@article{33365,
  abstract     = {{In der Mehrheit der deutschen Bundesländer ist ein Langzeitpraktikum (Praxissemester) Bestandteil der Lehramtsstudiengänge. Es zielt insbesondere darauf, Theorie und Praxis miteinander in Beziehung zu setzen. Trotz der gewichtigen Rolle, die den Mentor*innen dabei zugeschrieben wird, ist deren Perspektive noch wenig untersucht. Die empirisch auffindbaren Unterschiede in der Betreuung Studierender könnten u. a. auf unterschiedliche Vorstellungen von der Beziehung zwischen Theorie und Praxis seitens der Mentor*innen zurückzuführen sein. Diese Vorstellungen interessieren in der im Folgenden dargestellten explorativen Interviewstudie, deren Daten einer strukturierenden Inhaltsanalyse unterzogen wurden. Nachstehenden Forschungsfragen wird nachgegangen:

1) Sind die Mentor*innen auf die Aufgabe der Verknüpfung von Theorie und Praxis vorbereitet?

2) Werden in den Erzählungen der Mentor*innen zu gelingenden und misslingenden Betreuungserfahrungen Theorie-Praxis-Relationierungsfiguren sichtbar, wenn ja, welche und zeigen sich Bemühungen der Verknüpfung von Theorie und Praxis?

3) Werden in den Erzählungen der Mentor*innen zur eigenen Lerngeschichte Theorie-Praxis-Relationierungsfiguren sichtbar, wenn ja, welche und welche relative Rolle spielt das Ausbildungswissen aus Sicht der Mentor*innen für die Entwicklung ihres Könnens?

4) Welches Wissensverständnis der Mentor*innen zeigt sich in den Transkripten und welche Relevanz wird Wissen im Vergleich zu Erfahrung, Reflexion von Erfahrung und Persönlichkeit zugeschrieben?

Es zeigt sich, dass die Mentor*innen das Theorie-Praxis-Verhältnis in den Gesprächen selten thematisieren, die Begriffe „Wissen“ und „Können“ synonym verwenden und der Erfahrung für die Entwicklung von Können eine höhere Relevanz beimessen als dem didaktischen und pädagogischen Ausbildungswissen.}},
  author       = {{Caruso, Carina and Neuweg, Georg Hans and Wagner, Marlene and Harteis, Christian}},
  issn         = {{1434-663X}},
  journal      = {{Zeitschrift für Erziehungswissenschaft}},
  keywords     = {{Lehrer*innenbildung, Mentoring, Praxissemester, Professionalisierung, Theorie-Praxis-Relationierung}},
  publisher    = {{Springer Science and Business Media LLC}},
  title        = {{{Theorie-Praxis-Relationierung im Praxissemester: Die Perspektive der Mentor*innen. Eine explorative Studie}}},
  doi          = {{10.1007/s11618-022-01123-x}},
  year         = {{2022}},
}

@article{35112,
  abstract     = {{In der Mehrheit der deutschen Bundesländer ist ein Langzeitpraktikum (Praxissemester) Bestandteil der Lehramtsstudiengänge. Es zielt insbesondere darauf, Theorie und Praxis miteinander in Beziehung zu setzen. Trotz der gewichtigen Rolle, die den Mentor*innen dabei zugeschrieben wird, ist deren Perspektive noch wenig untersucht. Die empirisch auffindbaren Unterschiede in der Betreuung Studierender könnten u. a. auf unterschiedliche Vorstellungen von der Beziehung zwischen Theorie und Praxis seitens der Mentor*innen zurückzuführen sein. Diese Vorstellungen interessieren in der im Folgenden dargestellten explorativen Interviewstudie, deren Daten einer strukturierenden Inhaltsanalyse unterzogen wurden. Nachstehenden Forschungsfragen wird nachgegangen:

1) Sind die Mentor*innen auf die Aufgabe der Verknüpfung von Theorie und Praxis vorbereitet?

2) Werden in den Erzählungen der Mentor*innen zu gelingenden und misslingenden Betreuungserfahrungen Theorie-Praxis-Relationierungsfiguren sichtbar, wenn ja, welche und zeigen sich Bemühungen der Verknüpfung von Theorie und Praxis?

3) Werden in den Erzählungen der Mentor*innen zur eigenen Lerngeschichte Theorie-Praxis-Relationierungsfiguren sichtbar, wenn ja, welche und welche relative Rolle spielt das Ausbildungswissen aus Sicht der Mentor*innen für die Entwicklung ihres Könnens?

4) Welches Wissensverständnis der Mentor*innen zeigt sich in den Transkripten und welche Relevanz wird Wissen im Vergleich zu Erfahrung, Reflexion von Erfahrung und Persönlichkeit zugeschrieben?

