@article{35136,
  abstract     = {{Im Zentrum dieses Beitrags stehen Ergebnisse der Messung pädagogischer Kompetenzen Studierender der Theologie, die das Praxissemester in Deutschland absolviert haben. Das bildungswissenschaftliche Wissen, Kompetenzselbsteinschätzungen und ihre Entwicklung sowie die Einschätzung der im Praxissemester erreichten Ziele Studierender werden dabei unter Berücksichtigung der Ausrichtung des Lehramtsstudiums auf eine Schulform betrachtet. Um die Ergebnisse der Messung bildungswissenschaftlichen Wissens und die der Messung von Kompetenzselbsteinschätzungen zu kontextualisieren (N = 304), wird zuerst die Relevanz des (bildungswissenschaftlichen) Wissens als Ausgangspunkt des Könnens herausgearbeitet. Daran anschließend werden Befunde zur schulformspezifischen Professionalisierung resümiert. Anschließend werden Hypothesen hergeleitet, die Anlage der Studie sowie die Testinstrumente vorge- stellt, die Ergebnisse präsentiert und diskutiert. Die Ergebnisse zeigen wider Erwarten, dass sich weder das bildungswissenschaftliche Wissen, die Kompetenzselbsteinschätzungen und ihre Entwicklung noch die Einschätzung der im Praxissemester erreichten Ziele angehender Lehrkräfte in Abhängigkeit der Schulformen unterscheiden. Die Diskussion bezieht sich u.a. auf die Struktur der Lehramtsstudiengänge, die Denkfiguren zur Entwicklung von Können und die Konzeption der Messinstrumente.
}},
  author       = {{Caruso, Carina and Seifert, Andreas}},
  issn         = {{1018-1539}},
  journal      = {{Österreichische Religionspädagogische Forum}},
  keywords     = {{Bildungswissenschaftliches Wissen, Kompetenzmessung, Kompetenzselbsteinschätzung, Praxissemester, Professionalisierung / competence measurement, competence self-assessment, educational knowledge, internship, professionalization}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{239--260}},
  publisher    = {{Universitätsbibliothek Graz}},
  title        = {{{ Inwiefern ist die Professionalisierung in Praxisphasen schulformspezifisch?}}},
  doi          = {{10.30:2022.1.14}},
  volume       = {{30}},
  year         = {{2022}},
}

@article{35137,
  abstract     = {{Im Zentrum dieses Beitrags stehen Ergebnisse der Messung pädagogischer Kompetenzen Studierender. Dabei werden sowohl das bildungswissenschaftliche Wissen als auch die Entwicklung der Kompe­tenzselbsteinschätzungen in den Bereichen Unterrichten, Erziehen, Beurteilen und Innovieren unter Berücksichtigung individueller Voraussetzungen (Alter, Geschlecht, Abiturnote, Bachelornote, Konfession) betrachtet. Um die Ergeb­nisse hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Professionalisierung angehender Lehrkräfte diskutieren zu können, wird, den empirischen Erkenntnissen voranstehend, die Bedeutung von Wissen für berufliches Können herausgearbeitet. Daran anschließend werden Hypothesen hergeleitet, die Anlage der Studie sowie die Testinstrumente vorgestellt, die Ergebnisse präsentiert und diskutiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Abitur- und Bachelornote die Varianz hinsichtlich des pädagogischen Wissens aufklären, sich eine signifikante Entwicklung der Kompetenzselbsteinschätzungen angehender Lehrkräfte feststellen lässt, aber sich angehende Religionslehrkräfte kaum von anderen Studierenden unterscheiden. Die Diskussion nimmt u. a. Rückbezug auf die Denkfiguren zur Entwicklung berufli­chen Könnens und benennt Limitationen, die mit der Studie und Kompetenzmessungen verbunden sind. Daran schließt die Formulierung eines Ausblicks an. Der Beitrag zielt insbesondere darauf, repräsentative Ergebnisse der Kompetenzmessung zu präsentieren und dabei potenzielle Einflussfaktoren auf die studentische Kompetenzent­wicklung zu beleuchten. Ein dadurch angereichertes Konglomerat belastbarer Erkenntnisse zielt darauf, langfristig zur Ableitung lehrerbildungsdidaktischer Überlegungen herangezogen werden zu können, die die studentische Professionalisierung unterstützen.}},
  author       = {{Caruso, Carina and Seifert, Andreas}},
  issn         = {{2750 - 3941}},
  journal      = {{Religionspädagogische Beiträge. Journal for Religion in Education }},
  keywords     = {{Bildungswissenschaftliches Wissen, Kompetenzmessung, Kompetenzselbsteinschätzung, Praxissemester, Professionalisierung / competence measurement, competence self-assessment, educational knowledge, internship, professionalization}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{3--15}},
  publisher    = {{University of Bamberg Press}},
  title        = {{{Pädagogische Kompetenz als Ausgangspunkt beruflichen Könnens!? Ergebnisse der Kompetenzmessung angehender Lehrkräfte unter Berücksichtigung individueller Voraussetzungen}}},
  doi          = {{10.20377/rpb-101}},
  volume       = {{45}},
  year         = {{2022}},
}

