@inbook{63696,
  abstract     = {{Das Kapitel beleuchtet, wie digitale Medien von Jugendlichen genutzt werden und wie diese Nutzung die Entwicklung von Jugendlichen beeinflusst, indem Einblicke in Nutzungsmuster, Chancen und Risiken digitaler Medien sowie in den Stand digitaler Kompetenzen gegeben werden. Zwei zentrale Sozialisationsinstanzen (Familie und Peers) werden genauer beleuchtet. Ziel ist es, pädagogische und gesellschaftliche Strategien zur Förderung digitaler Mündigkeit aufzuzeigen.}},
  author       = {{Kurock, Ricarda and Jungkeim, Lisa and Kuhn, Nicole}},
  booktitle    = {{Handbuch Entwicklungs- und Erziehungspsychologie}},
  editor       = {{Kracke, Bärbel and Noack, Peter }},
  keywords     = {{Mediennutzung, Soziale Medien, Digitale Kompetenzen, Peers, Familie}},
  publisher    = {{Springer}},
  title        = {{{Umgang mit digitalen Medien im Jugendalter}}},
  year         = {{2026}},
}

@inproceedings{56888,
  abstract     = {{Elterliche Unterstützung bei der Internetnutzung geriet durch die Covid-19-Pandemie stärker in den Fokus, auch wenn diese bereits vor der Pandemie aufgrund der nur langsam fortschreitenden Digitalisierung von Schulen elementar war. Neben der Relevanz der Quantität elterlicher Unterstützung ist in Untersuchungen zur Rolle der Familie für das Lernen mit digitalen Medien auch die Qualität von zentraler Bedeutung (Bonanati et al., 2022). Dabei erwies sich allgemein in der Forschung zur elterlichen Hausaufgabenunterstützung eine autonomieunterstützende, strukturgebende und zugleich wertschätzende Instruktion als besonders gewinnbringend (Dumont et al., 2014). Zudem ist bekannt, dass die elterliche Unterstützung unter anderem auf Grund der steigenden Komplexität der Unterrichtsinhalte, der steigenden Selbstständigkeit sowie dem zunehmenden Autonomiebedürfnis der Lernenden im Schulverlauf abnimmt (Luplow & Schneider, 2018). Wie sich die elterliche Unterstützung bei der informationsorientierten Internetnutzung von Kindern über die Zeit und mit Beginn der Covid-19-Pandemie verändert, ist relevant für den Förderkontext, bislang aber nur wenig betrachtet worden und deshalb Ziel der vorliegenden Untersuchung.
Grundlage der vorliegenden Untersuchung sind längsschnittliche Daten von 395 Schüler*innen sowie 191 Eltern, die im Jahr 2019/2020 in fünften Klassen (~10-11 Jahre) und im Jahr 2021/22 in siebten Klassen (~12-13 Jahre) erhoben wurden. 
Die Ergebnisse zeigten eine Abnahme der Quantität elterlicher Instruktion von der fünften zur siebten Jahrgansstufe sowohl aus Eltern- als auch aus Kinderperspektive. Hinsichtlich der Qualität elterlicher Unterstützung berichteten Eltern in der 7. Klassenstufe von weniger autonomieunterstützender Instruktion, während Kinder der 7. Klassenstufe von einer weniger autonomieunterstützenden und wertschätzenden Instruktion berichteten. Weitere Ergebnisse werden in dem Vortrag diskutiert.}},
  author       = {{Gruchel, Nicole and Kurock, Ricarda and Buhl, Heike M.}},
  location     = {{Wien}},
  title        = {{{Digitale häusliche Lernumwelt – Veränderungen der elterlichen Unterstützung bei der informationsorientierten Internetnutzung von Fünft- und Siebtklässler*innen }}},
  year         = {{2024}},
}