Es zeigt sich, dass die Mentor*innen das Theorie-Praxis-Verhältnis in den Gesprächen selten thematisieren, die Begriffe „Wissen“ und „Können“ synonym verwenden und der Erfahrung für die Entwicklung von Können eine höhere Relevanz beimessen als dem didaktischen und pädagogischen Ausbildungswissen.
}},
  author       = {{Caruso, Carina and Neuweg, Georg Hans and Wagner, Michael  and Harteis, Christian}},
  journal      = {{Zeitschrift für Erziehungswissenschaft}},
  keywords     = {{Lehrer*innenbildung, Mentoring, Praxissemester, Professionalisierung, Theorie-Praxis-Relationierung / Teacher training, Mentoring, Internship, Professionalization, Theory-practice-relation}},
  publisher    = {{Springer }},
  title        = {{{Theorie-Praxis-Relationierung im Praxissemester: Die Perspektive der Mentor*innen.}}},
  doi          = {{10.1007/s11618-022-01123-x}},
  year         = {{2022}},
}

@article{29097,
  abstract     = {{Im Praxissemester sind Mentor*innen für Studierende wichtige Bezugspersonen und Kooperationspartner*innen, die die Studierenden u.a. bei der Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht begleiten. Während z.B. zur Kompetenzentwicklung Studierender im Praxissemester mehrere Erkenntnisse vorliegen, wurde die Perspektive von Mentor*innen bisher wenig untersucht. Dieser Beitrag zielt darauf, die Perspektive und Erfahrungen von Mentor*innen zu explorieren und sichtbar zu machen. In diesem Zusammenhang werden Ergebnisse einer leitfadenzentrierten Interviewstudie vorgestellt, an der 23 nordrhein-westfälische Lehrkräfte teilnahmen. Auf Grundlage der inhaltsanalytischen Auswertung der Transkripte werden die nachstehenden Fragestellungen beantwortet: (1) Was sind aus Sicht von Mentor*innen Aufgaben im Zusammenhang mit der Betreuung und Begleitung von Praxissemesterstudierenden?, (2) Welche Ziele haben Praxisphasen aus der Perspektive der Mentor*innen?, (3) Welchen Betreuungsstrategien folgen Mentor*innen bei der Betreuung und Begleitung von Praxissemesterstudierenden? Die Ergebnisse zeigen, dass die Antworten der Mentor*innen hinsichtlich der ihnen selbst zugeschriebenen Aufgaben und der dem Praxissemester attribuierten Ziele kaum differieren. Die Betreuungsstrategien der Befragten unterscheiden sich hingegen vergleichsweise stark. Unterschiede bestehen u.a. bezüglich der den Studierenden zugesprochenen Freiheitsgrade bei der Unterrichtsplanung und -durchführung sowie bei der (gemeinsamen) Gestaltung der Unterrichtsplanung bzw. -vorbesprechung.}},
  author       = {{Goller, Michael and Caruso, Carina}},
  journal      = {{PFLB - PraxisForschungLehrer*innenBildung}},
  keywords     = {{Lehrer*innenbildung, Mentoring, Praxissemester, Professionalisierung, Kompetenzentwicklung}},
  number       = {{3}},
  title        = {{{Aufgaben, Ziele und Betreuungsstrategien von am Praxissemester beteiligten Lehrkräften. Zur Exploration der Perspektive und der Erfahrungen von Mentor*innen}}},
  doi          = {{10.11576/PFLB-4541}},
  volume       = {{3 Nr. 1}},
  year         = {{2021}},
}

