@article{51166,
  abstract     = {{Sich wandelnde Bedingungen auf dem Ausbildungsmarkt, die daraus resultierenden veränderten Kompetenz- und Qualifikationsanforderungen sowie Anforderungen an eine lebensbegleitende berufliche Orientierung treffen insb. als (ausbildungs-)benachteiligt gekennzeichnete Jugendliche am Übergang Schule-Beruf. Jene Jugendliche münden in Maßnahmen des Übergangssystems wie die Ausbildungsvorbereitung (AV), wobei die konkreten Auswirkungen dieser Transformationsprozesse für diese Zielgruppe weitgehend unklar bleiben. In unserem Beitrag greifen wir die Überlegungen der Arbeitsgruppe 9+1 zum Übergangssystem verstanden als Chancenverbesserungssystem auf und diskutieren, was hierunter verstanden werden kann. Schließlich führen wir konkrete Anforderungen an das Chancenverbesserungssystem mit den Handlungsmöglichkeiten der Jugendlichen zusammen. Grundlegend verfolgen wir dabei nicht die Perspektive einer Anpassung der Jugendlichen an die Arbeitswelt, sondern fragen vielmehr danach, was Bildung leisten muss. Hierfür nehmen wir über qualitative Fallstudien die Perspektive der Jugendlichen sowie die Sichtweise des Bildungspersonals auf. In diesem Rahmen führen wir eine anforderungs- und subjektorientierte Perspektive zusammen und diskutieren u. a. anhand von Perspektiven auf das System, die curriculare Ebene, die Haltung der Bildungsakteur*innen, etc., was mit einer Gestaltung des Übergangssystems als Chancenverbesserungssystem konkret verbunden wäre.  }},
  author       = {{Kremer, H.-Hugo and Otto, Franziska}},
  journal      = {{bwp@ Berufs- und Wirtschaftspädagogik – online}},
  keywords     = {{Übergangssystem, Selbstinszenierung, Chancenverbesserung, Subjektorientierung, Übergang Schule-Ausbildung}},
  pages        = {{1--27}},
  title        = {{{Übergang Schule-Beruf als Chancenverbesserungssystem – Zur Gestaltung von Lebensräumen und Entwicklung von Praktiken für den Übergang}}},
  volume       = {{Ausgabe 45}},
  year         = {{2023}},
}

