@book{66478,
  abstract     = {{Für Lehrer*innen ist es wichtig, über die Qualität ihrer Arbeit informiert zu sein, um sich an Schul- und Unterrichtsentwicklung beteiligen zu können. Das vorliegende Lehrbuch bietet anhand eines erprobten Modells – eines Forschungszyklus in Verbindung mit einem ergänzenden Innovationszyklus – konkrete Hilfestellungen, um die eigene Tätigkeit zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
Der zugrundeliegende Ansatz verbindet erfolgreiche Verfahren aus der niederländischen Lehrerinnen- und Lehrerbildung mit etablierten Methoden der schulischen Praxisforschung im deutschsprachigen Raum. Zahlreiche alltagsbezogene Beispiele illustrieren die Grundsätze und Verfahrensschritte, während Übungsaufgaben zu Vertiefung und Wiederholung anregen.}},
  author       = {{Textor, Annette and Kullmann, Harry and van der Donk, Cyrilla and van Lanen, Bas}},
  isbn         = {{978-3-7799-4739-4}},
  keywords     = {{Praxisforschung, Schulentwicklung, Inklusion, Data Literacy}},
  pages        = {{343}},
  publisher    = {{Beltz Juventa}},
  title        = {{{Praxisforschung in Schule und Unterricht}}},
  year         = {{2026}},
}

@article{55774,
  abstract     = {{Seit 1974, also mit Beginn der Schulgründung, versteht sich die Laborschule als eine „Schule für alle“, als „Gesellschaft im Kleinen“. Ihrem Anspruch entsprechend sollte niemand prinzipiell vom Besuch der Schule ausgeschlossen werden. Eine Orientierung an den Idealen einer inklusiven Schule war damit von Beginn an gegeben (vgl. u.a. Demmer-Dieckmann & Struck, 2001; Begalke, Clever, Demmer-Dieckmann & Siepmann, 2011; Thurn, 2017). Die Laborschule will den Kindern und Jugendlichen Lebens- und Erfahrungsraum und Gesellschaft im Kleinen sein, ein Ort, an dem „Heranwachsende im täglichen Leben die Tugenden mündiger Bürgerinnen und Bürger lernen können“ (Thurn & Tillmann 2011, 10). Zugleich ist die Schule als erste Universitätsschule Deutschlands und Versuchsschule des Landes Nordrhein-Westfalen seit 50 Jahren ein „Laboratorium“ für die Erziehungswissenschaft, und bis heute soll sie, neben einigen anderen Aufgaben, „Probleme im pädagogischen Alltag aufspüren, sich neuen pädagogischen Herausforderungen stellen und [...] vorzeigbare Konzept entwickeln und erproben“ (Thurn & Tillmann 2011, 14). Genau für diese Aufgabe arbeiten Lehrkräfte neben ihrer Lehrtätigkeit zugleich als Forschende an Themen der Praxis. Sie tun dies gemeinsam mit den universitären Mitarbeiter*innen der Wissenschaftlichen Einrichtung Laborschule und ggf. weiteren Wissenschaftler*innen (s.u.) als gleichberechtigte Partner*innen.

Über viele Jahre hinweg hat ein multiprofessionelles Team aus schulischen und universitären Kolleg*innen der Schul- und Sonderpädagogik in dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt (FEP) „Wohlbefinden und Inklusion an der Laborschule

(WILS)“ gemeinsam gearbeitet und gewonnene Erkenntnisse publiziert (vgl. Kullmann, Geist & Lütje-Klose, 2015; Külker, Dorniak, Geist, Kullmann, Lutter, Lütje-Klose & Siepmann, 2017; Geist, Kullmann, Lütje-Klose & Siepmann, 2019; Goldan, Kullmann, Zentarra, Geist & Lütje-Klose, 2021 und ganz aktuell Külker et al. sowie Kullmann et al. in diesem Band). Zentrales Anliegen dieses Beitrages ist es, darzustellen, wie im Rahmen dieses Forschungs- und Entwicklungsprojektes Forschungsergebnisse für die Laborschule nutzbar gemacht wurden. Diese dem Anspruch des Lehrer*innenforschermodells folgende Aufgabe stellte sich die Forschungsgruppe in der letzten Phase des Forschungsprojektes explizit. Der Transfer der Forschungsergebnisse in die Schule ist daher das zentrale Thema des vorliegenden Beitrags. Dabei wird vor allem auf die Forschungsergebnisse von Külker et al. (in diesem Band) Bezug genommen. Wir arbeiten zudem heraus, welche Möglichkeiten in einer dicht an schulischen Praxisproblemen befindlichen Schulentwicklungsarbeit liegen. Diese allgemeinen Erkenntnisse zur Schulentwicklungsarbeit lassen sich auch für die Schulentwicklungsarbeit in Regelschulen nutzen.}},
  author       = {{Geist, Sabine and Külker, Anna and Dorniak, Marlena and Siepmann, Christof and Uffmann, Gunnar and Zentarra, Dominik and Kullmann, Harry}},
  issn         = {{2940-0686}},
  journal      = {{Jahrbuch Laborschulforschung 2023}},
  keywords     = {{Schul- und Unterrichtsentwicklung, Inklusion, Praxisforschung, Schulinterne Fortbildung}},
  pages        = {{135--159}},
  title        = {{{Ergebnisse qualitativer Praxisforschung zur inklusiven Schulentwicklung nutzen - Impulse aus dem Projekt Wohlbefinden und Inklusion an der Laborschule Bielefeld (WILS) für kollegiumsinterne Fortbildung}}},
  doi          = {{10.11576/sfe_ls-7194}},
  volume       = {{2}},
  year         = {{2023}},
}

