@phdthesis{64563,
  abstract     = {{Die effiziente Nutzung von Ressourcen ist in der modernen Produktentwicklung von zentraler Bedeutung, nicht nur im Hinblick auf Materialien, sondern auch angesichts des Fachkräftemangels. Dabei sollten menschliche Arbeitskräfte gezielt eingesetzt und unnötige Iterationen zwischen Abteilungen vermieden werden, wobei die Kommunikation zwischen Konstruktion und Berechnung eine entscheidende Rolle spielt. Im Rahmen dieser Arbeit wird eine Methode entwickelt, die es Konstrukteuren ermöglicht, mithilfe künstlicher neuronaler Netze schnell mechanisch optimierte Bauteilgeometrien vorzuschlagen und so Korrekturschleifen zu minimieren. Hierfür wird eine Entwicklungsumgebung analysiert, die die Integration neuronaler Netze in bestehende Konstruktions- und Optimierungsprozesse erlaubt, einschließlich der Definition von Eingaben, Ausgaben, Datenformaten, Datensätzen und Schnittstellen zu kommerzieller Software. Zur Sicher-stellung der generalisierten Nutzbarkeit der Trainingsdaten werden Bauteilgeometrien zunächst mithilfe geometrischer Primitive abstrahiert und anschließend zu Gesamtgeometrien zusammengesetzt. Die Machbarkeitsstudie zeigt, dass mechanisch optimierte Bauteilgeometrien auf diese Weise erfolgreich vorhergesagt werden können. Obwohl noch gewisse Einschränkungen bestehen hinsichtlich der Schnittstellendefinition zwischen den Primitiven oder der Umrechnung von globalen auf lokale Randbedingungen, bietet die Methode eine solide Grundlage für weiterführende Forschungsarbeiten in diesem Bereich.}},
  author       = {{Ott, Manuel}},
  isbn         = {{978-3-8191-0488-6}},
  pages        = {{180}},
  publisher    = {{Shaker Verlag}},
  title        = {{{Methodik zum Aufbau einer Entwicklungsumgebung für die datengetriebene Gestaltvorhersage von Bauteilen}}},
  volume       = {{Volume 2}},
  year         = {{2026}},
}

@phdthesis{66043,
  author       = {{Wehde, Janis}},
  title        = {{{Empirische Studien zur Demokratiebildung im Lehramtsstudium in Nordrhein-Westfalen}}},
  doi          = {{10.17619/UNIPB/1-2629}},
  year         = {{2026}},
}

@phdthesis{63826,
  abstract     = {{In dieser Dissertation werden Aspekte von high-gain multimode SU(1,1) Interferometer theoretisch untersucht. Dabei wird der Prozess der parametrischen Fluoreszenz (PDC) mithilfe von Integro-Differentialgleichungen modelliert, welche die räumliche Entwicklung der Ebene-Wellen-Operatoren beschreiben. Es wurde gezeigt, dass Supersensitivität für die Phasenempfindlichkeit dieser Interferometer erreicht werden kann, sofern die Beugung der PDC Strahlung kompensiert wird. Weiterhin führt eine Erhöhung der parametrische Verstärkung und eine Reduktion der Schmidt-Zahl zu einer Verbesserung der Phasenempfindlichkeit und einer Verkleinerung des Phasenbereiches, über den die Supersensitivität erreicht werden kann. Basierend auf der Struktur der Schmidt-Moden von SU(1,1) Interferometern wurde ein numerisches Aufbereitungsverfahren konstruiert, welches die Messung der Stärke des Squeezing und Anti-Squeezing des Zustandes ermöglicht, der durch den ersten Kristall des Interferometers erzeugt wird. Das Verfahren wurde experimentell von Kooperationspartnern angewandt, wobei eine gute Übereinstimmung mit der Theorie festgestellt wurde. Zuletzt wurden SU(1,1) Interferometer mit Laguerre-Gauß-Moden als Pump-Strahlung für die Messung von Winkelverschiebungen untersucht. Es zeigte sich, dass sich die quantenmechanisch bedingte Messunsicherheit verbessert, wenn die parametrische Verstärkung oder die Indizes der Pump-Mode erhöht werden. Das generelle Verhalten gleicht dem der Phasensensitivität.}},
  author       = {{Scharwald, Dennis}},
  pages        = {{XII, 201}},
  publisher    = {{Universität Paderborn}},
  title        = {{{Theoretical investigations of spatially multimode high-gain SU(1,1) interferometers}}},
  doi          = {{10.17619/UNIPB/1-2491}},
  year         = {{2026}},
}

@phdthesis{65522,
  abstract     = {{Wie verläuft der Leseprozess im Geschichtsunterricht für Schüler:innen, die neu in das deutsche Bildungssystem einsteigen – und welche Faktoren beeinflussen ihr Verstehen? Diese Studie untersucht an der Schnittstelle von Deutsch als Zweitsprache und Geschichtsdidaktik die Bedingungen des Lesens im Geschichtsunterricht. Im Fokus stehen die Erfahrungen von Seiteneinsteiger:innen sowie die Perspektiven der Lehrkräfte, die im Rahmen einer qualitativ‑explorativen Untersuchung mithilfe von Unterrichtshospitationen, Interviews und Materialanalysen erhoben wurden. Methodisch ist die Arbeit in der Grounded Theory Methodology nach Strauss und Corbin (1996) verankert, anhand derer die komplexen Einflussfaktoren historischer Leseprozesse systematisch herausgearbeitet werden.

