@phdthesis{43484,
  abstract     = {{Dieses Promotionsvorhaben zentriert die Frühe (Medien-)Bildung sowie die Forschungs- und Themengebiete Migration und Interkulturalität, die in der Kindheitsforschung generell und kulturvergleichenden Kindheitsforschung speziell bislang nicht hinreichend berücksichtigt wurden. Der Fokus der vorliegenden Qualifikationsarbeit, die im Rahmen des interventiv angelegten, in Dortmund angesiedelten, Forschungsprojekts KidSmart – Medienkompetent zum Schulübergang (2010-2012) entstanden ist (vgl. Marci-Boehncke/Rath 2013), liegt daher auf den jenseits quantitativer Nutzungsstudien (vgl. z.B. mpfs 2015; 2013) verhältnismäßig gering beachteten Lebens- und Medienwelten von Vorschulkindern in Abhängigkeit von ihrer familiär praktizierten Herkunftskultur bzw. einer mehrkulturellen (Medien-)Sozialisation. Mit dieser Qualifikationsarbeit wurde das Ziel verfolgt, unter kultursensitiver und intersektionaler Perspektive, in einem multiperspektivischen und multimethodischen Design sowohl empirisch-quantitative als auch empirisch-qualitative Daten zu erfassen und so die (Medien-)Sozialisationskontexte von unterschiedlich (herkunfts-)kulturell geprägten, speziell deutsch-türkischen und deutschen, vier und fünf Jahre alten Kindern, mit Bezug auf die sozialen Felder Familie und Kita, möglichst unverfälscht, also am gemeinten Sinn sozialen Handelns, zu (re-)konstruieren. Ziel ist es, bildungsbiographisch bedingte und als ungünstig verstandene Lebenslagen, Lebensphasen und Lebensweisen möglichst früh zu erkennen und auf diese im Verbund, im Sinne der Educational Governance (vgl. Marci-Boehncke/Rath 2013; Heimbach- Steins/Kruip 2011), zu reagieren, um Kindern in Sachen Bildungs- und Teilhabechancen generell und Mediennutzung und Medienkompetenzvermittlung speziell möglichst günstige „Ausgangsbedingungen zum Schuleintritt [...] zu ermöglichen“ (Marci- Boehncke/Weise 2007, 45) – und zwar über alle sozialen ungleichheitsdimensionellen Prägungen hinweg. Um bestehende Kenntnislücken und Spekulationen, die beim erzieherischen Personal nachweislich bestehen, schließen zu können, sollte ein Zugang zu den gegenwärtig konkreten lebens- und medienweltbezogenen Wirklichkeiten der untersuchten Kinder ermöglicht werden. Entsprechend erfolgte die Konzeption dieses (Teil-)Projekts vor dem Hintergrund der Habitus- und Kapitalsortentheorie von Bourdieu (1987; 1986; 1983). Als Methode der quantitativen Datengewinnung wurden halbstandardisierte Fragebögen gewählt, die den Eltern und Erzieher_innen zu Beginn und mit Abschluss der Projektdurchführung für die Bearbeitung zur Verfügung gestellt und mit Hilfe der Fragebogen-Software GrafStat erfasst und ausgewertet wurden. Das qualitative Datenmaterial, das während der Projektdurchführung mittels der Puppet-Interview- Methode (vgl. Weise 2008; Paus-Hasebrink 2005) gewonnen werden konnte, wurde vor dem Hintergrund der Grounded Theory und mittels der Daten- und Analysesoftware MaxQDA ausgewertet (vgl. Strübing 2011; Glaser/Strauss 2005). Auf der Grundlage der Heuristischen Sozialforschung (vgl. Kleining 1995) wurde auf Methoden- und Datenebene dieses Vorhabens ein komplexes, trianguliertes Forschungsdesign eingesetzt (vgl. Flick 2011).}},
  author       = {{Günesli, Habib}},
  keywords     = {{Frühe Kindheit, Frühe Medienbildung, Bildungsgerechtigkeit, Kultursensitivität, Inklusion, Intersektionalität}},
  publisher    = {{Eldorado}},
  title        = {{{Kleinkinder und Medien in Deutschland: Eine kultursensible Studie zur (Re-)Konstruktion mediatisierter Kultur- und Sozialisationskontexte in der Frühen Bildung}}},
  doi          = {{10.17877/DE290R-20309}},
  year         = {{2019}},
}

