[{"_id":"61464","user_id":"27419","department":[{"_id":"116"}],"keyword":["Ethik","Eugenik","Genre","Lebenswissen","Macht","Metamoderne","Narration","Postmoderne","Subjekt","Zukunft"],"language":[{"iso":"ger"}],"type":"dissertation","abstract":[{"lang":"ger","text":"Der eugenetische Roman ist als ein literarisches Genre zu begreifen, das biowissenschaftliche, bioethische und biopoetische Dimensionen miteinander verbindet, um Grenzen und Konstanten des Mensch(lich)en auszuhandeln. Mindestens seit Darwin und Galton sind die Modifizierung des menschlichen Individuums und die Optimierung der menschlichen Spezies diskutiert worden, spätestens seit den 1980er Jahren haben humangenetische und biotechnologische Entwicklungen den Diskurs neu perspektiviert. Literatur trägt zu diesem Diskurs bei, indem sie Erprobungs- und Reflexionsräume schafft: Sie modelliert menschliche Subjekte, die in eugenetische Zukunftsszenarien eingeschrieben sind, und entwickelt spezifische Erzählweisen, die diese Subjekte, ihre Lebensweisen und ihr Lebenswissen, narrativ erfahrbar machen. Fünf eugenetische Romane der englisch- und deutschsprachigen Gegenwartsliteratur werden in der Studie hinsichtlich Subjektmodellierungen und Narrationsweisen im Kontext der Eugenetik untersucht."}],"status":"public","date_updated":"2026-04-20T11:54:44Z","publisher":"Brill | Fink","author":[{"orcid":"0009-0005-8959-6182","last_name":"Hannebohm","full_name":"Hannebohm, Ronja","id":"27419","first_name":"Ronja"}],"supervisor":[{"last_name":"Steigerwald","full_name":"Steigerwald, Jörn","id":"37947","first_name":"Jörn"}],"date_created":"2025-09-29T12:38:07Z","title":"Nach 1984: Biopoethik des eugenetischen Romans","publication_status":"inpress","publication_identifier":{"eisbn":["978-3-8467-7106-8"],"isbn":["978-3-7705-7106-2"]},"related_material":{"link":[{"url":"https://brill.com/display/title/74830","description":"Info","relation":"other"}]},"place":"Paderborn","year":"2026","citation":{"apa":"Hannebohm, R. (n.d.). <i>Nach 1984: Biopoethik des eugenetischen Romans</i>. 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Mikropolitische Verhältnisse der Hochschuldidaktik","publisher":"utb","date_updated":"2023-01-13T09:46:42Z","date_created":"2023-01-13T09:46:37Z","author":[{"last_name":"Steinhardt","orcid":"https://orcid.org/0000-0002-2590-6189","id":"90339","full_name":"Steinhardt, Isabel","first_name":"Isabel"}],"place":"Stuttgart","year":"2021","citation":{"chicago":"Steinhardt, Isabel. “Hochschulinnenpolitik. Mikropolitische Verhältnisse Der Hochschuldidaktik.” In <i>Handbuch Hochschuldidaktik</i>, edited by Robert Kordts-Freudinger, Niclas Schaper, Antonia Scholkmann, and Birgit Szczyrba, 469–82. Stuttgart: utb, 2021.","ieee":"I. Steinhardt, “Hochschulinnenpolitik. Mikropolitische Verhältnisse der Hochschuldidaktik,” in <i>Handbuch Hochschuldidaktik</i>, R. Kordts-Freudinger, N. Schaper, A. Scholkmann, and B. Szczyrba, Eds. Stuttgart: utb, 2021, pp. 469–482.","ama":"Steinhardt I. Hochschulinnenpolitik. Mikropolitische Verhältnisse der Hochschuldidaktik. 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In diesem Beitrag wird untersucht, wie sich dieser Ausbau mikropolitisch in der Arena Hochschule niederschlägt. Hierzu wurden eine systematische Literaturauswahl durchgeführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse einschlägige Texte der Hochschuldidaktiker:innen analysiert. Für die theoriegeleitete qualitative Inhaltsanalyse wurden als deduktive Kategorien die von Crozier und Friedberg (1993) benannten Machtquellen Expertise, Kommunikations- und Informationsflüsse, organisationale Regeln und Umweltkontakte verwendet. 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Mahs, Rieske, Thomas Viola; Rendtorff, Barbara, eds., Erziehung, Gewalt, Sexualität - Zum Verhältnis von Geschlecht und Gewalt in Erziehung und Bildung, Barbara Budrich, 2016.","bibtex":"@book{Mahs_Rieske, Thomas Viola; Rendtorff, Barbara_2016, title={Erziehung, Gewalt, Sexualität - Zum Verhältnis von Geschlecht und Gewalt in Erziehung und Bildung}, publisher={Barbara Budrich}, year={2016} }","mla":"Mahs, Claudia, and Rieske, Thomas Viola; Rendtorff, Barbara, editors. <i>Erziehung, Gewalt, Sexualität - Zum Verhältnis von Geschlecht und Gewalt in Erziehung und Bildung</i>. 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Das Spektrum der Beiträge reicht von grundlegenden Überlegungen zum Verhältnis von Gewalt und Sexualität bis hin zu Forschungsberichten aus pädagogischen Handlungsfeldern.\r\n\r\nEs ist ein Kennzeichen pädagogischer Beziehungen, dass die Ambivalenzen von Nähe und Abhängigkeit, von Empathie und Distanz hier ganz besonders wirksam sind. Weil pädagogische Erziehungsverhältnisse durch strukturell ungleiche Machtverteilungen geprägt sind – aufgrund von generationalen Konstellationen sowie auch in institutionellen Kontexten – laufen sie immer auch Gefahr, gewaltförmige Seiten hervorzubringen, wie etwa Praxen der Beschämung oder Strafe und Formen von Zwang, sei es durch explizite pädagogische Strategien, durch subtile Arrangements oder durch reformpädagogische verbrämte Formen der Selbstregierung.\r\n\r\nGewalt hat aber immer auch einen Bezug zum Sexuellen, etwa in der Verbindung zu sexualisiertem Lustgewinn oder der Lust, die aus Dominanz und Überwältigung erwächst, oder den Folgen, die Gewaltwiderfahrnisse auf intime Beziehungen haben können. Zudem spielen in gewaltförmigen Konstellationen – auch zwischen Kindern und Jugendlichen – immer auch normative Konzepte von Heterosexualität, von ‚männlich‘ oder ‚weiblich‘ und von ‚Angemessenheit‘ in Bezug auf sexuelle Orientierungen, Verhalten und Selbstdarstellung eine wichtige Rolle, auch wenn diese Dimension aus den Reflexionen der Erziehungswissenschaft über ihre Grundlagen und Praxen weitestgehend ausgeblendet ist. Wie unsicher die Disziplin in dieser Hinsicht ist, hat sich in den Diskussionen der letzten Jahre deutlich gezeigt, vor allem in der Tendenz, Übertretungen ethischer Grenzen fast ausschließlich als je individuelle Verfehlungen von Personen oder Einrichtungen zu diskutieren und die strukturelle Dimension dabei unterbelichtet zu lassen.\r\n\r\nDer Band leistet einen Beitrag dazu, die strukturelle Gewaltförmigkeit in Erziehungsverhältnissen vor allem in ihrer Verbindung mit dem Sexuellen genauer zu verstehen. Das Spektrum der Beiträge reicht von grundlegenden Überlegungen zum Verhältnis von Gewalt und Sexualität bis hin zu Forschungsberichten aus pädagogischen Handlungsfeldern."}],"status":"public"}]