Die Ergebnisse zeigen drei zentrale Einflussdimensionen: sprachliche, sozial‑affektive und geschichtsspezifische Faktoren. Zudem wird deutlich, dass Unterstützungsmaßnahmen stets zwischen kurzfristiger Hilfe und dem langfristigen Aufbau von Disciplinary Literacy ausbalanciert werden müssen. Ihre Wirksamkeit hängt wesentlich von der bewussten Auswahl und Zugänglichkeit durch die Lehrkraft sowie von den Möglichkeiten der Lernenden ab, Unterstützung gezielt einzufordern. Lernwirksam wird Geschichtsunterricht besonders dann, wenn hohe fachliche Anforderungen mit reflektierter sprachlicher Unterstützung verbunden werden. Die Studie leistet damit einen Beitrag zur Forschung zu sprachbewusstem Fachunterricht und bietet Impulse für eine kritisch‑reflexive Sprachsensibilität in schulischen Bildungsprozessen.}},
  author       = {{Müller, Jennifer}},
  keywords     = {{Scaffolding, Sprache und Fach, Grounded Theory Methodology, Lesen in der Sekundarstufe I, Sprachsensibler Geschichtsunterricht, Durchgängige Sprachbildung}},
  publisher    = {{Springer Spektrum}},
  title        = {{{Unterstützung von Verstehen im Fachunterricht. Eine Grounded Theory zum sprach- und fachverbindenden Geschichtsunterricht}}},
  doi          = {{10.1007/978-3-658-51420-4}},
  year         = {{2026}},
}

@phdthesis{61464,
  abstract     = {{Was bedeutet es, ‚Mensch‘ zu sein im Zeitalter des entschlüsselten Genoms?

Der eugenetische Roman ist als ein literarisches Genre zu begreifen, das biowissenschaftliche, bioethische und biopoetische Dimensionen miteinander verbindet, um ebendiese Frage auszuloten und hierbei Grenzen und Konstanten des Mensch(lich)en auszuhandeln.

Mindestens seit Darwin und Galton sind die Modifizierung des menschlichen Individuums und die Optimierung der menschlichen Spezies diskutiert worden, spätestens seit den 1980er Jahren haben humangenetische und biotechnologische Entwicklungen den Diskurs neu perspektiviert. Literatur trägt zu diesem Diskurs bei, indem sie Erprobungs- und Reflexionsräume schafft: Sie modelliert menschliche Subjekte, die in eugenetische Zukunftsszenarien eingeschrieben sind, und entwickelt spezifische Erzählweisen, die diese Subjekte, ihre Lebensweisen und ihr Lebenswissen narrativ erfahrbar machen.

Fünf eugenetische Romane der englisch- und deutschsprachigen Gegenwartsliteratur von Margaret Atwoods „The Handmaid’s Tale“ (1985) bis Emma Braslavskys „Leben ist keine Art, mit einem Tier umzugehen“ (2016) werden in der Studie hinsichtlich Subjektmodellierungen und Narrationsweisen im Kontext der Eugenetik untersucht. }},
  author       = {{Hannebohm, Ronja}},
  isbn         = {{978-3-7705-7106-2}},
  keywords     = {{Ethik, Eugenik, Genre, Lebenswissen, Macht, Metamoderne, Narration, Postmoderne, Subjekt, Zukunft}},
  publisher    = {{Brill | Fink}},
  title        = {{{Nach 1984: Biopoethik des eugenetischen Romans}}},
  doi          = {{10.30965/9783846771068}},
  year         = {{2026}},
}

@phdthesis{66841,
  author       = {{Heerdegen, Björn}},
  publisher    = {{Peter Lang}},
  title        = {{{  Poiesis des Selbst. Eine raumtheoretische Bestimmung des ‚Devianz-Orts‘ anhand von Analysen zu Lutz Seilers Romanen «Kruso» und «Stern 111» }}},
  doi          = {{10.3726/b23358}},
  volume       = {{70}},
  year         = {{2026}},
}

