@article{62746,
  abstract     = {{Ausgangspunkt des Beitrags sind die wiederkehrenden Zuschauerproteste gegen die Kommerzialisierung des Fußballs und die Frage nach einer Erklärung für deren Entstehung. Gezeigt wird, dass Zuschauerproteste bereits umfassend beforscht sind, bislang allerdings keine theoretische Einordung zu ihrer Entwicklung vorgelegt wurde. Entsprechend liegt das Ziel des Beitrags darin, unter Rückgriff auf systemtheoretische Überlegungen, insbesondere auch zur Funktion des Publikums für den Fußball, und typologische Unterscheidungen, angereichert durch kulturanthropologische Betrachtungen, theoretische Erklärungen für die Ursprünge und Bedeutung von Zuschauerprotesten zu liefern. Im Anschluss hieran wird betrachtet, wie sich Zuschauerproteste in theoretische Konzepte zu Protestbewegungen einordnen lassen, um abschließend deren Nutzen für die Fußballclubs und -verbände zu bestimmen.}},
  author       = {{Riedl, Lars and Meier, Heiko}},
  issn         = {{2568-0420}},
  journal      = {{FuG – Zeitschrift für Fußball und Gesellschaft}},
  keywords     = {{Fans, Zuschauer, Publikum, Protest, Protestbewegungen, Kommerzialisierung, Systemtheorie, Fußball}},
  number       = {{2-2023}},
  publisher    = {{Verlag Barbara Budrich GmbH}},
  title        = {{{Protest gegen Kommerzialisierung im Fußball: Theoretische Überlegungen zu Entstehung, Strukturen und Nutzen}}},
  doi          = {{10.3224/fug.v5i2.02}},
  volume       = {{5}},
  year         = {{2025}},
}

@phdthesis{50465,
  abstract     = {{Verf. geht der Frage nach, wie der Spitzensport sein Publikum gewinnt. Dabei stützt er sich auf Daten des Forschungsprojektes „Global Player – Local Hero. Der Sportverein zwischen Spitzensport, Publikumsbindung und Vermarktung“, das an der Universität Bielefeld durchgeführt wurde. Auf der Basis der soziologischen Systemtheorie wird zunächst erläutert, wie das Publikum in das Sportsystem eingegliedert wird. Anschließend stellt Verf. die Aspekte „Emotionserleben“, Identifikation und Gemeinschaft“ sowie „Sportliche Attraktion und Unterhaltung“ als Dimensionen der Publikumsbindung dar, bevor am Beispiel der Dimension „Emotionserleben“ die Seite des Spitzensports in den Blick genommen und erklärt wird, wie dieser als soziales System Ereignisse und Strukturen erzeugt, an denen die Zuschauer mit ihren individuellen Motiven anschließen können. Mit dem Auslösen und Fördern von Ansteckungsprozessen, der Erzeugung und Justierung normativer und kognitiver Erwartungshaltungen und der Verstärkung der Identifikation und Bindung der Zuschauer werden drei zentrale Ansatzpunkte zur Steuerung kollektiver Emotionen für den Spitzensport abgeleitet. Messerschmidt

}},
  author       = {{Riedl, Lars}},
  keywords     = {{Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft, Emotion, Forschungsprojekt, Hochleistungssport, Kognition, Kongress, Marketing, Massenveranstaltung, Motiv, Sportsoziologie, Sportverein, Steuerung, Struktur, Unterhaltung, Zuschauer, Zuschauerverhalten}},
  pages        = {{278--285}},
  publisher    = {{Czwalina (Verlag)}},
  title        = {{{Spitzensport und Publikum. Theoretische Überlegungen zum Problem der Publikumsbindung.}}},
  year         = {{2006}},
}