@article{55271,
  abstract     = {{Children’s information-related internet use positively affects their acquisition of computer- and information-related skills. Nevertheless, this use still occurs predominantly in the family context. Parents’ support of their children’s internet use can motivate them to use the internet for information-related purposes. However, while parents’ support seems to be important, the quantity and quality of parental support have been shown to have different associations with children’s motivation. Thus, the goal of the current study was to examine the relationship between parents’ support (quantity and quality), children’s motivation to engage in information-related internet use, and children’s actual information-related internet use (practical and school- or learning-related use) using structural equation modeling. In addition, we examined the mediating effects of children’s motivation. Specifically, 492 12-year-old German children answered a paper-and-pencil questionnaire. We found positive associations between the quantity and quality of parents’ support and children’s intrinsic and extrinsic motivation, while only structure-giving support was found to be related to children’s intrinsic motivation. The quantity of support was directly related to children’s school- or learning-related use, while intrinsic motivation was associated with both forms of information-related internet use. Furthermore, we confirmed that children’s motivation is an important mediator in this context. The implications of these findings for parents and children are considered.}},
  author       = {{Gruchel, Nicole and Kurock, Ricarda and Bonanati, Sabrina  and Buhl, Heike M.}},
  journal      = {{Journal of Research in Childhood Education}},
  keywords     = {{children's motivation, information-related internet use, quality of parental support, quantity of parental support}},
  title        = {{{Children’s Information-Related Internet Use at Home: The Role of the Quantity and Quality of Parental Support and Children’s Motivation}}},
  year         = {{2024}},
}

@inbook{58110,
  author       = {{Gruchel, Nicole and Kamin, Anna-Maria}},
  booktitle    = {{Handbuch Digitalisierung in der Kita. Grundlagen, Kompetenzen und Praxis}},
  editor       = {{Schindler, Lara }},
  isbn         = {{9783556098424}},
  pages        = {{305 -- 326}},
  publisher    = {{Carl Link}},
  title        = {{{Mediennutzung von Eltern}}},
  year         = {{2024}},
}

@article{47856,
  abstract     = {{<jats:p>Der Beitrag betrachtet die digitale häusliche Lernumwelt von Kindern unter besonderer Berücksichtigung der Differenzkategorien Herkunft und Sprache und erarbeitet Zusammenhänge zwischen dem Migrationshintergrund, der Familiensprache, einer internetbezogenen Eltern-Kind-Interaktion sowie einer unterhaltungs- und schulbezogenen Nutzung des Internets von Kindern. Empirische Grundlagen sind standardisierte Eltern- und Kinderbefragungen sowie ethnografisch orientierte Untersuchungen in Familien. Die quantitativen Analysen zeigen, dass Kinder, deren Hauptverkehrssprache in der Familie nicht Deutsch ist, häufiger gemeinsam mit ihren Eltern das Internet nutzten. Vertiefend liessen in der qualitativen Untersuchung diejenigen Kinder häufigere und komplexere Internetnutzungsformen für schulische Zwecke erkennen, die einen Migrationshintergrund aufweisen und hauptsächlich in ihrer Herkunftssprache (nicht Deutsch) innerhalb der Familie sprechen. Insbesondere in Familien, die selten in der Häuslichkeit Deutsch sprechen, hat sich die (gemeinsame) Internetrecherche als Mittel zur Kompensation von Sprachbarrieren erwiesen. Fehlende elterliche Unterstützungsmöglichkeiten aufgrund von sprachlichen Verständnisproblemen können insofern durch kindliche, elterliche oder gemeinsame Rechercheprozesse ausgeglichen werden.</jats:p>}},
  author       = {{Richter, Lea and Gruchel, Nicole and Buhl, Heike M. and Kamin, Anna-Maria}},
  issn         = {{1424-3636}},
  journal      = {{MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung}},
  keywords     = {{General Medicine}},
  pages        = {{293--319}},
  publisher    = {{Sektion Medienpadagogik der Deutschen Gesellschaft fur Erziehungswissenschaft - DGfE}},
  title        = {{{Herkunftsbedingte und sprachliche Einflüsse bei der häuslichen Internetnutzung von Kindern}}},
  doi          = {{10.21240/mpaed/jb20/2023.09.12.x}},
  year         = {{2023}},
}