@phdthesis{56090,
  abstract     = {{Mit ihrem Werk Politik der Unpolitischen wirft Julie Adamik ein neues Licht auf die bislang traditionsgeschichtlich basierte Erforschung der Liturgischen Bewegung in der Weimarer Republik, indem sie die vernachlässigte politische Dimension dieser scheinbar unpolitischen Reformbewegung herausarbeitet. Der geschichtswissenschaftliche Ansatz und die damit verbundene umfassende Analyse der Quellen zeigen die komplexen Interaktionen zwischen den vier liturgisch bewegten Akteuren Romano Guardini, Abt Ildefons Herwegen, Abt Albert Schmitt sowie Theodor Abele und politischen Kontexten der Weimarer Republik. Dabei wird das Phänomen einer Politik der Unpolitischen untersucht, das sich im Kontext der Liturgischen Bewegung als destabilisierender Faktor der Weimarer Republik erweist.
Das Buch bietet damit nicht nur neue Einblicke in das Selbstverständnis der Liturgischen Bewegung, sondern eröffnet darüber hinaus innovative Zugänge zu den Verflechtungen zwischen Religion und Politik.}},
  author       = {{Adamik, Julie}},
  isbn         = {{978-3-515-13804-8}},
  keywords     = {{Liturgische Bewegung, Weimarer Republik, politischer Katholizismus, Romano Guardini, Reformbewegungen}},
  pages        = {{308}},
  publisher    = {{Franz Steiner}},
  title        = {{{Politik der Unpolitischen. Zur katholischen Liturgischen Bewegung in der Weimarer Republik}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.25162/9783515138086}},
  volume       = {{Band 27}},
  year         = {{2025}},
}

@phdthesis{59608,
  abstract     = {{Das Fachdidaktische Wissen (FDW) zählt zu den zentralen Elementen des Professionswissens (angehender) Lehrkräfte und seine Relevanz ist sowohl theoretisch angenommen als auch empirisch belegt. In der fachdidaktischen Forschung liegt daher bereits seit längerem ein Fokus auf der Analyse des FDW, wobei mittlerweile vor allem Auswirkungen auf die Handlungsqualität und auf Lernergebnisse in den Blick genommen werden. Nach wie vor stellt aber auch die empirisch fundierte inhaltliche Beschreibung des FDW sowie der Transfer entwickelter FDW-Testverfahren auf Basis von Testinstrumenten mit offenem Antwortformat in die Ausbildungspraxis ein Forschungsdesiderat dar. In diesem Dissertationsprojekt werden daher auf Basis eines Datensatzes von 846 Bearbeitungen eines FDW-Testinstruments im Fach Physik (1) projektübergreifende FDW-Kompetenzniveaus auf Basis von Item-Response-Modellierungen exploriert, (2) nicht-hierarchische FDW-Kompetenzprofile auf Basis von (probabilistischen) Cluster- und Textanalysen beschrieben und (3) ein vollständig automatisiertes FDW-Assessment-System auf Basis von Machine Learning entwickelt. Dabei wurden insbesondere kognitive Anforderungskategorien als Subskalen des verwendeten Testinstruments betrachtet. Das Assessment-System wurde dabei auf Basis dieser und weiterer Subskalen sowie anhand der Zuordnung von Proband:innen zu den Kompetenzprofilen evaluiert und zeigte sowohl relativ zur Interrater-Übereinstimmung als auch absolut betrachtet hohe Performanzwerte.}},
  author       = {{Zeller, Jannis}},
  publisher    = {{Universität Paderborn}},
  title        = {{{Strukturanalysen des physikdidaktischen Wissens mithilfe von Machine Learning}}},
  doi          = {{10.17619/UNIPB/1-2238}},
  year         = {{2025}},
}

@phdthesis{59908,
  author       = {{Gevers, Karina}},
  isbn         = {{978-3-8440-9978-2 }},
  keywords     = {{Infrarotschweißen, Zeitfestigkeit, Polyamide}},
  pages        = {{216}},
  publisher    = {{Shaker Verlag}},
  title        = {{{Zeitfestigkeit von infrarotgeschweißten gefüllten Polyamiden }}},
  year         = {{2025}},
}