@article{55775,
  abstract     = {{Schulisches Wohlbefinden gilt als wesentlicher Qualitätsindikator für schulische Inklusion und Grundbedingung gelingender Lernprozesse bei Kindern und Jugendlichen. Hochbedeutsam sind dabei soziale Integration sowie soziale Unterstützung (vgl. u.a. Haeberlin et al. 1989, Hascher 2004, Hascher et al. 2011, Schwab 2014, Koster et al. 2009, Zurbriggen &amp; Venetz 2016, Kullmann et al. 2015). Im FEP „Wohlbefinden und Inklusion an der Laborschule (WILS)“ wird die Perspektive der Schüler*innen auf für sie bedeutsame Einflüsse auf ihr schulisches Wohlbefinden in einem multimethodischen Forschungsdesign untersucht. Nehmen sich Schüler*innen, die aufgrund benachteiligender Lebenslagen besonders vulnerabel sind, an der Laborschule als sozial integriert wahr und fühlen sie sich in der Schule wohl? Wie erleben sie die Beziehungen mit Peers und (Sonder-)Pädagog*innen und welche schulischen Rahmenbedingungen erleben sie als fördernd bzw. hemmend für ihre Entwicklung? Diesen Fragen wurde innerhalb der qualitativen Teilstudie in leitfadengestützten, offen strukturierten Interviews mit 15 Jugendlichen der Jahrgänge 8 bis 10 entlang ausgewählter Disparitätslinien nachgegangen. Einzelne Jugendliche wurden zusätzlich zu einem späteren Zeitpunkt erneut interviewt und konnten so nicht nur retrospektive Einschätzungen zu ihrer Schulzeit, sondern auch einen Ausblick über ihre Entwicklungen nach der Laborschulzeit geben. Die Ergebnisse zeigen, dass die Schüler*innen, auch jene mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfen, an der Laborschule in den meisten Fällen eine unterstützende Gemeinschaft erleben, in der sie Zugehörigkeit und Selbstwirksamkeit erfahren, Krisen bewältigen und Anerkennung spüren können, was sowohl auf institutionelle Rahmenbedingungen der Laborschule als auch auf Beziehungen und Haltungen der schulischen Akteur*innen zurückzuführen ist.}},
  author       = {{Külker, Anna and Guth, Theresa and Geist, Sabine and Lütje-Klose, Birgit and Siepmann, Christof and Dorniak, Marlena and Kullmann, Harry and Rüther, Julia and Uffmann, Gunnar and Zentarra, Dominik}},
  issn         = {{2940-0686}},
  journal      = {{Jahrbuch Laborschulforschung 2023}},
  keywords     = {{Praxisforschung, schulisches Wohlbefinden, schulische Inklusion, Partizipation}},
  pages        = {{58--76}},
  title        = {{{Wohlbefinden und Inklusion an der Laborschule Bielefeld (WILS) - Ausgewählte Ergebnisse der Interviews mit Schüler*innen der Jahrgänge 8 bis 10}}},
  doi          = {{10.11576/SFE_LS-7190}},
  volume       = {{2}},
  year         = {{2023}},
}

@article{55778,
  abstract     = {{An der Laborschule Bielefeld haben wir im Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Wohlbefinden und Inklusion an der Laborschule – Eine Selbstreflexion“ (WILS-FEP) ein Konzept entwickelt und durchgeführt, um die reichhaltigen quantitativen Daten möglichst gewinnbringend an das Kollegium zurückzumelden. Der für uns zentrale Aspekt hierbei war, die Kolleg*innen zur Auswertung der Daten zu befähigen, indem sie die Möglichkeit bekamen, individuelle, auf ihre eigene Praxis bezogene Auswertungen anzufordern und dabei selbst zu bestimmen, welche Auswertungen von welchen Skalen und Items für welche Schüler*innengruppen und in welcher Form für sie und ihre eigene Arbeit von Interesse sein könnten. Dieser Beitrag beschreibt die Durchführung dieses Konzepts im Rahmen mehrerer schulinterner Fortbildungen, stellt die verwendeten Formen der Datenvisualisierung vor und rahmt es methodisch als eine partizipative Form innerschulischen Transfers. Hervorgehoben wird die Bedeutsamkeit eines solchen partizipativen Transfers für die praxisbezogene Verwertbarkeit empirischer Daten im Rahmen von Praxisforschung.}},
  author       = {{Zentarra, Dominik and Kullmann, Harry and Geist, Sabine and Siepmann, Christof and Dorniak, Marlena and Külker, Anna and Lütje-Klose, Birgit and Uffmann, Gunnar}},
  issn         = {{2940-0686}},
  journal      = {{Jahrbuch Laborschulforschung 2023}},
  keywords     = {{Transfer, schulisches Wohlbefinden, Praxisforschung, schulinterne Fortbildung, Partizipation, quantitative Forschung}},
  pages        = {{77--110}},
  title        = {{{Lehrkräfte als Praxisforschende im Kontext des Transfers quantitativer Forschungsergebnisse Forschungsergebnisse – Partizipation des Kollegiums der Laborschule Bielefeld an der Auswertung von Forschungsdaten zu schulischem Wohlbefinden}}},
  doi          = {{10.11576/SFE_LS-7195}},
  volume       = {{2}},
  year         = {{2023}},
}

