschlossen werden. Eine Orientierung an den Idealen einer inklusiven Schule war damit von Beginn an gegeben (vgl. u.a. Demmer-Dieckmann & Struck, 2001; Begalke, Clever, Demmer-Dieckmann & Siepmann, 2011; Thurn, 2017). Die Laborschule will den Kindern und Jugendlichen Lebens- und Erfahrungsraum und Gesellschaft im Kleinen sein, ein Ort, an dem „Heranwachsende im täglichen Leben die Tugenden mündiger Bürgerinnen und Bürger lernen können“ (Thurn & Tillmann 2011, 10). Zugleich ist die Schule als erste Universitätsschule Deutschlands und Versuchsschule des Landes Nordrhein-Westfalen seit 50 Jahren ein „Laboratorium“ für die Erziehungswissenschaft, und bis heute soll sie, neben einigen anderen Aufgaben, „Probleme im pädagogischen Alltag aufspüren, sich neuen pädagogischen Herausforderungen stellen und [...] vorzeigbare Konzept entwickeln und erproben“ (Thurn & Tillmann 2011, 14). Genau für diese Aufgabe arbeiten Lehrkräfte neben ihrer Lehrtätigkeit zugleich als Forschende an Themen der Praxis. Sie tun dies gemeinsam mit den universitären Mitarbeiter*innen der Wissenschaftlichen Einrichtung Laborschule und ggf. weiteren Wissenschaftler*innen (s.u.) als gleichberechtigte Partner*innen.

Über viele Jahre hinweg hat ein multiprofessionelles Team aus schulischen und universitären Kolleg*innen der Schul- und Sonderpädagogik in dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt (FEP) „Wohlbefinden und Inklusion an der Laborschule

(WILS)“ gemeinsam gearbeitet und gewonnene Erkenntnisse publiziert (vgl. Kullmann, Geist & Lütje-Klose, 2015; Külker, Dorniak, Geist, Kullmann, Lutter, Lütje-Klose & Siepmann, 2017; Geist, Kullmann, Lütje-Klose & Siepmann, 2019; Goldan, Kullmann, Zentarra, Geist & Lütje-Klose, 2021 und ganz aktuell Külker et al. sowie Kullmann et al. in diesem Band). Zentrales Anliegen dieses Beitrages ist es, darzustellen, wie im Rahmen dieses Forschungs- und Entwicklungsprojektes Forschungsergebnisse für die Laborschule nutzbar gemacht wurden. Diese dem Anspruch des Lehrer*innenforschermodells folgende Aufgabe stellte sich die Forschungsgruppe in der letzten Phase des Forschungsprojektes explizit. Der Transfer der Forschungsergebnisse in die Schule ist daher das zentrale Thema des vorliegenden Beitrags. Dabei wird vor allem auf die Forschungsergebnisse von Külker et al. (in diesem Band) Bezug genommen. Wir arbeiten zudem heraus, welche Möglichkeiten in einer dicht an schulischen Praxisproblemen befindlichen Schulentwicklungsarbeit liegen. Diese allgemeinen Erkenntnisse zur Schulentwicklungsarbeit lassen sich auch für die Schulentwicklungsarbeit in Regelschulen nutzen.}},
  author       = {{Geist, Sabine and Külker, Anna and Dorniak, Marlena and Siepmann, Christof and Uffmann, Gunnar and Zentarra, Dominik and Kullmann, Harry}},
  issn         = {{2940-0686}},
  journal      = {{Jahrbuch Laborschulforschung 2023}},
  keywords     = {{Schul- und Unterrichtsentwicklung, Inklusion, Praxisforschung, Schulinterne Fortbildung}},
  pages        = {{135--159}},
  title        = {{{Ergebnisse qualitativer Praxisforschung zur inklusiven Schulentwicklung nutzen - Impulse aus dem Projekt Wohlbefinden und Inklusion an der Laborschule Bielefeld (WILS) für kollegiumsinterne Fortbildung}}},
  doi          = {{10.11576/sfe_ls-7194}},
  volume       = {{2}},
  year         = {{2023}},
}