@phdthesis{63606,
  abstract     = {{Heutzutage sind datengetriebene digitale Artefakte aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Bei der Interaktion mit datengetriebenen Artefakten spielen Daten eine zentrale Rolle, unter anderem persönliche Daten von Schüler:innen, die solche Systeme nutzen. Aus der Perspektive informatischer Bildung besteht ein wichtiges Ziel darin, Schüler:innen zu befähigen, datengetriebene digitale Artefakte aus ihrem Alltag zu verstehen, denen gegenüber informierte und reflektierte Positionen einzunehmen und die digitale Welt aktiv mitzugestalten. Das setzt etwa voraus, dass Schüler:innen das Gelernte aus dem Informatikunterricht in ihren alltäglichen Interaktionen mit datengetriebenen digitalen Artefakten anwenden können, um sich mit diesen Artefakten und der Rolle von Daten auseinanderzusetzen und darauf aufbauend selbstbestimmt, mündig und verantwortungsvoll zu handeln. Für diese Ziele informatischer Bildung wird in dieser Arbeit das fachdidaktische Konzept Datenbewusstsein entwickelt und evaluiert. Datenbewusstsein stellt Schüler:innen ein sogenanntes Erklärmodell als Zugang zur datengetriebenen Welt bereit und zielt darauf ab, dass sie damit ihre eigene Rolle in Interaktionen mit datengetriebenen digitales Artefakten sowie die Rolle von Daten darin wahrnehmen, verstehen und reflektieren können. Dadurch soll Datenbewusstsein zu einer selbstbestimmten, mündigen und verantwortungsvollen Handlungsfähigkeit in einer datengetriebenen Welt beitragen. Die Entwicklung und Evaluation des Konzepts orientiert sich am Design-Based Research Ansatz, wofür aus informatikdidaktischer Perspektive ein eigenes Vorgehensmodell entwickelt wurde. Das Forschungsvorhaben hat zwei übergeordnete Ziele: Erstens soll eine theoretische Konzeption von Datenbewusstsein für informatische Bildung und zweitens ein didaktischer Ansatz zur Förderung von Datenbewusstsein entwickelt werden. In drei Zyklen wird die Förderung von Datenbewusstsein im Informatikunterricht mithilfe von Unterrichtsinterventionen empirisch untersucht. Schwerpunkte liegen dabei unter anderem auf dem Verständnis der Schüler:innen von der Rolle von Daten in datengetriebenen digitalen Artefakten, der Förderung ihrer Auseinandersetzung mit solchen digitalen Artefakten im Alltag sowie dem Beitrag zur Entwicklung ihrer Handlungsfähigkeit. Die Hauptergebnisse dieser Arbeit liegen in der Konzeption von Datenbewusstsein sowie im entwickelten didaktischen Ansatz zum Lernen von Erklärmodellen im Informatikunterricht. Danach lernen Schüler:innen im Unterricht ein Erklärmodell für Datenbewusstsein und wenden es auf alltägliche Beispiele für datengetriebene digitale Artefakte an. Die empirischen Ergebnisse werden zeigen, dass Schüler:innen das Erklärmodell verstehen, sie darin eine subjektive Bedeutsamkeit für ihren Alltag erkennen und es ihre Handlungsfähigkeit in alltäglichen Situationen mit datengetriebenen digitalen Artefakten fördern kann.}},
  author       = {{Höper, Lukas}},
  title        = {{{Entwicklung und Evaluation des Konzepts Datenbewusstsein für informatische Bildung}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.17619/UNIPB/1-2420}},
  year         = {{2025}},
}

@phdthesis{63856,
  abstract     = {{Electron energy-loss spectroscopy (EELS) is an advanced analytical technique in transmission electron microscopy, as it provides insights into material characteristics, such as electronic properties or elemental composition, at the atomic scale. The precision of every EELS analysis, however, is inherently limited by noises and blur. This thesis offers a comprehensive understanding of the noise, which is particularly valuable at low dwell times necessary for beam sensitive materials and for electron-matter interactions with low frequency of occurrence, where the noise dominates the measurement. Additionally, correlations encountered in the noise of an EELS measurement are described from both a theoretical and experimental perspective. These correlations are caused by a convolution of the noisy signal with the detector point spread function. Methods for characterizing key noise parameters of typical detectors are described, allowing the noise model to be tailored to any EELS detector. Ultimately, a novel deconvolution method enabling significant sharpening and denoising of EELS measurements is introduced and demonstrated. Its efficiency is further validated on both simulation and experimental data. The described advancement offered by the proposed deconvolution method enables the extension of current electron microscope capabilities, facilitating analysis that would be unfeasible with existing deconvolution techniques.}},
  author       = {{Zietlow, Christian}},
  publisher    = {{Universitätsbibliothek Paderborn}},
  title        = {{{A novel Lagrangian-based method for the deconvolution of electron energy-loss spectra}}},
  doi          = {{10.17619/UNIPB/1-2438}},
  year         = {{2025}},
}

@phdthesis{64770,
  author       = {{Pinaud, Matthieu}},
  title        = {{{Manifold of mappings and regularity properties of half-Lie groups}}},
  doi          = {{10.17619/UNIPB/1-2211}},
  year         = {{2025}},
}

@phdthesis{61916,
  abstract     = {{Diese Dissertation untersucht Optimierungsverfahren für die nachhaltige Gestaltung von Energiesystemen mit Schwerpunkt auf dem Elektrizitätssektor im Kontext der Energiewende. Aufbauend auf Methoden des Operations Research werden Planungs- und Steuerungsprobleme in den Bereichen Stromverteilnetze und energiebewusste Produktionsplanung adressiert. Die Arbeit umfasst fünf Beiträge: (P1) entwickelt ein lineares Multi-Commodity-Flow-Modell für die kostenoptimale Erweiterung großskaliger Verteilnetze unter Berücksichtigung von Resilienzszenarien und analysiert den Zusammenhang zwischen Modellparametern und Rechenzeiten; (P2) und (P3) befassen sich mit der mehrzielorientierten flexible Job Shop Scheduling-Optimierung unter Echtzeit-Strompreisen, wobei (P3) zusätzlich CO2-Emissionen als Zielgröße integriert; (P4) erweitert dieses Szenario um simultane Energiebeschaffungsentscheidungen aus Netz, erneuerbaren Quellen und Speichersystemen unter Unsicherheit mittels Rolling-Horizon-Ansatz; (P5) vergleicht unterschiedliche Klassen von Many-Objective Evolutionary Algorithms (dominanz-, indikatoren- und dekompositionsbasiert) im Hinblick auf Konvergenz, Diversität und Vollständigkeit der Paretofront. Die entwickelten Modelle und Algorithmen – darunter memetische Varianten von NSGA-II, NSGA-III, θ-DEA und HypE – werden durch umfassende Rechenexperimente evaluiert. Die Ergebnisse liefern praxisrelevante Handlungsempfehlungen für Netzbetreiber, produzierende Unternehmen und politische Entscheidungsträger und leisten einen Beitrag zur effizienten, zuverlässigen und emissionsarmen Energieversorgung der Zukunft.}},
  author       = {{Burmeister, Sascha Christian}},
  publisher    = {{LibreCat University}},
  title        = {{{Optimization Techniques for Sustainable Energy System Design}}},
  doi          = {{10.17619/UNIPB/1-2403}},
  year         = {{2025}},
}