@article{32563,
  abstract     = {{Die Kooperation zwischen Elternhaus und Schule kann Eltern in ihren Fähigkeiten zur Internetnutzung und -gestaltung sowie in der Wahl passender Medienerziehungsstrategien ihrer Kinder unterstützen. Voraussetzung dafür ist Wissen darüber, welche Kooperationsangebote Eltern von Schulen zum Thema digitale Medien erhalten. Die vorliegende Studie untersuchte anhand einer Befragung von N = 736 Schülerinnen und Schülern der fünften Klassenstufe und N = 426 ihrer Eltern, welche Informations- und Teilhabeangebote letztere erhielten und wie diese Angebote mit elterlichen Fähigkeiten zur Nutzung und Gestaltung des Internets sowie Medienerziehung zusammenhängen. Eltern erhielten nur zum Teil Informations- und Teilhabeangebote zum Thema ‹digitale Medien›. Eltern mit Migrationshintergrund und Eltern mit niedrigeren bis mittleren Bildungsabschlüssen berichteten aber, häufiger Angebote zu erhalten. Je häufiger Eltern Angebote erhielten, bei denen sie digitale Medien mit ihren Kindern zusammen ausprobieren und erproben konnten, umso geringer waren Fähigkeiten zur Internetnutzung. Dies kann mit der Passung der Angebote von Schulen zu den Bedürfnissen von Eltern zusammenhängen, aber auch ein Anzeichen dafür sein, dass gerade Eltern mit geringeren Fähigkeiten auf Kooperationsangebote von Schulen eingehen. Es wurden keine signifikanten Zusammenhänge zwischen Kooperationsangeboten und Medienerziehung gefunden. Ergebnisse können helfen, vermehrte Angebote für Eltern zu schaffen sowie adressatengerecht zu gestalten.}},
  author       = {{Bonanati, Sabrina and Kurock, Ricarda and Gruchel, Nicole and Buhl, Heike M.}},
  issn         = {{1424-3636}},
  journal      = {{MedienPädagogik}},
  pages        = {{72--92}},
  title        = {{{Kooperation von Elternhaus und Schule zum Thema "digitale Medien". Unterschiede zwischen Elternhäusern und Zusammenhänge mit elterlichen Fähigkeiten zur Nutzung und Gestaltung des Internets sowie Medienerziehung}}},
  doi          = {{10.21240/mpaed/46/2022.01.15.x}},
  volume       = {{46}},
  year         = {{2022}},
}

@article{32565,
  abstract     = {{The family plays an important role in adolescents’ social development. Yet there is little information about the impact of family climate on adolescents’ social adaptation, and the term “family climate” is seldom clearly defined and is usually related to other concepts, such as family systems or family environments. To understand the core of family climate, this study conducted a systematic review to analyze research about family climate associated with adolescents’ social adaptation in community samples. A search of empirical research published over the last 20 years identified 12 relevant studies. The studies revealed that family climate can mainly be described in terms of cohesion, conflict, organization, adaptability, and expressiveness. Family climate was shown to be a good predictor of both problem-solving skills and violence in relationships and exhibited further associations with other aspects of social adaptation. This review revealed a need for more systematic and longitudinal research on family climate in community samples.}},
  author       = {{Kurock, Ricarda and Gruchel, Nicole and Bonanati, Sabrina and Buhl, Heike M.}},
  issn         = {{2363-8346}},
  journal      = {{Adolescent Research Review}},
  keywords     = {{Family environment, Family system, Adolescents, Social adaptation, Systematic review}},
  publisher    = {{Springer Science and Business Media LLC}},
  title        = {{{Family Climate and Social Adaptation of Adolescents in Community Samples: A Systematic Review}}},
  doi          = {{10.1007/s40894-022-00189-2}},
  year         = {{2022}},
}

@article{35142,
  author       = {{Kurock, Ricarda and Gruchel, Nicole and Bonanati, Sabrina and Buhl, Heike M.}},
  journal      = {{Empirische Pädagogik}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{12 -- 32}},
  title        = {{{Frag mich, dann helfe ich dir – Familienklima und Hilfebitten von Kindern als Gelingensbedingungen für elterliche Unterstützung bei Informationssuchen im Internet}}},
  volume       = {{36}},
  year         = {{2022}},
}