@article{35197,
  abstract     = {{Im Praxissemester sind Mentor*innen für Studierende wichtige Bezugspersonen und Kooperationspartner*innen, die die Studierenden u.a. bei der Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht begleiten. Während z.B. zur Kompetenzentwicklung Studierender im Praxissemester mehrere Erkenntnisse vorliegen, wurde die Perspektive von Mentor*innen bisher wenig untersucht. Dieser Beitrag zielt darauf, die Perspektive und Erfahrungen von Mentor*innen zu explorieren und sichtbar zu machen. In diesem Zusammenhang werden Ergebnisse einer leitfadenzentrierten Interviewstudie vorgestellt, an der 23 nordrhein-westfälische Lehrkräfte teilnahmen. Auf Grundlage der inhaltsanalytischen Auswertung der Transkripte werden die nachstehenden Fragestellungen beantwortet: (1) Was sind aus Sicht von Mentor*innen Aufgaben im Zusammenhang mit der Betreuung und Begleitung von Praxissemesterstudierenden? (2) Welche Ziele haben Praxisphasen aus der Perspektive der Mentor*innen? (3) Welchen Betreuungsstrategien folgen Mentor*innen bei der Betreuung und Begleitung von Praxissemesterstudierenden? Die Ergebnisse zeigen, dass die Antworten der Mentor*innen hinsichtlich der ihnen selbst zugeschriebenen Aufgaben und der dem Praxissemester attribuierten Ziele kaum differieren. Die Betreuungsstrategien der Befragten unterscheiden sich hingegen vergleichsweise stark. Unterschiede bestehen u.a. bezüglich der den Studierenden zugesprochenen Freiheitsgrade bei der Unterrichtsplanung und -durchführung sowie bei der (gemeinsamen) Gestaltung der Unterrichtsplanung bzw. -vorbesprechung.}},
  author       = {{Caruso, Carina and Goller, Michael}},
  issn         = {{2629-5628}},
  journal      = {{PraxisForschungLehrer*innenBildung}},
  keywords     = {{Lehrer*innenbildung, Mentoring, Praxissemester, Professionalisierung, Kompetenzentwicklung}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{104–113}},
  publisher    = {{Universität Bielefeld }},
  title        = {{{Aufgaben, Ziele und Betreuungsstrategien von am Praxissemester beteiligten Lehrkräften}}},
  doi          = {{10.11576/pflb-45413}},
  volume       = {{3}},
  year         = {{2021}},
}

@inbook{35414,
  abstract     = {{Lehramtsanwärter*innen können pandemiebedingt häufig weder wie gewohnt bedarfsdeckenden Unterricht noch Ausbildungsunterricht durchführen. Stattdessen konzipieren sie u.a. Lerngelegenheiten für den (digital gestützten) Fernunterricht und den Unterricht unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregeln, sodass sich ihre Tätigkeiten von denen unter regulären Bedingungen unterscheiden. Hinzu absolvieren sie teilweise modifizierte unterrichtspraktische Prüfungen in Form von (digital gestützten) Ersatzleistungen. Anzunehmen ist, dass diese Bedingungen einerseits dazu führen, dass die Anwärter*innen mit Situationen konfrontiert sind, die sie zur Erweiterung ihrer eigenen (Medien-)Kompetenzen nutzen können. Andererseits kann der veränderte Vorbereitungsdienst und der erforderliche Einsatz digitaler Medien Kompetenzbedarfe aufdecken sowie Überforderungen auslösen. Im Zentrum des Beitrags steht eine explorative, leitfadengestützte Interviewstudie mit Lehramtsanwärter*innen. Die Studie zielt darauf, die Rahmenbedingungen näher zu beleuchten, unter denen Lehramtsanwärter*innen im Jahr 2020 ihren Vorbereitungsdienst absolvieren und ihre Erfahrungen zu explorieren.}},
  author       = {{Caruso, Carina and Bruns, Marike}},
  booktitle    = {{Das Bildungssystem in Zeiten der Krise Empirische Befunde, Konsequenzen und Potenziale für das Lehren und Lernen}},
  editor       = {{Reintjes, Christian and Porsch, Raphaela and im Brahm, Grit}},
  isbn         = {{978-3-8309-4362-4}},
  keywords     = {{Lehramtsanwärter*innen, Lehrer*innenbildung, Medienkompetenz, Professionalisierung, Vorbereitungsdienst}},
  pages        = {{239–257}},
  publisher    = {{Waxmann}},
  title        = {{{(Medienbezogene) Lerngelegenheiten und Kompetenzbedarfe im Vorbereitungsdienst}}},
  doi          = {{10.31244/9783830993629}},
  year         = {{2021}},
}

@article{35300,
  abstract     = {{Der Beitrag widmet sich der Frage, wie lehrer*innenbildende Hochschulen der Digitalisierung auf der Ebene der Überarbeitung und Anpassung von Studienordnungen begegnen können. Ziel des interdisziplinären Vorhabens ist es, ausgehend von einer Inhaltsanalyse nordrhein-westfälischer Studienordnungen einen Kriterien- bzw. Fragenkatalog zu entwickeln, der diejenigen bildungspolitischen Vorgaben zur Verankerung digitaler Kompetenz fasst, die künftigen Akkreditierungen von Studiengängen zugrunde liegen werden und der fach- und standortübergreifend eingesetzt werden kann.
}},
  author       = {{Caruso, Carina and Martin, Alexander}},
  issn         = {{2219-6994}},
  journal      = {{Zeitschrift für Hochschulentwicklung }},
  keywords     = {{Studienordnungen, Digitalisierung, Lehrer*innenbildung, Professionalisierung / study regulations, digitalisation, teacher training, professionalisation}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{195--208}},
  title        = {{{Anforderungen an Studienordnungen in einer digital vernetzten Welt}}},
  doi          = {{10.3217/zfhe-15-01/10}},
  volume       = {{15}},
  year         = {{2020}},
}