@phdthesis{60352,
  abstract     = {{Selbstkonzepte werden als mentale Repräsentationen einer Person von sich selbst definiert und stehen aufgrund ihrer Bedeutung für den Berufserfolg von (angehenden) Lehrkräften im Fokus der Forschung zur Professionalisierung von Lehrkräften. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die de-taillierte Betrachtung der Ausprägungen akademischer Selbstkonzepte von gewerblich-techni-schen Lehramtsstudierenden im Master of Education zur Analyse der Struktur, Entwicklungsein-flüsse und Beziehungen zwischen verschiedenen Dimensionen akademischer Selbstkonzepte anhand eines sequentiellen Mixed-Methods-Designs. Dieses besteht aus einer quantitativen Studie (n=115), angelehnt an das TPACK-Modell, und einer anschließenden qualitativen Inter-viewstudie (n=18) angelehnt an das PCK-Modell. Es zeigt sich, dass akademische Selbstkonzepte angehender Lehrkräfte anhand von Professionswissensmodellen strukturierbar sind. Dies trifft sowohl auf die Strukturierung anhand des TPACK-Modells als auch anhand des PCK-Modells zu. Als Entwicklungseinflüsse zeigen sich besonders Aspekte: praktische Erfahrungen im schulischen sowie im fachwissenschaftlichen Bereich und auch die Auswirkungen sozialer und dimensionaler Vergleichsprozesse. Bei den Auswirkungen von Vergleichsprozessen fungiert jedoch die wahr-genommene Relevanz der jeweiligen Dimensionen der akademischen Selbstkonzepte als Mode-rator. Abschließend werden forschungsmethodische sowie hochschulbildungspraktische Im-plikationen der Ergebnisse diskutiert.}},
  author       = {{Vernholz, Mats}},
  publisher    = {{LibreCat University}},
  title        = {{{Analyse akademischer Selbstkonzepte gewerblich-technischer Lehramtsstudierender unter besonderer Beachtung soziodemographischer Heterogenität und Vergleichsprozessen als Entwicklungseinflüsse}}},
  doi          = {{10.17619/UNIPB/1-2266}},
  year         = {{2025}},
}

@phdthesis{62167,
  abstract     = {{Diese Dissertation befasst sich mit der Entwicklung eines induktiv-basierten Lokalisierungsverfahrens mittels planarer Spulen, das auf magnetischer Kopplung beruht. Grundlage ist die elektromagnetische Induktion, bei der sich die entstehende Spannung proportional zur Gegeninduktivität verhält. Das Verfahren arbeitet im physikalischen Nahfeld und im Frequenzbereich von einigen kHz bis MHz, um eine effiziente Kopplung ohne Ausbreitung elektromagnetischer Wellen zu gewährleisten. Im Vergleich zu etablierten Verfahren wie GPS oder Ultraschall zeigt die induktive Ortung Vorteile bei kurzer Reichweite, insbesondere durch hohe Genauigkeit im Zentimeterbereich und geringe Materialabhängigkeit. Zudem lässt sie sich in bestehende Technologien wie bei der drahtlosen Energieübertragung integrieren und durch Sensorfusion mit anderen Verfahren kombinieren. Zur Modellierung und Optimierung werden physikalische Eigenschaften von planaren Spulen und EM-Feldern analysiert und elektrische Ersatzschaltbilder eingesetzt. Die geometriebasierte Berechnung der Gegeninduktivität ermöglicht die Entwicklung und Bewertung geeigneter Ortungsalgorithmen. Stochastische Filterverfahren verbessern zusätzlich die Robustheit gegenüber Umgebungseinflüssen. Abschließend wird eine modulare Simulationsplattform vorgestellt, die als Grundlage für die Generierung von Trainingsdaten sowie zur Weiterentwicklung von Mess-, Ortungs- und Filtermethoden dient.}},
  author       = {{Lange, Sven}},
  pages        = {{247}},
  publisher    = {{Universitätsbibliothek Paderborn}},
  title        = {{{Analyse und Modellierung eines induktiven Ortungsprozesses unter Berücksichtigung der elektromagnetischen Wechselwirkungen planarer Spulensysteme}}},
  doi          = {{10.17619/UNIPB/1-2436}},
  year         = {{2025}},
}

