@inbook{57886,
  abstract     = {{The research and development project Postdigital Popular Music Pedagogy (PPP) aims at the development of a music pedagogical program oriented towards informal learning in bands. Using the actor network theory, and thus investigating songwriting as a sociomaterial process, we present, exemplify, and discuss the results of the exploration of informal practices. The song as an actor network transforms through several spaces and phases. The starting point is the socio-technical constellation in which the events and the maturation of ideas as organisms are made probable. From there, an iteration of adaptation to musical-aesthetic standards and physical ability begins: The recording, internal publishing, and rehearsing phases, translate the idea from the workpiece to the object of dispatch into technical requirements. This is completed by the publication phase, in which the song idea is presented as a standardized product in several online and offline contexts. (DIPF/Orig.)}},
  author       = {{Godau, Marc and Haenisch, Matthias}},
  booktitle    = {{Praxen und Diskurse aus Sicht musikpädagogischer Forschung}},
  editor       = {{Weidner, Verena and Rolle, Christian}},
  keywords     = {{Praxeologie, Informal learning, Informelles Lernen, Komponieren, Learning, Lernen, Musical Composition, Musical education, Musician, Musiker, Musikpädagogik, Pop music, Popmusik, Popular Music, Prozess, Studie}},
  pages        = {{51–67}},
  publisher    = {{Waxmann}},
  title        = {{{How popular musicians learn in the postdigital age. Ergebnisse einer Studie zur Soziomaterialität des Songwritings von Bands in informellen Kontexten}}},
  year         = {{2019}},
}

@inbook{30993,
  abstract     = {{Kollegiale Kooperation im Lehrerberuf ist ‒ je nach Perspektive ‒ eine Selbstver-
ständlichkeit oder ein beklagenswert seltenes Ereignis. Die Frage danach, wie, wann
und auf welche Weise Lehrkräfte miteinander kooperieren sollten, um das Ziel qua-
litativ hochwertigen Unterrichts zu erreichen, ist jedoch weder theoretisch noch
empirisch hinreichend geklärt. Dieser Umstand macht die kollegiale Kooperation
zu einer bedeutsamen Herausforderung der Schulentwicklung und es lohnt sich,
Wesen und Wert der Lehrerkooperation sowie die mit ihr verbundenen Wünsche
und Hoffnungen näher in den Blick zu nehmen. Zwar agieren Lehrerinnen und
Lehrer innerhalb des „Kooperationssystems Schule“, in welchem alle Beteiligten auf
ein gemeinsames Ziel – die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler – hinarbei-
ten (siehe Abschnitt 1), Einzelvergleiche zwischen unterschiedlichen Schulen zeigen
jedoch deutlich auf, dass die Potenziale unterrichtsbezogener Zusammenarbeit häu-
fig nicht ausgeschöpft werden. Beispielhaft skizziert dieses Kapitel daher die kolle-
giale Kooperation als wichtigstes Element sogenannter „Problemlöseschulen“ und
stellt ein Prozess- und Ertragsmodell zur unterrichtsbezogenen Lehrerkooperation
vor (Abschnitte 2 & 3). Es folgt eine umfangreiche Auseinandersetzung mit Formen
und Systematiken zur Rahmung und Messung gemeinschaftlicher Entwicklungspro-
zesse (Abschnitt 4), wobei das zuvor entfaltete Kooperationsmodell einen gemein-
samen Bezugspunkt bildet. In den Bei-trag eingeflochten sind ausgewählte Ge- und
Misslingensbedingungen der kollegialen Kooperation im Lehrerberuf, deren Kennt-
nis die KMK-Standards zur Lehrerbildung explizit einfordern.}},
  author       = {{Kullmann, Harry}},
  booktitle    = {{Beruf Lehrer/Lehrerin. Ein Studienbuch}},
  editor       = {{Rothland, Martin}},
  isbn         = {{978-3-8252-8680-4}},
  keywords     = {{Kooperation, Problemlöseschule, Prozess- und Ertragsmodell zur Lehrerkooperation, Unterrichtsstudie/Lesson Study, Professionelle Lerngemeinschaft, Community of Practice, Modellierung von Intensität und Wertigkeit der Kooperation}},
  pages        = {{333–349}},
  publisher    = {{Waxmann}},
  title        = {{{Kollegiale Kooperation im Lehrerberuf}}},
  year         = {{2016}},
}