@article{35112,
  abstract     = {{In der Mehrheit der deutschen Bundesländer ist ein Langzeitpraktikum (Praxissemester) Bestandteil der Lehramtsstudiengänge. Es zielt insbesondere darauf, Theorie und Praxis miteinander in Beziehung zu setzen. Trotz der gewichtigen Rolle, die den Mentor*innen dabei zugeschrieben wird, ist deren Perspektive noch wenig untersucht. Die empirisch auffindbaren Unterschiede in der Betreuung Studierender könnten u. a. auf unterschiedliche Vorstellungen von der Beziehung zwischen Theorie und Praxis seitens der Mentor*innen zurückzuführen sein. Diese Vorstellungen interessieren in der im Folgenden dargestellten explorativen Interviewstudie, deren Daten einer strukturierenden Inhaltsanalyse unterzogen wurden. Nachstehenden Forschungsfragen wird nachgegangen:

1) Sind die Mentor*innen auf die Aufgabe der Verknüpfung von Theorie und Praxis vorbereitet?

2) Werden in den Erzählungen der Mentor*innen zu gelingenden und misslingenden Betreuungserfahrungen Theorie-Praxis-Relationierungsfiguren sichtbar, wenn ja, welche und zeigen sich Bemühungen der Verknüpfung von Theorie und Praxis?

3) Werden in den Erzählungen der Mentor*innen zur eigenen Lerngeschichte Theorie-Praxis-Relationierungsfiguren sichtbar, wenn ja, welche und welche relative Rolle spielt das Ausbildungswissen aus Sicht der Mentor*innen für die Entwicklung ihres Könnens?

4) Welches Wissensverständnis der Mentor*innen zeigt sich in den Transkripten und welche Relevanz wird Wissen im Vergleich zu Erfahrung, Reflexion von Erfahrung und Persönlichkeit zugeschrieben?

Es zeigt sich, dass die Mentor*innen das Theorie-Praxis-Verhältnis in den Gesprächen selten thematisieren, die Begriffe „Wissen“ und „Können“ synonym verwenden und der Erfahrung für die Entwicklung von Können eine höhere Relevanz beimessen als dem didaktischen und pädagogischen Ausbildungswissen.
}},
  author       = {{Caruso, Carina and Neuweg, Georg Hans and Wagner, Michael  and Harteis, Christian}},
  journal      = {{Zeitschrift für Erziehungswissenschaft}},
  keywords     = {{Lehrer*innenbildung, Mentoring, Praxissemester, Professionalisierung, Theorie-Praxis-Relationierung / Teacher training, Mentoring, Internship, Professionalization, Theory-practice-relation}},
  publisher    = {{Springer }},
  title        = {{{Theorie-Praxis-Relationierung im Praxissemester: Die Perspektive der Mentor*innen.}}},
  doi          = {{10.1007/s11618-022-01123-x}},
  year         = {{2022}},
}