@phdthesis{62748,
  abstract     = {{Erklärungen spielen eine zentrale Rolle in alltäglichen persönlichen Gesprächen, indem sie den Wissensaustausch fördern, Ideen klären und das Verständnis unterstützen. In solchen Gesprächen versuchen die Erklärenden (d. h. die sachkundigere Person), das Verständnis der Explainees (d. h. die Person, die eine Erklärung erhält) durch Interaktionsprozesse wie Monitoring, Scaffolding und gemeinsame Konstruktion zu verbessern (Buschmeier et al., 2023; Rohlfing et al., 2021). Während gemeinsame Konstruktionen aus dem bidirektionalen (non-)verbalen Austausch zwischen den Gesprächspartnern entstehen, bezeichnet Scaffolding den Prozess, durch den die Erklärenden eine Erklärung anpassen, indem sie unterschiedliche Verhaltensweisen als Reaktion auf das Verhalten der Explainees einsetzen, welches deren kognitive Verarbeitung signalisiert (Wood et al., 1976). Monitoring bezeichnet einen kontinuierlichen Prozess, in dem die Gesprächspartner auf Wahrnehmungssignale wie (non-)verbale Verhaltensweisen achten, um Hinweise auf (Miss-)Verständnisse zu erkennen und zu interpretieren (Clark &amp; Krych, 2004).In der vorliegenden Arbeit berichte ich über fünf Studien zu dyadischen Erklärungen zwischen Menschen und diskutiere anhand empirischer Befunde die Interaktionsdynamiken, die bestimmten Formen verbalen und nonverbalen Erklärungsverhaltens zugrunde liegen. Zu diesem Zweck analysierte ich in den vorgestellten Studien Daten aus zwei Videokorpora zu verschiedenen Bereichen alltäglicher Erklärungen, beispielsweise medizinischen Erklärungen und Brettspielerklärungen. Das Korpus zu medizinischen Erklärungen umfasst elf naturalistische Interaktionen zwischen Ärzten und Bezugspersonen über eine bevorstehende chirurgische Operation von Kindern. Das Korpus zu Brettspielerklärungen besteht aus 87 dyadischen Brettspielerklärungen, von denen eine Teilstichprobe von 24 Interaktionen in den vorgestellten Studien spezifisch untersucht wurde.Um das verbale Erklärungsverhalten zu untersuchen, analysierte ich in zwei Studien, die sich mit medizinischen Erklärungen und Brettspielerklärungen befassten, den Zusammenhang zwischen Themenwechseln in Erklärungen und dem multimodalen Verhalten der Explainees, das von den Erklärenden beobachtet wurde. Die Analyse medizinischer Erklärungen legt nahe, dass der Wechsel von Elaborationen zu neuen Themen mit dem multimodalen Verhalten der Explainees einhergeht, welches Blickabwendung, Kopfnicken und verbale Rückkopplung umfasst. Der Wechsel zu Elaborationen hingegen ist mit einer anhaltenden Blickrichtung verbunden, unabhängig davon, ob zusätzliche Signale vorhanden sind oder nicht (Lazarov et al., 2024). Eine nachfolgende Studie zu Brettspielerklärungen (Lazarov &amp; Grimminger, in Begutachtung) erweiterte diese Analyse durch die Einbeziehung des Blickverhaltens der Erklärenden. Die Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen gegenseitigem Blickkontakt und Blickabwendung mit der Einleitung neuer Themen. Die Ergebnisse bestätigten die Ergebnisse aus dem medizinischen Kontext: Blickabwendungen der Explainees gehen Themenwechseln häufiger voraus als gegenseitiger Blickkontakt, was mit früheren Forschungsergebnissen von Rossano (2012, 2013) übereinstimmt. Die Analyse untersuchte zudem den Zusammenhang zwischen dem / der Gesprächspartner:in, der / die Blickabwendungen initiierte, und dem / der Gesprächspartner:in, der / die Themenwechsel initiierte.Um das nonverbale Erklärungsverhalten zu untersuchen, analysierte ich die Verwendung von sprachbegleitenden Gesten von verschiedenen Erklärenden in drei Studien zu Brettspielerklärungen, in denen das zu erklärende Objekt im gemeinsamen Referenzraum physisch nicht vorhanden war. Obwohl diese Abwesenheit ein fortwährendes Bedürfnis nach der Etablierung gemeinsamer imaginärer Räume impliziert (Kang et al., 2015; Kinalzik &amp; Heller, 2021), beispielsweise durch kontinuierliches Zeigen auf unsichtbare Orte, zeigte die Studie von Lazarov &amp; Grimminger (2025), dass Gestenikonizität und zeitliche Hervorhebung auch in Themen zu Objekteigenschaften, Handlungsprozessen und bedingten Regeln variabel auftreten.Motiviert durch die kontinuierliche Verwendung von der gestischen Deixis während der physischen Abwesenheit des Explanandums erforschten die letzten zwei Studien den kognitiven Mechanismus der Anpassung des Gebrauchs deiktischer Gesten in Bezug auf die Beobachtung des Verständnisses der Explainees. Unabhängig davon, ob die Erklärenden das Verständnis der Explainees in einer retrospektiven Video Recall Aufgabe interpretierten (Lazarov &amp; Grimminger, 2024a) oder die verbalen Verständnissignale der Explainees wahrnahmen (Lazarov &amp; Grimminger, 2024b), zeigten die Analysen, dass die Häufigkeit der gestischen Deixis während der Erklärungsphase, in der das Explanandum nicht im gemeinsamen Raum vorhanden war, stabil blieb. Zu den Ergebnissen der in dieser Dissertation präsentierten Studien diskutiere ich, wie die kontinuierliche Beobachtung des Feedbackverhaltens der Explainees Anpassungen sowohl im verbalen als auch im nonverbalen Erklärungsverhalten erläutern kann. Darüber hinaus verdeutlichen die von mir präsentierten Studien das Ausmaß der individuellen Variation innerhalb und zwischen den Erklärenden, von denen jeder / jede mit drei verschiedenen Explainees interagierte.}},
  author       = {{Lazarov, Stefan Teodorov}},
  pages        = {{167}},
  publisher    = {{Universitätsbibliothek Paderborn}},
  title        = {{{The reflection of interactional monitoring in the dynamics of verbal and nonverbal forms of explaining}}},
  doi          = {{10.17619/UNIPB/1-2446}},
  year         = {{2025}},
}

