@article{47117,
  abstract     = {{Trotz der Annahme, dass Langzeitpraktika im Lehramts-studium hohe Belastungen für Studierende darstellen können, sind empirische Analysen zum Einfluss sozialer (z.B. die Betreuung eigener Kinder, Pflegeaufgaben) und organisationaler Bedingungsfaktoren (z.B. Erwerbstätigkeit, Fahrzeiten zur Praktikumsschule, Zusatzkosten) rar. Daher wurden in diesem Beitrag im Rahmen einer Sekundäranalyse evaluativer Daten Zusammenhänge zwischen dem Belastungserleben von N = 611 Lehramtsstudierenden im Praxissemester an der Universität Paderborn und verschiedenen Bedingungsfaktoren untersucht. Das Belastungserleben wurde vor und nach dem Praxissemester mit Hilfe des Maslach-Burnout-Inventars (MBI-SS) erfasst. Regressionsanalysen ergaben, dass soziale und organisationale Bedingungsfaktoren kaum Unterschiede im Belastungserleben aufklären. Als einzige bedeutende Faktoren mit kleinen Effekten erwiesen sich die Fahrzeit zur Praktikumsschule und die Höhe evtl. zusätzlicher Materialkosten. Auch durch Clusteranalysen ermittelte Gruppen von hochbelasteten Studierenden zeichnen sich nicht durch spezifische soziale oder organisationale Bedingungsfaktoren aus.}},
  author       = {{Vogelsang, Christoph and Brandhorst, André}},
  journal      = {{Herausforderung Lehrer* Innenbildung-Zeitschrift Zur Konzeption, Gestaltung Und Diskussion}},
  keywords     = {{Praxissemester, Belastung, Burnout, Lehramtsstudium, soziale Situation}},
  number       = {{1}},
  title        = {{{Schulpraktikum zwischen Kind und Nebenjob? Einfluss von sozialen und organisationalen Bedingungsfaktoren auf das Belastungserleben Lehramtsstudierender im Praxissemester}}},
  doi          = {{10.11576/HLZ-5818}},
  volume       = {{6}},
  year         = {{2023}},
}

@inbook{29108,
  abstract     = {{Lehramtsstudierende unterscheiden sich in ihren Einstellungen, wie das Lernen zu Unterrichten am besten gelingt und welche Lernaktivitäten und Formen der Emotionsregulation dazu nötig sind. In der Studie wurden die Einstellungsmuster von N = 512 Studierenden (2. Mastersemester) zu Beginn und gegen Ende des Langzeitpraktikums Praxissemester mittels dem Inventory Learning to Teach Process (ILTP) erhoben und mögliche Zusammenhänge mit der Lernbegleitung durch Mentor/innen sowie mit der individuellen Kompetenzeinschätzung geprüft. Entgegen der theoretisch angenommen Muster wurden drei Muster (Vermeidend, Praxisorientiert, Vielseitig) identifiziert. Die Studie zeigt, dass eine hochwertig eingeschätzte mentorielle Begleitung mit dem Beibehalt oder dem Wechsel in das Muster Vielseitig in Relation steht und dass Kompetenzeinschätzungen Zusammenhänge mit den Einschätzungsmustern aufweisen. So empfinden diejenigen Studierenden den höchsten Kompetenzzuwachs, die während des Praxissemesters in das Muster Vielseitig wechseln bzw. in diesem verbleiben. Den geringsten Kompetenzzuwachs verzeichnen die Studierenden, die nach dem Praxissemester dem Muster Vermeidend zugeordnet wurden. Implikationen für die weitere Forschung zur Bedeutsamkeit im Umgang mit heterogenen Lerngruppen werden diskutiert.}},
  author       = {{Gröschner, Alexander and Goller, Michael and Haschner, Tina}},
  booktitle    = {{Praxissemester im Lehramtsstudium in Deutschland: Wirkungen auf Studierende}},
  editor       = {{Ulrich,  I. and Gröschner, A.}},
  keywords     = {{Kompetenzeinschätzung, Lehramtsstudium, Lernen zu Unterrichten, Mentoring, Praxissemester}},
  pages        = {{209--241}},
  publisher    = {{Springer VS}},
  title        = {{{Lernen zu Unterrichten – Veränderungen in den Einstellungsmustern von Lehramtsstudierenden während des Praxissemesters im Zusammenhang mit mentorieller Lernbegleitung und Kompetenzeinschätzung}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.1007/978-3-658-24209-1_7}},
  year         = {{2020}},
}

