@inbook{61897,
  abstract     = {{Dieser Beitrag fokussiert unterschiedliche Begriffe und Konzepte im Zusammenhang mit Vorurteilen und Diskriminierung gegenüber Muslim* innen und dem Islam. Die Differenzierung in diesem Kapitel bezieht sich vor allem auf unterschiedliche Adressat*innen von Feindlichkeit. Dabei geht es um die Frage, inwiefern feindliche Einstellungen gegenüber der Religion des Islams identisch sind mit feindlichen Einstellungen gegenüber muslimischen Menschen. Gleichzeitig sensibilisiert dieser Beitrag für die unterschiedlichen Ebenen, auf denen Islam-/Muslim*innenfeindlichkeit als individuelle Einstellungen und antimuslimischer Rassismus als Strukturmerkmal verortet sind. Er zeigt die unterschiedlichen Paradigmen der beiden Forschungstraditionen (Rassismus- und Vorurteilsforschung) auf, argumentiert aber auch für ein integratives Verständnis der Konzepte, da die individuelle und strukturelle Ebene eng miteinander verwoben sind. Der Beitrag schließt mit einer breiten Diskussion um theoretische, methodologische und insbesondere handlungspraktische Implikationen im Umgang mit Islam-/Muslim*innenfeindlichkeit und antimuslimischem Rassismus.}},
  author       = {{Diekmann, Isabell}},
  booktitle    = {{Türkisch-Deutsche Perspektiven / Türk-Alman Bakis Açilari}},
  editor       = {{Quintern, Detlev}},
  keywords     = {{Islamfeindlichkeit, Muslim*innenfeindlichkeit, Antimuslimischer Rassismus, Vorurteile, Diskriminierung, Religion, Individuum, Struktur}},
  pages        = {{103–123}},
  title        = {{{Islamfeindlichkeit, Muslim*innenfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus: differenzierende und integrative Ansätze zur Konzeptionalisierung}}},
  volume       = {{2}},
  year         = {{2025}},
}

@phdthesis{50465,
  abstract     = {{Verf. geht der Frage nach, wie der Spitzensport sein Publikum gewinnt. Dabei stützt er sich auf Daten des Forschungsprojektes „Global Player – Local Hero. Der Sportverein zwischen Spitzensport, Publikumsbindung und Vermarktung“, das an der Universität Bielefeld durchgeführt wurde. Auf der Basis der soziologischen Systemtheorie wird zunächst erläutert, wie das Publikum in das Sportsystem eingegliedert wird. Anschließend stellt Verf. die Aspekte „Emotionserleben“, Identifikation und Gemeinschaft“ sowie „Sportliche Attraktion und Unterhaltung“ als Dimensionen der Publikumsbindung dar, bevor am Beispiel der Dimension „Emotionserleben“ die Seite des Spitzensports in den Blick genommen und erklärt wird, wie dieser als soziales System Ereignisse und Strukturen erzeugt, an denen die Zuschauer mit ihren individuellen Motiven anschließen können. Mit dem Auslösen und Fördern von Ansteckungsprozessen, der Erzeugung und Justierung normativer und kognitiver Erwartungshaltungen und der Verstärkung der Identifikation und Bindung der Zuschauer werden drei zentrale Ansatzpunkte zur Steuerung kollektiver Emotionen für den Spitzensport abgeleitet. Messerschmidt

}},
  author       = {{Riedl, Lars}},
  keywords     = {{Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft, Emotion, Forschungsprojekt, Hochleistungssport, Kognition, Kongress, Marketing, Massenveranstaltung, Motiv, Sportsoziologie, Sportverein, Steuerung, Struktur, Unterhaltung, Zuschauer, Zuschauerverhalten}},
  pages        = {{278--285}},
  publisher    = {{Czwalina (Verlag)}},
  title        = {{{Spitzensport und Publikum. Theoretische Überlegungen zum Problem der Publikumsbindung.}}},
  year         = {{2006}},
}