@phdthesis{62750,
  abstract     = {{Diese Dissertation enthält Beiträge zum Bereich der Mehrzieloptimierung mit einem Fokus auf unbeschränkten Problemen, die auf einem allgemeinen Hilbertraum definiert sind. Für Mehrzieloptimierungsprobleme mit lokal Lipschitz-stetigen Zielfunktionen definieren wir ein multikriterielles Subdifferential, das wir erstmals im Kontext allgemeiner Hilberträume analysieren. Aufbauend auf diesen theoretischen Untersuchungen präsentieren wir ein Abstiegsverfahren, bei welchem in jeder Iteration eine Abstiegsrichtung mittels einer numerischen Approximation des multikriteriellen Subdifferentials bestimmt wird. Im Kontext konvexer, stetig differenzierbarer Zielfunktionen mit Lipschitz-stetigen Gradienten, führen wir eine Familie von dynamischen Gradientensystemen mit Trägheitsterm ein, die bekannte kontinuierliche Systeme aus der skalaren Optimierung verallgemeinern. Wir stellen drei neue Systeme vor: eines mit konstanter Dämpfung, eines mit asymptotisch abnehmender Dämpfung und eines, das zusätzlich eine zeitabhängige Tikhonov-Regularisierung beinhaltet. Aufbauend auf den Untersuchungen der neuen dynamischen Gradientensysteme, entwickeln wir ein beschleunigtes Gradientenverfahren zur Mehrzieloptimierung, das auf einer Diskretisierung des multikriteriellen Gradientensystems mit asymptotisch abnehmender Dämpfung beruht. Das hergeleitete Verfahren bewahrt die günstigen Konvergenzeigenschaften des kontinuierlichen Systems und erreicht eine schnellere Konvergenz als klassische Verfahren.}},
  author       = {{Sonntag, Konstantin}},
  publisher    = {{Paderborn University}},
  title        = {{{First-order methods and gradient dynamical systems for multiobjective optimization}}},
  doi          = {{10.17619/UNIPB/1-2457}},
  year         = {{2025}},
}