@article{55775,
  abstract     = {{Schulisches Wohlbefinden gilt als wesentlicher Qualitätsindikator für schulische Inklusion und Grundbedingung gelingender Lernprozesse bei Kindern und Jugendlichen. Hochbedeutsam sind dabei soziale Integration sowie soziale Unterstützung (vgl. u.a. Haeberlin et al. 1989, Hascher 2004, Hascher et al. 2011, Schwab 2014, Koster et al. 2009, Zurbriggen &amp; Venetz 2016, Kullmann et al. 2015). Im FEP „Wohlbefinden und Inklusion an der Laborschule (WILS)“ wird die Perspektive der Schüler*innen auf für sie bedeutsame Einflüsse auf ihr schulisches Wohlbefinden in einem multimethodischen Forschungsdesign untersucht. Nehmen sich Schüler*innen, die aufgrund benachteiligender Lebenslagen besonders vulnerabel sind, an der Laborschule als sozial integriert wahr und fühlen sie sich in der Schule wohl? Wie erleben sie die Beziehungen mit Peers und (Sonder-)Pädagog*innen und welche schulischen Rahmenbedingungen erleben sie als fördernd bzw. hemmend für ihre Entwicklung? Diesen Fragen wurde innerhalb der qualitativen Teilstudie in leitfadengestützten, offen strukturierten Interviews mit 15 Jugendlichen der Jahrgänge 8 bis 10 entlang ausgewählter Disparitätslinien nachgegangen. Einzelne Jugendliche wurden zusätzlich zu einem späteren Zeitpunkt erneut interviewt und konnten so nicht nur retrospektive Einschätzungen zu ihrer Schulzeit, sondern auch einen Ausblick über ihre Entwicklungen nach der Laborschulzeit geben. Die Ergebnisse zeigen, dass die Schüler*innen, auch jene mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfen, an der Laborschule in den meisten Fällen eine unterstützende Gemeinschaft erleben, in der sie Zugehörigkeit und Selbstwirksamkeit erfahren, Krisen bewältigen und Anerkennung spüren können, was sowohl auf institutionelle Rahmenbedingungen der Laborschule als auch auf Beziehungen und Haltungen der schulischen Akteur*innen zurückzuführen ist.}},
  author       = {{Külker, Anna and Guth, Theresa and Geist, Sabine and Lütje-Klose, Birgit and Siepmann, Christof and Dorniak, Marlena and Kullmann, Harry and Rüther, Julia and Uffmann, Gunnar and Zentarra, Dominik}},
  issn         = {{2940-0686}},
  journal      = {{Jahrbuch Laborschulforschung 2023}},
  keywords     = {{Praxisforschung, schulisches Wohlbefinden, schulische Inklusion, Partizipation}},
  pages        = {{58--76}},
  title        = {{{Wohlbefinden und Inklusion an der Laborschule Bielefeld (WILS) - Ausgewählte Ergebnisse der Interviews mit Schüler*innen der Jahrgänge 8 bis 10}}},
  doi          = {{10.11576/SFE_LS-7190}},
  volume       = {{2}},
  year         = {{2023}},
}

@article{55777,
  abstract     = {{Das schulische Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen ist für deren Entwicklung von großer Bedeutung und daher ein wichtiges  Ziel aller pädagogischen Prozesse. Zugleich kann es wichtiger Indikator der einzelschulischen Qualität dienen. In dieser Funktion bietet das schulische Wohlbefinden für die Evaluation inklusiver Schulen mit ihrer heterogenen Schüler*innenschaft den Vorteil, einen Qualitätsaspekt abzubilden, der einerseits für alle Schüler*innen relevant ist und andererseits keine bestimmten fachlichen oder überfachlichen Kompetenzen voraussetzt. Im quantitativen Teil des Forschungs- und Entwicklungsprojekts (FEP) „Wohlbefinden und Inklusion an der Laborschule Bielefeld – eine Selbstreflexion“ (WILS) wurde das schulische Wohlbefinden zwischen 2013 und 2018 anhand eines schriftlich erhobenen, sechs Komponenten umfassenden Modells zur Beantwortung der Frage eingesetzt, inwiefern die Inklusion an dieser Schule gelingt.