@phdthesis{4443,
  abstract     = {{	
Mit welchen Erwartungen und Anforderungen sehen sich Studierende im Hochschulalltag konfrontiert? Wie muss nach Ansicht der Studierenden gehandelt werden, um das Studium "erfolgreich" zu bewältigen? Wie laufen die Auswahl unterschiedlicher Lernaktivitäten im Studium sowie die Allokation von Ressourcen im Detail ab? Diese und weitere Fragen sind vor allem im Zusammenhang mit der Debatte um die Bologna-Reform stärker in den Mittelpunkt gerückt. Denn während modularisierte Curricula und Credit-Point-Systeme oft nach administrativ-organisatorischen Gesichtspunkten eingeführt wurden, hat die Gestaltung der Studienstrukturen auf Programmebene zwangsweise Auswirkungen auf das Studienhandeln - und damit auch auf das Lernen der Studierenden. Es gibt viele Vermutungen über die "Wirkungen" von Bologna auf das Studieren: Die Rede ist von Verschulung, Entwissenschaftlichung und Arbeitsüberlastung und Studierende stehen im Verdacht, ihren Studienpfad eher im Sinne einer Credit-Point-Jagd denn interessengeleitet zu gestalten. In der Regel bleibt es dabei jedoch bei anekdotischen Beobachtungen - es fehlt bislang an gesicherten Erkenntnissen über Zusammenhänge zwischen Bologna-konformen Studienkontexten und dem Handeln Studierender. Denn obschon Studierende seit langem Gegenstand der Forschung sind, ist bislang wenig darüber bekannt, wie sie den langfristigen Bildungsprozess eines ganzen Studiums gestalten. Stattdessen wurde vorwiegend das Lernen im engeren Sinne, das so genannte "Classroom Learning" untersucht.

Diejenigen, die Studienprogramme nach didaktischen Gesichtspunkten gestalten wollen müssen wissen, wie Studierende mit unterschiedlichen Studienstrukturen umgehen. Denn nur so ist eine planvolle Programmgestaltung im Sinne pädagogischer Zielsetzungen und didaktischer Prinzipien möglich. Die vorliegende Arbeit nimmt diese Problemstellung auf und untersucht, welche Zielvorstellungen und Handlungsstrategien Studierende bei der Bewältigung ihres Studienalltags in unterschiedlichen Bologna-konformen Studienprogrammen entwickeln. Im Einzelnen wird gefragt, (1) welche Vorstellungen, Wahrnehmungen und Handlungslogiken das Handeln Studierender in unterschiedlichen Studienprogrammen prägen und (2) welche programmspezifischen Kontextbedingungen die Herausbildung dieser handlungsleitenden Charakteristika beeinflussen. Ausgehend von diesen beiden Fragestellungen wird zunächst ein theoretisch fundierter Analyserahmen für Studienprogramme entwickelt. Darauf aufbauend werden verschiedene Studienprogramme empirisch untersucht, um schliesslich Design-Prinzipien für die Gestaltung von Studienprogrammen zu formulieren.

Es wird nicht davon ausgegangen, dass Studienstrukturen das Handeln Studierender im Sinne eines kausalen Wirkungszusammenhangs bestimmen. Vielmehr wird gefragt, was die Studierenden mit den Strukturen, auf die sie treffen, machen. Studienprogramme werden als kulturelle Einheiten verstanden, innerhalb derer sich spezifische handlungsleitende Vorstellungen und Normen entwickeln. Diese impliziten Regeln des Studienhandelns - das so genannte "Hidden Curriculum" - und vor allem auch die dahinterliegenden Konstruktionsprozesse aufzudecken, ist Ziel dieser Arbeit.}},
  author       = {{Jenert, Tobias}},
  keywords     = {{Studierverhalten, Hochschuldidaktik, Lernpsychologie, Kulturpsychologie, Bologna-Prozess, Curriculumentwicklung, Hochschulbildung, Study programme, Bologna-process, educational development, cultural psychology, higher education, curriculum development}},
  publisher    = {{Universität St. Gallen}},
  title        = {{{Studienprogramme als didaktische Gestaltungs-und Untersuchungseinheit: Theoretische Grundlegung und empirische Analyse}}},
  year         = {{2012}},
}

