@inbook{36548,
  abstract     = {{Thema der vorliegenden Publikation sind aktuelle Entwicklungen und Forschungen an der Schnittstelle zwischen Sozialpädagogik und Kindheitspädagogik. Der Wandel, den das Feld durch u.a. die Folgen des „PISA-Schocks“, die neue Thematisierung von Bildung im Elementarbereich, den U3-Ausbau, familienpolitische Entscheidungen und die Expansion von Studiengängen für Kindheitspädagogik erfährt, wird aus verschiedenen Perspektiven aufgegriffen und wissenschaftlich in zumeist inter- oder transdisziplinärer Weise unter die Lupe genommen.

Herausgeberin ist die – seit 2011 unter erweiterter Bezeichnung agierende - „Sektion Sozialpädagogik und Pädagogik der frühen Kindheit“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Der Band ist das „Ergebnis eines Dialogs“ (S. 9) von Vertreter/innen der Sozialpädagogik und der Kindheitspädagogik. Er markiert damit einen Wendepunkt im Verhältnis der beiden Bereiche bzw. Teildisziplinen und ihrer entsprechenden Kommissionen innerhalb der DGfE, die Ende der 1990er Jahre unter dem Dach der „Sektion Sozialpädagogik“ vereint wurden und dort eher nebeneinander agierten. Den neuen Orientierungen des vorangegangenen Jahrzehnts Rechnung tragend, veranstalteten die beiden Kommissionen im Sommer 2011 in Erkner bei Berlin eine gemeinsame Tagung, aus der die Beiträge zum vorliegenden Band hervorgegangen sind und im Rahmen derer die Aufnahme der „Pädagogik der frühen Kindheit“ in den Sektionstitel beschlossen wurde. Damit ist der Band auch Ausdruck eines erneuten „Aufeinanderzugehens“, dessen weitere Entwicklung mit Spannung beobachtet werden kann.}},
  author       = {{Faas, Stefan and Landhäußer, Sandra}},
  booktitle    = {{Konsens und Kontroversen. Sozialpädagogik und Pädagogik der frühen Kindheit im Dialog}},
  keywords     = {{Erziehungswissenschaft  |  Soziale Arbeit  |  Sozialpädagogik  |  Kindheitsforschung  |  Kommission}},
  pages        = {{142--154}},
  publisher    = {{Beltz Juventa}},
  title        = {{{Eltern- und Familienbildung im Kindergarten. Zwischen gemeinsamer Erziehungsverantwortung, sozialer Teilhabe und frühkindlicher Entwicklungsförderung}}},
  year         = {{2013}},
}

@article{32521,
  abstract     = {{Im vorliegenden Beitrag wird der Zusammenhang zwischen der sozialkognitiven Entwicklung und sozialer Akzeptanz durch Gleichaltrige im Vorschulalter dargestellt. Neben einem direkten Effekt sozialer Kognitionen auf die soziale Akzeptanz wird ein Mediationseffekt des Sozialverhaltens auf diesen Zusammenhang geprüft. Untersucht wurden 35 Kindergartenkinder im Alter von vier bis sechs Jahren. Zur Erfassung des sozialkognitiven Entwicklungsstandes bearbeiteten die Kinder Theory of Mindund Perspektivenübernahme-Aufgaben; ihre soziale Akzeptanz wurde durch Peernominationen sowie eine Erzieher-Beurteilung der Integration der Kinder in die Gruppe erhoben. Das prosoziale und aggressive Sozialverhalten der Kinder wurde durch die Erzieherinnen eingeschätzt. Es zeigte sich ein direkter Zusammenhang zwischen dem sozial-kognitiven Entwicklungsstand und der sozialen Akzeptanz der Kinder. Die Annahme, dass dieser Zusammenhang durch das prosoziale bzw. aggressive Verhalten der Kinder mediiert wird, bestätigte sich nur bedingt.}},
  author       = {{Seifermann, Elke and Buhl, Heike M.}},
  journal      = {{Diskurs Kindheits- und Jugendforschung}},
  keywords     = {{sozial-kognitive Entwicklung, Sozialverhalten, soziale Akzeptanz, Vorschulalter}},
  pages        = {{321 -- 332}},
  title        = {{{Soziale Kognitionen, Sozialverhalten und Akzeptanz durch Gleichaltrige bei Kindern im Vorschulalter}}},
  volume       = {{3}},
  year         = {{2012}},
}

