@inproceedings{4482,
  abstract     = {{In den vergangenen Jahren wurden viele Vermutungen über die "Wirkungen" von Bologna auf das Studieren geäussert: Schlagworte wie Verschulung oder Entwissenschaftlichung sind zu hören und Studierende stehen im Verdacht, ihr Studium eher als Credit-Point-Jagd denn interessengeleitet zu gestalten (z.B. Stegemann, 2007, o. S.; Schultheis, et al. 2008). Meist handelt es sich jedoch um anekdotischen Beschreibungen, bis auf wenige Ausnahmen fehlen empirisch belegte Erkenntnisse.1 Denn obschon Studierende seit langem Gegenstand der Forschung sind, ist bislang wenig darüber bekannt, wie sie den langfristigen Bildungsprozess eines ganzen Studiums gestalten. Vorwiegend wurde Lernen im engeren Sinne, das so genannte "Classroom Learning" untersucht (Aineley, 2008).
Forschungsfokus. Die diesem Beitrag zugrunde liegende Studie nimmt diese Forschungslücke auf und untersucht Zielvorstellungen und Handlungsstrategien Studierender bei der Bewältigung ihres Studienalltags in unterschiedlichen Bologna-konformen Studienprogrammen. Im Einzelnen wird gefragt, (1) welche Vorstellungen und Wahrnehmungen das Handeln Studierender prägen und (2) welche programmspezifischen Kontextbedingungen die Herausbildung dieser handlungsleitenden Charakteristika beeinflussen. Als theoretischer Rahmen wurde die so genannte Kulturpsychologie herangezogen, die Handeln als Resultat einer Wechselwirkung von individuell-psychischen Merk-malen und sozio-kulturell vermittelten Vorstellungen versteht (Shweder, 1991; Bruner, 1990).}},
  author       = {{Jenert, Tobias}},
  keywords     = {{Hochschulentwicklung, Studienprogramme, Curriculum Development, Higher Education, Faculty Development}},
  location     = {{Wien}},
  publisher    = {{Gesellschaft für Hochschulforschung GfHf}},
  title        = {{{Studienprogramme als hochschuldidaktische Gestaltungs-und Untersuchungseinheit}}},
  year         = {{2012}},
}

@inproceedings{4483,
  abstract     = {{Die Lehrpraxis an Hochschulen breitenwirksam und nachhaltig zu verbessern, gehört zu den schwierigsten Herausforderungen für die Hochschuldidaktik. Ein möglicher Weg besteht darin, als hochschuldidaktische Einrichtung stets mit Blick auf die Gesamtstrategie der Hochschule und Anspruchsgruppen in der Hochschulleitung und -administration zu agieren (Jenert & Brahm, 2010). Es stellt sich die Frage, welche Vorstellungen bezüglich der eigenen Aufgaben und der Wirksamkeit des eigenen Handels hochschuldidaktische Stellen in Deutschland haben. Mit einer Online-Befragung von Leitungspersonen im Bereich Hochschuldidaktik und -entwicklung in Deutschland konnten 35 Personen (72 angeschrieben) erreicht werden, wobei sich ein breiter Querschnitt verschiedener Einrichtungen ergab. Abgefragt wurden (1) Struktur und institutionelle Anbindung der Einrichtung, (2) Wahrnehmung der eigenen Wirksamkeit sowie (3) Aufgabenschwerpunkte und notwendige Kompetenzen. 
Die Ergebnisse zeigen, dass einerseits ein Bewusstsein für Herausforderungen jenseits didaktischer Aus- und Weiterbildung besteht und die strategische Dimension erkannt ist. Gleichzeitig zeigt die Betonung "traditioneller" Aufgaben und Kompetenzen, dass die strategische Dimension im Tagesgeschäft oft noch keine zentrale Rolle spielt.}},
  author       = {{Jenert, Tobias and Brahm, Taiga}},
  keywords     = {{Hochschulentwicklung, higher education development, Hochschuldidaktik}},
  location     = {{Mainz}},
  publisher    = {{Deutsche Gesellschaft für Hochschuldidaktik dghd}},
  title        = {{{" Nur" didaktisch oder auch strategisch?: Strukturelle Verankerung, Aufgaben-und Wirksamkeitswahrnehmungen hochschuldidaktischer Einrichtungen in Deutschland}}},
  year         = {{2012}},
}

@article{45287,
  author       = {{Riese, Josef and Reinhold, Peter}},
  issn         = {{1434-663X}},
  journal      = {{Zeitschrift für Erziehungswissenschaft}},
  keywords     = {{Education}},
  number       = {{1}},
  pages        = {{111--143}},
  publisher    = {{Springer Science and Business Media LLC}},
  title        = {{{Die professionelle Kompetenz angehender Physiklehrkräfte in verschiedenen Ausbildungsformen}}},
  doi          = {{10.1007/s11618-012-0259-y}},
  volume       = {{15}},
  year         = {{2012}},
}