@article{35141,
  author       = {{Gruchel, Nicole and Kurock, Ricarda and Bonanati, Sabrina and Buhl, Heike M.}},
  journal      = {{Empirische Pädagogik}},
  number       = {{2}},
  pages        = {{204 -- 221}},
  title        = {{{Soziale Disparitäten in der schulbezogenen Internetnutzung von Kindern überwinden: Die Rolle der elterlichen Unterstützung als möglicher Vermittler}}},
  volume       = {{36}},
  year         = {{2022}},
}

@article{32564,
  abstract     = {{Internet use is significant in the everyday lives of children and can be distinguished into different uses (e.g., entertainment-related, informative or school-related). When considering the literature on internet inquiries, the family as an informal place of learning is of particular importance. Although some predictors within the family (e.g., structural factors) are widely researched, comprehensive results on the influence of parental involvement, especially parental instruction as a form of parental support during information-related internet activities, on different internet uses are still lacking. Therefore, the study investigates (1) the relationship of parental role construction, self-efficacy, internet skills, and parental instruction in information-related internet use perceived by parents and children and (2) the relationship of parental role construction, self-efficacy, internet skills, parental instruction, and children's internet uses at home (entertainment-related, practical and school-or-learning-related). The mediation effects of parental instruction were also tested. A paper-and-pencil questionnaire was answered by 361 German children and their parents. Structural equation modeling was applied to answer the research questions. We observed that children's perceived parental instruction was positively associated with children's practical and school-or-learning-related internet use. Parents' motivational factors were the strongest predictors for parents' perceived parental instruction The findings have significant implications for research and practice on how parents can be more active in fulfilling their role as supporters for children's internet use.}},
  author       = {{Gruchel, Nicole and Kurock, Ricarda and Bonanati, Sabrina and Buhl, Heike M.}},
  issn         = {{0360-1315}},
  journal      = {{Computers & Education}},
  publisher    = {{Elsevier BV}},
  title        = {{{Parental involvement and Children's internet uses - Relationship with parental role construction, self-efficacy, internet skills, and parental instruction}}},
  doi          = {{10.1016/j.compedu.2022.104481}},
  volume       = {{182}},
  year         = {{2022}},
}

@article{32562,
  abstract     = {{Family-Literacy-Programme stellen eine gute Möglichkeit dar, Eltern in Bildungsprozesse
einzubeziehen. Am Beispiel des Programms „LIFE – Lesen in Familie erleben“ wird
die Wirkung auf elterliche Unterstützung beim Lesenlernen von Erstklässler*innen unter Einbezug von Eltern- und Kinderperspektive untersucht. Sowohl direkt nach dem
Programm als auch ein halbes Jahr später wirkte das Programm positiv auf verschiedene
Arten der Anschlusskommunikation beim gemeinsamen Lesen.}},
  author       = {{Bonanati, Sabrina and Gruchel, Nicole and Kurock, Ricarda and Buhl, Heike M.}},
  issn         = {{0012-0731}},
  journal      = {{Die Deutsche Schule}},
  keywords     = {{Kooperation, Familie, Lesekompetenz, Längsschnittstudie, Intervention}},
  number       = {{3}},
  pages        = {{282--301}},
  publisher    = {{Waxmann}},
  title        = {{{Teilhabe von Eltern an schulischem Lernen mit Family-Literacy-Programmen. Langzeiteffekte von „LIFE – Lesen in Familie erleben“ auf die elterliche Unterstützung beim Lesenlernen}}},
  doi          = {{10.31244/dds.2021.03.04}},
  volume       = {{113}},
  year         = {{2021}},
}

@book{32463,
  author       = {{Bonanati, Sabrina and Greiner, Christian and Gruchel, Nicole and Buhl, Heike M.}},
  publisher    = {{Springer}},
  title        = {{{ Lesekompetenz fördern. Ein Manual für das LIFE-Programm zur Stärkung der Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus}}},
  year         = {{2020}},
}