@inbook{36858,
  abstract     = {{"Obwohl Bildungsbenachteiligung seit langem ein Thema der Ungleichheitsforschung ist, sind die individuellen und strukturellen Ursachen der neuen Bildungsarmut nur wenig erforscht. Das Buch schließt diese Lücke. Während sich der Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt verschärft, geraten diejenigen ins Hintertreffen, die den wachsenden Qualifikationsanforderungen nicht nachkommen. Diese sind von dauerhafter Exklusion aus dem Arbeitsmarkt bedroht - mit Konsequenzen für die soziale Integration, die Lebenszufriedenheit, die Gesundheit und die politischen Einstellungen. Dieses Buch versammelt die aktuelle Forschung über die Ursachen und die Folgen der neuen Ungleichheiten in der Bildungsgesellschaft. Es beantwortet die Frage, wer heute zu den 'Bildungsverlieren' gehört, welche individuellen und gesellschaftlichen Ursachen Bildungsarmut hat, was es für ein Individuen bedeutet, zu den 'Bildungsverlierern' zu gehören, was es eine Gesellschaft kostet, einen Teil ihrer Jugend quasi 'abzuhängen', und sucht nach effizienten politischen und pädagogischen Interventionsansätzen." Die Untersuchung enthält quantitative Daten. Forschungsmethode: Dokumentation. (Textauszug, IAB-Doku). Inhaltsverzeichnis: Einführung; Gudrun Quenzel, Klaus Hurrelmann: Bildungsverlierer - Neue soziale Ungleichheiten in der Wissensgesellschaft (11-33); Ursachen, Mechanismen, Erklärungen; Peter A. Berger, Sylvia Keim, Andreas Klärner: Bildungsverlierer - eine (neue) Randgruppe? (37-51); Hartmut Ditton: Selektion und Exklusion im Bildungssystem (53-71); Volker Stocke: Der Beitrag der Theorie rationaler Entscheidung zur Erklärung von Bildungsungleichheit (73-94); Heiner Bart, Dajana Baum, Meral Cerci, Nina Göddertz, Tabea Raidt: Kulturelle Bildungsarmut und verzögerter Wertwandel (95-121); Gudrun Quenzel:: Das Konzept der Entwicklungsaufgaben zur Erklärung von Bildungsmisserfolg (123-136); Wolfgang Ludwig-Mayerhofer, Susanne Kühn: Bildungsarmut, Exklusion und die Rolle von sozialer Verarmung und Social illiteracy (137-155); Methoden der Messung von Bildungsergebnissen; Jürgen Baumert, Kai Maaz: Bildungsungleichheiten und Bildungsarmut - der Beitrag von Large-Scale-Assessments (159-179); Peter Lohauß, Ricarda Nauenburg, Klaus Rehkämper, Ulrike Rockmann, Thomas Wachtendorf: Daten der amtlichen Statistik zur Bildungsarmut (181-201); Hans-Peter Blossfeld, Thorsten Schneider, Jutta von Maurice: Längesschnittdaten zur Beschreibung und Erklärung von Bildungsverläufen (203-220); Bildungsbenachteiligte Bevölkerungsgruppen; Andreas Hadjar, Judtih Lupatsch, Elisabeth Grünewald: Bildungsverlierer/innen, Schulentfremdung und Schulerfolg (223-244); Heike Diefenbach: Jungen - die "neuen" Bildungsverlierer (245-271); Marcel Helbig: Geschlecht der Lehrer und Kompetenzentwicklung der Schüler (273-288); Rocio Ramirez-Rodriguez, Dieter Dohmen: Ethnisierung von geringer Bildung (289-311); Michael Beck, Franziska Jäpel, Rolf Becker: Determinante des Bildungserfolgs von Migranten (313-337); Bildungsverläufte und kumulierte Benachteiligung; Uwe H. Bittlingmayer, Stephan Drucks, Jürgen Gerdes, Ullrich Bauer: Die Wiederkehr des funktionalen Analphabetismus in Zeiten wissensgesellschaftlichen Wandels (341-374); Wilfried Bos, Sabrina Müller, Tobias C. Stubbe: Abgehängte Bildungsinstitutionen - Hauptschulen und Förderschulen (375-397); Kai Maaz: Bildung als dynamischer Prozess über die Lebenszeit (399-419); Johannes Giesecke, Christian Ebner, Dirk Oberschachtsiek: Bildungsarmut und Arbeitsmarktexklusion (421-438); Ökonomische und wirtschaftliche Folgen von Bildungsarmut; Dieter Dohmen: Die ökonomischen Folgen der Bildungsarmut (441-462); Marc Piopiunik, Ludger Wößmann: Volkswirtschaftliche Folgekosten unzureichender Bildung (463-473); Johann Bacher, Helmut Hirtenlehner, Antonia Kuper: Politische und soziale Folgen von Bildungsarmut (475-496); Intervention gegen Bildungsarmut; Sabine Andresen: Bildungsmotivation in bildungsfernen Gruppen und Schichten (499-516); Gabriele Bellenberg, Grit im Brahm: Reduzierung von Selektion und Übergangsschwellen (517-535); Christoph Butterwegge: Kinderarmut und Bildung (537-555); Rainer Geißler, Sonja Weber-Mengens: Überlegungen zu einer behutsamen Perestroika des deutschen Bildungssystems (557-584).}},
  author       = {{Barz, Heiner  and  Baum, Dajana and Cerci, Meral  and Göddertz, Nina and Raidt, Tabea }},
  booktitle    = {{Bildungsverlierer. Neue Ungleichheiten.}},
  isbn         = {{978-3-531-17175-3}},
  keywords     = {{Bildung, Kultur, Bildungschance, Bildungsdefizit, Bildungsmobilität, Bildungsmotivation, Chancengleichheit, Rational-Choice-Theorie, Soziale Ausgrenzung, Soziale Kosten, Soziale Ungleichheit, Bildungsverlauf, Bildungssystem, Bildungspolitik, Kind, Hauptschule, Schüler, Schulabschluss, Schulerfolg, Wertewandel, Arbeitsmarktchance, Analphabetismus, Sonderschule, Benachteiligung, Geschlechtsspezifik, Wirkung, Ausländer, Benachteiligter Jugendlicher, Jugendlicher}},
  pages        = {{95--121}},
  publisher    = {{VS Verlag für Sozialwissenschaften Springer}},
  title        = {{{Kulturelle Bildungsarmut und verzögerter Wertewandel.}}},
  doi          = {{10.1007/978-3-531-92576-9}},
  year         = {{2010}},
}

