@inproceedings{63132,
  abstract     = {{Diskriminierungserfahrungen können sich negativ auf die Kompetenzentwicklung von Schülerinnen und Schülern auswirken, was wiederum Bildungsungerechtigkeit zur Folge haben kann (Hummrich, 2023). Um solchen Dynamiken frühzeitig entgegenzuwirken soll in der Lehrkräfteausbildung, nach den Standards der Kultusministerkonferenz (KMK) auch der reflektierte Umgang mit Diskriminierung gefördert werden: „Die Absolventinnen und Absolventen […] analysieren Konflikte und kennen Methoden der konstruktiven Konfliktbearbeitung sowie des Umgangs mit Gewalt und Diskriminierung“ (KMK, 2019, S.10). Ein wichtiger Bestandteil der universitären Phase ist das Praxissemester (PS), das in NRW ein fünfmonatiges Schulpraktikum umfasst. Obwohl sich bereits einige Studien mit Diskriminierungserfahrungen an Schulen (z.B. Höhl, 2021; Ziemes, 2024) und in der Lehrkräfteausbildung (Fereidooni, 2015) auseinandersetzten, gibt es bislang keine quantitative Studie, die die Perspektive von Lehramtsstudierenden im PS systematisch einbezieht. An der Universität Paderborn wurde daher in einer explorativen Querschnittsbefragung (N=431) erfasst, inwiefern Lehramtsstudierende Diskriminierungssituationen im Praxissemester beobachten und wie sie ihre Kompetenzen im Umgang mit Diskriminierung in der Schule einschätzen. In den Ergebnissen zeigt sich, dass die Studierenden das Differenzmerkmal Migrationshintergrund mit 31% in den beobachteten Fällen als Diskriminierungsgrund nannten. Zudem nahmen sie wahr, dass am häufigsten die Schüler*innen untereinander abwertend über andere Mitschüler*innen sprachen. Dies kam bei 67% der Befragten mindestens einmal im PS vor. Bei den Studierenden selbst haben 11% mindestens einmal im PS Diskriminierung durch Lehrkräfte erfahren und mit 14% wurden sie mindestens einmal von Schüler*innen diskriminiert. Die Studierenden hielten sich aber überwiegend für ausreichend kompetent im Umgang mit Diskriminierungssituationen.}},
  author       = {{Truong, Ha My and Vogelsang, Christoph}},
  location     = {{Essen}},
  title        = {{{Diskriminierungssituationen im Praxissemester aus Sicht von Lehramtsstudierenden}}},
  year         = {{2025}},
}

@inproceedings{63134,
  author       = {{Truong, Ha My}},
  location     = {{online - Paderborn}},
  title        = {{{Diskrimierungserfahrungen im Praxissemester}}},
  year         = {{2025}},
}

@inbook{63109,
  abstract     = {{<jats:p>Game-based Learning (GBL) und Gamification (GF) gewinnen im schulischen Umfeld zunehmend an Bedeutung. Ihr Einsatz bietet die Möglichkeit, eigenverantwortliches Lernen im Unterricht zu fördern, bringt aber auch Herausforderungen für Lehr- und Lernprozesse mit sich. Daher ist es von großer Bedeutung, angehenden Lehrkräften die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln, um GBL und GF effektiv in den Unterricht zu integrieren. Vor diesem Hintergrund wurde ein Lehrkonzept für die Hochschullehre entwickelt und hinsichtlich der Zielerreichung evaluiert. Der vorliegende Beitrag gibt einen Einblick in die Gestaltungsaspekte des Seminars sowie erste Erkenntnisse und Erfahrungen der Studierenden.</jats:p>}},
  author       = {{Truong, Ha My}},
  booktitle    = {{Lehrkräftebildung in der digitalen Welt. Zukunftsorientierte Forschungs- und Praxisperspektiven}},
  editor       = {{Herzig, Bardo and Eickelmann, Birgit and Schwabl, Franziska and Schulze, Johanna and Niemann, Jan}},
  isbn         = {{9783830948377}},
  keywords     = {{Game-based learning, Gamification, Hochschullehre, Lehrkräftebildung}},
  pages        = {{179--189}},
  publisher    = {{Waxmann Verlag GmbH}},
  title        = {{{Level Up! Gamification in der Lehrkräfteausbildung - Konzeption und Erfahrung eines gamifizierten Seminars in der Hochschullehre für Lehramtsstudierende}}},
  doi          = {{10.31244/9783830998372}},
  year         = {{2024}},
}