@article{34496,
  author       = {{Heine, Jörg-Henrik and Gebhard, Markus and Schwab, Susanne and Neumann, Phillip and Gorges, Julia and Wild, Elke}},
  issn         = {{2190-0493}},
  journal      = {{Psychological Test and Assessment Modeling}},
  keywords     = {{BiLieF, Inklusion, sonderpädagogischer Förderbedarf, Grundschule, Wohlbefinden, Rollenausprägungen sonderpädagogischer Lehrkräfte}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{3--27}},
  title        = {{{Testing psychometric properties of the CFT 1-R for students with special educational needs}}},
  volume       = {{60}},
  year         = {{2018}},
}

@article{34495,
  abstract     = {{In der Bielefelder Längsschnittstudie zum Lernen in inklusiven und exklusiven Förderarrangements (BiLieF) wurden die psychosoziale und die Leistungsentwicklung bei Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt „Lernen“ von der 3. bis zur 5. Klasse in unterschiedlichen Fördersettings untersucht. Die Ergebnisse quantitativer und qualitativer Zugänge zeigen, dass vor allem proximale Faktoren auf der Ebene der Einzelschule – weniger die Form der Beschulung – für die Entwicklung der Kinder relevant sind.
}},
  author       = {{Wild, Elke and Lütje-Klose, Birgit and Neumann, Phillip and Gorges, Julia}},
  issn         = {{0012-0731}},
  journal      = {{DDS – Die Deutsche Schule}},
  keywords     = {{BiLieF, Inklusion, sonderpädagogischer Förderbedarf, Grundschule, Wohlbefinden, Rollenausprägungen sonderpädagogischer Lehrkräfte}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{109--123}},
  publisher    = {{Waxmann}},
  title        = {{{Die Bielefelder Längsschnittstudie zum Lernen in inklusiven und exklusiven Förderarrangements (BiLieF) – Zentrale Befunde}}},
  doi          = {{10.31244/dds.2018.02.02}},
  volume       = {{110}},
  year         = {{2018}},
}

@article{34507,
  abstract     = {{In der vorliegenden Studie wird die konzeptuelle Binnenstruktur der Fortbildungsmotivation von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen und Lehrkräften allgemeiner Schulen (N=287) mit Blick auf eine inklusionsbezogene Fortbildung zur multiprofessionellen Kooperation aus Perspektive der Erwartungs-Wert-Theorie untersucht. Konfirmatorische Faktorenanalysen zeigen eine 4-Komponenten-Struktur des subjektiven Wertes. Teilnahmeförderliche Wertüberzeugungen, die mithilfe von Items mit intrinsischer, utilitaristischer und persönlicher Ausrichtung erfasst wurden, lassen sich nach den Bezugspunkten Inhalt, Status als Teilnehmerin oder Teilnehmer und Abschluss untergliedern. Eine Kostenkomponente mit monetären und nicht-monetären Anteilen bildet einen eigenständigen Faktor. Der 4-faktorielle subjektive Wert lässt sich weiterhin von einem Bilanzwert abgrenzen, der ein Gesamturteil hinsichtlich der untersuchten Fortbildung reflektiert und primär von inhaltsbezogenen Wertkomponenten sowie der Kostenkomponente des Wertes vorhergesagt wird. Es zeigen sich professionsbezogene Unterschiede sowohl bei der Höhe der Werteinschätzungen als auch bei deren Zusammenspiel zur Bestimmung des Bilanzwertes. Die Diskussion thematisiert theoretische und praktische Implikationen der Befunde.
}},
  author       = {{Gorges, Julia and Neumann, Phillip and Lütje-Klose, Birgit and Wild, Elke}},
  issn         = {{1869-4845}},
  journal      = {{Empirische Sonderpädagogik}},
  keywords     = {{Erwartungs-Wert-Theorie, Inklusion, Lehrerfortbildung, Motivation, multiprofessionelle Kooperation, subjektiver Aufgabenwert, BiFoKi}},
  number       = {{3}},
  pages        = {{199--214}},
  title        = {{{Dimensionen inklusionsbezogener Fortbildungsmotivation von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen und Lehrkräften allgemeiner Schulen}}},
  volume       = {{9}},
  year         = {{2017}},
}