@book{50464,
  abstract     = {{Gleichzeitig Spitzensport zu treiben und ein Hochschulstudium zu absolvieren, scheint unter den derzeitigen Bedingungen nahezu unmöglich. Oft genug müssen sich daher Athletinnen und Athleten für das eine oder das andere entscheiden. Insofern läuft der Spitzensport beständig Gefahr, seine Leistungsträger zu verlieren, und zwar zu einem Zeitpunkt, zu dem sich die langjährigen Investitionen in Training und Förderung gerade auszahlen sollen. Will der Spitzensport derartige Folgen vermeiden, muss er solche Formen der Kooperation mit den Hochschulen entwickeln und strukturell verankern, die eine Vereinbarkeit beider Karrieren ermöglichen. Ausgehend von der gesellschaftstheoretischen Analyse der (Un-)Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport als Inklusionsproblem werden aus organisations-soziologischer Perspektive die Strukturen der Hochschule auf Veränderbarkeit und Anpassungsfähigkeit hin untersucht. Hierbei wird deutlich, dass eine "Eroberung" der Hochschule durch den Spitzensport vornehmlich über Netzwerkbildung möglich ist, wozu allerdings auch auf der Seite des Spitzensports entsprechende Voraussetzungen geschaffen werden müssen.}},
  author       = {{Borggrefe, Carmen and Cachay, Klaus and Riedl, Lars}},
  isbn         = {{9783778033913}},
  keywords     = {{Ausbildung, Berufsausbildung, Bildungspolitik, Hochleistungssport, Hochschule, Karriere, berufliche Leistungssport, Netzwerk, soziales, Sportförderung, Sportlerkarriere, Sportsoziologie, Studium, Umwelt, soziale, Umwelteinfluss}},
  pages        = {{359}},
  publisher    = {{Hofmann (Verlag)}},
  title        = {{{Spitzensport und Studium. Eine organisationssoziologische Analyse zum Problem Dualer Karrieren}}},
  volume       = {{Band 16}},
  year         = {{2009}},
}