Der vorliegende Beitrag stellt ausgewählte, zentrale Ergebnisse der jährlichen Befragung aller Schüler*innen der Klassenstufen 6 – 10 vor und bindet ergänzend Bedingungsfaktoren und längsschnittliche Betrachtungen ein. Es zeigt sich aus der Perspektive der FEP-Beteiligten insgesamt ein zufriedenstellend hohes Maß des Wohlbefindens der Schüler*innen. Diesen positiven Befund vorausgesetzt, lassen sich zwischen den Schüler*innengruppen auf der Basis demografischer Merkmale wie sonderpädagogischer Förderbedarf, Geschlecht oder Familiensprache für einzelne Wohlbefindenskomponenten bedeutsame Unterschiede feststellen, die teils zu einzelnen, teils zu mehreren Erhebungszeitpunkten auftreten. So zeigen Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Schnitt etwas geringere Werte beim schulischen Selbstwert oder der Abwesenheit körperlicher Beschwerden. Diese und weitere Befunde werden im Beitrag vorgestellt und diskutiert.}},
  author       = {{Kullmann, Harry and Zentarra, Dominik and Lütje-Klose, Birgit and Geist, Sabine and Siepmann, Christof and Goldan, Janka and Külker, Anna and Dorniak, Marlena}},
  issn         = {{2940-0686}},
  journal      = {{Jahrbuch Laborschulforschung 2023}},
  keywords     = {{Schulisches Wohlbefinden, Inklusion, Laborschule Bielefeld, Sekundarstufe I, Längsschnittstudie}},
  pages        = {{77--110}},
  title        = {{{Wohlbefinden und Inklusion an der Laborschule Bielefeld (WILS) - Ausgewählte Ergebnisse der Fragebogenerhebungen 2013 – 2018 in den Jahrgangstufen 6 – 10 }}},
  doi          = {{10.11576/SFE_LS-7191}},
  volume       = {{2}},
  year         = {{2023}},
}

@article{55776,
  abstract     = {{Im Anschluss an eine konzise Einführung in den Entstehungs- und Nutzungskontext dokumentiert der vorliegende Beitrag den Fragebogen für Schüler*innen aus dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt (FEP) „Wohlbefinden und Inklusion an der Laborschule Bielefeld“ (WILS). Dieses multidisziplinär und multimethodisch angelegte Projekt wurde zwischen 2010 und 2018 an der Laborschule Bielefeld – inklusive Versuchsschule des Landes Nordrhein-Westfalen – entwickelt und durchgeführt. In den Jahren 2013–2018 wurden jährlich alle Schüler*innen der Stufen 6–10 längsschnittlich befragt, insgesamt rund 650 Schüler*innen mit bis zu fünf Messzeitpunkten. Zwei zusätzliche Erhebungen erfolgten im Kontext der COVID-19-Pandemie, wobei das Instrument anlassbezogen erweitert wurde (Fortsetzungsprojekt WILS-Co). Anhand der aufgelisteten Quellen ergibt sich die Möglichkeit zur vertieften Auseinandersetzung mit der Entwicklung des Fragebogeninstruments, den inhaltlichen Befunden in Bezug auf Inklusion und schulischem Wohlbefinden an der Laborschule Bielefeld sowie den Impulsen aus dem Projekt in das gesamte Kollegium im Rahmen von schulinternen Fortbildungen.}},
  author       = {{Kullmann, Harry and Zentarra, Dominik and Lütje-Klose, Birgit and Geist, Sabine and Siepmann, Christof and Goldan, Janka and Külker, Anna and Dorniak, Marlena}},
  issn         = {{2940-0686}},
  journal      = {{Jahrbuch Laborschulforschung 2023}},
  keywords     = {{Schulisches Wohlbefinden, Inklusion, Laborschule Bielefeld, Sekundarstufe I, Schülerfragebogen, COVID-19}},
  pages        = {{111--134}},
  title        = {{{Fragebogen für Schüler*innen zum schulischen Wohlbefinden und weiteren Schulqualitätsfaktoren}}},
  doi          = {{10.11576/SFE_LS-7193}},
  volume       = {{2}},
  year         = {{2023}},
}

@inbook{33416,
  author       = {{Kißling, Magdalena}},
  booktitle    = {{Diversitätsorientierte Deutschdidaktik: Theoretisch-konzeptionelle Fundierung und Perspektiven für empirisches Arbeiten. Band 4 SLLD (B) }},
  editor       = {{Dannecker, Wiebke and Schindler, Kirsten}},
  keywords     = {{Diversität, Inklusion, Gender, Deutschdidaktik}},
  pages        = {{35--50}},
  publisher    = {{Open Access}},
  title        = {{{Wortkritik als Aufgabenfeld einer diversitätssensiblen Literaturdidaktik. Das Verfahren der Dechiffrierung als ein Weg fachintegrativer Verankerung von Diversitätssensibilität}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.46586/SLLD.223}},
  year         = {{2022}},
}