@book{35010,
  abstract     = {{Das Buch bietet erstmals empirisch fundierte Erkenntnisse zu inklusiven Entwicklungprozessen von Sportvereinen sowie konkrete Handlungsempfehlungen für Vereine und Experten. Das Werk basiert auf einer Untersuchung zur Konzeption und fachlichen Fundierung inklusiver Qualität in Sportvereinen, die von einem Forschungsteam mit Expertinnen der Inklusionsforschung und der sportsoziologischen Forschung durchgeführt wurde.}},
  author       = {{Meier, Heiko}},
  isbn         = {{9783840375613}},
  keywords     = {{Behindertensport, Entwicklung, Handlungsorientierung, Inklusion, Integration, soziale, Nordrhein-Westfalen, Sportsoziologie, Sportverein, Vereinsentwicklung, Vereinsstruktur}},
  pages        = {{255}},
  publisher    = {{Meyer & Meyer}},
  title        = {{{Der inklusive Sportverein – wie inklusive Vereinsentwicklung gelingen kann}}},
  year         = {{2017}},
}

@article{34986,
  abstract     = {{Inklusion ist als Schlagwort seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (United Nations, 2006) im Jahr 2009 in aller Munde. Die Hauptaufmerksamkeit in der Rezeption der UN-Behindertenrechtskonvention liegt im deutschsprachigen Raum auf dem Erziehungs- und Bildungssystem. Weniger Beachtung finden in den Diskussionen demgegenüber die weiteren Lebensbereiche, die in der UN-BRK thematisiert werden, etwa die Partizipation am und im Sport. So sind Sportvereine aktuell gefordert, wirksame Strategien zur Realisierung von Inklusion zu entwickeln. Die Frage, wie diese Strategien aussehen können, ist derzeit noch ein umfassendes Forschungsdesiderat. Diesem haben wir uns im Auftrag des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung eines Vereinsentwicklungsprojektes angenommen, welches gemeinsam vom Landessportbund NRW und dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW von 2013 bis 2016 durchgeführt wurde. Die Untersuchung verbindet qualitative und quantitative Forschungsinstrumente und nimmt unterschiedliche Akteursebenen in den Blick. Als bedeutsam erweisen sich in der Untersuchung vor allem die Ambivalenzen, die sich aus den tradierten Vereinskulturen ergeben. Diese zeigen sich im Feld der sportlichen Praxis und auf struktureller Ebene, aber auch im Feld der Mitbestimmung im Verein. Im Beitrag werden nach einer theoretischen Einordnung ausgewählte Forschungsergebnisse zu den Möglichkeiten eines diskriminierungsfreien Zugangs zu den demokratischen Gremien von Sportvereinen vorgestellt und Perspektiven für die inklusive Vereinsentwicklung diskutiert.}},
  author       = {{Meier, Heiko and Adolph-Börs, Cindy and Seitz, Simone}},
  issn         = {{1862-5088}},
  journal      = {{Zeitschrift für Inklusion}},
  keywords     = {{Partizipation, Mitbestimmung, Demokratie, Inklusion, Sportverein}},
  number       = {{3}},
  title        = {{{Entscheidend ist wer mitbestimmt – Potenziale für Inklusion im Sportverein}}},
  year         = {{2016}},
}