@book{36298,
  abstract     = {{Die Orientierung am Sozialraum - an den lokalen sozialen Räumen von AkteurInnen - hat in der Sozialen Arbeit eine lange Tradition und erfährt zunehmende, auch öffentliche Aufmerksamkeit. An den Beispielen der Settlementarbeit, der Gemeinwesenarbeit und der sozialraumorientierten Sozialen Arbeit werden in diesem Band zentrale historische Entwicklungen der Communityorientierung in der Sozialen Arbeit rekonstruiert. Die zugrunde liegende Programmatik wird anschließend mit empirischen Daten konfrontiert und systematisch in aktuelle gesellschaftliche Zusammenhänge }},
  author       = {{Landhäußer, Sandra}},
  keywords     = {{Community     Gemeinwesenarbeit     Settlementarbeit     Soziale Arbeit     Soziales Kapital}},
  pages        = {{259}},
  publisher    = {{Springer}},
  title        = {{{Communityorientierung in der Sozialen Arbeit: Die Aktivierung von sozialem Kapital}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.1007/978-3-531-91379-7}},
  year         = {{2009}},
}

@inbook{36566,
  abstract     = {{Die Bielefelder Arbeitsgruppe 8 Sozialarbeit/Sozialpädagogik hat in den letzten vier Dekaden deutliche Markierungen in der deutschsprachigen wie der internationalen Debatte um Soziale Arbeit gesetzt. Antriebsmotor dieser Entwicklung war und ist Hans-Uwe Otto. In diesem Band haben sich dessen Ko-Autorinnen und -Autoren aus Anlass seiner Pensionierung erstmals zu einer Gesamtschau dieser 'Bielefelder Forschungsperspektiven' auf die Soziale Arbeit versammelt.
Die acht zentralen Forschungs- und Themenfelder, die von der Bielefelder AG oder unter ihrer Beteiligung in den letzten Jahrzehnten bestellt wurden, gliedern den Band. Der gemeinsame Bezugspunkt aller hier versammelten Beiträge ist die Verbindung von Sozialer Arbeit und Gesellschaft: Soziale Arbeit als professionelle Instanz ist nur in ihrem gesellschaftlichen Kontext und damit in explizit gesellschaftspolitischer Positionierung realisierbar.}},
  author       = {{Klingler, Birte  and Landhäußer, Sandra and Ziegler, Holger}},
  booktitle    = {{Soziale Arbeit in Gesellschaft}},
  isbn         = {{978-3-531-15655-2}},
  keywords     = {{Sozialraum, Soziale Arbeit}},
  pages        = {{207--216}},
  publisher    = {{VS Verlag für Sozialwissenschaften Springer}},
  title        = {{{Die AdressatInnen sozialräumlich orientierter Sozialer Arbeit und der Sozialraum als Adressat – eine empirische Betrachtung}}},
  year         = {{2008}},
}

@inbook{36567,
  abstract     = {{Die 'neue Unterschicht' ist entdeckt und die Erziehung dieser prekarisierten Gesellschaftsmitglieder wird gefordert. FachexpertInnen aus Erziehungswissenschaft und Sozialpädagogik gehen in diesem Band der Frage nach, wie angemessen eine solche Diagnose der 'neuen Unterschicht' und der damit verbundene Therapievorschlag einer Erziehung zur Armut ist: Wie wird hier soziale Ungleichheit in einer veränderten Form zum Gegenstand? Welche Herausforderungen sind damit für die Soziale Arbeit verbunden? Hält die Diagnose einer 'neuen Unterschicht' einer empirischen Überprüfung stand? In welcher Weise werden hier bestimmte Bevölkerungsgruppen zum Zielpunkt politischer Strategien? Die Beantwortung dieser Fragen macht das Spannungsverhältnis struktureller, kultureller und moralischer Erklärungsversuche mit Blick auf eine fachliche und politische Verortung Sozialer Arbeit analysierbar. }},
  author       = {{Heite, Catrin  and Klein, Alex  and Landhäußer, Sandra and Ziegler, Holger}},
  booktitle    = {{Erziehung zur Armut? Soziale Arbeit und die ‚neue Unterschicht’}},
  editor       = {{Kessl, Fabian and Reutlinger, Christian and Ziegler, Holger}},
  isbn         = {{978-3-531-15389-6}},
  keywords     = {{Bildung     Gesellschaft     Moral     Soziale Arbeit     Sozialpädagogik     Sozialstaat     Unterschicht     neue Unterschicht}},
  pages        = {{55--79}},
  publisher    = {{VS Verlag für Sozialwissenschaften Springer}},
  title        = {{{Das Elend der Sozialen Arbeit – Die „neue Unterschicht“ und die Schwächung des Sozialen}}},
  doi          = {{10.1007/978-3-531-90552-5}},
  year         = {{2007}},
}