@inproceedings{63130,
  abstract     = {{Das obligatorische vierwöchige Berufsfeldpraktikum (BFP) für Lehramtsstudierende in
Nordrhein-Westfalen verfolgt zwei Ziele. Zum einen sollen die Studierenden berufliche
Perspektiven außerhalb des Schuldienstes kennenlernen (Bauer et al., 2011), zum anderen
aber auch „Einblicke in die für den Lehrerberuf relevanten außerschulischen
Tätigkeitsfelder“ (LABG, 2002, §12) erhalten. Diese Ziele sind zum Teil gegenläufig und
können abhängig von der konkreten Ausgestaltung (z.B. in welchem Tätigkeitsfeld das BFP
absolviert wird) nicht gleichzeitig voll erreicht werden. Es stellt sich daher die Frage, welcher
Zielschwerpunkt von den Studierenden selbst angestrebt wird. Basierend auf kumulierten
Daten von regelmäßigen Online-Evaluationsbefragungen zum BFP an der Universität
Paderborn (N = 3.156) wird daher exploriert, wie Studierende das BFP ausgestalten und
einschätzen. Es zeigt sich, dass das BFP generell als positiv beurteilt wird. In den gewählten
Tätigkeitsfeldern und Rückmeldungen der Studierenden wird aber auch deutlich, dass das
BFP eher als fortgesetzte Professionalisierung für den Lehrberuf und wenig zur Suche nach
beruflichen Alternativen genutzt wird. Es wird also konsistent zur bekannt starken
Motivation von LA-Studierenden für den Zielberuf ausgestaltet (Rothland, 2010). Dabei
besteht allerdings die Gefahr, dass diese kaum bewusste Erfahrungen in einer Arbeitswelt
machen, für die sie ihre Schüler*innen vorbereiten müssen (Dreer, 2013).}},
  author       = {{Truong, Ha My and Vogelsang, Christoph and Meier, Jana}},
  location     = {{Muttenz}},
  title        = {{{Zwischen fortgesetzter Professionalisierung und bewusster Neuorientierung:  Das außerschulische Berufsfeldpraktikum (BFP) aus Sicht von Lehramtsstudierenden }}},
  year         = {{2023}},
}

@inproceedings{63128,
  abstract     = {{Mit Gamification wird der Einsatz von Spielemechanismen und -designs in nicht-spielerischen Situationen bezeichnet (Werbach, K.; Hunter, D., 2020). Die möglichen Ziele sind dabei, das Verhalten zu verändern und die Motivation zum Lernen sowie die Fähigkeit zur Problemlösung zu erhöhen. (Fischer, S.; Reichmuth, A., 2020)
„Gamification kann als eine Bereicherung in Schule und Unterricht verstanden werden, insofern sie gutgestaltet sowie durchdacht und bedarfsgerecht eingesetzt wird“ (Sailer, M.; Tokls, D.; Mandl, H., 2019).
Um angehende Lehrkräfte dabei zu unterstützen, das volle Potenzial von Gamification (GF) und Game-based Learning (GBL) in ihrem zukünftigen Unterricht auszuschöpfen, wird im Seminar "Spielend lernen? - Game-based Learning und Gamification im Schulkontext" eine umfassende Einführung in diese Konzepte geboten. Dabei werden nicht nur theoretische Grundlagen vermittelt, sondern den Studierenden die Möglichkeit gegeben, verschiedene Gamification-Methoden praktisch anzuwenden und zu erleben. Durch den Einsatz der moodle-basierten Plattform PANDA können verschiedene GF-Methoden und Beispiele für GBL nahtlos in das Seminar integriert werden. Dadurch haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, die Konzepte von GF und GBL nicht nur theoretisch zu erlernen, sondern sie auch durch eigenes Erleben und praktisches Anwenden zu vertiefen.
}},
  author       = {{Truong, Ha My}},
  location     = {{Paderborn}},
  title        = {{{Level Up! Gamification in der Lehrkräfteausbildung (Poster)}}},
  year         = {{2023}},
}

@inproceedings{63133,
  author       = {{Truong, Ha My}},
  location     = {{online - Paderborn}},
  title        = {{{Wie organisiert sind Lehramtsstudierende in ihrer Semester- und Prüfungsphasenplanung? – Entwicklung einer Evaluation zum Selbstorganisationsverhalten}}},
  year         = {{2023}},
}

