@inbook{35324,
  abstract     = {{Die Ausbildung von Lehrkräften teilt sich in Studium und Vorbereitungsdienst. Während im Studium Wissen grundgelegt wird, dient der Vorbereitungsdienst, der überwiegend in der Schule stattfindet, dem Erwerb praktischer Kompetenzen, was den Rückbezug auf theoretisch fundierte Kenntnisse und den Aufbau erfahrungsbasierten Wissens umfasst. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verändern nicht nur den Schulalltag, sondern haben auch Einfluss auf die Kompetenzentwicklung angehender Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die ihre Berufsausbildung unter veränderten Rahmenbedingungen durchführen müssen. Die aktuellen Rahmenbedingungen können u. a. aufgrund fehlender bzw. eingeschränkter Praxiserfahrungen eine reguläre Ausbildung erschweren, was zu einem erhöhten Belastungsempfinden der angehenden Lehrkräfte beitragen kann. In diesem Beitrag wird Bezug genommen auf Daten einer explorativen Interviewstudie mit Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern aus Nordrhein-Westfalen (N = 19), die während der Pandemie im Jahr 2020 ihren Vorbereitungsdienst absolviert haben. Es wird dabei den Fragen nachgegangen, welche Belastungsfaktoren im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie während des Vorbereitungsdienstes auftreten können und inwieweit sich angehende Lehrkräfte während ihres Vorbereitungsdienstes vor dem Hintergrund der aktuellen Rahmenbedingungen infolge der Corona-Pandemie als belastet erleben.}},
  author       = {{Bruns, Marike and Caruso, Carina and Ackermann, Luisa}},
  booktitle    = {{Berufsausbildung zwischen Hygienemaßnahmen und Lockdown(s). Folgen für die schulische und außerschulische Berufsausbildung in Schule, im Betrieb und bei Bildungsträgern}},
  editor       = {{Heisler, Dietmar  and Maier, Jörg }},
  isbn         = {{978-3-7639-7146-6}},
  keywords     = {{Corona-Pandemie, Lehramtsanwärter:innen, Lehrer:innenausbildung, Professionalisierung, Vorbereitungsdienst / corona pandemic, prospective teachers, teacher training, professionalization, preparatory service}},
  pages        = {{191–209}},
  publisher    = {{wbv}},
  title        = {{{Das Belastungserleben von Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern im Vorbereitungsdienst}}},
  doi          = {{10.3278/9783763972579}},
  volume       = {{65}},
  year         = {{2022}},
}

@inbook{35323,
  abstract     = {{Der Begriff der „Zwangsdigitalisierung“ beschreibt, dass als eine Folge der Corona-Pandemie Präsenzformate durch digital gestützte Settings ersetzt werden sowie Alter- nativen zur Kommunikation und für das gemeinsame Arbeiten und Lernen in Präsenz gefunden werden mussten. Digital gestützte Lehr-Lernsettings scheinen seit dem ersten Lockdown sowohl an Schulen als auch an Hochschulen eine Möglichkeit dafür darzustellen, die Lern- und Entwicklungsprozesse (z. B. von Schülerinnen und Schülern, angehenden Lehrkräften) trotz physischer Distanz weiterzuführen. In diesem Beitrag werden die mit der Zwangsdigitalisierung an den Hochschulen verbundenen Chancen und Grenzen für die Entwicklung digitalisierungsbezogener Kompetenzen angehender Lehrkräfte herausgearbeitet. Dabei richtet sich der Blick auf den Wert von Erfahrungen für Lernen und Entwicklung. Zudem wird, gemäß der den Angebots-Nutzungs-Modellen inhärenten Logik einer „Wirkkette“, Bezug genommen auf Perspektiven von Studierenden, deren prospektiven Schülerinnen und Schülern sowie von Dozierenden.}},
  author       = {{Caruso, Carina and Bruns, Marike and Harteis, Christian}},
  booktitle    = {{Berufsausbildung zwischen Hygienemaßnahmen und Lockdown(s) Folgen für die schulische und außerschulische Berufsausbildung in Schule, im Betrieb und bei Bildungsträgern}},
  editor       = {{Heisler, Dietmar and Meier, Jörg}},
  isbn         = {{978-3-7639-7146-6}},
  keywords     = {{Hochschullehre, Lehrer:innenausbildung, Medienkompetenz / teacher education, teaching at university, media literacy}},
  pages        = {{137–157}},
  publisher    = {{wbv}},
  title        = {{{Von der Not zur Tugend!?}}},
  doi          = {{10.3278/9783763972579}},
  volume       = {{65}},
  year         = {{2022}},
}

@article{35111,
  abstract     = {{Forschendes Lernen in der Lehrer:innenbildung ist seit der Ausweitung schulpraktischer Anteile bzw. der Einführung des sogenannten Praxissemesters eng verwoben mit der Lehrer:innenausbildung. Gleichzeitig wird bisher weitestgehend different beantwortet, was Forschendes Lernen ist und sein kann sowie warum es wie hochschuldidaktisch gerahmt wird und werden sollte. Der Beitrag widmet sich dieser Frage. Dabei zeigt sich einerseits, dass hochschuldidaktische Zugänge zur Realisierung Forschenden Lernens in der Lehrer:innenbildung erst vor dem Hintergrund theoretischer Annahmen zur Entwicklung von Lehrpersonen und deren Professionalität sowie zur Gestalt - gemeint ist hier der Beitrag zu dieser Entwicklung sowie der Anteil an Professionalität - Forschenden Lernens entwickelt werden können, eine solche Fundierung aber oftmals ausbleibt. Andererseits wird herausgearbeitet, inwiefern eine Differenz zwischen wissenschaftlicher Forschung und Forschung im Forschenden Lernen besteht. Daran anschließend wird eine habitustheoretische Fundierung Forschenden Lernens vorgestellt und es werden exemplarisch deren Implikationen für die Gestaltung Forschenden Lernens benannt. Abschließend wird anhand empirischer Rekonstruktionen beispielhaft eine praktische Umsetzung diskutiert.}},
  author       = {{Bloh, Thiemo and Caruso, Carina}},
  issn         = {{2199-8825}},
  journal      = {{die hochschullehre}},
  keywords     = {{Forschendes Lernen, Lehrer:innenausbildung, Praxissemester, Professionalisierung / Research-based learning, teacher education, internships, professionalization}},
  number       = {{21}},
  pages        = {{299–312}},
  publisher    = {{wbv }},
  title        = {{{Ein kritisch-multiperspektivischer Blick auf Forschendes Lernen in der Lehrkräftebildung}}},
  doi          = {{10.3278/HSL2221W}},
  volume       = {{8}},
  year         = {{2022}},
}