@phdthesis{60433,
  abstract     = {{Die digitale Transformation stellt Lehrkräfte vor eine doppelte Herausforderung: Sie sind selbst Lernende im Zuge des Wandels und gleichzeitig dafür verantwortlich, digitale Kompetenzen bei ihren Lernenden zu fördern. Aus Sicht der beruflichen Bildung besteht eine weitere Herausforderung darin, dass Lehrkräfte zwischen zwei inhaltlichen Referenzsystemen – wissenschaftsorientiertem Fachwissen und praxisbezogenem beruflichem Wissen – vermitteln müssen. Bisherige Forschungsarbeiten fokussieren jedoch primär medienpädagogische Aspekte und vernachlässigen den Einfluss der digitalen Transformation auf die fachlichen Lerngegenstände sowie damit verbundene fachdidaktische Implikationen. Die Dissertation adressiert diese Forschungslücke, indem sie untersucht, wie digitale Kompetenzen von Lehrkräften in der beruflichen Bildung konzeptualisiert, empirisch erfasst und curricular integriert werden können. Sie verfolgt dabei drei zentrale Fragestellungen: (1) Wie lassen sich digitale Kompetenzen im Kontext des doppelten Gegenstandsbezugs theoretisch fundieren? (2) Wie kann ein entsprechendes Kompetenzmodell empirisch operationalisiert werden? (3) Welche Implikationen ergeben sich daraus für die curriculare Gestaltung von Lehramtsstudiengängen? Im Rahmen der kumulativen Dissertation wird zunächst das TPACK-Modell kritisch analysiert und für den Kontext der beruflichen Bildung erweitert. Darauf aufbauend wird ein Messinstrument zur Erfassung digitaler Kompetenzen entwickelt und empirisch validiert. Zudem wird ein hochschuldidaktisches Konzept zur curricularen Integration digitaler Kompetenzen entwickelt und reflektiert. Die Ergebnisse zeigen, dass der doppelte Gegenstandsbezug ein zentrales Strukturmerkmal digitaler Kompetenzen in der beruflichen Bildung darstellt und bei der Ausbildung von Lehrkräften systematisch berücksichtigt werden muss. Die Dissertation leistet einen konzeptionellen und empirischen Beitrag für den Diskurs um digitale Kompetenzen in der beruflichen Bildung und gibt konkrete Impulse für die Professionalisierung von Lehrkräften im Zuge der digitalen Transformation.}},
  author       = {{Sänger, Niklas}},
  title        = {{{Digitale Kompetenzen für Lehrkräfte in der beruflichen Bildung – Beiträge zur Modellierung, Messung und Förderung}}},
  doi          = {{10.17619/UNIPB/1-2314}},
  year         = {{2025}},
}

@phdthesis{62766,
  abstract     = {{raditional assessment formats in university-based EFL teacher education programs usually focus on cognitive dispositions rather than on the actual performance of pre-service EFL teachers in everyday teaching situations. This assessment gap is addressed in this thesis by developing and validating a role-play-based simulation (RobS) designed for the summative assessment of pre-service EFL teachers' feedback competence on writing. Drawing on theories from multiple disciplines, such as higher education, medical education, teacher education, educational psychology, and EFL-specific didactics, the RobS is developed as a performance-oriented assessment format. In the RobS, pre-service EFL teachers engage in a feedback conversation with trained actors who portray a standardized learner. Following an argument-based approach to validation, the extent to which the RobS can be considered valid is investigated. Data from multiple studies, focusing on aspects such as authenticity, fairness, reliability, and external validity, are presented. The discussion in the validity argument indicates that the RobS can elicit and assess the performative facet of feedback competence on writing with sufficient confidence. This work contributes a novel, empirically supported assessment framework to teacher education research. Moreover, it presents an approach to address the assessment gap, enabling pre-service EFL teachers to show how they provide feedback, rather than just tell their lecturers about it.}},
  author       = {{Janzen, Thomas}},
  publisher    = {{Logos Verlag}},
  title        = {{{Show, don’t tell - Developing and Validating a Role-Play-Based Simulation (RobS) for the Assessment of Pre-Service EFL Teachers’ Feedback Competence on Writing}}},
  doi          = {{https://doi.org/10.30819/5994}},
  year         = {{2025}},
}

@phdthesis{63511,
  abstract     = {{Der unsystematische und ineffiziente Umgang mit technischen Änderungen führt zuhohen Personalkosten durch Mehraufwand, einer reduzierten Entscheidungsqualität und kannin Projektfehlschlägen resultieren. Herausforderungen beim Umgang mit technischen Änderungenliegen in der Berücksichtigung relevanter Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge, der quantitativen und qualitativen Bewertung der Auswirkungen und der effizienten prozessualen Einbindung. Mithilfe eines modellbasierten Lösungsansatzes lassen sich die Auswirkungen technischer Änderungen schneller bewerten und fundierte Entwicklungsentscheidungen treffen. In der vorliegenden Dissertation wird eine Methodik für die Entwicklung modell-basierter Wirkkettenanalysen zur Bewertung technischer Änderungen beschrieben. Durch die modellbasierte Wirkkettenanalyse können direkt oder indirekt von der Änderung betroffene Modellelemente identifiziert werden. Das Datenmodell wird mithilfe von Abfragesprachen analysiert und die Auswirkungen werden mithilfe von integrierten Metriken quantifiziert. Die Ergebnisse der Wirkkettenanalyse werden in rollenspezifischen Sichten bereitgestellt, wodurch eine bedarfsgerechte Entscheidungsunterstützung gewährleistet wird. Die Validierung anhand von vier industriellen Fallstudien belegt die Praxistauglichkeit der Methodik. Die Methodik verbindet das Änderungsmanagement mit den Vorteilen einer modellbasierten Systementwicklung und bildet somit einen synergetischen neuen Forschungsbereich.}},
  author       = {{Wiechel, Dominik}},
  isbn         = {{978-3-947647-51-4}},
  issn         = {{2365-4422}},
  title        = {{{Modellbasierte Wirkkettenanalyse zur Bewertung technischer Änderungen}}},
  doi          = {{10.17619/UNIPB/1-2473}},
  volume       = {{432}},
  year         = {{2025}},
}