@inbook{57889,
  abstract     = {{During the past decade, there has been an increase of pedagogical research under conditions of posthuman theories, such as the Actor Network Theory or post-phenomenology. Yet, there has not been much research on the materiality of music pedagogical practices. This article introduces an ongoing grounded-theory study on the role of things (e.g., music instruments, black board, or digital devices) within the music classroom. Results from the analysis of group discussions and interviews with student teachers show tensions between personal preferences, school conventions, and material conventions within the process of introducing things into the classroom. (DIPF/Orig.)}},
  author       = {{Godau, Marc}},
  booktitle    = {{Soziale Aspekte des Musiklernens}},
  editor       = {{Clausen, Bernd and Dreßler, Susanne}},
  keywords     = {{Interview, Lehrer, Musical education, Musikpädagogik, Musikunterricht, Teacher, Music lessons, Qualitative Forschung, Qualitative research, Teaching of music, Object, Objekt, Ding, Handlung, Practice, Praxis, Probationary teacher training, Referendariat}},
  pages        = {{43–55}},
  publisher    = {{Waxmann}},
  title        = {{{Wie kommen die Dinge in den Musikunterricht? Zur Materialität musikpädagogischer Praxis am Beispiel divergierender Orientierungen im Kontext unterrichtsbezogenen Handelns angehender Lehrkräfte}}},
  year         = {{2018}},
}

@article{35315,
  abstract     = {{In vielen Bundesländern ist ein Praxissemester obligatorischer Bestandteil der Lehramtsausbildung. Zunehmend wird untersucht, ob und in welcher Form Studierende die für diesen Ausbildungsabschnitt vorgesehenen Standards erreichen. Dabei fokussieren Untersuchungen primär bildungswissenschaftliche Kompetenzbereiche. Die Frage, inwiefern das Praxissemester zum Erwerb domänenspezifischer bzw. insbesondere fachdidaktischer Kompetenzen beiträgt, lässt sich als Forschungsdesiderat konstatieren. Es ist zudem unklar, wie bestimmte Lerngelegenheiten diesen Prozess beeinflussen. Um diesem Forschungsbedarf zu begegnen, wurde an der Universität Paderborn die interdisziplinäre Forschungsgruppe Fachdidaktische Forschung im Praxissemester gegründet. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist es, auf Basis wissenschaftlicher Ergebnisse einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Praxissemesters zu leisten. Am Praxissemester sind drei Ausbildungsorte beteiligt: Hochschulen, Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) und Schulen. Ein Schwerpunkt liegt daher auf der Untersuchung des kritisch-produktiven Verhältnisses von Hochschullehre und Praxis. Vor dem Hintergrund fachübergreifender Heuristiken zur Professionalisierung in der Lehrer/innenbildung, werden in diesem Artikel aktuelle Projekte der Forschungsgruppe und deren Kontexte vorgestellt und diskutiert.}},
  author       = {{Wosnitza, Christopher and Caruso, Carina and Vogelsang, Christoph}},
  issn         = {{ 2199-8825}},
  journal      = {{die hochschullehre}},
  keywords     = {{Praxissemester, Lehrer/innenbildung, Evaluation, Kompetenzentwicklung, Fachdidaktik / school internships, teacher education, evaluation, professional competence, subject matter education}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{1--19}},
  publisher    = {{wbv}},
  title        = {{{Das Praxissemester fachdidaktisch in den Blick nehmen}}},
  doi          = {{10.3278/HSL1705W}},
  volume       = {{3}},
  year         = {{2017}},
}

@article{31976,
  abstract     = {{Inklusion stellt Kindertageseinrichtungen und Schulen vor die Aufgabe, das gemeinsame Lernen und Aufwachsen von Kindern mit und ohne Behinderung zu ermöglichen. Dies beinhaltet eine gemeinsame professionelle Verantwortung.}},
  author       = {{Albers, Timm}},
  issn         = {{0533-3431}},
  journal      = {{Grundschule}},
  keywords     = {{Inklusion, Integrierender Unterricht, Kooperation, Lehrer, Schule, Sonderpädagoge, Unterricht}},
  number       = {{3}},
  pages        = {{10–13}},
  title        = {{{Multiprofessionell unterrichten. Gemeinsames Unterrichten in inklusiven Lerngruppen}}},
  volume       = {{44}},
  year         = {{2012}},
}