@article{4430,
  abstract     = {{Eine zentrale Herausforderung in der Ausbildung angehender Wirtschaftslehrpersonen stellt die sinnvolle Verknüpfung von Theorie- und Praxiserfahrungen dar. Im Rahmen der Ausbildung angehender Wirtschaftslehrpersonen an der Universität St. Gallen wird eine Lernumgebung gestaltet, die eine Verschränkung von Theorie- und Praxiserfahrungen ermöglichen soll. Die Lernprozesse der Studierenden werden dabei durch didaktisch angeleitete Weblogarbeit unterstützt. Trotz der Lernchancen, die sich aus einer Verknüpfung von theoretischen und praktischen Lernphasen ergeben, schätzen die Studierenden den Nutzen der Weblogarbeit als äusserst gering ein. Die Studierenden bei der reflexiven Integration praxisnaher und theoretischer Lernerfahrungen zu unterstützen, ist eine Herausforderung, die dezidierter Anleitung und Förderung durch die Lehrpersonen bedarf}},
  author       = {{Jenert, Tobias and Gebhardt, Anja and Käser, Reto}},
  issn         = {{1992-9579}},
  journal      = {{Zeitschrift für E-Learning}},
  keywords     = {{Weblog, Blog, e-learning, TEL, higher education, business education}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{17--29}},
  publisher    = {{Studien-Verlag}},
  title        = {{{Weblogs zur Unterstützung der Theorie-Praxis-Integration in der Wirtschaftslehrenden-Ausbildung}}},
  volume       = {{6}},
  year         = {{2011}},
}

@inproceedings{4489,
  abstract     = {{Over the last two decades, the discussion about innovating teaching and learning at higher education institutions (HEI) has concentrated on various core concepts: such as an increased focus on learning outcomes as competencies and more student-centered teaching. These concepts form part of what Barr and Tagg (1995) have termed the "shift from teaching to learning". However, very few approaches have been proposed so far in the scholarly literature on how to actually transfer such normative concepts into the practice of teaching and learning at HEI. In order to sustainably develop the practices of teaching and learning at HEI, it is necessary to comprehend the prerequisites for educational development. The construct of "learning culture" can be seen as a possible concept to explicate these prerequisites. The aims of this study are to (a) propose an institution-wide approach to educational development at HEI and to (b) present a comprehensive instrument to diagnose learning culture as a starting point for educational development. The findings of the study include a first version of the Learning Culture Inventory for HEI. The students' version of the instrument encompasses 12 scales for the individual, 12 for the pedagogical interactions and 5 for the organizational dimension. The assumed basic factor structure of the instruments could be confirmed. With the institution-wide approach to educational development and the Learning Culture Inventory, this study can provide the basis for sustainable developmental initiatives to innovate teaching and learning at HEI.}},
  author       = {{Brahm, Taiga and Gebhardt, Anja and Jenert, Tobias}},
  keywords     = {{higher education, instrument development, strategy, educational development}},
  location     = {{Exeter}},
  publisher    = {{European Association for Research on Learning and Instruction}},
  title        = {{{Learning culture as a prerequisite for an institution-wide approach to educational development}}},
  year         = {{2011}},
}

@article{4433,
  abstract     = {{Die aktuelle hochschuldidaktische Diskussion ist durch Schlüsselbegriffe wie Outcome- und Kompetenzorientierung geprägt. Allerdings sind die Strategien zur nachhaltigen Gestaltung der Lehr- und Lernpraxis bisher nur wenig differenziert. Der Beitrag stellt das Konzept einer "institutionsweiten Hochschulentwicklung" vor. Dieses spricht individuelles Handeln von Lehrenden und Lernenden sowie curriculare und organisationale Aspekte an. Mittels Experteninterviews wird gezeigt, dass Hochschulentwicklung eine "Third-Space-Funktion" zwischen Akademie und Administration einnimmt. Das personelle Profil solcher Einrichtungen verlangt nach "Blended Professionals", die sowohl als Servicepersonal als auch als Mitglieder der akademischen Welt wirkungsvoll agieren können.}},
  author       = {{Jenert, Tobias and Brahm, Taiga}},
  issn         = {{2219-6994}},
  journal      = {{Zeitschrift für Hochschulentwicklung}},
  keywords     = {{Hochschulentwicklung, educational development, higher education, Hochschuldidaktik}},
  number       = {{4}},
  pages        = {{124--145}},
  publisher    = {{Forum Neue Medien Austria}},
  title        = {{{,,Blended Professionals´´ als Akteure einer institutionsweiten Hochschulentwicklung}}},
  volume       = {{5}},
  year         = {{2010}},
}

@inproceedings{4493,
  author       = {{Jenert, Tobias and Gebhardt, Anja}},
  keywords     = {{earning culture, Lernkultur, whole-institution approach, higher education, Hochschule}},
  location     = {{Kirkkonummi, Helsinki, Finnland}},
  title        = {{{Learning Cultures at Higher Education Institutions: Outlining a wohle-institution approach to teaching and learning}}},
  year         = {{2010}},
}

@techreport{4450,
  author       = {{Jenert, Tobias and Zellweger, Franziska and Dommen, Jenny and Gebhardt, Anja}},
  keywords     = {{Lernkultur, Hochschule, HEI, learning culture, higher education, teaching and learning, Hochschullehre}},
  title        = {{{Lernkulturen an Hochschulen: Theoretische Überlegungen zur Betrachtung studentischen Lernens unter individueller, pädagogischer und organisationaler Perspektive}}},
  year         = {{2009}},
}