@article{35139,
  abstract     = {{Mentor*innen unterstützen Studierende u.a. bei der Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht. Obwohl Mentor*innen ein hoher Einfluss auf die Professionalisierung angehender Lehrkräfte zugeschrieben wird, gibt es nur wenige Studien, in denen die Perspektive von Mentor*innen beforscht wird. Dieser Beitrag zielt darauf, die Perspektive von Mentor*innen zu den Aufgaben der am Praxissemester beteiligten Lernorte sowie Veränderungsbedarfe zu explorieren. Hierzu werden Ergebnisse einer Interviewstudie mit 23 Mentor*innen vorgestellt, die zur Beantwortung nachstehender Forschungsfragen beitragen: (1) Welche Aufgaben haben die am Praxissemester beteiligten Lernorte und die dort tätigen Akteur*innen hinsichtlich der Vorbereitung, Unterstützung und Begleitung der Studierenden im Praxissemester aus Perspektive befragter Mentor*innen? (2) Was sind aus Sicht von Mentor*innen Veränderungsbedarfe hinsichtlich der Rahmenbedingungen bzw. Konzeption des Praxissemesters? Ein zentraler Befund der Studie ist, dass allen Lernorten attribuiert wird, dass diese Studierende auf die praktische Unterrichtstätigkeit vorbereiten sollen. Die Relevanz der Universitäten wird dabei allerdings als gering eingeschätzt. Auch theoretisch-reflexive Aspekte spielen in den Aussagen der meisten Mentor*innen keine Rolle. Veränderungsbedarf wird von den Mentor*innen vor allem in der Rolle des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung und der Universität gesehen. Diese Befunde werden anschließend kritisch diskutiert. }},
  author       = {{Caruso, Carina and Goller, Michael}},
  issn         = {{	1867-2779}},
  journal      = {{Lehrerbildung auf dem Prüfstand}},
  keywords     = {{Lehrerbildung, Mentoring, Praxissemester, Professionalisierung / internship, mentoring, professionalisation, teacher education}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{296--310}},
  publisher    = {{Universität Paderborn}},
  title        = {{{Das Praxissemester aus der Perspektive von Mentor*innen: Aufgaben der Lernorte und wahrgenommene Veränderungsbedarfe}}},
  volume       = {{14}},
  year         = {{2021}},
}

@article{35199,
  abstract     = {{Der Beitrag verbindet die Sichtweisen verschiedener Professionalisierungsansätze mit der Frage nach der Gestaltung der (universitären) Begleitung angehender Lehrkräfte im Praxissemester. Dabei wird der Wert von Fallarbeit herausgearbeitet und beschrieben, wie eine Unterstützung angehender (Religions-)Lehrkräfte gestaltet sein müsste, um Entwicklung und Lernen im Praxissemester systematisch zu begleiten. Der Beitrag widmet sich daher zuerst den Rahmenbedingungen und Forschungsbefunden zu Langzeitpraktika und der Gestalt von Professionalisierung durch Praxis. Daran schließen sich Denkfiguren zur Unterstützung (religionspäda­gogischer) Professionalisierungsprozesse von angehenden Lehrkräften im Schulpraktikum durch rekonstruktive Fallarbeit an, aus Sicht etablierter Professionalisierungsansätze.}},
  author       = {{Caruso, Carina and Woppowa, Jan}},
  issn         = {{2750 - 3941}},
  journal      = {{Religionspädagogische Beiträge. Journal for Religion in Education }},
  keywords     = {{Fallarbeit, Praxissemester, Professionalität, Professionalisierung, Lehrerinnen- und Lehrerbildung / casework, teacher education, internship, professionalization, professionalism}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{15–23}},
  publisher    = {{University of Bamberg Press}},
  title        = {{{Zur Relevanz von Fallarbeit}}},
  doi          = {{10.20377/rpb-82}},
  volume       = {{44}},
  year         = {{2021}},
}

@article{35298,
  abstract     = {{Im  Artikel  werden  drei  verschiedene  Lernzugänge  (kom-petenzorientiertes,  ästhetisches  und  biographisches  Lernen)  vorgestellt  und  aus theoretischer Perspektive deren motivierender Gehalt für selbstreguliertes Lernen in Praxisphasen des Lehramtsstudiumsherausgearbeitet. Als theoretische Grund-lage dient die Selbstbestimmungstheorie als zentrale motivationale Theorie zur Erklärung selbstbestimmten Handelns.}},
  author       = {{Caruso, Carina and Adammek, Christine and Bonanati, Sabrina and Wiescholek, Sybille}},
  issn         = {{2625-0675}},
  journal      = {{Herausforderung Lehrer*innenbildung - Zeitschrift Zur Konzeption, Gestaltung Und Diskussion}},
  keywords     = {{ästhetische Forschung, Biographiearbeit, Praxissemester, Professionalisierung, selbstreguliertes Lernen, Motivation / aesthetic research, biographical work, long-term internship, profes-sionalization, self-regulated learning, motivation}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{18--33}},
  title        = {{{Motivierende Lernzugänge als Ausgangspunkt der Professionalisierung angehender Lehrer_innen}}},
  doi          = {{10.4119/hlz-2540}},
  volume       = {{3}},
  year         = {{2020}},
}