@inbook{34288,
  author       = {{Lütje-Klose, Birgit and Neumann, Phillip}},
  booktitle    = {{Sonderpädagogik - zwischen Dekategorisierung und Rekategorisierung }},
  editor       = {{Müller, Thomas  and Ratz, Christoph and Stein, Roland and Lüke, Carina}},
  isbn         = {{978-3-7815-2526-9}},
  keywords     = {{Inklusion, Diagnostik, Sonderpädagogik, Inklusive Pädagogik, Förderplanung, Bildungsstatistik, Schulentwicklung}},
  pages        = {{44--61}},
  publisher    = {{Klinkhardt }},
  title        = {{{Sonderpädagogische Diagnostik im Spannungsfeld von Kategorisierung, Dekategorisierung und Rekategorisierung}}},
  year         = {{2022}},
}

@article{36216,
  author       = {{Grüter, Sandra and Hölz, Svenja and Neumann, Phillip and Lütje-Klose, Birgit}},
  journal      = {{Zeitschrift für Inklusion}},
  keywords     = {{Multiprofessionelle Teams, Kooperation, Professionalisierung, Schulentwicklung, Inklusion}},
  number       = {{4}},
  title        = {{{"Die sehen mich als irgendwas zwischen Schulsozialarbeiter und Sonderpädagoge" - Ergebnisse einer Interviewstudie zur Rolle pädagogischer Fachkräfte in multiprofessionellen Teams an inklusive Schulen}}},
  year         = {{2022}},
}

@article{34486,
  abstract     = {{In inklusiven Schulen wird zunehmend ein stärker individualisierter Unterricht verfolgt. Dieser sollte dem negativen Effekt der mittleren Leistung der Bezugsgruppe (z. B. Klasse, Schule) auf das Fähigkeitsselbstkonzept (FSK) von Schülerinnen aufgrund sozialer Vergleiche (Big-Fish-Little-Pond-Effekt [BFLPE]) entgegenwirken. Auch Vergleiche mit individuell gewählten Vergleichstargets könnten sich positiv auf das FSK auswirken. Auf Basis von N = 752 Fünftklässlerinnen aus 28 inklusiven Schulen (Alter: M(SD) = 10.28(0.53), 48 % weiblich) wurde der Effekt der mittleren Gruppenleistung (BFLPE), der Individualisierung im Unterricht und der Vergleich mit individuell ausgewählten Vergleichspartnerinnen – operationalisiert über die Leistungsdifferenz – auf das mathematische FSK geprüft. Die Ergebnisse von Mehrebenen-Regressionsanalysen zeigen einen BFLPE sowie einen signifikant positiven Effekt der Individualisierung im Unterricht. Der Effekt der Leistungsdifferenz zum individuellen Vergleichstarget wurde nicht signifikant. Die Ergebnisse werden bezüglich weiterführender Forschung und praktischer Implikationen zur Förderung eines positiven FSK von Schülerinnen diskutiert.
Inclusive schools are increasingly pursuing more individualised instruction, which may counteract the negative effect of the mean performance of the reference group (e.g. class, school) on students’ self-concept of ability (SCA) based on social comparisons (Big-FishLittle-Pond-Effect [BFLPE]). In addition, comparisons with individually selected comparison targets could also have a positive effect on the SCA. Drawing in a sample of N = 752 fifth graders from 28 inclusive schools (age: M(SD) = 10.28(0.53), 48 % female), the effect of mean group performance (BFLPE), individualized instruction and comparisons with individually selected comparison targets - operationalized via the performance difference - on students’ mathematical SCA was examined. The results of multi-level regression analyses show a BFLPE and a significant positive effect of individualised instruction on students’ SCA. The effect of the performance difference to the individual comparison target was not significant. The results are discussed with respect to further research and practical implications for the promotion of a positive SCA in students
}},
  author       = {{Gorges, Julia and Kurz, Katharina and Neumann, Phillip and Hesse, Franziska and Lütje-Klose, Birgit and Wild, Elke}},
  issn         = {{2512-0778}},
  journal      = {{Zeitschrift für Erziehungswissenschaft}},
  keywords     = {{BiFoKi, Inklusion, Fähigkeitsselbstkonzept, Selbstkonzept, Leistung, Leistungsentwicklung, Mehrebenenanalyse, BFLPE, Big-Fish-Little-Pond, Sonderpädagogischer Förderbedarf, Integration, Sekundarstufe, Bezugsnorm}},
  title        = {{{Der Fisch neben mir – der Einfluss von Individualisierung im Unterricht, sozialer und individueller Vergleiche auf das Fähigkeitsselbstkonzept von Fünftklässler*innen in inklusiven Schulen}}},
  year         = {{2021}},
}