@article{31976,
  abstract     = {{Inklusion stellt Kindertageseinrichtungen und Schulen vor die Aufgabe, das gemeinsame Lernen und Aufwachsen von Kindern mit und ohne Behinderung zu ermöglichen. Dies beinhaltet eine gemeinsame professionelle Verantwortung.}},
  author       = {{Albers, Timm}},
  issn         = {{0533-3431}},
  journal      = {{Grundschule}},
  keywords     = {{Inklusion, Integrierender Unterricht, Kooperation, Lehrer, Schule, Sonderpädagoge, Unterricht}},
  number       = {{3}},
  pages        = {{10–13}},
  title        = {{{Multiprofessionell unterrichten. Gemeinsames Unterrichten in inklusiven Lerngruppen}}},
  volume       = {{44}},
  year         = {{2012}},
}

@inbook{36565,
  abstract     = {{In Zeiten einer wachsenden sozio-ökonomischen Schere zwischen Arm und Reich auch in den Industriestaaten (für die BRD z.B.: Agenda 2010, Hartz IV, Steuererleichterungen bzw. -wegfall für Besserverdienende, soziale Einsparungen, die z.B. in der Behindertenpolitik noch als "Möglichkeit zu mehr Autonomie und Eigenverantwortlichkeit" gepriesen werden etc.) muss eine Inklusion, die es ernst meint, auch die "Wiederentdeckung und Wiederaneignung des ´Sozialen´ als das Menschliche und als Gemeinwohlgut, das von allen zu pflegen und zu mehren ist" beinhalten, heisst es zutreffend (S.45). Inklusion ist insofern der Gegenentwurf zur Entsolidarisierung und Individualisierung der Gesellschaften im Zeitalter des Neoliberalismus. Konsequent wenden sich die AutorInnen des vorliegenden Sammelbandes auch gegen eine Kommerzialisierung der Sozialen Arbeit. In diesem Kontext dürfe auch das "Ehrenamt" nicht lediglich ein Mittel zum Geldsparen sein. Wie bürgerschaftliches Engagement zum Zwecke des Abbaus sozialstaatlicher Verantwortung "kolonialisiert" (S.61) wird, zeigt auch die Bewegung der "Tafeln", die nur noch Mangel- und Elendsverwaltung betreiben. Doch auch die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) hat über vollumndige, doch folgenlose Verlautbarungen hinaus zumal in der BRD noch keine Abkehr von marktradikalen Rezepten erkennen lassen. Ein wirtschafts- und sozialpolitischer Systemwandel wird daher mit guten Gründen z.B. von der "Soltauer Initiative" (S.154ff.) gefordert.}},
  author       = {{Landhäußer, Sandra}},
  booktitle    = {{Teilhabe in Zeiten verschärfter Ausgrenzung. Kritische Beiträge zur Inklusionsdebatte. }},
  editor       = {{Wittig-Koppe, Holger and Bremer, Fritz and Hansen, Hartwig}},
  isbn         = {{9783940636102}},
  keywords     = {{Sozialpolitik, Inklusion, Pädagogik, inklusive Erziehung, Behinderung, Gleichberechtigung, Selbstbestimmung, Behindertenhilfe, Behindertenarbeit, Behindertenpolitik, Menschenrechte, Gemeinwesen, Gemeinwohl, Menschenwürde, Ökonomisierung}},
  pages        = {{121--128}},
  publisher    = {{Paranus, Die Brücke}},
  title        = {{{Inklusion im lokalen Sozialraum – Empirische Anmerkungen zu einer aktuellen Auseinandersetzung}}},
  year         = {{2010}},
}

