@inbook{36543,
  abstract     = {{Tiefgreifende soziale Wandlungsprozesse und veränderte Selbstbeschreibungen moderner Gesellschaften - verbunden mit Forderungen nach und Versprechungen von mehr Bildung und lebenslangem Lernen - beschreiben ein umfangreiches Bündel an Herausforderungen für Kulturelle Bildung und für Soziale Arbeit. Der Band greift aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und Fragen in diesem Zusammenhang auf, z.B. zur Bedeutung von Bildung, Kultur und Werte in der Wissens- und Informationsgesellschaft, im Kontext von Globalisierung, mit Blick auf ein sich veränderndes Generationenverhältnis oder in Bezug auf Interkulturalität und Integration. Im Vordergrund steht die Neuthematisierung des Kulturellen sowie des Sozialen im Hinblick auf Chancen, Anforderungen und Illusionen, die sich Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in ihrer Lebensbewältigung und Lebensgestaltung stellen sowie in Bezug auf die Weiterentwicklung pädagogischer Angebote und Institutionen vor diesem Hintergrund. (Verlag).}},
  author       = {{Landhäußer, Sandra}},
  booktitle    = {{ Sozialer Wandel. Herausforderungen für Kulturelle Bildung und Soziale Arbeit}},
  editor       = {{Faas, Stefan and Zipperle, Mirjana}},
  isbn         = {{3-658-04165-X; 978-3-658-04165-6}},
  keywords     = {{Jugend, Menschenrechte, Sozialer Wandel, Globalisierung, Elternbildung, Familienbildung, Kulturelle Bildung, Kulturpädagogik, Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Aufsatzsammlung}},
  pages        = {{171--181}},
  publisher    = {{Springer VS}},
  title        = {{{Familien- und Elternbildung im Kontext sozialen Wandels und sozialer Ungleichheiten}}},
  doi          = {{10.1007/978-3-658-04166-3}},
  year         = {{2014}},
}

@inbook{36565,
  abstract     = {{In Zeiten einer wachsenden sozio-ökonomischen Schere zwischen Arm und Reich auch in den Industriestaaten (für die BRD z.B.: Agenda 2010, Hartz IV, Steuererleichterungen bzw. -wegfall für Besserverdienende, soziale Einsparungen, die z.B. in der Behindertenpolitik noch als "Möglichkeit zu mehr Autonomie und Eigenverantwortlichkeit" gepriesen werden etc.) muss eine Inklusion, die es ernst meint, auch die "Wiederentdeckung und Wiederaneignung des ´Sozialen´ als das Menschliche und als Gemeinwohlgut, das von allen zu pflegen und zu mehren ist" beinhalten, heisst es zutreffend (S.45). Inklusion ist insofern der Gegenentwurf zur Entsolidarisierung und Individualisierung der Gesellschaften im Zeitalter des Neoliberalismus. Konsequent wenden sich die AutorInnen des vorliegenden Sammelbandes auch gegen eine Kommerzialisierung der Sozialen Arbeit. In diesem Kontext dürfe auch das "Ehrenamt" nicht lediglich ein Mittel zum Geldsparen sein. Wie bürgerschaftliches Engagement zum Zwecke des Abbaus sozialstaatlicher Verantwortung "kolonialisiert" (S.61) wird, zeigt auch die Bewegung der "Tafeln", die nur noch Mangel- und Elendsverwaltung betreiben. Doch auch die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) hat über vollumndige, doch folgenlose Verlautbarungen hinaus zumal in der BRD noch keine Abkehr von marktradikalen Rezepten erkennen lassen. Ein wirtschafts- und sozialpolitischer Systemwandel wird daher mit guten Gründen z.B. von der "Soltauer Initiative" (S.154ff.) gefordert.}},
  author       = {{Landhäußer, Sandra}},
  booktitle    = {{Teilhabe in Zeiten verschärfter Ausgrenzung. Kritische Beiträge zur Inklusionsdebatte. }},
  editor       = {{Wittig-Koppe, Holger and Bremer, Fritz and Hansen, Hartwig}},
  isbn         = {{9783940636102}},
  keywords     = {{Sozialpolitik, Inklusion, Pädagogik, inklusive Erziehung, Behinderung, Gleichberechtigung, Selbstbestimmung, Behindertenhilfe, Behindertenarbeit, Behindertenpolitik, Menschenrechte, Gemeinwesen, Gemeinwohl, Menschenwürde, Ökonomisierung}},
  pages        = {{121--128}},
  publisher    = {{Paranus, Die Brücke}},
  title        = {{{Inklusion im lokalen Sozialraum – Empirische Anmerkungen zu einer aktuellen Auseinandersetzung}}},
  year         = {{2010}},
}

